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USA

Mehrere Tote nach Sturm in US-Bundesstaat Missouri

Schwere Stürme in den USA – mindestens 27 Tote

17.05.2025, 06:4418.05.2025, 00:01

Schwere Stürme haben in drei US-Bundesstaaten mindestens 27 Menschen das Leben gekostet. In Kentucky gebe es mindestens 18 Todesopfer, teilte Gouverneur Andy Beshear bei X mit. Der Demokrat wollte sich vor Ort ein Bild von der Lage machen.

Im Grossraum der Stadt St. Louis und im südlicher gelegenen Scott County im Bundesstaat Missouri wurden mindestens sieben Todesopfer bestätigt, wie unter anderem die «New York Times», die «Washington Post» und der Sender CNN unter Berufung auf die örtlichen Behörden berichteten. Der republikanische Gouverneur Mike Kehoe erklärte bei X, er und seine Ehefrau seien «zutiefst betrübt» über die Nachrichten. Er rief die Menschen dazu auf, die zerstörten Gebiete zu meiden, damit Einsatzkräfte ihrer Arbeit nachgehen und Menschen in Not helfen könnten.

Im Bundesstaat Virginia kamen laut den US-Medien mindestens zwei Menschen ums Leben – nach Angaben der «New York Times», weil Bäume auf ihre Fahrzeuge stürzten. In den Berichten war von Dutzenden Verletzten in den betroffenen Gebieten die Rede.

A man sits in a chair after a severe storm moved through St. Louis, Missouri, Friday, May 16, 2025. (AP Photo/Jeff Roberson)
Severe Weather
Der Sturm richtete schwere Schäden an, St. Louis, Missouri, 16. Mai 2025Bild: keystone

Fotos und Videos zeigen die Zerstörung

Zuvor waren schwere Unwetter über die Bundesstaaten hinweggezogen. Mancherorts war von Tornados die Rede, zudem kam es zu Hagelschlag. Bereits am Donnerstag hatten Wind und Stürme Teile der Bundesstaaten Wisconsin, Michigan, Indiana und Illinois getroffen. Der Nationale Wetterdienst warnt weiterhin vor schweren Gewittern mit Hagel und möglichen Tornados in Teilen des Südens und Nordostens der USA.

Part of Centennial Christian Church in St. Louis, Missouri, collapsed on Friday, May 16, 2025 when severe storms, including a possible tornado, swept through the city. (AP Photo/Michael Phillis)
Sever ...
Ein Teil der Centennial Christian Church in St. Louis, Missouri, stürzte am ein.Bild: keystone

In sozialen Medien kursierten Fotos und Videos, die die Zerstörung in den betroffenen Gebieten zeigten. Rettungskräfte waren im Dauereinsatz. Nach Angaben der Website poweroutage.us waren am Samstagmorgen (Ortszeit) Hunderttausende Haushalte ohne Strom.

Insbesondere im Frühjahr und Sommer sind Tornados in den USA keine Seltenheit. Wissenschaftler machen aber auch den Klimawandel – hauptsächlich verursacht durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe – für die Zunahme von Extremwetterereignissen verantwortlich. Höhere Wassertemperaturen in den Ozeanen können Stürme verstärken, da sie mehr Energie und Feuchtigkeit liefern. Auch der steigende Meeresspiegel trägt zu schwereren Überflutungen bei. (sda/dpa)

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