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Mord, organisierte Kriminalität, Erpressung

Chinesischer Industrie-Tycoon zum Tode verurteilt – Er soll eine Art Mafia geführt haben



Liu Han, former chairman of Hanlong Mining, speaks during a conference in Mianyang, Sichuan province, in this file photo taken March 21, 2008. China is expected on May 23, 2014 to sentence Liu, a former mining magnate with suspected ties to the eldest son of retired security tsar Zhou Yongkang on charges of leading a gang on a crime spree spanning more than a decade.  REUTERS/Stringer/Files   (CHINA - Tags: CRIME LAW POLITICS BUSINESS) CHINA OUT. NO COMMERCIAL OR EDITORIAL SALES IN CHINA

Liu Han in einer Aufnahme von 2008. Bild: X03234

Der frühere Chef der chinesischen Sichuan Hanlong Gruppe, Liu Han, ist zum Tode verurteilt worden. Ein Gericht in Xianning in der zentralchinesischen Provinz Hubei verhängte am Freitag auch die Todesstrafe gegen dessen Bruder Liu Wei, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete.

Der Konzernchef, der 2013 mit einem Vermögen von 650 Millionen Dollar zu den 100 reichsten Chinesen gerechnet wurde, soll mit seinem Bruder eine «mafiöse Verbrechergruppe» angeführt haben. Den Brüdern und 34 Mitangeklagten wurde eine Serie von Verbrechen wie mehrfacher Mord, organisiertes Verbrechen, Körperverletzung Freiheitsberaubung, illegaler Waffenbesitz und Erpressung angelastet.

Der Prozess erfolgt vor dem Hintergrund des Korruptionsskandals um den früheren Spitzenpolitiker Zhou Yongkang. Der inhaftierte Sohn des einstigen Mitglieds im mächtigen Ständigen Ausschuss des Politbüros unterhielt nach Presseberichten enge Beziehungen zu dem Konzernchef.

Die Hanlong-Gruppe ist in den Branchen Chemie, Solar, Rohstoffe und Bergbau tätig. Das Konglomerat wurde vor einem Jahr auch international bekannt, als es erfolglos versuchte, das australische Bergbauunternehmen Sundance für mehr als eine Milliarde Dollar zu übernehmen. (trs/sda)

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