Kunst
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Diese Bilder wurden mit den Augen gezeichnet. Ohne Bleistift. Ohne Pinsel. Nur mit den Augen



In einem abgedunkelten Zimmer in Londoner Riflemaker Gallery sitzt Graham Fink und starrt in einen Laptop hinein. 

Wie von Geisterhand bilden sich auf dem Bildschirm Bleistift-Striche, die nach und nach ein Bild ergeben. 

Der britische Künstler hat eine Eyetracking-Technologie entwickelt, die es ermöglicht, ohne Pinsel oder Stift, und alleine durch Augenbewegungen zu zeichnen.  

«Üblicherweise macht man Kunst mit den Händen, indem man einen Bleistift oder einen Pinsel benutzt», so Fink, «was aber letztlich die Schaffung des Bildes, das man im Kopf hat, vereiteln kann. Ich wollte es echter: Unmittelbar aus dem Unterbewussten, geradewegs von den Augen und auf die Leinwand.» 

Mittels Infrarot-Licht werden die Augenbewegungen verfolgt und mittels einer ausgeklügelten Software als Pinselstriche reinterpretiert.  

Fink denkt sich ein Gesicht und paust den sich gemachten Bild im Kopf auf dem Bildschirm durch.  

Beim «Drawing With My Eyes»-Projekt kommen Bilder erstmals direkt aus dem Unterbewusstsein auf die Leinwand. 

(obi)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Nick Name 26.03.2015 15:09
    Highlight Highlight (Tüpflischiissermodus ein) * Tut doch das mit dem Unterbewussten raus, dasch Chabis. (Nur weils ungelenk gezeichnet aussieht, weil bei den Augenbewegungen die kleinste Regung einen grösseren Ausschlag zur Folge hat, kommts nonidgrad ausm Unter- bzw. Unbewussten.)
    1. ist mit den Augen zeichnen ähnlich (in)direkt wie mit den Händen. Sogar Feinmotorik ist dabei.
    2. wäre selbst bei einer Aufzeichnung direkt aus den Gehirnströmen (mit geschlossenen Augen!) nicht das Unbewusste, sondern das Bewusste beteiligt; man stellt sich das ja ziemlich konkret und, nun, halt bewusst vor... * (T.s.modus aus)

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