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Katholische Kirche

Papst entschuldigt sich bei Opfern von sexuellem Missbrauch

In this photo released by Vatican newspaper L'Osservatore Romano, Pope Francis meets members of the Italian pro-life movement, at the Vatican Friday, April 11, 2014. (AP Photo/L'Osservatore Romano)

Papst Franziskus spricht mit Vertretern der italienischen pro-life Bewegung. Bild: AP/L'Osservatore Romano

Papst Franziskus hat sich persönlich bei den Opfern sexuellen Missbrauchs durch Kleriker entschuldigt. Er fühle sich verpflichtet, «persönlich um Vergebung für den Schaden zu bitten», den Priester durch den sexuellen Missbrauch von Kindern angerichtet hätten, sagte der Papst bei einem Treffen mit Vertretern einer Kinderhilfsorganisation.

«Die Kirche ist sich dieses Schadens bewusst.» Die Kirche werde im Umgang mit dem Thema «keinen Schritt zurück» machen und «Sanktionen verhängen», sagte Franziskus dem Bericht von Radio Vatikan zufolge. Tausende Missbrauchsfälle in zahlreichen Ländern hatten die katholische Kirche in den vergangenen Jahren in eine Krise gestürzt. Papst Franziskus kündigte kurz nach dem Beginn seines Pontifikats im März 2013 an, härter gegen Kindesmissbrauch in der Kirche vorzugehen. Im Februar warfen die Vereinten Nationen dem Vatikan jedoch vor, nicht genug getan zu haben. Der UNO-Ausschuss für die Rechte des Kindes kritisierte, der Vatikan habe den Ruf der Kirche und der Täter über den Schutz der Kinder gestellt. (rar/sda/afp)



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Überraschender Vorstoss

Papst fordert Gespräche mit «Islamischem Staat»

Der IS schockiert die Welt mit Gräueltaten, Papst Franziskus sagt dennoch: «Man darf nie die Tür verschliessen.» Kritik übt er an «Staatsterrorismus, der vorgibt, gegen Terrorismus vorzugehen».

Es ist ein überraschender Vorstoss: Papst Franziskus hält Gespräche mit Terrormilizen wie dem «Islamischen Staat» (IS) trotz deren Bluttaten für möglich. «Ich gehe immer davon aus, dass man nie aufgeben soll. Vielleicht kann man in der Tat keinen Dialog führen, aber dennoch darf man nie die Tür zum Gespräch verschliessen», sagte der Argentinier laut Radio Vatikan während seines Rückflugs aus Strassburg. Dort hatte er vor dem Europaparlament und dem Europarat gesprochen.

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