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Vater von Greta Thunberg: «Diese Zeit war der ultimative Albtraum»

In einem Interview mit der BBC äusserte Greta Thunbergs Vater Bedenken, was die Klimabewegung und der Hass vieler Menschen gegen seine Tochter für einen Einfluss auf sie habe.

Kevin Capellini / ch media



Swedish 15-year old climate activist, Greta Thunberg and her father Svante attend a press conference during the Climate Change Conference COP24 in Katowice , Poland, Tuesday, Dec. 4, 2018.(AP Photo/Czarek Sokolowski)

Greta und ihr Vater Svante Thunberg an einer Pressekonferenz an der Climate Change Conference COP24 in Katowice, Polen, 4. Dezember 2018. Bild: AP/AP

Greta Thunberg (16) wurde von der britischen Rundfunkanstalt BBC am Montag dazu eingeladen, als Gast-Programmchefin das Radioprogramm der grössten britischen Radio-Nachrichtensendung «Today» zusammenzustellen. Schwerpunkt der dreistündigen Sendung war der Klimaschutz und Massnahmen, die gegen den Klimawandel getroffen werden müssten.

Im Rahmen dieser Sendung führte die BBC auch ein Interview mit Gretas Vater Svante Thunberg über den Aktivismus seiner Tochter, ihre Kindheit und den Hass, der Greta entgegenschlage. Er mache sich daher Sorgen um seine Tochter, sagte er.

Im Interview erzählte Svante Thunberg, dass er seine Tochter zu Beginn nicht unterstützt und nicht an sie geglaubt habe. Dies habe sich erst geändert, als er gesehen habe, wie glücklich Greta geworden sei, als klar wurde, was sie mit ihrem Aktivismus und den Streiks global erreichen konnte. «Ich freue mich sehr, zu sehen, wie glücklich Greta ist. Doch ich mache mir Sorgen um sie.»

«Es war der ultimative Albtraum.»

Svante Thunberg

Er denke, dass Greta, wie jedes andere Kind auch, wieder in die Schule sollte, um für das spätere Leben zu lernen. Aber auch «die Fake News, all die Dinge, die Menschen um sie herum erfinden, und der Hass, den das erzeugt» würden einen Einfluss auf sie haben. «Sie hält die Kritik unfassbar gut aus; ich weiss nicht, wie sie das anstellt.»

Thunberg litt an Depressionen

Der BBC erzählte Svante Thunberg, dass seine Tochter etwa drei oder vier Jahre vor dem Schulstreik Depressionen gehabt habe. «Diese haben Greta fertiggemacht.» Seine Tochter habe schliesslich sogar das Essen verweigert und nicht mehr mit den Eltern gesprochen. «Diese Zeit war der ultimative Albtraum.»

Seitdem die Schwedin allerdings streike und sich an die Spitze der globalen Klimabewegung gesetzt habe, habe sich ihr Wesen geändert. Greta sei aufgrund ihrer Aktionen nun eine «sehr glückliche» Jugendliche.

«Today»

Die dreistündige BBC-Nachrichtensendung «Today», deren Programm am Montag, 30. Dezember von Greta Thunberg zusammengestellt worden ist, findest du hier als Podcast.

(aargauerzeitung.ch)

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39Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Bambusbjörn aka Planet Escoria 31.12.2019 11:43
    Highlight Highlight Schade wurden meine beiden Beiträge gelöscht.
    Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die dutzendfach gemeldet wurden, und die Redaktion zwangsläufig reagieren musste.

    Ich analysiere eiskalt und spreche direkt aus, was ich von solchen Menschen halte, die in der vermeintlichen Anonymität des Internets die Großen markieren.
    Seis drum. An der Tatsache ändert sich nichts. Denn erst der Hass hat sie wirklich erst richtig bekannt gemacht.
    Während ihre Hater anonym im Strom der Zeit vergehen, wird sie in anderen Herzen weiter Leben.
    Lebt damit, dass ihr sie so bekannt gemacht habt.
    • @schurt3r 31.12.2019 12:16
      Highlight Highlight Lieber Bambusbjörn,
      auch das dutzendfache Melden von unliebsamen Kommentaren darf nicht zu deren (unbegründeten) Löschung führen. Vielleicht wars ein Versehen?

      Falls du mit den Beiträgen nicht gegen unsere Community-Regeln verstossen hast, gehe ich dem gerne nach. Schreib mir am besten per E-Mail.

      PS: Freue mich darauf, wenn du auch im neuen Jahr den Hatern den Spiegel vorhältst. 🙏
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 31.12.2019 12:30
      Highlight Highlight @Schurt3r
      Ach, ist doch kein Problem. 😅
      Ich ging aber aber auch wirklich hart mit den Hatern ins Gericht.
      Wenn sich gewisse Menschen wegen meiner gnadenlosen Direktheit beleidigt fühlten, sei es so.
      Sie standen relativ lange, riefen Reaktionen hervor, und werden wohl bei gewissen Menschen im Gedächtnis bleiben.
      Das zählt für mich mehr, als dass sie noch da sind.
      Übrigens, der ganzen Redaktion noch einen tollen Silvester.
      Und auf ein grandioses 2020. 🙋‍♂️
    • @schurt3r 31.12.2019 13:23
      Highlight Highlight Na, dann ist gut so. 😊
      Vielen Dank & auch dir einen guten Rutsch!
  • Herbibi 31.12.2019 07:50
    Highlight Highlight Sie erinnert mich an Johanna von Orleans.

    “Erhöht und erniedrigt, hoch gehoben, tief fallengelassen, eine, die ganz allein steht und doch unbeirrbar bleibt, ihr Leben als ein Psychodrama“ (Felix Mitterer)

    Man muss sich nach heutigen Massstäben Sorgen machen um sie, doch vermutlich ist sie entschlossen, ihr Leben zu opfern.
  • UHauser 31.12.2019 02:48
    Highlight Highlight Sie hatte mit 12 Jahren eine Depression?
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 31.12.2019 11:46
      Highlight Highlight Ist kein Einzelfall.
      Bei mir zeigten sich in diesem Alter auch die ersten Anzeichen. Das war vor 23 Jahren.
      Liegt also weder an der heutigen Zeit, noch daran, dass Jugendliche angeblich überempfindlich sein sollen.
  • bouchserbucht 30.12.2019 22:19
    Highlight Highlight Einem solchen Vater sollte man eine schmieren. Alles nur wegen Geld. Der hat keine Verantwortung für seine Tochter übernommen. Ich würde mich Abgrundtief schämen.
    • MahatmaBamby 31.12.2019 01:23
      Highlight Highlight Was für Geld Dude, was für Geld?
    • xHascox 31.12.2019 04:17
      Highlight Highlight Woher weisst du das? Wo hätte er Verantwortung übernehmen sollen? Ist doch gut, wenn er seinen Kindern Freiheiten lässt, jedenfalls besser als 90% der Schweizer Kinder, welche sich nicht für Politik interessieren.

      Wie sollte er damit reich werden? Habe noch nicht davon gehört, dass den Thunbergs Geld nachgeworfen wird.

      Auch nicht schlimmer, als unsere Politiker welche oft im Verwaltungsrat von grossen Firmen sind.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Svante_Thunberg
    • DerRabe 31.12.2019 08:57
      Highlight Highlight Geld? Echt jetzt? Ja klar, wenn jemand Geld hat, dann die Ökolobby. Die Öl-Multis müssen recht auf ihr Budget achten, aber die Ökolobby, die kann so richtig in die vollen gehen...
      Also echt, woher kommen diese Ideen? Welche Medien muss man da konsumieren?
  • Cirrum 30.12.2019 18:47
    Highlight Highlight Schön zu hören...
  • Graf Zacharias von Zitzewitz 30.12.2019 18:41
    Highlight Highlight Dann ab wie raus aus dem Rampenlicht.
    Sobald Schluss mit diesem Ideologisch motivierten Stress ist, geht es ihr bestimmt auch bald wieder besser. Im Kern ist Greta nämlich ein 16-Jähriges Mädchen und noch keine gestandene Frau. Ich kann mir daher gut vorstellen, dass so viel Rummel nicht spurlos an ihr vorbeigehen.
    • Alfio 31.12.2019 08:32
      Highlight Highlight Ich glaube nicht dass Sie den Rummel und die Popularität gesucht hat, viel ist von den Medien noch aufgebauscht worden und dank den Sozialen Polarisierten Meinungen noch bestärkt.
    • thelastpanda 31.12.2019 08:53
      Highlight Highlight Text gelesen? Es geht ihr ja gut, jetzt wo sie sich für etwas einsetzt.
    • DerRabe 31.12.2019 08:58
      Highlight Highlight Sie haben den Artikel schon gelesen, oder?
  • Dirk Leinher 30.12.2019 18:20
    Highlight Highlight Wenn man im Leben wieder eine Zielsetzung hat und auf dem Weg ist lohnenswerte Ziele zu erreichen, dann ist das therapeutisch sicher wertvoll um aus einer Depression herauszukommen. Die Gefahr sehe ich aber darin, dass der Aktivismus in Fanatismus umschlägt. Dazu gibt es bereits seit einiger Zeit Anzeichen bei Greta.
    • Amboss 30.12.2019 22:24
      Highlight Highlight Welche Zeichen das sind, kannst du uns sicher erklären, da du Greta ja so genau beobachtest
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 30.12.2019 23:29
      Highlight Highlight Das passierte bereits.
      Der unsagbare Hass, der ihr entgegen schlägt, ist nur noch h purer Fanatismus.
    • Me:ish 31.12.2019 08:04
      Highlight Highlight Fanatismus, unsagbarer Hass, erbärmliche Kreaturen, Vollversager, anonyme Schwätzer, Troll. Noch selten so viel Hass in so wenigen Zeilen gelesen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Auric 30.12.2019 17:40
    Highlight Highlight Dann rette Sie!

    und verschone alle die nicht die Schule geschwänzt haben.
    • dämittemgröschte 30.12.2019 18:36
      Highlight Highlight Hä?
    • Panna cotta 30.12.2019 19:22
      Highlight Highlight Nur mal um etwas richtigzustellen: In Schweden gibt es keine Schulpflicht, wohl aber eine Lernpflicht. Insofern ist das "Schule schwänzen" in unserem Sinn gar nicht gegeben, wenn Greta nicht unangemeldet von der Schule fernbleibt und sich den Stoff anderswo reinzieht.
    • MahatmaBamby 30.12.2019 19:53
      Highlight Highlight Wovor den retten, es geht ihr ja gut (steht im Text)
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