DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Vater von Greta Thunberg: «Diese Zeit war der ultimative Albtraum»

In einem Interview mit der BBC äusserte Greta Thunbergs Vater Bedenken, was die Klimabewegung und der Hass vieler Menschen gegen seine Tochter für einen Einfluss auf sie habe.
30.12.2019, 16:38
Kevin Capellini / ch media
Greta und ihr Vater Svante Thunberg an einer Pressekonferenz an der Climate Change Conference COP24 in Katowice, Polen, 4. Dezember 2018.
Greta und ihr Vater Svante Thunberg an einer Pressekonferenz an der Climate Change Conference COP24 in Katowice, Polen, 4. Dezember 2018.Bild: AP/AP

Greta Thunberg (16) wurde von der britischen Rundfunkanstalt BBC am Montag dazu eingeladen, als Gast-Programmchefin das Radioprogramm der grössten britischen Radio-Nachrichtensendung «Today» zusammenzustellen. Schwerpunkt der dreistündigen Sendung war der Klimaschutz und Massnahmen, die gegen den Klimawandel getroffen werden müssten.

Im Rahmen dieser Sendung führte die BBC auch ein Interview mit Gretas Vater Svante Thunberg über den Aktivismus seiner Tochter, ihre Kindheit und den Hass, der Greta entgegenschlage. Er mache sich daher Sorgen um seine Tochter, sagte er.

Im Interview erzählte Svante Thunberg, dass er seine Tochter zu Beginn nicht unterstützt und nicht an sie geglaubt habe. Dies habe sich erst geändert, als er gesehen habe, wie glücklich Greta geworden sei, als klar wurde, was sie mit ihrem Aktivismus und den Streiks global erreichen konnte. «Ich freue mich sehr, zu sehen, wie glücklich Greta ist. Doch ich mache mir Sorgen um sie.»

«Es war der ultimative Albtraum.»
Svante Thunberg

Er denke, dass Greta, wie jedes andere Kind auch, wieder in die Schule sollte, um für das spätere Leben zu lernen. Aber auch «die Fake News, all die Dinge, die Menschen um sie herum erfinden, und der Hass, den das erzeugt» würden einen Einfluss auf sie haben. «Sie hält die Kritik unfassbar gut aus; ich weiss nicht, wie sie das anstellt.»

Thunberg litt an Depressionen

Der BBC erzählte Svante Thunberg, dass seine Tochter etwa drei oder vier Jahre vor dem Schulstreik Depressionen gehabt habe. «Diese haben Greta fertiggemacht.» Seine Tochter habe schliesslich sogar das Essen verweigert und nicht mehr mit den Eltern gesprochen. «Diese Zeit war der ultimative Albtraum.»

Seitdem die Schwedin allerdings streike und sich an die Spitze der globalen Klimabewegung gesetzt habe, habe sich ihr Wesen geändert. Greta sei aufgrund ihrer Aktionen nun eine «sehr glückliche» Jugendliche.

«Today»
Die dreistündige BBC-Nachrichtensendung «Today», deren Programm am Montag, 30. Dezember von Greta Thunberg zusammengestellt worden ist, findest du hier als Podcast.

(aargauerzeitung.ch)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Greta Thunberg: Das furchtlose Mädchen von Davos

1 / 28
Greta Thunberg: Das furchtlose Mädchen von Davos
quelle: ap/ap / markus schreiber
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Wie Greta Thunberg zum Vorbild einer Generation wurde

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

35 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Cirrum
30.12.2019 18:47registriert August 2019
Schön zu hören...
12017
Melden
Zum Kommentar
35
Tribünen in kolumbianischer Stierkampfarena eingestürzt – vier Tote

Beim Einsturz eines Teils der Tribünen einer Stierkampfarena in Kolumbien sind mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 60 Personen seien verletzt worden, sagte der Gouverneur des Departments Tolima, Ricardo Orozco, dem Sender Blu Radio. Unter den Toten war ein drei Jahre altes Kind, wie die Chefin des staatlichen Instituts für Familienfürsorge, Lina María Arbeláez, auf Twitter mitteilte.

Zur Story