«Ich bin immer die, die sich bei allen melden muss – warum...?»
Frage von kate:
Hallo miteinander!
Ich komme gleich auf den Punkt: Ich habe das Gefühl, ich halte meine Freundschaften am Leben wie ein Pflanzenbeet, das nur ICH giesse. Wenn ich mich nicht melde, kommt nichts. Wenn ich eine Runde organisiere, sind alle froh, aber niemand würde es übernehmen. Nicht falsch verstehen, wenn ich frage, sagen viele oft sofort zu. Und unternehmen was mit mir und wir haben es super und alles gut, aber danach muss wieder ICH mich melden, damit es zu einem erneuten Treffen kommt.
Dann sitze ich da und frage mich: Bin ich einfach die soziale Managerin, weil ich es gut kann und mich eventuell 'zu früh' melde und sich die anderen dann schon mal noch melden würden? Oder bin ich den anderen nicht wichtig genug?
Mit dem Alter wird es irgendwie bitterer. Früher war es normal, dass man sich mal verliert. Heute spüre ich: Ich will nicht nur „eine Bekannte“ sein, die immer verfügbar ist, wenn jemand Zeit hat. Ich will auch das Gefühl, dass jemand an mich denkt.
Manchmal frage ich mich auch, ob ich mich selber in diese Rolle manövriert habe, weil ich gerne die Verlässliche bin. Aber ich will nicht die Einzige sein, die Initiative zeigt...
Ich habe auch schon mal so lange gewartet, bis sich jemand bei mir meldet. Nun ja, nach einem Monat habe ich mich einsam gefühlt und mich dann trotzdem zuerst gemeldet.... Ich habe es angesprochen und man hat mir gesagt, dass man einfach 'viel los' hatte. Hm.
Was würdest du in dieser Situation tun?
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