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President Donald Trump listens as Italian Prime Minister Paolo Gentiloni speaks during a news conference in the East Room of the White House in Washington, Thursday, April 20, 2017. (AP Photo/Andrew Harnik)

Trump sei laut dem iranischen Aussenminister auf «Konfrontationskurs» mit dem Iran. Bild: Andrew Harnik/AP/KEYSTONE

Trump sucht nur Vorwand zur Torpedierung des Iran-Atomabkommens – sagt der Iran



Nach Einschätzung des iranischen Aussenministeriums suchen US-Präsident Donald Trump und seine Regierung nur einen Vorwand, um die Umsetzung des Atomabkommens zu torpedieren.

«Unter welchem Vorwand auch immer, wir werden es jedenfalls nicht zulassen», sagte Vizeaussenminister Abbas Araghchi am Samstag.

Der Iran werde den «Konfrontationskurs» der Trump-Regierung bei dem für diesen Dienstag geplanten Atomtreffen in Wien ernsthaft und kritisch ansprechen, sagte Araghchi dem Webportal des Ministeriums zufolge.

US-Aussenminister Rex Tillerson hatte diese Woche das Atomabkommen des Westens mit dem Iran kritisiert. Der Deal erfülle nicht das Ziel, das Land von der Entwicklung von Atomwaffen abzuhalten. «Er verzögert nur das Erreichen des Ziels des Irans, eine Nuklearmacht zu werden», sagte Tillerson am Mittwoch in Washington.

Mit dem in Wien geschlossenen Abkommen sollte die Sorge der Weltgemeinschaft vor einer iranischen Atombombe zerstreut werden.

Der Iran unterwirft demnach unter anderem seine Urananreicherung bis zu 25 Jahre lang einem mehrstufigen System von Beschränkungen und Kontrollen durch die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA). Im Gegenzug sollte der Westen Wirtschaftssanktionen aufheben. (sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Posersalami 23.04.2017 10:20
    Highlight Highlight Es sind die USA, die hier wieder einmal einen Vertrag nicht einhalten! Sie haben gerade die Sanktionen um 10 Jahre verlängert und das obwohl die Weltgemeinschaft festgestellt hat, dass der Iran seinerseits die Bedingungen des Vertrags erfüllt hat. Dieses Land kann einem wirklich auf den Sack gehen..
  • rodolofo 23.04.2017 08:53
    Highlight Highlight Offenbar wird das "Orange Riesenmeerschweinchen" nicht nur von Russland aus mit "Gutiguti" und Stromstössen ferngesteuert, sondern auch von Israel aus.
    Das könnte für "The Donald" äusserst gefährlich werden!
    Entweder es stirbt, weil es sich überfressen hat, oder weil es zu starke Stromstösse erhalten hat (die doppelte Erziehungs-Ladung)...
  • Zarzis 23.04.2017 08:14
    Highlight Highlight Das hat er im Wahlkampf schon manchmal angekündigt.
    Das war auch der grund warum die Israelische Regirung so happy ist mit Trumps Wahl. Obama und Clinton haben die Israelische Regierung schon paar mal gehindert gegen Iran zuzuschlagen. Was Trump und seine Boys noch hindert ist dieses Abkommen das auch China, Russland, Frankreich, England und Deutschland mittragen. Er muss denen etwas Liefern sonst bleibt es zum Glück nur bei Worten!
    Aber alle die Clinton als War Lord sahen, müssen sich langsam einstehen dass alle Trump Kritiker recht hatten. Er ist eine Gefahr für aller Zusammenleben

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