Leben
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epa01903078 British television chef Jamie Oliver poses during a reading from his new cookbook 'Jamie's America' in Berlin, Germany, 19 October 2009.  EPA/Soeren Stache

Da haut sich Jamie Oliver doch seine eigene Pfanne auf den Pappkopf. Oder so ähnlich. Bild: EPA

Aufstieg und Fall und Aufstieg und Fall ... So schlecht geht's Jamie Oliver heute

Der Retter aller WG-Küchen muss Restaurants schliessen und Leute entlassen. Wir haben das Weltkarriere-Phänomen Jamie Oliver mal genauer betrachtet.



Am Ende wird Jamie Oliver sein, was er am Anfang war, ein «Naked Chef». Nackt und bloss und nur von einer Flasche Olivenöl und ein paar sonnengereiften Tomaten voll von der ganzen Süsse Italiens begleitet. Und von einer Frau, 5 Kindern (so viele sind bis jetzt bekannt), zwei Villen und einem Privatvermögen von 150 Millionen Pfund. Gewonnen aus Kochbüchern, Kochshows, Restaurants und der Kinderkleiderlinie der Gattin. 

Aus Restaurants? Von den über 40 Lokalen, die er betreibt, sollen 12 geschlossen werden, sie gehören alle zur Linie Jamie's Italian. Bis jetzt gibt es davon in Grossbritannien 35, demnächst also «nur» noch 23. Ebenfalls bestehen bleiben 2 Barbecoa, 3 Diners und dem Fifteen in London. Das Fifteen in Amsterdam musste bereits im November 2016 geschlossen werden. 

British Chefcook Jamie Oliver (C) and his kitchenbrigade, in the kitchen of the new restaurant 'Fifteen' in Amsterdam, on Tuesday 14 December 2004. Fifteen is the second restaurant in Amsterdam where young people can get an education to become a cook. Oliver opened the resturant today, Tuesday.  EPA/TOUSSAINT KLUITERS

Umringt von dankbaren jungen Menschen bei der Eröffnung des Fifteen in Amsterdam im Dezember 2004. Bild: EPA

Von über 70 Millionen Pfund (über 90 Millionen Franken) Schulden ist die Rede, 450 Angestellte verlieren ihren Job. Damit die restlichen 1800 Stellen gerettet werden können, verpflichten sich ein paar der Vermieter zu einer Mietpreisreduktion von 30 Prozent.

In guten Jahren machte Jamie Oliver mit all seinen Unternehmen locker 90 Millionen Pfund Gewinn pro Jahr. Was ist geschehen? Zieht die Marke Jamie nicht mehr? Oder anders: Wie konnte es überhaupt geschehen, dass der Fernsehkoch für schlichte Gerichte ein Imperium mit rund 5000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gründete und bereits wenige Jahre nach seinem Start 1999 zu den reichsten Briten unter 30 zählte?

Es ist ja nicht so, dass Jamie hinter einem Fernseh-Herd zur Welt gekommen wäre. Begonnen hat er als Kind einer Beizerfamilie in Essex, wo seine Eltern Trevor und Sally noch heute das Gasthaus The Cricketers führen. Dort lernte er kochen. Sein erster Job war Dessertkoch bei der italienischen Legende Antonio Carluccio.

Moderatorin Ellen Degeneres, links, kocht am 25. Maerz 2004, zusammen mit Starkoch Jamie Oliver waehrend der Aufzeichnung fuer

Ellen DeGeneres versucht sich an einem Tomaten-Oliven-Salätchen. Bild: AP WARNER BROS.

1997, mit 22 Jahren, war er Souschef im River Café, wo die BBC ein Weihnachtsessen filmte. Und so angetan war von dem jungen blonden Showtalent, dass sie ihm sofort eine eigene Kochshow schenkte: «The Naked Chef» war geboren. Gestrippt wurde aber nicht von Jamie, sondern höchstens mal von einer geschälten Gurke, es ging dabei ja auch um die reinen, puren Zutaten, wie Mutter Natur sie im Angebot hatte. Um Orgasmen angesichts frischer Kräuter, Salatblätter und Fleischteile.

Zuerst waren die Briten begeistert. Das «Naked Chef»-Kochbuch stand sofort zuoberst auf der Bestsellerliste. Es rettete auch bei uns unzählige WG-, Single- und allgemein Amateur-Küchen der Nullerjahre. Seine Rezepte begannen mit einem Gang auf den Markt und hörten mit Freunden bei Tisch auf. Kochen war Kommunikation, förderte das Community-Feeling und glich bei Jamie eher einer Fitness- als einer Haushaltlektion.

Alles war frisch, «vibrant», «succulent» und «juicy» und machte grundsätzlich Spass. Er sensibilisierte mindestens zwei Generationen als erster für künftige Strömungen wie «Terroir», «Nose to Tail» und den ganzen Hipsterküchenkram. Nicht, dass er dort heute eine massgebende Figur wäre, dazu ist er zu Mainstream, zu simpel auch im Auftreten.

British celebrity chef Jamie Oliver poses for a photograph in front of the Sydney Opera House in Sydney, Monday, 11 September 2006. Oliver is in Australia to promote his new documentary Jamie's Kitchen Australia which will premiere on Network Ten on 14 September 2006. (KEYSTONE/EPA/Tracey Nearmy) === AUSTRALIA AND NEW ZEALAND OUT ===

Jamie in Australien. Bild: EPA

Die Supermarktkette Sainsbury's buchte ihn Ende der Neunziger als Werbegesicht für 2 Millionen Pfund im Jahr. Ein Deal, der 11 Jahre dauern sollte. Aber Jamies Beliebtheit brach ein. 2001 wurde die dritte und letzte Staffel von «Naked Chef» ausgestrahlt, die Presse war böse, das Publikum fand, dass Jamies Entscheide nur noch von Geldgier und nicht von einer Mission getragen wurden.

Jamie suchte Zuflucht bei Tessa Graham, einer Brand Managerin, die schon vielen kleinen Unternehmen zu grossem Erfolg verholfen hatte. Mit einem Team machte sie sich dahinter, «eine langfristige Strategie zu entwickeln die zu seiner Persönlichkeit passt. Wir entschieden uns, herauszufinden, wer Jamie wirklich war und nicht, was die andern in ihm sehen wollten», schreibt sie im Artikel «The Fall & Rise of Jamie Oliver». 

Und so wurde aus Jamie Oliver der gute Mensch von England. Er bot in seinem Fifteen jungen Menschen mit sozialen Problemen die Möglichkeit eines Berufseinstiegs. Er engagierte sich für eine Verbesserung der desolaten englischen Schulkantinen. Er zeigte faulen Menschen in der Provinz, dass in ihrem Garten nicht nur Konservendosen, sondern tolle Gemüse wachsen. Und alles vor der Kamera. Und mit Gefühl. Oft verzweifelte er angesichts der Unbelehrbaren, oft gab er sich demütig gegenüber von Koriphäen lokaler Spezialitäten, und immer, immer wurde er komplett euphorisch, wenn er sich was Gutes in den Mund steckte. 

epa01473326 British chef Jamie Oliver poses in front of the Trade Fair Tower in Frankfurt Main, Germany, 01 September 2008. In a press conference the 33-year-old announced his 'Jamie Oliver Dinner', a show which will take place in a newly constructed tent at Frankfurt's trade fair premises, including show acts and elaborate menus. From 13 November onwards, the same show will take place in Hamburg.  EPA/FRANK RUMPENHORST

Jamie in Frankfurt am Main. Bild: EPA

In den 6 Jahren und 2 Monaten, die Tessa Graham für ihn arbeitete, wurde aus einem Mann mit einem halben Angestellten der Boss der Jamie Oliver Group of Companies und von 5000 Angestellten. Zur Gruppe gehörten 14 Subunternehmen, darunter eine TV-Produktionsfirma, ein Designbüro (irgendwer muss die ganzen Küchengeräte und Gewürzmischungen für Ketten wie Coop und Karstadt ja entwerfen) und eine Talentagentur.

Der 42-Jährige hat bis heute 28 verschiedene TV-Formate mit sich selbst als Protagonist realisiert – einige scheiterten, die Amerikaner etwa wollten sich partout nicht vom britischen Teig in ihre Burger reden lassen. Andere, etwa «Jamie's Great Italian Escape» waren ein Hit, zumal die Italiengeschichte geschickt mit einer Ehekrise verwoben wurde. 

Seine Programme wurden in 26 Sprachen synchronisiert und in 52 Länder exportiert. Mit seinen Kochbüchern, die sich zu Hunderttausenden verkaufen, ist er seit Jahren der erfolgreichste Sachbuchautor, den Grossbritannien jemals hervorgebracht hat. Ironischerweise, obwohl er selbst an einer Lese-Schreibschwäche leidet und erst mit 38 Jahren sein erstes ganzes Buch las (eins aus der «Hunger Games»-Reihe). Sein Pendant auf dem Olymp der Fiction-Verkäufe? Natürlich J.K. Rowling.

This photo made available by LOCOG shows torchbearer 063 Jamie Oliver carrying the Olympic Flame on the Torch Relay leg between Newport and Saffron Walden, Wales on the Day 50 of the Torch Relay Saturday July 7, 2012.   (AP Photo/Danny Lawson/LOCOG)

Jamie als Träger der olympischen Fackel in Wales. Bild: AP LOCOG

Dafür, dass seine Restaurants schlechter laufen, macht er unter anderem den Brexit verantwortlich. Dieser setzt der britischen Gastroszene allgemein sehr zu. Und gerade im Fall von Jamie Oliver werden sich heute wohl viele Fans fragen, wieso sie in einem Restaurant für etwas nicht wenig Geld ausgeben sollen, wenn sie es doch zuhause viel günstiger und einigermassen zeitsparend selbst zubereiten könnten.

Seine Bücher tragen ja nicht umsonst Titel wie «Jamie's 30-Minute Meals», «Jamie's 15-Minute Meals» oder «5 Ingredients – Quick & Easy Food». Schnell und simpel. Und die Foodies, die gern einmal im Monat viel Geld für 27 speziell raffiniert gefüllte Schälchen und Tellerchen ausgeben, die sind eh nicht seine Kundschaft.

Dass er jetzt 450 Leute entlassen muss, dürfte angesichts des sorgfältig designten Images als guter Bub Britanniens etwas schmerzen. Aber Jamie Oliver selbst, dem geht's fucking blendend. 

«Werdet wach! Zwiebeln sind das Schlimmste, das es gibt!»

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Video: watson/Daniel Huber, Emily Engkent

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33
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
33Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Shin Kami 17.02.2018 16:49
    Highlight Highlight Vielleicht sollte Gordon Ramsay da mal vorbei schauen 😂
  • i-Aeglos 17.02.2018 11:40
    Highlight Highlight Ich will ja nichts sagen, aber als St.Galler und Koch schmerzt die St.Galler Bratwurst mit Senf etwas 😢😢😢
  • honesty_is_the_key 16.02.2018 22:41
    Highlight Highlight Ich finde Jamie Oliver toll. Ein sympatischer Mensch, und seine Rezepte sind für alle einfach nach zu kochen, ohne mega viel Schnickschnack.
  • MilfLover 16.02.2018 17:27
    Highlight Highlight Ich denke, dass es im Wurst ist dass einige Lokale schliessen werden. Ist ihm doch Käse. Wieso zieht man ihn so durch den Kakao? Kann doch jedem Geschäftsmann passieren dass man vor lauter Salatblätter nicht mehr die Schüssel sieht. In Zukunft wird bei ihm also nicht mehr so heiss gegessen wie gekocht. Und Wasser predigen und Wein trinken ist auch bald vorbei. Er muss halt bisschen abspecken wenn er wieder wie eine fette Weihnachtsgans sein will.

    Ergänzt bitte weitere Wortspiele. Danke
    • MilfLover 16.02.2018 20:29
      Highlight Highlight Ah, hab noch was... er lässt sich nicht die Butter vom Brot nehmen.
    • who cares? 16.02.2018 21:49
      Highlight Highlight Ich denke auch das Social-Media Superfoodzeugs hat ihm die Suppe versalzt. Aber völlig brotlos steht er ja nicht da mit seinem ganzen Vermögen. Dafür muss das entlassene Personal in den sauren Apfel beissen. Wetten mit denen ist im Moment nicht gut Kirschen essen?
    • MilfLover 16.02.2018 22:53
      Highlight Highlight Tja, man kann halt nicht das föifi und s‘Weggli haben.
      Diese Story ist aber schon so alt... schon chalte Kaffi.
  • Thomtackle 16.02.2018 15:21
    Highlight Highlight Schaue heute noch oft 30 Minutes mit Jamie. Es macht einfach unheimlich Spass ihm zuzuschauen. Seine Menues sind auch für Nicht-Profis gut nach zu kochen. Und ich liebe es, wie er immer sehr viel Olivenöl überall raufschmeisst :-))
    • dä dingsbums 16.02.2018 16:32
      Highlight Highlight Massig Olivenöl und alles kleinschneiden und durcheinander mischen. Nicht fancy, aber lecker.

      Mach ich auch so.
    • honesty_is_the_key 16.02.2018 22:43
      Highlight Highlight Mir gefällt die Sendung auch sehr gut. Ich finde es auch toll was man / frau in so kurzer Zeit so in der Küche zaubern kann.
    • arpa 17.02.2018 08:12
      Highlight Highlight Aber wie seine Küche an Ende aussieht.. da will ich nicht putzen müssen.. ich mag seine rezepte, aber seine ultralässige art ist schon speziell..
  • MisterM 16.02.2018 14:42
    Highlight Highlight Ob es wohl daran liegt, dass er nach all den Jahren im Geschäft noch immer nicht weiss, dass Gruyère nicht in Frankreich liegt...? 🤔
    • Flötist 16.02.2018 17:06
      Highlight Highlight Vermutlich nicht.
  • Bene86 16.02.2018 14:31
    Highlight Highlight Schade, ich denke, er ist einer von den Guten.
    • dä dingsbums 16.02.2018 16:34
      Highlight Highlight Ist er doch. Auch wenn er jetzt 500 Leute entlassen muss, hat er dennoch tausende Arbeitsplätze geschaffen und sehr interessante Kochsendungen gemacht.
    • Bene86 16.02.2018 17:22
      Highlight Highlight Klar, kein Thema. Ich wünsche ihm, dass es nicht weiter "Abwährts" geht.
  • Weasel 16.02.2018 13:57
    Highlight Highlight „Sooo dazu noch einen Spritzer Olivenöl...“ (kippt 1L Öl übers Essen)
    Nicht bös gemeint, ich mag Jamie. 😉
    • Nummelin 16.02.2018 15:10
      Highlight Highlight Das ist nicht Jamie, sondern René Schudel.

      Jamie ist eher... und jetzt noch ein kleiner spritzer Zitrone... zerquetscht eine ganze Zitrone über das Gericht!!!
    • Mia_san_mia 16.02.2018 16:08
      Highlight Highlight @Nummelin: Ja genau, immer die verdammten Zitronen 😂
    • Bolly 16.02.2018 16:23
      Highlight Highlight Stimmt beides...und Chilli nicht vergessen!!! 🤪
    Weitere Antworten anzeigen
  • 7immi 16.02.2018 13:47
    Highlight Highlight spannender und informativer artikel, danke!
  • länzu 16.02.2018 13:39
    Highlight Highlight Ich denke, dass es nicht korrekt ist, Jamie jetzt so herunterzumachen.
    Jamies formate im TV sind immer sehr unterhaltsam und haben wohl mancher Person geholfen, selber an den Herd zu stehen. Selbst einem erfahrenen Hobbykoch wie mir, gibt er immer noch Anregungen, wie man in kurzer Zeit etwas Gutes mit ganz normalen Zutaten kochen kann. Das mit den Restaurants mag viele Gründe haben. Ich kenne sie nicht. Aber Jamies Erbe ist ganz bestimmt, dass er einer ganzen Generation beigebracht hat, dass sie lieber selber kochen, als alles beim Kurier zu bestellen.
    • Lichtblau 16.02.2018 22:26
      Highlight Highlight Es ist nicht allzu lange her, da war England eine kulinarische Wüste (jetzt gibt's da einige grosse Chefs, schon klar). Es ist sicher auch Jamie zu verdanken, wenn in vielen Durchschnittshaushalten "Dosenspaghetti auf Toast" von Pasta, wie wir sie kennen, abgelöst wurden.
  • Birdie 16.02.2018 13:15
    Highlight Highlight Was mir an Jamie immer gefallen hat war diese natürlich wirkende Freude an gutem Essen, frischen Zutaten und dem ganzen Kochen an sich! Habe seit Jahren nichts mehr von ihm gesehen oder gelesen, aber er hat damals auch bei mir mit seiner Energie und seinem Genuss die Freude am Kochen weiterentwickelt (die am Essen war scho da :P) und dafür werde ich ihm immer dankbar sein :)
    • paterpenn 16.02.2018 14:48
      Highlight Highlight Geht mir ähnlich Birdie
  • Dümpelente 16.02.2018 12:56
    Highlight Highlight Ein langer (und durchaus lesenswerter) Artikel mit dem Titel 'Aufstieg und Fall und Aufstieg und Fall ... So schlecht geht's Jamie Oliver heute', endet mit dem Satz: 'Aber Jamie Oliver selbst, dem geht's fucking blendend.'

    Nervt. Merken sie selbst, oder Frau Meier?
    • loree_n 16.02.2018 13:56
      Highlight Highlight Plot Twist :P (sehr gelungen übrigens) (und eigentlich auch nicht irreführend, Jamie Oliver der Marke geht es ja nicht mehr so gut, Jamie Oliver selber ja schon)
  • walsi 16.02.2018 12:28
    Highlight Highlight Wirte kommen und gehen, es gibt nur sehr wenige Gasthäuser die über Jahrzehnte hinweg von den gleichen Leuten betrieben werden.
  • Swizzi 16.02.2018 12:26
    Highlight Highlight Wie es so schön heisst:
    Zuviele Köche verderben den Brei.

    Wie es in vielen schnellwachsenden Unternehmen passiert: Schlechte Auswahl des Managements, die Grundvision geht durch Diversifizierung verloren. Schade.

    Jamies Element ist nicht das Management, sondern das Kochen.
    • Crecas 16.02.2018 14:47
      Highlight Highlight Nur weil jetzt eines von 14 Unternehmen nicht gut läuft, würde ich ihm nicht jedlichen Sinn für‘s Wirtschaftliche oder für Management absprechen. So erfolglos kann man ja nicht sein, wenn man 200 Mio. auf dem Bankkonto hat. ;)
    • Alterssturheit 16.02.2018 14:54
      Highlight Highlight Gute getroffen Swizzi. Ich glaube auch nicht, dass es sein Ziel war -zig Unternehmen und 5000 Angestellte zu haben. Das haben andere ihm "aufgeschwatzt" die nur an ihm mit-verdienen wollten solange wie möglich.
    • Enzasa 16.02.2018 23:48
      Highlight Highlight Irgendwie hat er dafür gesorgt, dass in GB die Schulkantinen besser )gesünder( kochen.
      Außer dem haben er und einige andere dafür gesorgt, dass Hersteller süßer Limonaden zusätzliche Steuern zahlen, die in gesundes Essen für Schulkinder fließen.
      DAs ist für einen Menschen verdammt viel

9 Schweizer Gins, die du unbedingt mal trinken solltest

Empfohlen von jemandem, der Bescheid wissen sollte (ergo nicht ich): Hier eine Auswahl erlesener einheimischer Brände.

Wie viele Schweizer Gins gibt es? Na, was schätzt du so?

20?

50 gar?

Antwort: 100.

In diesem kleinen Land gibt es tatsächlich um die 100 Sorten eines Destillats, das niederländisch-britischen Ursprungs ist. Ein Kulturimport, also.

Weshalb denn so viele? Ja, der Gin-Trend hält ungebrochen an, und, ja, Gin lässt sich einfach herstellen. Aber die Schweiz hält hierfür zwei Trümpfe: Eine lange Brennerei-Tradition und eine grosse Auswahl an einheimischen Kräutern, die sich perfekt als Botanicals …

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