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epa06093591 US President Donald J. Trump (L) sits in a firetruck from Wisconsin, beside US Vice President Mike Pence (R) while participating in a showcase of products made in the United States, at the South Lawn of the White House, in Washington, DC, USA, 17 July 2017. US President Donald J. Trump participated at the White House in a showcase of products 'Made in America', which featured 50 products from the 50 states of the nation. Trump signed a presidential proclamation in the East Room making 17 July 'Made in America' Day and this week, 'Made in America' week.  EPA/MICHAEL REYNOLDS

Donald Trump grüsst aus einem Feuerwehrauto. «Made in America». Bild: EPA/EPA

«Wo ist das Feuer?» – Trump hatte gerade ziemlich viel Freude am «Made in America Day»



Nach dem Willen von US-Präsident Donald Trump sollen mehr Produkte die Aufschrift «Made in America» tragen. Der Republikaner warb am Montag dafür, wieder mehr in den Vereinigten Staaten zu produzieren.

«Wenn wir alle Produkte kaufen, die in den USA hergestellt wurden, dann bleibt der Gewinn hier, die Einnahmen bleiben hier, und vielleicht am Wichtigsten von allen, die Jobs bleiben hier», erklärte Trump bei einer Rede im Weissen Haus.

Trump im US-Feuerwehrauto: «Wo ist das Feuer? Wo ist das Feuer? Löschen wir es schnell!»

Trump testet einen US-Baseballschläger: «So schön, ich liebe es, Baseball zu spielen.»

Trump zieht sich einen US-Cowboyhut an – und erntet Applaus. 

Doppelmoral

Allerdings halten es Trump-Unternehmen oder die Firma von Tochter Ivanka offenbar nur vage mit diesen Massstäben. Verpflichten sie sich dazu, nicht mehr in anderen Ländern produzieren zu lassen? Trumps Sprecher Sean Spicer hatte am Montag Schwierigkeiten, diese Frage zu beantworten.

Es sei nicht angebracht, darüber zu reden, wie dies die Trump-Firmen betreffen würde, erklärte er. Aber in manchen Fällen gebe es gewisse Lieferketten, «die möglicherweise nicht in diesem Land verfügbar sind», fügte er hinzu. Das allumfassende Ziel bleibe es aber, die Produktion in den USA zu steigern.

FILE - In this June 15, 2017, file photo, Ivanka Trump listens as President Donald Trump speaks in the Roosevelt Room of the White House in Washington, during an event on Apprenticeship and Workforce of Tomorrow initiatives. A New York judge says Ivanka Trump must testify in a dispute with an Italian shoemaker over one of her company’s shoe designs, Friday, June 23, 2017 . (AP Photo/Susan Walsh, File)

Ivanka Trump: Die Präsidententochter lässt im Ausland produzieren. Bild: AP/AP

Die «Washington Post» hatte zuvor berichtet, dass das Modelabel von Ivanka Trump de facto ausschliesslich in Ländern wie China, Indonesien und Bangladesch produzieren lasse. Die Firmenchefin Abigail Klem sagte der Zeitung: «Die Arbeiter gibt es hier nicht mehr oder nur in einer sehr kleinen Kapazität. In vielen Fällen existieren auch die Maschinen nicht mehr.»

Die Arbeitsbedingungen in den betroffenen Ländern in Asien stehen allerdings immer wieder in der Kritik. Kürzlich wurden in China drei Aktivisten festgenommen, die verdeckt in Zulieferfabriken des Modelabels recherchiert hatten. Die Aktivisten kamen wieder frei. (cma/sda/dpa)

Trumps Handschlag

Video: watson

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