Russland
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Notenbank hebt Zinsen an

Panik nach Rubel-Absturz in Russland

Die russische Notenbank kämpft gegen die steigende Inflation im Land und den anhaltenden Rubelverfall mit einer drastischen Leitzinserhöhung an. Die Zentralbank hob am Montag ihren Leitzins um 6,5 Prozentpunkte auf 17 Prozent an.

Derweil geht die Talfahrt des Rubel unaufhaltsam weiter: Die russische Währung verlor bis zum Dienstagnachmittag um 20 Prozent an Wert. Erstmals mussten 80 Rubel für einen Dollar und 100 Rubel für einen Euro gezahlt werden. Seit Jahresbeginn büsste der Rubel fast 60 Prozent seines Wertes ein. 

Auch die Versorgung der Banken mit Dollar-Liquidität durch entsprechende Geschäfte werde ausgeweitet, hiess es auf der Internetseite der Notenbank. Die russische Notenbank muss momentan mehrere Brände gleichzeitig bekämpfen. (feb/sda/dpa)



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    Alle Leser-Kommentare
  • Oberon 16.12.2014 10:23
    Highlight Highlight Das Kartenhaus ist am zusammen fallen, bin mal gespannt welche Auswirkungen das auf die Welt haben wird wenn sich das weiter zuspitzt.
    • Lumpirr01 16.12.2014 13:54
      Highlight Highlight Russland ist zwar eine militärische Grossmacht und fühlt sich dadurch auch eine politische Grossmacht zu sein, ist aber in wirtschaftlicher Hinsicht sicher alles andere als eine Grossmacht. Der Westen wird auf die geplanten Investitionen in den industriellen Aufbau wegen dem Risiko weitgehend verzichten müssen und der Verzicht der aus Russland importierten Waren wie Waffen, Kaviar und Wodka tun dem Westen kaum weh! Der Boykott der von der EU hochqualitativ exportierten Agrarprodukte / Artikeln wird den Russen auch kaum wehtun. Die stehen nach wie vor hinter ihrem sattelfesten Putin!

Kreml zitiert Schweizer Botschafter ins russische Aussenministerium

Die russischen Behörden haben am Dienstag die Botschafter der Schweiz und der Niederlande einbestellt. Sie beklagten die «unbegründeten Vorwürfe», wonach russische Agenten das Chemielabor Spiez und die Welt-Anti-Doping-Agentur in Lausanne hätten ausspionieren wollen.

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