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Republican U.S. presidential nominee Donald Trump (L) makes a joke about hand size as dinner chairman Alfred E. Smith IV (C) and Democratic U.S. presidential nominee Hillary Clinton react at the Alfred E. Smith Memorial Foundation dinner in New York, U.S. October 20, 2016. REUTERS/Jonathan Ernst     TPX IMAGES OF THE DAY

Begegneten sich in der Nacht auf heute schon wieder: Donald Trump und Hillary Clinton beim Alfred-E.-Smith-Benefiz-Dinner. Bild: JONATHAN ERNST/REUTERS

Trump wird bei Benefiz-Dinner ausgebuht – sorgt dann aber für köstlichen Lacher



Donald Trump und Hillary Clinton haben sich in einer humoristischen Wahlkampfpause am Donnerstag in New York gegenseitig verbal aufs Korn genommen. Trumps Seitenhiebe wurden beim Benefiz-Dinner phasenweise nicht goutiert. Das Publikum reagierte mit Buhrufen.

«Sie ist korrupt, sie wurde sogar aus dem Watergate- Untersuchungsausschuss geworfen», sagte Trump bei der traditionellen Veranstaltung der New Yorker Alfred-E.-Smith-Memorial-Foundation zugunsten katholischer Kindereinrichtungen. Er spielte damit auf eine seit langer Zeit kursierende, aber nie bestätigte Verschwörungstheorie an.

Trump in gewohnt angriffiger Manier: Die Buhrufe erfolgen umgehend. 

Die Quittung waren Buhrufe der Bankett-Gäste. US-Beobachter konnten sich nicht erinnern, dass jemals zuvor ein Redner bei der Traditionsveranstaltung ausgebuht wurde.

Der Witz des Abends kommt von Trump

Die meisten Lacher konnte Trump auf seine Seite ziehen, als er einen Witz auf Kosten seiner Frau Melania machte: «Michelle Obama hielt eine Rede und alle sagten, die sei grossartig», sagte Trump. «Melania hielt exakt die selbe Rede und wird kritisiert. Ich verstehe es nicht», sagte er in Anspielung auf die Parteitagsrede seiner Frau, die in Teilen ein Plagiat war.

Trump mit herrlicher Ironie.

Clinton hielt sich mehr zurück und übte sich in Selbstironie. «Das hier ist ein Geschenk für Sie – normalerweise nehme ich viel Geld für solche Reden», sagte sie eingangs ans Publikum gerichtet, den Vorwurf ihrer Kritiker, sie lasse sich von Wall-Street-Bossen für Reden bezahlen, aufs Korn nehmend.

Aber auch Clinton versteht sich mit Jokes.

«Ich sage immer, was die Leute hören wollen», sagte sie weiter und schickte hinterher: «Diese Wahl wird sehr bald vorüber sein.» (sda/dpa)

Clinton vs. Trump: Das dritte TV-Duell in Zitaten

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Clinton vs. Trump: Das dritte TV-Duell in Zitaten
quelle: epa/epa / jim lo scalzo
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