International
Ukraine

Patrouille-Boot explodiert ausgerechnet vor Brennpunkt im Ukraine-Konflikt – fünf Menschen werden vermisst

Eine Attacke der Separatisten? Kämpfer des regierungstreuen Neonazi-Battaillons Azov warnen seit längerem vor einer bevorstehenden Offensive.
Eine Attacke der Separatisten? Kämpfer des regierungstreuen Neonazi-Battaillons Azov warnen seit längerem vor einer bevorstehenden Offensive.Bild: MARKO DJURICA/REUTERS

Patrouille-Boot explodiert ausgerechnet vor Brennpunkt im Ukraine-Konflikt – fünf Menschen werden vermisst

07.06.2015, 18:2408.06.2015, 09:55

Vor der ukrainischen Hafenstadt Mariupol ist am Sonntag ein Patrouilleboot mit sieben Grenzschützern an Bord explodiert und gesunken. Zwei der Besatzungsmitglieder seien verletzt worden, über die übrigen sei bislang nichts bekannt, teilte der Grenzschutz mit.

Auch die Ursache der Detonation habe bislang nicht ermittelt werden können. Rettungskräfte seien vor Ort.

Mariupol liegt am Asowschen Meer und war zuletzt ein Brennpunkt des Konflikts zwischen Regierungstruppen und prorussischen Rebellen in der Ostukraine. Die Gefechte hatten sich in den vergangenen Tagen ungeachtet eines offiziellen Waffenstillstands wieder verschärft. (tat/sda/reu)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Wie der KI-Boom zum Midterm-Wahlkampfthema wird
Der Boom der Künstlichen Intelligenz erreicht den US-Wahlkampf. In South Carolina entzündet sich ein Senatsrennen zunehmend an riesigen Rechenzentren – und an der Frage, wer für ihren Ausbau bezahlt.
Ein Beispiel ist Spartanburg County. Dort entsteht ein Rechenzentrum für rund 2,8 Milliarden Dollar. Solche Anlagen beherbergen Tausende leistungsfähige Server und werden unter anderem für KI-Anwendungen benötigt. Sie benötigen grosse Mengen Strom und teilweise auch Wasser. Anwohner kritisieren laut der «Washington Post», dass der Bau begonnen habe, bevor vielen Menschen in der Region das Ausmass des Projekts bewusst gewesen sei. Selbst der frühere Rechenzentrum-Manager Tom Corbit, der drei Jahrzehnte in der Branche arbeitete, will deshalb bei der Senatswahl gegen die Republikanerin Darline Graham stimmen.
Zur Story