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screenshot: twitter / via news.com.au

Mini-Tschernobyl wegen Atomwaffen-Unfall? Die wichtigsten Fragen und Antworten



Was ist passiert?

Nach Berichten über einen Unfall mit einer russischen Atomwaffe sind die Folgen weiterhin unklar.

Der Zwischenfall ereignete sich vergangene Woche im Nordwesten Russlands, bei Nyonoksa, am Weissen Meer.

Am 8. August 2019 soll es während eines Tests mit einem experimentellen atomaren Marschflugkörper an Bord eines Lastkahnes zu einer Explosion gekommen sein.

Zunächst war von zwei Toten die Rede.

Am 11. August bestätigten Beamte der russischen Atomenergiebehörde Rosatom, dass fünf Mitarbeiter bei der Explosion dessen, was sie als «eine isotopische Energiequelle für eine Flüssigmotorenanlage» bezeichnen, getötet wurden.

Die NZZ schreibt von einem «Verwirrspiel». Trotz der strengen Geheimhaltung könne das Verteidigungsministerium Spekulationen über die Unfallursache nicht verhindern.

Die angekündigte Evakuierung der Bevölkerung eines naheliegenden Dorfes wurde laut aktuellem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur TASS abgesagt.

Was sind die Folgen?

Zwar haben russische Behörden eine Gesundheitsgefährdung der Bevölkerung wegen des Unfalles dementiert, doch bestehen Zweifel und es wird Kritik geäussert.

Im Ausland befürchteten Expertinnen und Politiker, dass die russischen Behörden wie bereits in der Vergangenheit nicht über das wahre Ausmass informierten, schreibt Zeit Online und zitiert eine Spitzenpolitikerin der Grünen:

«Mehr als drei Jahrzehnte seit Tschernobyl – und Moskau hat nichts dazugelernt, sondern mauert und vertuscht.»

Sylvia Kotting-Uhl quelle: zeit.de

Berichte, wonach die Einwohner eines Dorfes in der Nähe des Raketentestgeländes in Sicherheit gebracht worden seien, habe die zuständige Verwaltung dementiert.

Was sagt die US-Regierung?

Die tödliche Explosion auf einem russischen Militärgelände hat nach Einschätzung der USA mit dem russischen Programm zur Entwicklung von Hyperschall-Marschflugkörpern zu tun – der neue Raketentyp wird «Skyfall» genannt.

Die Regierung in Washington sei zu diesem Zeitpunkt nicht bereit zu sagen, ob es sich um eine Atomexplosion gehandelt habe, hiess es am Dienstag in US-Regierungskreisen. Es seien aber wohl «radioaktive Elemente» beteiligt gewesen.

Die Explosion bedeute womöglich einen bedeutenden Rückschlag für das Raketenprogramm. Es sei unklar, ob die Detonation durch ein Problem beim Start ausgelöst wurde.

Ist die atomare Abrüstung betroffen?

Ja.

Russlands Bemühungen zur Entwicklung von Hyperschall-Waffen nährten Zweifel, ob das New-Start-Abkommen um weitere fünf Jahre verlängert werden sollte, hiess es in US-Regierungskreisen. Die Vereinbarung ist nach dem Aus für das INF-Abkommen der letzte verbleibende Atomwaffen-Abrüstungsvertrag zwischen Russland und den USA. Werden die beiden Länder nicht tätig, läuft er Anfang 2021 aus.

Der New-Start-Vertrag wurde 2010 in Prag unterzeichnet und trat 2011 in Kraft. Er begrenzt die Zahl der einsatzbereiten strategischen Atomsprengköpfe auf 1550 und die Zahl der Trägersysteme auf 800.

Wo passierte der Unfall?

Das Unglück hat sich laut Behördenangaben rund 30 Kilometer von der Stadt Sewerodwinsk entfernt ereignet. Der bekannteste nahegelegene Ort ist die Hafenstadt Archangelsk.

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screenshot: google maps

Im Internet kursierten auch Videos zu einer gewaltigen Explosion, die sich am 5. August 2019 in der Stadt Atschinsk ereignet haben soll (siehe Video unten). Dieser Ort liegt im Südwesten der Region Krasnojarsk in Sibirien und ist über 4000 Kilometer vom Unfallort am Weissen Meer entfernt.

Hier liegt Atschinsk:

Bild

screenshot: google maps

Damit zurück zum Atomwaffen-Unfall ...

Wie hoch ist die Strahlung?

In der nahe gelegenen Stadt Sewerodwinsk erhöhte sich die Radioaktivität nach offiziellen Behördenangaben danach drastisch. Die Strahlung sei an dem Tag um das vier- bis 16-fache angestiegen, teilte die staatliche Wetter-Behörde der Nachrichtenagentur Tass zufolge mit.

Laut dem russischen Wetterdienst lag der Höchstwert der atomaren Verstrahlung bei 1,78 Mikosivert pro Stunde, schreibt Zeit Online. «Die Umweltorganisation Greenpeace sprach unter Berufung auf die Stadt Sewerodwinsk sogar von 2,0 Mikrosievert pro Stunde. Der natürliche Wert im Raum der Stadt liege normalerweise bei 0,11 Mikrosievert.»

Welche Massnahmen werden getroffen?

Laut der Nachrichtenagentur Interfax haben russische Behörden den Bewohnern des Dorfes Njonoksa in der Region empfohlen, ab heute Mittwoch ihren Wohnort zu verlassen. Dies wurde mit nötigen Massnahmen des Militärs begründet.

Viele Menschen reagierten laut Medienberichten besorgt auf die Nachricht und deckten sich mit Jodtabletten ein.

Bei der Trauerfeier für die getöteten Ingenieure liess der Chef von Rosatom verlauten, dass die Arbeit an neuen Waffentypen zu Ende geführt werden soll.

2018 hatte der russische Regierungschef Wladimir Putin neue Waffen angekündigt – darunter einen atomgetriebenen Marschflugkörper.

(dsc/sda/reu)

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44Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • just sayin' 15.08.2019 10:46
    Highlight Highlight easy. russland führt einfach ihre tradition fort, im namen der wissenschaft (waffenentwicklung), auf umwelt und menschen zu pfeifen.

    störfälle der kat 6 passieren seit dekaden regelmässig (exklusive den störfällen, welche gar nicht an die öffentlichkeit kommen)

    mayak ist ein beispiel von ganz vielen und die ausmasse gigantisch.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Kerntechnische_Anlage_Majak

    aber irgendwie scheint die weltöffentlichkeit dies zu ignorieren, diskutiert lieber über das verbot von plastikröhrli und jubelt einer 15-jährigen mit asperger zu, welche böse alte männer beleidigt.

    bravo!
  • P.Se 14.08.2019 13:55
    Highlight Highlight Immer diese bösen, roten Knöpfe
    Benutzer Bild
  • Tiny Rick 14.08.2019 13:27
    Highlight Highlight 3.6 rontgen.... not great, not terrible
    • Bowell 14.08.2019 17:39
      Highlight Highlight Nur das es in diesem Fall 0.0002 Röntgen/h sind...
    • qolume 14.08.2019 18:08
      Highlight Highlight I understand this reference
  • Me, my shelf and I 14.08.2019 12:32
    Highlight Highlight Der Karte nach im Nordwesten von Russland oder liege ich falsch?
  • Asterio 14.08.2019 12:12
    Highlight Highlight 3.6 Roentgen - not great, not terrible.
  • Harry Zimm 14.08.2019 11:50
    Highlight Highlight Da haben wir einmal mehr die - von den rechtsdralligen Antidemokraten in Europa so verehrte und bewunderte - russische Politik: Grossen Schaden verursachen, danach vertuschen und leugnen bis sich die Balken biegen.
    • Bündn0r 14.08.2019 12:35
      Highlight Highlight Die Attitüde entstammt noch aus dem Umgang mit Vorfällen aus Zeiten der UdSSR.
      Lustig wie trotzdem "rechtsdrallige Antidemokraten in Europa" damit in Verbindung bringen kann.
    • Albi Gabriel 14.08.2019 12:39
      Highlight Highlight Da hat sich beinahe nichts geändert: Früher waren es die linksdralligen Antidemokraten in Europa, die die sowjetrussische Politik des Vertuschens und Leugnens im Paradies der Werktätigen bewunderten... Und die sowjetrussische Diktatur hat ihr Vertuschen und Leugnen von der Zarendiktatur übernommen. Alles in allem also nichts neues im Osten...
    • roger.schmid 14.08.2019 14:22
      Highlight Highlight @Bündn0r: Putin wird in rechten und rechtsextremen Kreisen verehrt wie ein Halbgott. Die Verbindung liegt also ziemlich auf der Hand.
  • Guybrush Threepwood 14.08.2019 11:35
    Highlight Highlight Liebe watson,
    Das ist aber nicht der nordosten russlands ;)
    • Leo Helfenberger 14.08.2019 14:20
      Highlight Highlight @Guybrush Threepwood: Richtig, ist korrigiert.
  • Magnum 14.08.2019 11:10
    Highlight Highlight Bei der Trauerfeier für die beim Zwischenfall in Sewerodwinsk getöteten Rosatom-Ingenieure markierten übrigens Nightwolves unübersehbar Präsenz - in Kutte und Vollmontur.

    Willkommen im Russland des grossen Friedensstifters Putin, wo Militär, Wissenschaften und semikriminelle Rockerbanden eng verflochten scheinen. Und wo die Informationspolitik hinter die Zeiten von Glasnost zurückgefallen ist. Besonders was die Entwicklung von Waffensystemen betrifft, die einzig der Abschreckung dienen und gegen jegliche Konventionen verstossen.
  • LLewelyn 14.08.2019 11:07
    Highlight Highlight Die Problematik um die Abrüstung ist die, dass die Verträge in der bipolaren Welt stehen geblieben sind. Russland und die USA sind (bzw. waren) zwar daran gebunden, China als aufstrebende (und mittlerweile doch auch konfrontative) Grossmacht nicht. Und wenn Abrüstungsverhandlungen mit zwei Parteien schon schwierig waren, wie wird das erst mit dreien?
  • Auric 14.08.2019 10:53
    Highlight Highlight Wow es gab kurzfristig das 16fache von so gut wie nix also 16 x nix ist immer noch nix.
    Und kurzfristig weil das Ding wohl im Meer abgesoffen ist, also kommt da ich nix mehr und schon garnicht zu uns.
    Aber die Alarmismusautomatik funktioniert!
    • Auric 15.08.2019 08:37
      Highlight Highlight Was glaubst du was Physiker dazu schreiben würden?
      Die allerwenigsten Schweizer hatten jemals mehr als Kindergartenphysik in der Schule, und Physiker hier zu finden und erst recht hier schreibend in watson? Nein, die ertragen die zelebrierte Ahnungslosigkeit sicher nicht.
      Ich bin kein Physiker ;-) hab nur mein Abitur mit dem Wahl-Leistungskurs Physik gemacht.
    • just sayin' 15.08.2019 11:24
      Highlight Highlight @auric

      "Wow es gab kurzfristig das 16fache von so gut wie nix also 16 x nix ist immer noch nix."

      50 ppm cyanwasserstoff (cyanid) in der luft ist absolut unbedenklich. also dürfte das 16-fache (800 ppm) auch kein problem sein...

      was? ab 300 ppm tritt der sofortige tod ein?

      aha...

      mir machen die (aktuell) 19 likes dieses kommentars sorgen
    • Auric 15.08.2019 20:21
      Highlight Highlight Warum keine Analogie zum bösen CO2? Wir haben aktuell 0.036. % und wenn wir jetzt den 16 fachen Wert nehmen dann ist das nur wenig mehr als ein Arbeitnehmer in der Schweiz permanent ausgesetzt werden darf
  • grumit 14.08.2019 10:51
    Highlight Highlight
    Benutzer Bild
  • amore 14.08.2019 10:39
    Highlight Highlight Mit der Atomkraft zeuseln wir bis es uns den Ärmel reinnimmt. OK, dieser Vorfall scheint geografisch begrenzt. Aber eigentlich unfassbar, dass wir in der CH AKW weiter betreiben, die die ganze CH nördlich der Alpen unbewohnbar machen, sollte mal der SuperGAU eintreten. Niemand kann diese Verantwortung tragen, die Betreiber nicht, die Politiker nicht und die Versicherungen verschränken sich aus nachvollziehbaren Gründen vor dieser tötlichen Gefahr.
    • WID 14.08.2019 10:54
      Highlight Highlight @blitzer: warum blitzt ihr diesen Kommentar?
    • Beggride 14.08.2019 11:10
      Highlight Highlight @amore
      Naja, so einfach ist es halt nicht. Grundsätzlich gib ich dir recht, doch bevor wir diese abschalten können, muss unsere Stromversorgung gewährleistet sein. Die Wahrscheinlichkeot eines Supergaus ist ziemlich gering, die Wahrscheinlichkeit, dass wir beim plötzlichen Herunterfahren der AKWs im Chaos enden liegt bei 99%...
    • 3,2,1... vorbei 14.08.2019 11:17
      Highlight Highlight Das Problem ist nicht gelöst, sollte sich die CH für einen Atomausstieg bemühen.
      An der Französischen Grenze zum Beispiel stehen auch Atomkraftwerke. Die Strahlung macht an der Grenze nicht halt. Aber die Gefahr sinkt natürlich mit jedem Kraftwerk das nicht mehr in Betrieb ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • x4253 14.08.2019 10:32
    Highlight Highlight Bitte nicht ausser acht lassen, dass der Unfall bei der Erprobung einer absolut wahnsinnigen Waffe passiert ist.
    Was die Russen da aktuell erproben hat mit dem US Flying Crowbar Projekt aus den 1960er Jahren eine verblüffende ähnlichkeit.

    Gutes Video dazu:
    Play Icon
  • TingelTangel 14.08.2019 10:10
    Highlight Highlight Soviel Neues Erfährt man jetzt auch nicht. Sicher Neu das Njonoksa geräumt werden soll - grösster Arbeitgeber ist dort der Truppenübungsplatz. Wollten sie die Rakete auf See abschiessen ? viel die Anlage danach ins Wasser und versank würde das der Strahlenrückgang erklären.
  • Markus97 14.08.2019 10:03
    Highlight Highlight Was man fairerweise sagen muss ist, dass eine 16-Fach höhere Strahlung definitiv nicht "drastisch" ist. In Tschernobyl war die Bevölkerung einer 10'000-Fach höheren Strahlung ausgesetzt. Sogar auf einem Langstreckenflug nimmt man über 100 Mikrosivert auf. Der Vorfall bleibt natürlich sehr unschön, aber man sollte es auch nicht übertreiben.
    • qolume 14.08.2019 10:23
      Highlight Highlight Ist dann immer noch eine Frage wer gemessen hat, und wo... "Wer mist, mist Mist"
    • Kopold 14.08.2019 11:01
      Highlight Highlight Not great, not terrible
    • Unicron 14.08.2019 12:15
      Highlight Highlight Alles wo es um Strahlung geht wird total übertrieben.
      Ob nun AKWs oder 5G, sobald das Wort Strahlung fällt, denken alle an Mad Max oder Fallout Szenarien.
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