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epa05925580 US President Donald J. Trump (3-L) speaks beside US Ambassador to the UN Nikki Haley (2-L) and Assistant to the President for National Security Affairs Lieutenant General H.R. McMaster (4-R) during a working lunch with ambassadors of countries on the United Nations Security Council, in the State Dining Room of the White House in Washington, DC, USA, 24 April 2017.  EPA/MICHAEL REYNOLDS

US-Präsident Trump mit Botschaftern von Mitgliedsstaaten des UNO-Sicherheitsrats beim «working lunch» im Weissen Haus..  Bild: MICHAEL REYNOLDS/EPA/KEYSTONE

Doch nicht im Alleingang: Trump fordert von der UNO härtere Sanktionen gegen Nordkorea



US-Präsident Donald Trump hat an den UNO-Sicherheitsrat appelliert, die Sanktionen gegen Nordkorea weiter zu verschärfen. Das nordkoreanische Atomprogramm sei eine «wirkliche Bedrohung für die Welt», sagte Trump am Montag in Washington bei einem Treffen mit Botschaftern der Mitgliedsstaaten des UNO-Gremiums.

Um dieses Problem «endlich zu lösen», müsse der Sicherheitsrat «darauf vorbereitet sein, zusätzliche und härtere Sanktionen» zu verhängen, sagte Trump.

Zurückhaltung aus Japan

Die «dringliche sicherheitspolitische Herausforderung» durch das nordkoreanische Atom- und Raketenprogramm besprach Trump nach Angaben des Weissen Hauses am Montag auch in Telefongesprächen mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping, dem japanischen Ministerpräsidenten Shinzo Abe und der deutschen Kanzlerin Angela Merkel. Mit Xi habe Trump vereinbart, die «Koordination» beider Länder in dieser Frage zu verstärken.

Xi mahnte während des Telefongesprächs nach Angaben des chinesischen Aussenministeriums jedoch zu «Zurückhaltung» im Umgang mit Nordkorea.

Der UNO-Sicherheitsrat hat bereits umfassende Strafmassnahmen gegen Nordkorea verhängt. China stoppte im Februar seine Kohleimporte aus dem Nachbarland vorläufig bis Jahresende. Nach einem weiteren nordkoreanischen Raketentest Mitte April drohte der UNO-Sicherheitsrat dem kommunistisch geführten Land bereits weitere Strafmassnahmen an.

Trump hat seinerseits wiederholt gewarnt, dass er notfalls im Alleingang gegen Nordkorea vorgehen werde. Als Drohgebärde entsandte er einen US-Flugzeugträgerverband vor die koreanische Halbinsel, der dort nach einem Umweg über Australien bis Ende April eintreffen soll.

Nordkorea hat seit 2006 insgesamt fünf Atomwaffentests vorgenommen, davon allein zwei im vergangenen Jahr. Zugleich arbeitet die Führung in Pjöngjang an der Entwicklung von Langstreckenraketen, mit denen atomare Sprengköpfe bis in die USA getragen werden könnten.

«Ernste Gefahr»

Der japanische Ministerpräsident sagte, er sei sich mit Trump einig gewesen, Pjöngjang angesichts wiederholter «gefährlicher Provokationen» eindringlich aufzufordern, sich zurückzuhalten. Nordkoreas Atom- und Raketenprogramm stelle «eine ernste Gefahr für die Sicherheit» Japans und der internationalen Gemeinschaft dar.

Die japanische Marine hatte am Sonntag im westlichen Pazifik gemeinsame Übungen mit dem amerikanischen Flugzeugträger «USS Carl Vinson» unternommen, der in den nächsten Tagen schliesslich in Gewässern nahe der koreanischen Halbinsel eintreffen soll. (sda/afp/dpa/reu)

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