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Zug-Katastrophe in Arizona – jetzt läuft die Suche nach den Ursachen

30.07.2020, 10:33
Bild: keystone

Nach dem Zugunglück auf einer Brücke im US-Gliedstaat Arizona und dem anschliessenden Grossbrand haben die Behörden die Ermittlungen zur Ursache aufgenommen. Die Unfallermittlungsbehörde NTSB werde dafür aber zunächst nicht zum Unfallort nach Tempe nahe Phoenix reisen, teilte sie am Mittwoch (Ortszeit) auf Twitter mit.

Mehrere Waggons eines Güterzugs des Unternehmens Union Pacific waren am Morgen auf einer historischen Brücke von Tempe entgleist und in Brand geraten, wie die Polizei mitteilte. Ein Teil der Brücke stürzte ein. Verletzte gab es nicht, der Lokführer wurde jedoch nach dem Einatmen von Rauch medizinisch behandelt, wie die Zeitung «Arizona Republic» berichtete.

Dramatische Bilder der brennenden Waggons und dichter schwarzer Rauchwolken waren in den sozialen Netzen und örtlichen Medien zu sehen. Aus einem der Waggons trete die gefährliche Chemikalie Cyclohexanon aus, sagte Tempes Feuerwehrchef Greg Ruiz Medienberichten zufolge auf einer Pressekonferenz. Die Chemikalie fliesse aber nicht in den See. «Wir hatten viel Glück», sagte Ruiz der «Arizona Republic» zufolge. «Das war ein gefährlicher Vorfall».

Mehrere der mehr als 90 Waggons waren demnach mit Holz beladen, andere mit gefährlichen Gütern. Etwa acht bis zehn seien am eingestürzten Teil der Brücke in einen Park gefallen, keiner lag demnach im Wasser.

Einzelheiten zum Ausmass der Schäden gab es zunächst nicht. Die Polizei sperrte mehrere Strassen und rief dazu auf, die Gegend zu meiden. Die Brücke stammt laut «Arizona Republic» von 1912, sie wird vor allem von Güterzügen genutzt. Bereits im Juni habe es dort einen kleineren Unfall mit einem Frachtzug gegeben.

(aeg/sda/dpa)

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