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Klima

Biden-Regierung setzt Ölförder-Aktivitäten in Alaska-Schutzgebiet aus

Biden kippt Trump-Entscheid: US-Präsident stoppt Ölförderung in Naturschutzgebiet

02.06.2021, 05:5502.06.2021, 07:27
FILE - In this undated file photo provided by the U.S. Fish and Wildlife Service, an airplane flies over caribou from the Porcupine caribou herd on the coastal plain of the Arctic National Wildlife Re ...
Das Arctic National Wildlife Refuge im Nordosten Alaskas.Bild: keystone

Die Regierung von US-Präsident Joe Biden hat alle Aktivitäten zur Öl- und Gasförderung in einem arktischen Naturschutzgebiet in Alaska ausgesetzt. Die Suspendierung gelte bis zu einer umfassenden Analyse auf Grundlage der Umweltschutzgesetze, teilte das US-Innenministerium am Dienstag mit. Bei der Vergabe von Bohrrechten im Arctic National Wildlife Refuge im Nordosten des Bundesstaats seien rechtliche Mängel festgestellt worden.

Damit stoppt die Biden-Regierung eine umstrittene Massnahme der Regierung seines Vorgängers Donald Trump, die zwei Wochen vor dem Ende ihrer Amtszeit am 20. Januar Bohrrechte über zehn Jahre vergeben hatte. Der Demokrat Biden ordnete bereits an seinem ersten Tag im Weissen Haus eine Überprüfung an.

In dem Gebiet werden erhebliche Rohstoffvorkommen vermutet. Über eine mögliche Ausbeutung wird seit Jahrzehnten gestritten. Die Regierung des Republikaners Trump hatte den Weg für Bohrungen 2017 mit einer Gesetzesänderung freigemacht - gegen erheblichen Widerstand von Umweltorganisationen. Das Naturschutzgebiet umfasst insgesamt rund 80 000 Quadratkilometer, was mehr als der Fläche Bayerns entspricht. (sda/dpa)

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