DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Bis zu 16-fache Radioaktivität nach Unfall auf Militärgelände

13.08.2019, 11:29
Bild: AP

Nach der Explosion auf einem russischen Raketen-Testgelände vor knapp einer Woche hat sich die Radioaktivität in der nahe gelegenen Stadt Sewerodwinsk nach Behördenangaben drastisch erhöht. Die Strahlung sei an dem Tag um das vier- bis 16-fache angestiegen.

Das teilte die staatliche Wetter-Behörde der Nachrichtenagentur Tass zufolge am Dienstag mit. Das Verteidigungsministerium in Moskau hatte nach der Explosion am Donnerstag erklärt, die Strahlungswerte seien unverändert.

Die Behörden von Sewerodwinsk hatten jedoch mitgeteilt, es sei ein kurzfristiger Anstieg von Radioaktivität gemessen worden. Greenpeace zufolge war die Strahlung um das 20-fache angestiegen.

In der Stadt befindet sich eine Werft, in der Atom-U-Boote gebaut werden. Die Informationen darüber, was auf dem Testgelände passiert ist, sind spärlich. Bei dem Vorfall starben fünf Menschen. US-Experten vermuten, dass es bei einem fehlgeschlagenen Test eines neuartigen Marschflugkörpers mit Atomantrieb zu einer Explosion gekommen ist. (aeg/sda/reu)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Greenpeace Nuklear

1 / 6
Greenpeace Nuklear
quelle: keystone / urs flueeler
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

So sieht das AKW in Fukushima von innen aus

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

«Die Kosten des Nichtstuns werden immer höher»: USA melden sich beim Klimaschutz zurück

Mit einem neuen Klimaschutzziel für 2030 und einem internationalen Gipfel haben sich die Vereinigten Staaten im Kampf gegen die Erderwärmung auf der globalen Bühne zurückgemeldet.

Bei einem Online-Klimagipfel mit 40 Staats- und Regierungschefs im Weissen Haus rief US-Präsident Joe Biden zu entschiedenem und schnellem Handeln auf, um die Klimakrise einzudämmen.

«Die Zeichen sind unübersehbar. Die Wissenschaft ist nicht zu leugnen. Die Kosten des Nichtstuns werden immer höher», mahnte Biden. Er rief zu einem gemeinsamen Kraftakt auf und sieht insbesondere die grössten Volkswirtschaften der Welt in die Pflicht. Die USA selbst wollen bis zum Ende des Jahrzehnts ihre …

Artikel lesen
Link zum Artikel