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China wirft USA «Wirtschaftsterrorismus» vor



Im Handelsstreit mit den USA hat China den Ton verschärft. Der von den USA vorsätzlich ausgelöste Handelskonflikt sei «reiner Wirtschaftsterrorismus», sagte der stellvertretende chinesische Aussenminister Zhang Hanhui am Donnerstag in Peking.

«Wir sind gegen den Handelskrieg, aber wir haben keine Angst davor.»

Zhang Hanhui, chinesischer Aussenminister

Er kündigte zudem eine verstärkte wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Russland an. «Wir sind gegen den Handelskrieg, aber wir haben keine Angst davor», sagte Zhang und warnte: «Es gibt keinen Gewinner in einem Handelskrieg.» Er betonte, China und Russland verträten im Handelskonflikt gemeinsame Interessen. «China und Russland werden mit Sicherheit die wirtschaftliche Zusammenarbeit und den Handel verstärken», sagte Zhang.

Der seit mehr als einem Jahr andauernde Handelskonflikt der beiden grössten Volkswirtschaften der Welt hatte sich zuvor weiter hochgeschaukelt. Zuletzt hatte die US-Regierung den chinesischen Konzern Huawei auf eine schwarze Liste gesetzt und damit den Zugang zu US-Technologie massiv erschwert.

Chinesische Staatsmedien warnten am Mittwoch indes davor, die USA riskierten, ihre Versorgung mit Seltenen Erden zu verlieren. Als Seltene Erden werden 17 Elemente bezeichnet, die zur Herstellung etwa von Smartphones benötigt werden. Die USA sind bei Seltenen Erden zu rund 80 Prozent von Importen aus der Volksrepublik abhängig. (sda/afp)

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17Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Nordmann 30.05.2019 11:38
    Highlight Highlight Es macht mir Angst, wenn ich sehe, wie viele Leute pro China eingestellt sind.

    Seit Jahren wird das geistige Eigentum des Westens mit Füssen getreten und endlich wehrt sich jemand. Gerade hier bei Watson sollte der Schutz von geistigem Eigentum einen hohen Stellenwert haben. Oder gilt das nur für Kunst? ;-).
    • Ueli der Knecht 30.05.2019 17:38
      Highlight Highlight Angst ist ein schlechter Ratgeber.

      In Sachen geistiges Eigentum haben Huwei, ZTE und andere chinesische Unternehmen die Nase vorn. Faktenbasierte Ingenieure wissen das schon längst. Die Chinesen wären daher am meisten an einem wirksamen Patentschutz interessiert.

      Ein paar Zahlen dazu:
      https://www.iam-media.com/who-leading-5g-patent-race

      Die Märchen betreffend Diebstahl von geistigem Eigentum gab's auch schon bei den Japanern. Das sind aber nur Märchen von schlechten Verlierern, die ihren technologischen Innovations-Rückstand nicht einsehen wollen. Die Fakten sprechen eine andere Sprache.
    • Nordmann 01.06.2019 01:28
      Highlight Highlight "Faktenbasierte Ingenieure wissen das schon längst."
      Haha, you made my day! :D

      Mag sein, dass sie aktuell vorne mit dabei sind. Aber interessant ist, wie sie dorthin gekommen sind. Als faktenbasierter Ingenieur kannst du mal bei Google "China" und "Wirtschaftsspionage" eingeben ;-).

  • Buoenito 30.05.2019 11:14
    Highlight Highlight Die US-Amerikaner wissen, dass sie ihre wirtschaftliche Übermacht bald an China verlieren werden und versuchen nun mit Handelshemmnissen diesen unaufhaltsamen Vorgang zu bremsen. Es wird ihnen aber nicht lange gelingen, Chinesen sind sehr tüchtig, intelligent, immer besser ausgebildet und in ihrer Anzahl den Amerikanern um das mehrfache überlegen. Spannend wird es, wenn China auch militärisch sein Potential voll ausschöpft....
  • Rhabarber 30.05.2019 10:37
    Highlight Highlight Bitte Watson, macht einen Artikel zu:
    1. Wie weit verdankt China den aufgeholten Status als Wirtschaftsmacht seiner Industriespionage?
    2. Warum verbietet China im eigenen Land den Verkauf von Firmen an Ausländer, wo es doch selbst weltweit im Ausland alle möglichen Betriebe zwecks KnowHow-Übernahme aufkauft?
    3. Wie setzt man das alles in Relation zur gesamten Wirtschaftsgeschichte der Moderne?

    Nein, ich bin kein China-Basher. Ich mag China und hab chinesische Freunde. Trotzdem find ich nicht alles gut, was die Regierung macht. Hey! Dasselbe gilt auch für die USA oder die Schweiz, u.a. :D
    • Ueli der Knecht 31.05.2019 12:28
      Highlight Highlight Journalisten sollten möglichst offene und unvoreingenommene Fragen stellen. Deine Fragen sind allerdings alle drei ziemlich tendenziöse Suggestivfragen. Die vond ir erwünschten Antworten sind schon in den Fragen enthalten.

      "Nein, ich bin kein China-Basher. Ich mag China", aber....

      Die Redenwendung "ich bin kein XYZ, aber..." (wobei XYZ für "Rassist", "Nazi", "Schwulenhasser", "Frauenverachter" usw. stehen kann) wird doch meistens genau von denjenigen benutzt, die ihre diesbezüglichen Charakterschwächen nicht als solche wahrnehmen udn sie stattdessen rechtfertigen und kultivieren wollen.
  • Faktenchecker 30.05.2019 10:30
    Highlight Highlight China ist unser Feind, nicht die USA, wirtschaftlich gesehen. Aber unsere Mainstream Medien sind ja so besessen auf Anti-Trump Berichterstattung, das man nicht mal mehr erkennt, das Trump absolut recht hat und die richtigen Massnahmen ergreift.
    China täubelt jetzt ein wenig rum, nachdem sie den Zölle-Krieg verloren haben. Die sind genauso unbelehrbar wie die Demokraten nach dem No-Collustion-Obstruction Debakel.
  • Paedu87 30.05.2019 09:54
    Highlight Highlight Schon geil. Da hast du seit Jahrzenten wahnsinnige Einstiegshürden im eigenen Land (Technologieaustausch etc.) welcher nur bei dir gilt und wenn irgendwann jemand kommt und sagt: "Hey das ist unfair, ich mach da auch mal ein paar Massnahmen in meinem Land" dann fängt der den Wirtschaftskrieg an... und die europäischen Medien freuen sich weil sie weiter Ami-bashing betreiben können...
    • mrmikech 30.05.2019 10:06
      Highlight Highlight @Paedu87: es ist leider nicht so einfach, aber das hättest du während die letzte paar monate überall lesen können. Fakt ist, die Chinesische und Amerikanische wirtschaften sind so verschmolzen das eine trennung sehr schlimm auspacken könnte, deswegen ist Trump's spiel gefährlich. Er versteht leider nichts von deals machen, und schneidet sich dabei noch tief in die eigene finger...
    • MARC AUREL 30.05.2019 10:56
      Highlight Highlight Unverständlich wie hier viele China anhimmeln und ihre praktiken gutheissen! Da der Rest der Welt vor China niederkniet bin ich froh dass Amerika handelt!
    • RicoH 30.05.2019 12:16
      Highlight Highlight Das hat wenig bis gar nichts mit USA-Bashing zu tun.

      Die USA haben aus keinem zwingenden Grund die Spielregeln einseitig geändert.

      Wieso Sie jetzt auf die merkwürdige Idee kommen, China hätte den Handelsstreit angezettelt, ist mir absolut schleierhaft.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Schneider Alex 30.05.2019 07:11
    Highlight Highlight Man sollte ausserordentlich grosse Handelsbilanzungleichgewichte gar nie aufkommen lassen. Das sorgt immer für wirtschaftspolitische Massnahmen und Gegenmassnahmen. Ein wichtiger Grund für den Wahlsieg von Donald Trump war der Gewinn der Staaten im Mittleren Westen. Diese hatten einen Niedergang ihrer Industrien und in der Folge eine Abwanderung von Bevölkerung zu verkraften. Es ist mir unerklärlich, wieso die früheren amerikanischen Regierungen nichts Entscheidendes taten gegen diese negative Wirtschaftsentwicklung in diesen Staaten

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