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Da soll noch einer sagen, Entkriminalisierung senke die Attraktivität: Marihuana-Konsum in den USA binnen zehn Jahren verdoppelt



Der Konsum von Marihuana in den USA ist laut einer Studie in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen: 9,5 Prozent der Erwachsenen konsumieren die Droge und damit doppelt so viele wie ein Jahrzehnt zuvor.

A demonstrator smokes a marijuana cigarette during a protest outside the Capitol building in San Juan April 20, 2015. People gathered outside the Capitol building as legislators are debating to decriminalize small amounts of medical marihuana and its cultivation, according to local media. REUTERS/Alvin Baez

Fast vier Prozent der Befragten leiden unter negativen Folgen des Kiffens.
Bild: X03100

Wissenschaftler befragten für die Erhebung in den Jahren 2012 und 2013 mehr als 36'000 Menschen. Im Vergleichszeitraum 2001/2002 lag die Quote der Marihuana-Konsumenten noch bei 4,1 Prozent. Die Resultate der Studie wurden am Mittwoch im US-Fachblatt «Jama Psychiatry» veröffentlicht.

Vor allem bei «Frauen sowie Schwarzen und Hispanics» sowie Erwachsenen, die mittleren Alters oder über 65 Jahren alt seien, sei ein erheblicher Anstieg zu beobachten, schrieben die Wissenschaftler.

Fast drei Prozent der Konsumenten litten den Angaben zufolge unter den negativen Folgen eines übermässigen Konsums der Droge. Die Nutzung von Marihuana zu Therapiezwecken ist in 23 US-Bundesstaaten erlaubt, in vier Staaten ist auch der private Gebrauch legal. (kad/sda/afp)

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