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350'000 Haushalte in den USA ohne Strom – wegen Wintersturm

350'000 Haushalte in den USA ohne Strom – wegen Wintersturm

04.02.2022, 11:0804.02.2022, 11:08

Ein Wintersturm hat in den USA zu Stromausfällen in mehreren Bundesstaaten geführt. Betroffen waren rund 350'000 Haushalte und Firmen vor allem in Tennessee, Ohio, West Virginia, Pennsylvania, Texas und Kentucky, wie die Webseite Poweroutage.us in der Nacht zum Freitag unter Berufung auf die Versorger meldete.

Snow continues to fall in Near Southside Thursday, Feb. 3, 2022, in Fort Worth, Texas. More than 200,000 homes and businesses lost power across the U.S. on Thursday as freezing rain and snow weighed d ...
Texas am 03. Februar 2022. Schnee und gefrierender Regen hanen Bäume umgeknickt und oberiridische Stromleitungen beschädigt.Bild: keystone

Gefrierender Regen und umgeknickte Bäume hätten vielerorts Stromleitungen beschädigt, hiess es in Medienberichten. Stellenweise seien bis zu 30 Zentimeter Schnee gefallen.

Wegen starken Schneefalls, Eisglätte, Sturms oder heftiger Regenfälle galt laut dem Nationalen Wetterdienst für mehr als 90 Millionen Einwohner eine Unwetterwarnung. Das betroffene Gebiet erstrecke sich auf einer Länge von rund 1600 Kilometern von Texas im Süden des Landes bis nach Maine an der Ostküste.

Am Donnerstag und Freitag seien fast 10'000 Flüge ausgefallen, berichtete das Portal FlightAware.com. Am Flughafen Dallas/Fort Worth in Texas musste der Flugverkehr wegen vereister Landebahnen zwischenzeitlich ganz eingestellt werden. «Dies ist einer der schwersten Eisstürme, den Texas in mehreren Jahrzehnten erlebt hat», warnte Gouverneur Greg Abbott.

Medien berichteten von mehreren Unfällen auf glatten Strassen. Nahe Memphis (Tennessee) seien sechs Menschen bei einer Massenkarambolage verletzt worden. Im Bezirk Hale im südlichen Bundesstaat Alabama richtete zudem ein Tornado schwere Schäden an. Eine Frau starb unter den Trümmern ihres Hauses, drei weitere Menschen wurden lebensgefährlich verletzt, wie ein Sprecher des Katastrophenschutzes dem örtlichen TV Sender WBRC sagte.

(yam/sda/dpa)

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Mögliche Exhumierungen von Opfern der Brandkatastrophe, Widersprüche bei den Gehaltsangaben von Moretti und WEF-Löhne im Visier des Bundes : Das und mehr findet sich in den Sonntagszeitungen.
Die Walliser Staatsanwaltschaft wälzt den Entscheid über mögliche Exhumierungen von Todesopfern der Brandkatastrophe in Crans-Montana VS laut der «NZZ am Sonntag» auf die Familien ab. Sie ordne Exhumierungen und Obduktionen nur an, wenn die Opferfamilien das explizit verlangten, sagten Anwälte von Familien zur Zeitung. Laut Gesetz müsste die Staatsanwaltschaft selbst entscheiden, ob das notwendig sei. Die Ermittlungsbehörde habe auf eine Anfrage nicht reagiert. Akten der Staatsanwaltschaft zeigen laut der Zeitung, weshalb die Schweiz nur zwei Opfer obduzierte: Zwei Wochen nach dem Brand sollte die Kantonspolizei demnach herausfinden, ob bei Schweizer Bestattungsunternehmen noch unbeerdigte Leichen lagen. Die zwei Obduzierten seien vermutlich schlicht die letzten Opfer gewesen, die noch nicht beerdigt waren, schlussfolgerte die «NZZ am Sonntag».
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