International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

So will das Russische Militär die Menschen am Polarmeer vor Eisbären schützen



Wegen der vielen Eisbären in einer russischen Siedlung nördlich des Polarkreises soll nun das Militär helfen. Das Kommando auf der Doppelinsel Nowaja Semlja ergreife zusammen mit den lokalen Behörden Massnahmen, um die Menschen vor den Raubtieren zu schützen, berichtete die Armeezeitung «Krasnaja Swesda» am Freitag.

So wurde nach Angaben der Zeitung des russischen Verteidigungsministeriums beschlossen, mit dem Bau einer Müllverbrennungsanlage noch in diesem Jahr zu beginnen. Ursprünglich sei das für 2021 geplant gewesen. Zudem schreibt das Blatt von weiteren Massnahmen – ohne ins Detail zu gehen.

«So viele Bären gab es noch nie» – Eisbären-Alarm in Russland

abspielen

Video: watson

Auf der Inselgruppe im Nordpolarmeer ist Militär stationiert. Tierschützer beklagten, dass sie wegen des Sperrgebiets dort keine Erhebungen zu den Eisbären vornehmen könnten.

In der Nähe der Siedlung Beluschja Guba waren zuletzt mindestens 52 Tiere gesichtet worden. Die Behörden riefen deshalb vor gut einer Woche den Notstand aus. Dieser solle erst wieder aufgehoben werden, wenn sich die Zahl der Bären dauerhaft zwischen drei und fünf einpendele, sagte ein Behördensprecher der Agentur Interfax zufolge. Am Freitagmorgen seien drei Tiere gezählt worden. Die Bären waren den Menschen bedrohlich nahe gekommen und in Häuser eingedrungen.

Auf der Suche nach Futter kommen die Bären immer wieder zu den Mülldeponien auf der Insel. Sie können keine Robben jagen, weil rund um Nowaja Semlja nicht genügend Eis auf dem Wasser ist. (sda/dpa)

Hier liegt Nowaja Semlja:

Das könnte dich auch interessieren:

Das? Das ist nur die wohl umfangreichste Schatzkarte aller bisherigen Zeiten

Link zum Artikel

8 Dinge, die jeden Schweizer aus der Fassung bringen. Garantiert!

Link zum Artikel

«Sorry, ich muss heute noch fahren» – aus dem Leben eines Rollstuhlfahrers

Link zum Artikel

Die Neue meines Ex ist ein Baby mit Balkanslang und Billig-Mini

Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

2
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • erkolino 15.02.2019 12:51
    Highlight Highlight Wie sich die Eisbären am Polarmeer vor den Menschen schützen möchte.

    Der Oberbefehlshaber der Eisbären erklärte an der Medienkonferenz, dass die Situation für sie nicht einfach sei. "Die Menschen sind in unsere Gebiete eingedrungen, haben sich wie die Kaninchen vermehrt, alles verbaut und so unser friedliches Dasein erschwert. Wir versuchen, mit ihnen das Gespräch zu suchen, besuchen sie in ihren Behausungen, doch sie haben Angst."

    Es ist keine Einigung in Sicht. Lange nicht.
    • BossAC 15.02.2019 14:05
      Highlight Highlight Mag deinen Kommentar, sehe vieles ähnlich. Aaber ich vermute es gäbe gerade in dieser Gegend Russlands genug Plaz für die Bären. Es ist nicht natürlich, dass sich so viele Eisbären an einem Ort versammeln. Hat auch, wie im Artikel beschrieben, viel mit dem Futtervorkommen (Müll) zu tun. Ist natürlich fär die Eisbären ein Paradies. Gerade weil es für sie durch die Klimaerwärmung immer schwieriger zum Jahen ist.

Wladimir Putin und Kim Jong Un treffen sich am Donnerstag

Russlands Präsident Wladimir Putin wird den nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un am Donnerstag treffen. Das Gespräch werde in der Stadt Wladiwostok im Osten Russlands stattfinden, teilte der Kreml am Dienstag in Moskau mit.

Im Mittelpunkt der Unterredung werde «eine politische und diplomatische Lösung für das Atomproblem auf der koreanischen Halbinsel» stehen.

Russland wolle helfen, «positive Trends in jeder Hinsicht» zu verstärken, sagte Kreml-Berater Juri Uschakow. Es ist das erste …

Artikel lesen
Link zum Artikel