International
USA

Jared Kushner soll Justizausschuss geheime E-Mails vorenthalten haben

Jared Kushner soll Justizausschuss geheime E-Mails vorenthalten haben

17.11.2017, 08:0417.11.2017, 10:05

In der Affäre um eine mögliche Einmischung Russlands in den US-Wahlkampf 2016 soll der Schwiegersohn von Präsident Donald Trump, Jared Kushner, einem Senatsausschuss Informationen vorenthalten haben.

In einem Brief der Senatoren Charles E. Grassley und Dianne Feinstein an Kushners Anwalt ist von einem «russischen Hintertürangebot und Dinnereinladung» sowie von E-Mails an Kushner «bezüglich Wikileaks» die Rede. Kushner habe es trotz mehrfacher Aufforderungen versäumt, Dokumente offenzulegen, schreiben die Senatoren. Grassley ist Vorsitzender des Justizausschusses des Senats.

White House senior adviser Jared Kushner listens as President Donald Trump speaks during a cabinet meeting at the White House, Wednesday, Nov. 1, 2017, in Washington. (AP Photo/Evan Vucci)
Unter Druck: Trumps Schwiegersohn und Chefberater Jared Kushner.Bild: AP/AP

Die Enthüllungsplattform Wikileaks hatte während des Präsidentschaftswahlkampfs 2016 gehackte E-Mails aus dem demokratischen Lager um Hillary Clinton veröffentlicht. Das schadete Clinton womöglich im Wettstreit mit Trump. US-Geheimdienste beschuldigen Russland, hinter den Hacking-Angriffen zu stehen.

Vor wenigen Tagen hatte Präsidentensohn Donald Trump Jr. direkte Kontakte mit der Enthüllungsplattform Wikileaks einräumen müssen. Am Montagabend veröffentlichte er Nachrichten, die eine Kommunikation zwischen ihm und dem Twitterkonto von Wikileaks zeigen und sich unter anderem um Leaks der Plattform drehen. (sda/dpa)

Trumps Handschlag

Video: watson
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
4 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4
US-Vize JD Vance versprüht auf dem Bürgenstock Optimismus – dann funkt Trump dazwischen
Hoch über dem Vierwaldstättersee haben sich am Sonntag hochrangige Vertreter des Irans und der USA getroffen. Eine Drohung des US-Präsidenten Donald Trump führte zu einer unübersichtlichen Lage.
Nach dem geplatzten Treffen vom Freitag ist der Bürgenstock im Kanton Nidwalden doch noch zum Epizentrum der Weltdiplomatie avanciert. Himmlische Vorboten liessen es erahnen. Am Samstag flogen immer wieder Helikopter durch die Innerschweizer Lüfte, am Sonntagmorgen das gleiche Bild. Delegationen aus den USA, dem Iran sowie den Vermittlerstaaten Pakistan und Katar trafen nach und nach auf dem auf 874 Metern über Meer gelegenen Bürgenstock-Resort ein. Der bekannteste Teilnehmer an den Gesprächen, US-Vizepräsident JD Vance, war frühmorgens in Begleitung seiner Ehefrau Usha beim Militärflugzeugplatz in Emmen LU gelandet. Von dort ging es mit einem Autokonvoi auf den Bürgenstock, einem beliebten Ausflugsziel der Region.
Zur Story