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A Sukhoi Su-24 fighter jet lands at the Hmeymim air base near Latakia, Syria, in this handout photograph released by Russia's Defence Ministry November 7, 2015. Turkish fighter jets shot down a Russian-made warplane near the Syrian border on November 24, 2015 after repeatedly warning it over air space violations, Turkish officials said, but Moscow said it could prove the jet had not left Syrian air space. REUTERS/Ministry of Defence of the Russian Federation/Handout via Reuters ATTENTION EDITORS - THIS PICTURE WAS PROVIDED BY A THIRD PARTY. REUTERS IS UNABLE TO INDEPENDENTLY VERIFY THE AUTHENTICITY, CONTENT, LOCATION OR DATE OF THIS IMAGE. THIS PICTURE IS DISTRIBUTED EXACTLY AS RECEIVED BY REUTERS, AS A SERVICE TO CLIENTS. EDITORIAL USE ONLY. NOT FOR SALE FOR MARKETING OR ADVERTISING CAMPAIGNS. NO RESALES. NO ARCHIVE.

Ein russischer Kampfjet verletzte den Angaben zufolge für kurze Zeit den von Israel beanspruchten Luftraum.
Bild: HANDOUT/REUTERS

Russisches Flugzeug verletzt auch von Israel beanspruchten Luftraum 



Ein russisches Militärflugzeug ist nach Angaben des israelischen Verteidigungsministers unlängst aus Syrien kommend kurz in den von Israel beanspruchten Luftraum über den Golanhöhen eingedrungen.

«Eine russische Maschine war eine Meile (rund 1.6 Kilometer) weit in unseren Luftraum eingedrungen, aber alles konnte sofort geregelt werden, und das Flugzeug drehte Richtung Syrien ab», sagte Mosche Jaalon am Sonntag im staatlichen Radio. «Offenbar handelte es sich um einen Navigationsfehler des Piloten, der entlang den Golanhöhen flog.»

Die türkische Luftwaffe hatte am Dienstag einen russischen Kampfbomber abgeschossen, der nach Darstellung Ankaras aus dem syrischen in den türkischen Luftraum geflogen und trotz mehrfacher Warnungen nicht umgekehrt war. Nach russischer Darstellung war das Flugzeug auf syrischer Seite geblieben.

Ein «heisser Draht» zwischen den Ländern

Zwischen den Generalstäben in Moskau und Tel Aviv war Mitte Oktober ein «heisser Draht» installiert worden, um über Einsätze der russischen und der israelischen Luftwaffe über Syrien vorab zu informieren. So sollen versehentliche Konfrontationen vermieden werden.

«Weil die russischen Flugzeuge nicht die Absicht haben, uns anzugreifen, wäre es falsch, automatisch zu reagieren und sie abzuschiessen, wenn ein Irrtum passiert», erklärte Jaalon.

Israel hatte 1981 zwei Drittel des Golan-Gebirges annektiert, die es im Sechstagekrieg 1967 von Syrien erobert hatte und beansprucht den Luftraum über dem Gebiet. (sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • tösstaler 29.11.2015 19:44
    Highlight Highlight Tja, Israelis sind Profis, sind auch nonstop im Ernstfall-Training und die einzige Ernst zu nehmende Armee in der Region.
    68 8 Melden
    • 足利 義明 Oyumi Kubo 29.11.2015 22:00
      Highlight Highlight Richtig Tösstaler. Die Israelis sind wohl auch die einzigen, welche effizient dem Daesh zeigen könnte wo der Bartli den Most herholt.
      28 4 Melden
    • tösstaler 01.12.2015 16:16
      Highlight Highlight ob die diesem Daesh-Gesocks Herr werden könnten mag sein, wäre jedoch eine vertrackte Angelegenheit, da der Terror überall ist und sich überall versteckt hält.
      Jedoch der Wissensvorsprung der Israelis gegenüber den Türken ist dieser, dass sie blitzschnell richtig entschieden haben und auch der letzte Pflock in der Feuerleitzentrale im Bild darüber ist, dass sie sich nicht im Krieg mit den Russen befinden ...
      1 0 Melden
  • thedarkproject 29.11.2015 19:39
    Highlight Highlight Also auf gut Deutsch: Die Russen fliegen über Gebiet, dass international nicht zu Israel anerkannt ist sondern zu Syrien. Wieso dann der Artikel Watson?
    44 33 Melden
    • Sapere Aude 29.11.2015 20:06
      Highlight Highlight Evtl, weil die Israelis mit den Russen einen Weg gefunden zu kommunizieren ohne gleich den Flieger vom Himmel zu holen im Gegensatz zu den Türken? Da ist es unerheblich, wem das Gebiet international zugesprochen wird. Insbesondere da die Israelis nicht unbedingt dafür bekannt sind, lange zu fackeln, wenn es darum geht ihre Interessen zu verteidigen. Aus dieser Perspektive empfinde ich es noch als ziemlich beruhigend, wenn zumindest zwischen Israel und Moskau die Kommunikation zu funktionieren scheint.
      67 1 Melden
    • thedarkproject 29.11.2015 20:34
      Highlight Highlight @Sapere Aude: In dem Punkt der Kommunikation hast du Recht! Danke.
      18 1 Melden
  • cassio77 29.11.2015 19:37
    Highlight Highlight und wieder geht das heitere israel bashing los... ich weiss nicht, wie wir schweizer reagieren und agieren würden, wenn immer wieder mal eine bombe hochgeht. angesichts der politischen situation wäre ziemlich sicher nicht die svp die stärkste partei, sondern eine weit rechts von ihr (das gäbe es wirklich, kaum zu glauben).
    42 58 Melden
    • Hierundjetzt 29.11.2015 20:07
      Highlight Highlight Liegt vielleicht auch daran, dass Israel seit 50 Jahren Gebiete völkerrechtswidrig besetzt. So wie Russland die Krim. Aber das haben Sie in Ihrer euphorischer, unreflektierter Haltung vergessen.
      65 30 Melden
    • Dä Brändon 29.11.2015 22:21
      Highlight Highlight @Hierundjetzt, einen ähnlichen Fall hatten wir kürzlich auch in Europa, aber das war ja die glorreiche Idee der Amerikaner, das passt dann was?
      3 4 Melden
    • Hierundjetzt 30.11.2015 12:11
      Highlight Highlight Ja stimmt! Ein ähnlicher Fall gab es ja 1945, damals kamen die Amerikaner auf die "glorreiche" Idee, Westeuropa von den Nazis zu befreien.

      Klar kann diese "glorreiche" Idee der USA bis Heute bei einigen Menschen Unmut auslösen. Ich finde das damalige Engagement der Amerikaner hingegen bis heute unerreicht gut und selbstlos.
      0 0 Melden
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