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Ende des London-Asyls? Julian Assange sagt, Ecuador wolle ihn an die USA ausliefern



Wikileaks Gründer Julian Assange sagte am Montag in einer Telefonkonferenz, Ecuador wolle ihm das Asyl in der Botschaft in London entziehen und ihn an die USA ausliefern. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. 

Assange war 2012 in die ecuadorianische Botschaft in London geflohen, um einer Auslieferung an Schweden wegen Vergewaltigungsvorwürfen zu entgehen. Die Stockholmer Staatsanwaltschaft legte den Fall vergangenes Jahr zu den Akten. Allerdings besteht nach wie vor ein britischer Haftbefehl, weil Assange 2010 gegen Bewährungsauflagen verstossen haben soll.

In den USA droht dem Whistleblower ein Prozess wegen Geheimnisverrats und womöglich sogar die Todesstrafe. Die von ihm mitgegründete Enthüllungsplattform Wikileaks hatte 2010 geheime Dokumente des US-Militärs veröffentlicht.

Assange klagt gegen Regierung von Ecuador

In der Telefonkonferenz ging es eigentlich um Forderungen von Assanges Anwälten. Assange geht derzeit juristisch gegen die Regierung von Ecuador vor, weil er mit seinen Lebensbedingungen in der Londoner Botschaft des Landes unzufrieden ist. Ecuadors Botschaft hatte Assange im März sämtliche Kommunikationsmittel gesperrt, unlängst aber eine Lockerung der Blockade angekündigt. (tam/sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • critico 30.10.2018 10:25
    Highlight Highlight sicher nicht soo angenehm für beide seiten. und wer kommt für seinen unterhalt auf? das konsulat kann ihm ja n pass geben dann kann er ausreisen...
    • Flötist 30.10.2018 13:05
      Highlight Highlight Das hat nichts mit dem Pass zu tun. Sobald er britischen Boden betritt, wird er verhaftet und an Schweden ausgeliefert, wo er dann höchstwahrscheinlich an Amerika ausgeliefert wird.
  • Flötist 30.10.2018 05:03
    Highlight Highlight Ja, die Situation ist schon krass. Assange ist kein Ecuadorianischer Bürger und erhält seit vielen Jahren Schutz. Ist ja klar, dass die langsam mal die Situation gelöst haben wollen.
  • Gsnosn. 30.10.2018 02:53
    Highlight Highlight Assange klagt gegen Ecuador und wundert das sie ihm den Amis ausliefern möchten. Ach nee und sowieso, wie kann ein Leben in einer Botschaft erträglich sein auch mit Kommunikationsmittel.
  • legis 29.10.2018 22:32
    Highlight Highlight Ja wenn das passiert muss ich dann echt mal unfriedlich demonstrieren gehen! Einen Winkelried der Wahrheit so auszuliefern, das sendet Fatale Signale!
    • Echo der Zeit 29.10.2018 22:38
      Highlight Highlight Chelsa war der Winkelried nicht Assange.
    • swisskiss 30.10.2018 00:39
      Highlight Highlight legis: Lol. so wie Winkelried, ist auch Assange als Kämpfer für die Wahrheit darzustellen, die glorifizierung eines Mythos. Wikileaks war zu Beginn ein unabhängiges Format, Das hat sich mit der Verfolgung Assanges massiv geändert und nun verfolgt Assange eine eigene Agenda. Das zeigen die Enthüllungen um den Kontakt von Wikileaks mit Trump jr. im Vorfeld der US Wahlen und der einseitigen Veröffenlichung kompromitierender mails der Demokraten deutlich.

      Wikileaks ist nicht mehr unabhängig. Immer noch glaubwürdig und im hohen Masse seriös, aber nicht mehr neutral.
  • Sharkdiver 29.10.2018 20:13
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