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FILE - In this Dec.1, 2016 file photo, an HIV-positive Filipino lights candles around an AIDS symbol as he participates in an event in observance of World AIDS Day in Quezon city, Philippines. For the first time in the global AIDS epidemic that has spanned four decades and killed 35 million people, more than half of all those infected with HIV are on drugs to treat the virus, the United Nations said in a report released Thursday, July 20, 2017. (AP Photo/Aaron Favila, FILE)

Eine Gedenkstätte anlässlich des Welt-Aids-Tags in den Philippinen. Bild: AP/AP

Dem Kampf gegen Aids geht das Geld aus: HIV-Forscher warnen USA vor Kürzungen



Mit einem dramatischen Appell an die USA hat am Sonntag eine internationale Konferenz zum Kampf gegen Aids begonnen. HIV-Forscher aus aller Welt warnten, es gebe im Weissen Haus Überlegungen für Kürzungen, die das Vorgehen gegen die Epidemie gefährden könnten.

Das sagte die Vorsitzende der Internationalen Aids-Gesellschaft (IAS), Linda-Gail Bekker, am Sonntagabend zum Auftakt einer wissenschaftlichen Konferenz in Paris. Die IAS versammelt dort bis Mittwoch rund 6000 Spezialisten.

Fakten zu Aids

Die USA sind laut der Aids-Gesellschaft seit Jahren der weltweit grösste Geldgeber im Kampf gegen die Immunschwächekrankheit. Rund zwei Drittel der von Regierungen bereitgestellten Gelder kommen von den USA. Im vergangenen Jahr gab Washington 4,9 Milliarden Dollar für HIV-Projekte weltweit aus.

Trumps Pläne für das Budget 2018 sehen der Aktivistengruppe Health Gap zufolge vor, dass dieser Betrag um rund eine Milliarde Dollar gekürzt wird. Der US-Präsident hatte erklärt, er rechne damit, dass andere Geldgeber ihr Engagement erhöhen könnten.

Die Wissenschaftler veröffentlichten schon zu Beginn des Treffens eine «Pariser Erklärung», in der eine ausreichende Finanzierung gefordert wird. Ohne Forschung könne die Epidemie nicht besiegt werden.

Weltweit 37 Millionen Menschen mit HIV

«Wir können ohne ein entschlossenes Engagement zur Forschung nicht ehrgeizige internationale Ziele erreichen, lebenslange Behandlung für die mit HIV lebenden 37 Millionen Menschen anbieten und die Epidemie eindämmen.» Wissenschaftliche Erkenntnisse seien in den vergangenen 30 Jahren die Basis im Kampf gegen das HI-Virus gewesen, das die Immunschwächekrankheit Aids verursacht.

«Wir brechen der Epidemie das Rückgrat», resümierte UNAIDS-Direktor Michel Sidibé. Mehr als die Hälfte der weltweit 36,7 Millionen HIV-Infizierten werden demnach mit antiretroviralen Medikamenten behandelt, die den Erreger eindämmen.

Ausserdem habe sich die Zahl der Todesfälle seit 2005 auf nun noch eine Million im Jahr halbiert. Sidibé betonte, es gebe aber noch viel zu tun. In Osteuropa und Zentralasien sei beispielsweise die Zahl der HIV-Infektionen in den vergangenen Jahren angestiegen. (sda/dpa/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Bijouxly 24.07.2017 08:39
    Highlight Highlight Also ich verstehe nicht, warum immer alle so auf diesem Budget rumhacken. 2/3 dea Geldes kommt von den USA und Trumo hat recht, dass da nun auch andere mehr investieren könnten! Die Welt sollte aufhören, die USA immer als Goldesel anzuschauen und jedes Mal, wenn sie irgendwo international Gelder kürzt, aufzuschreien. Es gibt noch sehr sehr viele andere Länder auf diesem Planeten! Man kann sich nicht einfach nur faul und bequem an die bestehende Weltordnung halten wollen.
    • Bijouxly 24.07.2017 14:21
      Highlight Highlight @Ketsch: Das liegt nicht an anderen Ländern zu entscheiden, wofür sie ihr Geld ausgeben. Oder würdest du wollen, dass die USA uns sagt, wie wir uns Budget aufzustellen haben? Ich denke nicht.
    • Bijouxly 24.07.2017 14:23
      Highlight Highlight Und noch dazu: Es könnten ja zum Beispiel auch Norwegen oder Japan mehr investieren, denen geht's auch gut. Oder vielleicht noch Chile? Es gibt so viele Länder auf dieser Welt, deren Menschen so denken wie du offenbar auch: Die USA kann dort und da ein bisschen sparen und richtet das dann schon. Das sollte uns zu denken geben!

Diese Atomlager bedrohen Millionen Menschen und die Umwelt

Egal ob in Russland, den USA, im Pazifik oder im Atlantik: Überall wird Atommüll gelagert. Es gibt jedoch bis heute kein einziges Endlager für hochradioaktive Abfälle. Weltweit. Viel schlimmer noch: Viele dieser provisorischen Stätten sind tickende Zeitbomben für Mensch und Umwelt.

Früher machte man es sich einfach. Nuklearer Abfall wurde verbuddelt, in Seen geworfen oder im Meer versenkt. Klappe zu, Affe tot.

Die Devise war klar: Bloss weg mit dem Atommüll. Doch wohin? Jedes mögliche Lager stösst verständlicherweise immer, zumindest in dicht besiedelten Ländern wie der Schweiz oder Deutschland, auf massiven Widerstand der Bevölkerung. Wer will schon neben einem atomaren Endlager wohnen?

In der Schweiz wird seit Jahren nach einem Standort gesucht, um die radioaktiven …

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