Leben
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Das ist alles, was Cédric Waldburger besitzt. bild: screenshot youtube

Gesicht des Verzichts

Er verzichtet auf eine Wohnung und besitzt nur 64 Dinge: Cédric Waldburger ist Minimalist

Cédric Waldburger besitzt exakt 64 Dinge. Der 30-Jährige ist Minimalist. Wie das ist und was er sich trotz allem gönnt, verrät er watson in der neuen Serie «Gesicht des Verzichts».



Cédric Waldburger, 30-jährig, lebt seit fast drei Jahren ohne Wohnung. Alle seine Besitztümer passen in einen grossen schwarzen Rucksack. 64 sind es an der Zahl – Waldburger zählt akribisch nach und listet alles fein säuberlich in einem Excel-File auf.

Serie «Gesicht des Verzichts»

Kein Alkohol, kein Fleisch, kein Zucker. Verzicht ist in. Aber kannst du dir vorstellen, auf eine Wohnung zu verzichten? Oder jeden Tag dasselbe Kleidungsstück zu tragen? Wir auch nicht (so ganz). Deshalb stellen wir dir in der Serie «Gesicht des Verzichts» junge Menschen vor, die ganz bewusst auf alltäglich scheinende Dinge verzichten. Und sie erzählen uns, warum sie sich dafür entschieden haben – und was sie antreibt.

Der junge Schweizer Unternehmer ist Minimalist. Er verzichtet auf alles in seinen Augen Überflüssige und behält nur Dinge, die er wirklich braucht. Ein Telefon zum Beispiel – oder ein paar schwarze Zehenschuhe, Grösse 43.

Vor rund sieben Jahren begann der Zürcher, seine vielen Besitztümer als lästig zu empfinden. Er wollte flexibler werden. Und begann zu zählen – und zu reduzieren.

Ich spare ...

Viel Zeit. Ohne Auto oder Wohnung kann ich mich auf das Wesentliche und tolle Projekte konzentrieren. Ich muss am Wochenende nicht meine Küche putzen, mein Auto waschen oder die Reifen wechseln.

Ich verzichte auf ...

Alle materiellen Dinge, die nicht wesentlich zu meinem Glück beitragen. Wenn ich mir überlege, was mich wirklich glücklich macht, dann sind es Momente, in denen ich etwas gelernt habe oder ein Aha-Erlebnis erlebte – und nicht wegen des Kaufs oder Besitzes von materiellen Dingen.

Ich gönne mir ...

... Zeit mit Freunden und viele spannende Erlebnisse.

Hier bin ich noch nicht so konsequent, wie ich eigentlich sein will ...

Ich bin sehr konsequent, was meine Besitztümer angeht. Ich würde sogar noch mehr loswerden, wenn ich könnte. In meinem Kopf herrscht aber häufig noch Chaos. Es ist sehr rar, dass ich mich mehrere Stunden am Stück mit nur einem Thema befasse. Ich wünschte, ich könnte auch die vielen Gedanken in meinem Kopf konsequent reduzieren.

Nachhaltigkeit ist für mich ...

Nachhaltigkeit hat viel mit Bewusstsein zu tun. Ich versuche bewusst, an verschiedenen Orten zu sparen. Auch wenn das nicht immer gelingt. Ich fliege sehr viel und belaste damit die Umwelt. Natürlich wäre es nachhaltiger, das Fliegen zu reduzieren. Bislang gibt es jedoch noch keine Technologien, die es mir ermöglichen, eine gute Zeit mit anderen Menschen zu verbringen, ohne dass ich sie vor Ort besuche. Ich arbeite zwar viel mit Videocalls und Chats, aber da diskutiert man über das Geschäft und nicht über persönliche Dinge.

Das grösste Problem unserer Gesellschaft ist ...

Ablenkung. Die meisten Menschen führen ein Leben vollgestopft mit Sachen – materielle und immaterielle Dinge. Sie alle brauchen Zeit und Aufmerksamkeit. Das führt dazu, dass wir oft sehr zerstreut sind und kaum zur Ruhe finden.

Für 2019 wünsche ich mir ...

Weiterhin meine Ziele verfolgen zu können. Ich möchte versuchen, weniger zu fliegen – und mich auf weniger Projekte fokussieren.

Das weiss noch niemand über mich ...

Überall, wo ich häufiger bin, habe ich einen Handföhn dabei. Ich suche auch meine Hotels danach aus, ob sie einen Föhn haben oder nicht. Ich kann mich einfach besser konzentrieren, wenn der Föhn laut läuft. Das Geräusch und die Wärme hilft mir, mich zu fokussieren.

*Als watson mit Waldburger das Interview führte, war er noch ohne Wohnung. Unterdessen hat er sich temporär in einer Wohnung in der Nähe von Zürich niedergelassen.

So cool ist es WIRKLICH, im Januar auf Alkohol zu verzichten

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Video: watson/Knackeboul, Madeleine Sigrist, Emily Engkent

So sah IKEA-Werbung aus, bevor sie cool sein wollte ...

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139Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Chey123 27.02.2019 11:33
    Highlight Highlight Liebes Watson-Team
    ich finde es etwas schade das bei diesen eigentlich interessanten Artikel über den Verzicht, vieles nicht angesprochen wird, hier z.B. wie er ohne eigene Wohnung lebt? In den Kommentaren finden sich inzwischen Infos dazu aber ich finde wenn ihr darüber schreibt das er auf eine eigene Wohnung auskommt, gehört auch dazu wie er sein Leben so bewerkstelligt?!
    Fand alle 3 Verzichtsartikel irgendwie halbherzig, leider...
  • Me:ish 26.02.2019 13:35
    Highlight Highlight Ich habe die Doku im TV gesehen und es beeindruckte mich anfangs ziemlich wie er lebt. Wenn man allerdings eh ständig beruflich unterwegs ist, ist es einfach auf eine eigene Wohnung zu verzichten. Zudem, reiche Eltern als Sicherheit und ein Kumpel, der einem jederzeit ein Auto leiht, nicht so ganz konsequent.
  • MoistVonLipwig 26.02.2019 08:26
    Highlight Highlight Ich seh jetzt hier keinen grossen Verzicht sondern nur eine andere Lebensweise.
    Kenne einige die im Sommer in der Schweiz möglichst viel arbeiten, bei Freunden/Familie ein Zimmer mieten und im Winter dann einige Monate in Asien/Südamerika auf der faulen Haut liegen. Ihr Fussabdruck sicherlich kleiner da sie ohne Fön und Hotelzimmer auskommen und Sparen wo sie könnnen um länger am Strand liegen zu können.
    Hat jetzt meiner Meinung nach nun aber nichts mit bewusstem Verzicht zu tun sondern schlicht und einfach damit sich für ein anderes lebensmodell entschieden zu haben.
  • Gähn on the rocks 26.02.2019 08:25
    Highlight Highlight ich kann auch verzichten, auf ihn und seine „leistung“.
  • Käpt'n Hinkebein 26.02.2019 08:19
    Highlight Highlight Der Typ verzichtet auf gar nichts, sondern betreibt einfach konsequentes Outsourcing.

    Wohnung? Verzichte, nehme Hotel.

    Auto? Verzichte, nehme Flugzeug.

    Heizung? Verzichte, nehme Föhn.

    Das ist weder nachhaltig noch ökologisch, sondern nur verblendet und ignorant.
  • toudy 26.02.2019 08:15
    Highlight Highlight Lustig.. Waldburger ist seit diesem Monat verheiratet und lebt mit seiner Freundin in einer gemeinsamen Wohnung (btw. hat er auch bei ihr gewohnt wenn er in der Schweiz war als er sich noch als „Minimalist“ bezeichnete (sagt er selbst auf seinen Youtube Videos). Übrigens fährt er auch gerne mit dem Porsche seines Freundes herum. Schmarotzer würde besser passen.
  • Ron Collins 25.02.2019 23:33
    Highlight Highlight Digital Native hinterlässt mit Zehen-Schuhen Größe 43 Abdrücke. Wow.
  • Randalf 25.02.2019 22:39
    Highlight Highlight Wie kann er bloss ohne Teigmaschine glücklich sein? Ohne Kochtöpfe und Kochmesser?
    Weiss er denn nicht das kochen und Küche putzen auch helfen unnötige Gedanken zu reduzieren? 👨‍🍳👩‍🍳👨‍🍳
    • Maya Eldorado 26.02.2019 10:06
      Highlight Highlight Wie recht Du hast! Er kann auf so viele Gegenstände verzichten, weil er fast alle Arbeit, die Utensilien brauchen, anderen überlässt.
  • big_max81 25.02.2019 21:16
    Highlight Highlight "...wenn der föhn laut läuft!" / / "nachhaltigkeit ist mir sehr wichtig!" fazit: paradox ist voll im trend
  • NoBrainer 25.02.2019 21:14
    Highlight Highlight Also die Serie heisst doch „.... des Verzichts“ und nicht „Gesicht der absoluten Nachhaltigkeit“... Die portraitierten Menschen verzichten im mindesten auf den durchschnittlichen Konsum... und zwar für etwas, das ihnen sinnvoll erscheint. Ohne zu belehren. Ohne zu bewerten. Finde die eher trolligen Kommentare daher amüsant und lese daraus auch ein bisschen Neid heraus - vielleicht weil es der- oder demjenigen grad eben nicht gelingt, aus der Durchschnittsmasse auszusteigen?
    • NoBrainer 25.02.2019 21:39
      Highlight Highlight @Danyboy... ich geb dir recht bei meiner Wortwahl Neid - das nehme ich zurück. Verblüffend jedoch ist doch schon, dass wir anstelle von mal inne halten oder uns von nur schon kleinen Inputs inspirieren lassen, gleich zum Angriff blasen. Verzicht ist nicht besser - einfach anders... und kann helfen, das Essentielle für sich im Leben zu finden.
    • ReziprokparasitischerSymbiont 25.02.2019 22:00
      Highlight Highlight Auf etwas zu verzichten, was man nicht braucht, ist immer einfach...
      Dem einen fällt es leichter auf materielle Dinge zu verzichten, der andere verzichtet dafür darauf um die Welt zu jetten und sich mit einem Energieverbrater zu beruhigen.
  • Der Kritiker 25.02.2019 20:26
    Highlight Highlight war das nicht der junge, über den eine doku lief? wenn ja, dann haben sich mit einige fragen aufgedrängt, als ich mir diese reportage reinzog. wie kann der junge von freiheit sprechen, wenn er dauernd diesem zwang unterworfen ist? wie kann er von sich behaupten, nachhaltig zu leben, wenn er dauernd in der welt herumjettet? und dann gab's noch weitere fragen, aber die führen zu weit...
  • {Besserwisser} 25.02.2019 20:04
    Highlight Highlight Dieser Herr klingt jetzt nicht so sehr nach totalem Verzicht und ökologischem Gewissen...
  • Influenzer 25.02.2019 19:55
    Highlight Highlight Es zeugt von einer verzerrten Sicht auf sich und die Welt, wenn man alle Probleme outsourct und sich deswegen nachhaltig findet. Nachhaltig ist eher das Gegenteil, wenn man sich selber helfen kann und wenig Abfall produziert.
    Das minimalismuskonzept Erinnert etwas an die Klimazertifikate, mit denen sich reiche Länder wie die Schweiz von der Verantwortung freikaufen wollen, ohne selber auf etwas zu verzichten.
    Der Föhn setzt noch das Tüpfchen aufs i. Der "gesunde Hausverstand" liesse das nicht zu wenn er vorhanden wäre.
    • Lami23 25.02.2019 21:07
      Highlight Highlight Und was ist dann für dich nachhaltig?
  • kvinne aka white milk aka MC Pleonasmus 25.02.2019 19:32
    Highlight Highlight Naja... Verzicht nicht gleich Nachhaltig gell. Der Typ...also er verzichtet auf eine Wohnung aber lebt in Hotelzimmern? Wow, mega Verzicht. Momoll. Und dann noch die Fliegerei und der Föhn. Doch, moll. Ich bin beeindruckt. Nicht.
  • Michaka 25.02.2019 19:28
    Highlight Highlight Klingt ganz so, als ersetze er Besitz durch Konsum. Applaus, Applaus!
  • max_bruppbacher 25.02.2019 19:15
    Highlight Highlight Herr Waldburger ist kein minimalist. er hat lediglich ein anderes system.
    mietet die dinge anstelle sie zu kaufen.. in der srf doku über ihn hat man das klar gesehen. er verzichtet auf nichts, er kauft es einfach nicht.. für mich hat das etwas stark hedonistisches. anstelle putzen, was hen, abwaschen etc geht er zu eltern, hotel, reataurants und benutzt deren dinge und lässt sie aufräumen..
  • DerRaucher 25.02.2019 18:54
    Highlight Highlight Kann ich alles verstehen bis auf die Wohnung. Wo ist jetzt der Unterschied ob er in einer 1 Zimmer Wohnung wohnen würde oder im Hotel? Zumal ein Hotel deutlich mehr kosten wird.
    • Gruschenko 25.02.2019 19:09
      Highlight Highlight Bin deiner Meinung.
      Der Typ ist nur ein Selbstbestimmtes, weiter nichts...
    • Lami23 25.02.2019 21:06
      Highlight Highlight Und was ist jetzt schlimm daran, dass es ihn mehr kostet?
    • Phrosch 25.02.2019 21:13
      Highlight Highlight Und wohl mehr Putzmittel und Wäsche etc. braucht. Nachhaltig ist anders...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Don Alejandro 25.02.2019 18:41
    Highlight Highlight Über den ökologischen Fussabdruck des Herrn kann man streiten. Aber ich habe auch vor einem Jahr "alles" auf die Hälfte reduziert. Sind wir mal ehrlich; brauchen wir mehrere Shampoo's, x paar Hosen oder gar mehrere Bikes, Skis? Der Verzicht auf das Auto hat mir auch wahnsinnig viel Cash in die Kriegskasse gefüllt.
  • Haokeaanig 25.02.2019 18:41
    Highlight Highlight Da hats in meiner Werkzeugkiste schon mehr als 64 Teile...🤨
  • Pana 25.02.2019 18:34
    Highlight Highlight Artikel gelesen. Kommentare gelesen. Und erst danach ist mir eingefallen, dass ich auch mehrere Jahre so gelebt habe. lol. Als Single mit Online-Business war das ganz praktisch und angenehm. Als Minimalist hätte ich mich aber nie bezeichnet.
  • Maya Eldorado 25.02.2019 18:17
    Highlight Highlight Er besitzt sehr wenig. Aber benutzen tut der noch ein vielfaches dazu. Z.B. hat es in einem Hotelzimmer Einiges, das er benutzt.

    Die Meister im Wenigbesitzen sind die Obdachlosen. Auch benutzen sie wenig, weil die meisten dazu gar kein Geld haben.

    Jetzt lass doch mal einen Obdachlosen zu Wort kommen. Es ist höchste Zeit.
    • FloW96 26.02.2019 03:06
      Highlight Highlight Die findet man halt nicht auf Instagram
    • Maya Eldorado 26.02.2019 09:09
      Highlight Highlight Ja eben, die Obdachlosen leben es, die anderen zelebrieren es. Und da ist ein riesengrosser Unterschied.
  • LibConTheo 25.02.2019 18:10
    Highlight Highlight Mit „nur“ 64 Dingen...

    Und dann im Video so, das Necessaire mit Inhalt gilt als 1 Stück, die Ladegeräte zu den hauptsächlichen Geräten zählen nicht, etc...

    Der hat mehr als 100 Dinge die er schlussendlich braucht. Denn: ohne Ladekabel, nach einer Woche kein Saft mehr auf der Batterie und ohne Necessaire-Inhalt, verfaulte Zähne nach gewisser Zeit.

    So besonders ist das jetzt nicht 😂
    • Lami23 25.02.2019 21:08
      Highlight Highlight Doch ziemlich. Ich besitze viel mehr als er, obwohl ich immer noch das Gefühl habe, weniger als die meisten meiner Freunde zu besitzen. Oder wie viele Dinge besitzt du?
    • LibConTheo 26.02.2019 07:37
      Highlight Highlight @Lami23:

      Viele Dinge besitze ich. Aber mir ist es wirklich völlig egal in welcher Relation sich die Anzahl meiner Besitztümer im Gegensatz zu denjenigen von anderen verhält.

      Wirklich, richtig richtig egal.
  • Gawayn 25.02.2019 18:04
    Highlight Highlight OK er lebt ungewöhnlich.
    Das tun Viele.
    Ich denke Jede(r) führt sein Leben, das nur für ihn sie passt.

    Warum sich damit derart zur Schau stellen müßen, weiß ich nicht.
    Geht mich auch nichts an.

    Nur wie will er in Zukunft leben?
    Will er mit 60 noch immer wie ein Windhauch durchs Leben gehen?

    Probleme die nicht Meine sind...
  • franzfifty 25.02.2019 17:58
    Highlight Highlight Tut mir leid, aber dieser Typ macht so ziemlich vieles vorallem falsch! Minimalismus heisst nicht, wenig zu besitzen, sondern dies konsequent UEBERALL zu tun. Keine Wohnung dafuer Hotel, viel Fliegen und einen Foehn ununterbrochen laufen zu lassen ist nicht Minimalismus sondern absurder Energie-/Rohstoffverbrauch. Ich wuerde anstelle von Minimalismus eher auf Nachhaltigkeit setzen, und das kann der Typ genau nicht!
  • Sili120614 25.02.2019 17:30
    Highlight Highlight Finde diese Art und Weise zu leben ja durchaus spannend, frage mich aber wo Herr Waldburger Steuern zahlt? Immer unterwegs sein und überall eine mehr oder weniger gut funktionierende Infrastruktur nutzen ohne einen eigenen Beitrag zu leisten? Find ich noch so schwierig....
  • TactixX 25.02.2019 17:22
    Highlight Highlight Gratuliere, dass einzig farbige ist der Schweizerpass 😅
  • willi22 25.02.2019 17:19
    Highlight Highlight App Entwickler ohne doppel Monitor dafür im Hotel mit einem Fön?? Völlig unrealistisch und ineffizent. Schwachsinn!
  • Alice36 25.02.2019 17:11
    Highlight Highlight Also mal abgesehen von seinem ökologischen Fussabdruck ist das ein eher farbloser Typ.
  • Lami23 25.02.2019 17:08
    Highlight Highlight Lustig. Sobald einer etwas versucht, gibts nur Kommentare im Sinn von "aber das machst du immer noch schlecht". Darum wirds noch ein langer Weg zum Umweltschutz. Weil jeder Angst hat, sich irgendwie damit zu benachteiligen.
    • Silent_Revolution 25.02.2019 18:15
      Highlight Highlight Vielen Minimalisten geht es nicht um den Umweltschutz, sondern um die Ablehung unnötigem Besitzes, der je nach Lebensweise natürlich auch ökologisch sinnvoll sein kann, aber eben wie hier nicht muss.

      Alles was ich zu dieser Person bisher gelesen habe, befasst sich allerdings nur am Rande mit dem ökologischen Standpunkt. Vielmehr geht es um Selbsterfüllung des besitzfreien Lebens.
    • Licorne 25.02.2019 18:59
      Highlight Highlight Nein. Ganz einfach weil ich ihn wegen seiner Vielfliegerei, dem Fön und den Hotelzimmern nicht wirklich ernst nehmen kann. Sein Ökologischer Fussabdruck ist riesig, trotz wenig Besitz.

      Eigentlich verzichtet er auf nichts, was ihm wichtig ist.
    • Lami23 25.02.2019 21:04
      Highlight Highlight Er nimmt ja nicht für sich in Anspruch, ökologischer als andere zu sein, sondern zu verzichten. Und ob er auf nichts verzichtet, was ihm wichtig ist, kannst du nicht beurteilen. Das war am Anfang bestimmt ein schwieriger Verzicht, inzwischen wahrscheinlich nicht mehr. Geht ja jedem Vegi auch nicht anders.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Toni.Stark 25.02.2019 17:00
    Highlight Highlight Das ist sehr spannend! Allerdings ist das viele Herumfliegen und die Sache mit dem Föhn nicht sehr nachhaltig.
  • redneon 25.02.2019 16:55
    Highlight Highlight Minimalist ist bei Ihm. Aber auch sonst ein falscher Begriff. Würde sich eine Klosterfrau auch als Minimalistisch bezeichnen... denke eher nicht. Anmerkung.. Habe mir die SRF Dock sendung angeschaut wo der Herr zu sehen war.. Selbstdarstellung bis zum Föhnen 🥶
  • Miicha 25.02.2019 16:53
    Highlight Highlight Naja Wärme bietet die nicht, aber es gibt Apps für Eltern um ihre Babies beruhigen zu können. Da gibt es auch einen u.a Zug-, Staubsauger-und auch Föhngeräusche, wäre stromsparender...
    • Pana 25.02.2019 18:23
      Highlight Highlight Apps mit Staubsaugergeräusch? Ich dachte die sei für Hundequäler :D
    • Miicha 26.02.2019 10:20
      Highlight Highlight @Pana Du glaubst nicht wie beruhigend diese Töne auf Nicht sind.
  • patnuk 25.02.2019 16:45
    Highlight Highlight Man versteht seine Lebensweise vielleicht besser wenn man den Dok auf SRF anschaut über ihn, es ist in einer Sichtweise logisch. Ein digitaler Nomade der Apps entwickelt, hat kein Büro und ist an verschiedene internationale Projekte beteiligt.
  • bebby 25.02.2019 16:44
    Highlight Highlight Eigentlich ist er ein extremes Beispiel der sharing economy. Es gibt noch viele andere die Vielflieger sind, aber die meisten brauchen einen Ort, wo sie zu Hause sind. Einen pied à terre. Oder zwei oder drei davon :-)
    • Aglaya 25.02.2019 17:58
      Highlight Highlight Na ja, sharing economy basiert auf gegenseitigem geben und nehmen. Ich habe nicht den Eindruck, dass er wirklich etwas gibt...
  • Schönbächler 25.02.2019 16:43
    Highlight Highlight Ich mochte diesen typen schon als ich die SRF Dok gesehen habe nicht.
  • Stogge 25.02.2019 16:27
    Highlight Highlight You dreamer du...

    Das was er macht ist spannend, hat aber nur bedingt mit Verzicht zu tun. Er kann sich ja alles leisten und wird dies auch tun, einfach nicht kaufen.

    Er war schon bei SRF. Mich beschleicht etwas das Gefühl, dass er einfach berühmt werden will. Sein ökologischer Fussabruck ist sowieso katastrophal, aber um das scheint es ihm auch nicht zu gehen. Sonst würde er anders leben.
  • Gubbe 25.02.2019 16:24
    Highlight Highlight Er wurde auch schon im Fernsehen porträtiert. Auch da war kopfschüttle dich verbreitet. Er hat schon eine Wohnung, nämlich die von Mami und Papi. Der einzige Grund weshalb er auf Einiges verzichtet ist, er ist viel mit dem Flieger unterwegs. Er hat Projekte die er mit ca. 6 anderen aufgleist und deshalb von Einem zum Anderen weltweit fliegt. Was seine Projekte genau sind, bleibt im dunkeln und geht mich nichts an.
  • diesdasananas 25.02.2019 16:08
    Highlight Highlight Ein minimalistisches Leben kann sehr befreiend sein.
    Allerdings ist Herr Waldburger ein sehr schlechtes Beispiel, weil er sein langfristigen materiellen Verzicht mit kurzfristigem, teils immateriellem Konsum überkompensiert. Nachhaltigkeit sieht anders aus.
  • Glenn Quagmire 25.02.2019 16:00
    Highlight Highlight Keine Wohnung, kein Auto? Konsequent wäre dann auf der Parkbank nächtigen und zu Fuss überall hin, obs jetzt Bern, Genf oder Lugano ist.
    • Saraina 25.02.2019 16:57
      Highlight Highlight So ein Käse! Weil ich kein Auto habe, muss ich zu Fuss nach Lugano? Im Ernst?
    • Lexxus0025 25.02.2019 17:02
      Highlight Highlight Naja...konsequent mit bahn oder bus zu fahren finde ich jetzt auch noch einigermassen nachhaltig
    • Glenn Quagmire 26.02.2019 08:04
      Highlight Highlight Nun ja, im Moment, wo man ein Billet kauft, "besitzt" man einen Platz im Zug oder fliegen.

      @Saraina: iss ein Snickers, ist nicht allgemein an alle Nicht-Autobesitzerinnen gerichtet, oder rühmst du dich auch, nichts zu besitzen?
  • COLD AS ICE 25.02.2019 15:52
    Highlight Highlight 🤦🏻‍♂️
    • Arabra 26.02.2019 00:09
      Highlight Highlight 😂😂
  • Dewar 25.02.2019 15:33
    Highlight Highlight Einerseits bewundere ich siene konsequente Reduktion, andererseits bleiben für mich viele Fragezeichen. Vor allem: Ist es wirklich noch Verzicht, wenn man das Ganze zu reinen Lifestyle-Wohlbefinden-Zwecken betreibt? Anders gefragt: Wenn jemand keinen Blumenkohl isst, weil er ihn nicht mag, ist das Verzicht? Und 64 Gegenstände ist wahnsinnig wenig, aber er benutzt als Ergänzung teure und nicht nachhaltige Infrastruktur in Hotels/Restaurants. Dieser Lifestyle ist definitiv ökologischer und ökonomischer Quatsch und nur etwas für finanziell Privilegierte und zeitlich und örtlich Unabhängige.
  • Matti_St 25.02.2019 15:24
    Highlight Highlight Hm, nach der Scheidung hatte ich sicher weniger Besitz und auch keine Wohnung.
  • LeVasseur 25.02.2019 15:22
    Highlight Highlight Ich bin auch Minimalist...
    ...zumindest bei der Arbeit 😜
  • Le Tintin 25.02.2019 15:09
    Highlight Highlight Portrait war bereits auf SRF. Beeindruckend sein Verzicht. Das viele Fliegen definitv ein No Go was die nachhaltigkeit betrifft.
  • länzu 25.02.2019 15:08
    Highlight Highlight Schaumschläger. Einen auf alternativ und öko machen, aber viel fliegen und den Föhn permanent laufen lassen. Der hat doch nicht mehr alles Geschirr im Schrank.
    • Harvey Dent 25.02.2019 16:13
      Highlight Highlight Er hat eben weder Geschirr noch Schrank 🤓
    • Na_Ja 25.02.2019 16:16
      Highlight Highlight Er macht nicht auf öko
    • grecolino 25.02.2019 20:38
      Highlight Highlight Wo genau macht er auf Öko?!
  • aglio e olio 25.02.2019 15:03
    Highlight Highlight "Es ist sehr rar, dass ich mich mehrere Stunden am Stück mit nur einem Thema befasse. Ich wünschte, ich könnte auch die vielen Gedanken in meinem Kopf konsequent reduzieren. [...] Ich kann mich einfach besser konzentrieren, wenn der Föhn laut läuft. Das Geräusch und die Wärme hilft mir, mich zu fokussieren."

    Hmm. besonders der erste Teil kommt mir sehr bekannt vor...

    • rodman 25.02.2019 15:29
      Highlight Highlight Mach dir keine Sorgen, solange dir nicht der 2. Teil bekannt vorkommt...
    • Kreasty 25.02.2019 16:41
      Highlight Highlight Also sollte ich mir Sorgen machen? Das Geräusch + Wärme löst in mir ein Wohlbefinden aus, wie bei alten Staubsaugern.
  • ChiliForever 25.02.2019 15:00
    Highlight Highlight Das Prinzip der share economy finde ich ja sehr spannend, das spart Ressourcen und trotzdem kann man bei Bedarf viele Dinge Benutzen.
    Das bedeutet aber, daß jeder auch etwas besitzen muß, das er einbringen kann.
    Wer - so wie er - nichts besitzt, der kann aber nicht teilen. Wie man das dann nennt, wenn einer nur fremde Sachen nutzt (oder wie/wo isst/schläft er?), weiß ja jeder...
    Oder kann er sich jeden Tag Essen gehen, Hotel etc. (einschließlich seiner Flüge...) halt einfach leisten? Das ist ja auch nicht unbedingt Verzicht.
  • Molty 25.02.2019 15:00
    Highlight Highlight Das grösste Problem unserer Gesellschaft ist Ablenkung? True dat, diesen Artikel habe ich während der Arbeit gelesen.
    Danke Watson für diese Metaebene. ♥
  • YS&P 25.02.2019 14:58
    Highlight Highlight Habe mal eine SRF Dok gesehen, bei der es um Minimalismus geht, in der dieser Herr auch drin vorgekommen ist. Er hatte in einem Jahr 100 Flüge und nach Verzicht wirkt das wirklich nicht.
    • MeinAluhutBrennt 25.02.2019 16:22
      Highlight Highlight Jetzt Rechne mal: 100 Flüge, plus allfällige Übernachtungen, das gibt gut und gerne 200 - 300 Tage im Jahr wo der unterwegs ist, da würde ich mir auch keine Wohnung mehr mieten....
      ....dafür einen eigenen Solis Föhn kaufen.
  • Smacun 25.02.2019 14:57
    Highlight Highlight Diesen Wohlstandsminimalismus muss man sich auch erst mal leisten können. Nachhaltig ist es aber nicht.
  • inmi 25.02.2019 14:54
    Highlight Highlight Klar, er macht sich Sorgen um Abfall. Dann besitzt er einen Apple - ein unreparierbares Schrottteil.
    • COLD AS ICE 25.02.2019 16:22
      Highlight Highlight @inmi......ein macbook als schrottteil zu bezeichnen disqualifiziert dich so was von ......das ist lächerlich. macbooks sind auch reparierbar. vergleichbare konkurrenzprodukte sind inzwischen nicht mehr viel besser reparierbar. dein apple hater kommentar ist hier fehl am platz.....zumal du scheinbar keine ahnung von der qualität von apple hast.
    • inmi 25.02.2019 21:39
      Highlight Highlight @Coldie Nope, da sagen die Experten von iFixit aber was anderes: https://www.ifixit.com/laptop-repairability

      Der Score, der die MacBooks kriegen ist oft nur 1 von 10
  • El Vals del Obrero 25.02.2019 14:53
    Highlight Highlight Irgendwie erinnert der an den "Hippie" mit der Schneekanone im Garten aus der SVP-Werbung.
  • Safster 25.02.2019 14:52
    Highlight Highlight Mit Verlaub, aber das ist ein Neurotiker mit einem RIESIGEN ökologischen Fussabdruck. Fragt ihn mal, wieviele Meilen der Typ pro Jahr fliegt. Er ist ein Dauerflieger. Das hat weder viel mit Verzicht noch mit Nachhaltigkeit zu tun. Vielleicht könnte man das zumindest im Artikel kurz andeuten. Ok, ist ein Interview, aber trotzdem. Ist ungefähr so glaubwürdig wie die FDP, die jetzt psycho ökologisch ist.
    • Ohniznachtisbett 25.02.2019 15:39
      Highlight Highlight Pseudo, das Wort das du suchst ist pseudo... Kann ja mal passieren, dass man Gustav mit Gasthof verwechselt ;)
    • Safster 25.02.2019 16:16
      Highlight Highlight Hihi, nenei, ich wollte nicht "huere" benutzen und habs drum mit "psycho" ersetzt. Sonst hätt mich allenfalls die Watson-Zensur verwütscht.
    • Ohniznachtisbett 25.02.2019 16:54
      Highlight Highlight Ahhh, denn hani nüt gseit ;)
  • Goon 25.02.2019 14:51
    Highlight Highlight Minimalist mit Drohne, GoPro, Macbook etc. Ja klar Junge...
  • leu84 25.02.2019 14:51
    Highlight Highlight Nachhaltig heisst nicht per se ökologisch. ;)
  • swisskiss 25.02.2019 14:47
    Highlight Highlight Und seitem er eine eigene Wohnung hat und nicht mehr im Hotel lebt, haben sich wunderbarerweise seine Besitztümer vermehrt....

    Minimalist nennt man das.ok. Früher wurden Besitzose ohne festen Wohnsitz Penner oder Obdachlose genannt. Ich glaube, die kommen mit noch weniger Gegenständen aus.
  • Madison Pierce 25.02.2019 14:47
    Highlight Highlight Nicht schlecht. Das möchte ich auch können. Nicht so extrem, aber ich bewundere Kollegen, die für den Umzug nur einmal mit einem Lieferwagen fahren müssen.

    Ich habe viele Sachen. Einerseits Sachen wie Rasenmäher etc., die man im Haus braucht, aber noch mehr sind Sachen, an denen ich persönlich hänge, weil sie mit Erinnerungen verbunden sind. Fotoalben aus der Kindheit, der erste Schulrucksack, jede Postkarte, die ich je erhalten habe...
    • Lichtblau550 25.02.2019 21:35
      Highlight Highlight Und dann gibt es noch die nicht wirklich älteren Leute, die, nach ihrer Kinder- oder Jugendzeit befragt, antworten: „Sorry, das ist bei mir alles weg.“

      Die aufbewahrten Postkarten und der Schulthek sind mir um Welten näher. 🙂
  • ben_fliggo 25.02.2019 14:41
    Highlight Highlight Ich wollte ihn eigentlich blöd finden, aber der Typ scheint ja ganz ok zu sein 😄
    • gangdalang 25.02.2019 15:11
      Highlight Highlight Geht mir genau umgekehrt.
    • läck bobby 26.02.2019 09:34
      Highlight Highlight @gangdalang: wollte herz drücken und habe den blitz erwischt...sorry!! deshalb hier gleich 2 davon :) ♥♥
  • smoking gun 25.02.2019 14:32
    Highlight Highlight Ist der Föhn auch in schwarz? Ich würde ihm einen gelben empfehlen, ein bisschen Farbe so zur Auflockerung.

    "Ich wünschte, ich könnte auch die vielen Gedanken in meinem Kopf konsequent reduzieren." Kleiner Tipp: Meditation hilft gut gegen dieses Problem.
    • Ohniznachtisbett 25.02.2019 15:41
      Highlight Highlight Bier auch ;)
  • BigE 25.02.2019 14:28
    Highlight Highlight Ich feiere jeden, der für sich einen gangbaren Weg gefunden hat, ohne Extremist und Prediger zu werden. Ich bewundere Menschen, die konsequent ihren Weg gehen. Ich bin nicht konsequent, versuche aber, in kleinen Schritten die richtige Richtung zu nehmen! Jeder so, wie es für ihn stimmt!
  • rodman 25.02.2019 14:26
    Highlight Highlight 2 Gedanken:

    1. wie hat er das oberste Bild aufgenommen? Nackt und ohne Kamera?

    2. Wo ist sein Lehrabschlusszeugnis?

    Und ernsthaft: das Idealbild von Askese hat die Mnescheit seit Jahrtausenden begleitet. Wunderbar, wenn er glücklich ist. Bei mir kommt bei solchen Sachen immer der Parasitenreflex: Kann er dieses Leben führen, ohne regelmässig bei seiner Familie/Freunde zu schnorren. Bspw. Essen: Er hat weder Besteck noch Kochutensilien. Ist er ernsthaft nur auf der Gasse/in Restaurants?

    Hat er - seit er jetzt eine Wohnung in ZH hat - mehr Eigentum?
    • aglio e olio 25.02.2019 15:06
      Highlight Highlight Na mindestens mehr Schlüssel... ;)
  • G. Schmidt 25.02.2019 14:25
    Highlight Highlight Wie ist isst er dann?

    Immer auswärts oder bei Freunden?

    Nur im Hotel zu leben wäre ja gerade nicht nachhaltig?
  • Boogie 25.02.2019 14:25
    Highlight Highlight Habe mal eine Fernsehsendung über ihn gesehen. Sorry aber der Typ ist so etwas von aufgeblasen und nervend. Er meint er habe die Weisheit mit Löffeln gefressen und müsse allen erzählen, wie man richtig lebt. Labert irgendwas von Nachhaltigkeit, lässt dann aber im Hotelzimmer den Föhn stundenlang laufen, nur weil ihm das Geräusch gefällt.
    • leu84 25.02.2019 14:53
      Highlight Highlight Nachhaltigkeit heisst nicht per se ökologisch ;)
    • Hackphresse 25.02.2019 15:59
      Highlight Highlight Bei dem Typ ists Nachhal(l)tigkeit wenns nachhallt

      hallt

      hallt

      hallt.
    • Hackphresse 25.02.2019 19:14
      Highlight Highlight Fällt mir gerade ein leu84 hat völlig recht!
      Man kann die erde auch nachhaltig zerstören. 🤔😄🤑
  • Silent_Revolution 25.02.2019 14:23
    Highlight Highlight Ich fasse zusammen

    Er "verzichtet" auf eine Wohnung und lebt in Hotels.

    und

    er "verzichtet" auf ein Auto und fliegt in der Gegend umher

    Wie nobel von ihm.

    "Bislang gibt es jedoch noch keine Technologien, die es mir ermöglichen, eine gute Zeit mit anderen Menschen zu verbringen, ohne dass ich sie vor Ort besuche"

    Meint er das ernst?

    Lege dich auf einen Ort fest und verbringe Zeit mit den Menschen in deiner Umgebung. Wtf.....

    Wollt ihr die Reihe nicht in "Gesicht der Hypokrisie" umbenennen?
    • FrancoL 25.02.2019 15:43
      Highlight Highlight Wir sind nicht häufig gleicher Meinung, aber Du triffst den Nagel auf dem Kopf. Da muss ich nichts mehr dazu schreiben.
    • Silent_Revolution 25.02.2019 15:53
      Highlight Highlight Und das ist auch gut so.

      Sich in einer Blase ausschliesslich mit Gleichgesinnten zu unterhalten ist so sinnvoll wie der Verzicht der hier vorgestellten Person.
    • FrancoL 25.02.2019 16:22
      Highlight Highlight Richtig und so weit weg sind unsere Denkmuster vermutlich ja nicht, aber das werde ich immer wieder prüfen.
  • Gopfridsenkel 25.02.2019 14:23
    Highlight Highlight Stundenlang den Föhn laufen lassen klingt für mich ausserordentlich nachhaltig und umweltbewusst...
  • Vertigo 25.02.2019 14:23
    Highlight Highlight Die Werbung zum Artikel ist auch großartig und regt zum Verzichten an
    Benutzer Bild
  • Johnny123 25.02.2019 14:15
    Highlight Highlight Über den hat doch das SRF schon vor Monaten berichtet. Über den Millionär mit 30 übrigens auch. Warum nicht mal was Neues, Watson?

    https://www.srf.ch/sendungen/dok/mit-64-gegenstaenden-durchs-leben

    https://www.srf.ch/radio-srf-3/aktuell/lebenskonzept-thomas-22-mit-dreissig-moechte-ich-millionaer-sein
  • Scaros_2 25.02.2019 14:14
    Highlight Highlight *Als watson mit Waldburger das Interview führte, war er noch ohne Wohnung. Unterdessen hat er sich temporär in einer Wohnung in der Nähe von Zürich niedergelassen.

    @Watson

    Bei eurer Serie, geht doch bitte mal ins Detail. Fragt sie alltägliche Dinge. Wo putzen solche Leute die Zähne? Wo waschen die sich, duschen etc.? Ich finde es ja nobel, dass die Leute verzichten. Aber ich will wissen wie sie ihren Alltag bewältigen? Pennt der immer im Hotel? Wo ist er? Fast food? Bei Freunden? Schmarotzen?

    Ich will tiefgründige Details. Das er 64 Items hat. "Nice" aber damit kann ich mir kein Bild machen
    • 有好的中国老虎 friendly chinese Tiger 25.02.2019 14:50
      Highlight Highlight Das mitem Zähneputzen habe ich mir auch schon gedacht. Glaube er nimmt jedes Mal eine Einwegzahnbürste vom Hotel. Ökologischen Unsinn, aber hauptsache er hat nur 64 Sachen.
    • aglio e olio 25.02.2019 15:09
      Highlight Highlight Er nutzt halt den Besitz der anderen. So'ne Art Sharing - er bekommt ... und gibt ...?
    • Scaros_2 25.02.2019 15:24
      Highlight Highlight @Aglio

      Meine Frage stellt isch eben ob es Sharing ist oder er einfach jede nacht in einem Hotel schläft und jeden Tag neue Handtücher nutzt etc.

      Das wäre aus meiner Sicht kein Verzicht sondern ökologischer Irrsinn.
    Weitere Antworten anzeigen
  • The Juice 25.02.2019 14:09
    Highlight Highlight Zehenschuhe??? Sowas braucht doch wirklich niemand. Schon wären es nur noch 63 Sachen.
    • ChiliForever 25.02.2019 14:51
      Highlight Highlight Na ja, bewegungstechnisch sollen sie uns wesentlich näher an die natürliche Bewegung bringen als normale Schuhe.

      Ich habe zwar keine, würde sie aber auch nicht einfach so als Blödsinn abtun. Es könnte einiges für sie sprechen.
  • Duscholux 25.02.2019 14:08
    Highlight Highlight Kann man es wirklich noch minimalismus nennen wenn man in der Welt umherjettet und in Hotels übernachtet?
    • River 25.02.2019 14:42
      Highlight Highlight Ja. Das wort Minimalismus sagt nichts über die Qualität.
    • ChiliForever 25.02.2019 14:52
      Highlight Highlight Nein, kann man nicht.
  • Ohniznachtisbett 25.02.2019 14:08
    Highlight Highlight Keine Wohnung zu haben und dafür immer im Hotel zu wohnen zeugt für mich nicht unbedingt von Verzicht, eher von "es sich leisten können" und etwas Faulheit. Was ich jetzt nicht schlimm finde, jedem das seine, aber sich dann noch als "Verzichtender" darstellen, naja ich weiss ja nicht so recht.
    • rburri38 25.02.2019 14:19
      Highlight Highlight Aber mit einer Wohnung müsste er natürlich auch ein paar Möbel haben, und einen Fön. So muss er das nicht zu seinem "Besitz" zählen... Ist nicht ganz ernstzunehmen so. Aber auf eine Drohne und ein MacBook kann er natürlich nicht verzichten, denn er muss sein minimalismus-Leben mit Drohnenaufnahmen ja auf Instagram verbreiten können. Und ein 5x günstigeres Windows Notebook sieht nicht so Hip aus.
    • Vertigo 25.02.2019 14:21
      Highlight Highlight Genau - nicht das Bad, das man benutzt, putzen zu müssen, muss man sich erstmal leisten können
    • morales 25.02.2019 14:24
      Highlight Highlight Zur Nachhaltigkeit gleich noch den Föhn laufen zu lassen. Irgendwie wiederspricht er sich deswegen. Trotzdem 64 Dinge. Restecp
    Weitere Antworten anzeigen
  • niklausb 25.02.2019 14:01
    Highlight Highlight Der lauffende Föhn passt zum Fliegen. Sorry dann nimm den lauffenden Föhn halt mal mit deinem Laptop bzw. Smartphone auf und höhr s dir als MP3 in der endlosschlauffe an.
    • problemfall 25.02.2019 20:40
      Highlight Highlight Nicht nötig. Einfach SoundSleeper auf dem Handy installieren. Ist zwar für Babies gedacht. Aber Föhn ist Föhn.
    • Phrosch 25.02.2019 21:11
      Highlight Highlight Gibt es schon x-fach auf youtube und als Apps, mit allenerdenkluchen Geräuschen.
  • elnino 25.02.2019 13:58
    Highlight Highlight Vieles in diesem Artikel wurde aus diesem (informativen) SRF Dok über Cédric einfach übernommen:

    Play Icon


    Bitte das nächste Mal klarer deklarieren, was selbst recherchiert/erfragt wurde und was nicht
    Play Icon
  • Triple A 25.02.2019 13:57
    Highlight Highlight Echt witzig, sich dieser Herausforderung und Erfahrung zu stellen. Langfristig wird dies aber kaum klappen. Es wird mit der Zeit langweilig, womit die Nachhaltigkeit im Eimer ist.
  • Magnum44 25.02.2019 13:57
    Highlight Highlight "Ich kann mich einfach besser konzentrieren, wenn der Föhn laut läuft." Somit erübrigt sich die Frage um die Nachhaltigkeit dieses Herren. 2000 Watt.

Gestatten, George Crum, Erfinder der Pommes-Chips, IMFALL 💪

Vor anderthalb Jahrhunderten erfand ein afroamerikanischer Küchenchef per Zufall Kartoffelchips. Dank sei ihm!

Jedes Mal, wenn irgendwo auf der Welt jemand in ein Kartoffelchip beisst, tut er dies nur dank eines spontanen Geistesblitzes dieses Herrn aus New York State:

Eigentlich hiess er George Speck. Das mit ‹Crum› kam dann später. Ebendieser Speck, also, (ein kulinarisch schöner Name!) geboren 1824 in Saratoga County im US-Bundesstaat New York, war Mitte des 18. Jahrhunderts ein bekannter Koch, der im Moon's Lake House in Saratoga Springs arbeitete. Und dort soll er der Legende zufolge …

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