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Die Lokführer der Deutschen Bahn weiten ihren Streik aus – nun ist auch die Schweiz betroffen



Die Lokführer der Deutschen Bahn sind auch im Personenverkehr in den Streik getreten. Die Bahn bestätigte in der Nacht, dass der Streik wie geplant am Mittwoch um 2 Uhr begonnen habe.

Die Lokführer wollen nach einem Aufruf der Gewerkschaft GDL bis Donnerstagabend um 21 Uhr deutschlandweit die Arbeit niederlegen. Millionen Berufspendler, Geschäfts- und Urlaubsreisende sind davon betroffen.

File photo of passengers waiting on a platform for a train during a strike of German railway operators Deutsche Bahn AG in the early morning hours in Munich October 18, 2007.  One of Germany's biggest industry associations said that a planned 66-hour strike by train drivers over pay and negotiating rights which starts April 21, 2015, could cost industry as much as 100 million euros a day. The GDL union, which represents about one in ten of railway operator Deutsche Bahn's nearly 200,000 workers, wants a five percent pay rise and a reduction in the working week to 37 hours from 39.  REUTERS/Michaela Rehle/Files

Auf zahlreichen Deutschen Bahnhöfen ist Warten angesagt. Bild: MICHAELA REHLE/REUTERS

Die Bahn erwartet, dass im Regional- und S-Bahnverkehr 15 bis 60 Prozent der Züge fahren, im Fernverkehr soll es etwa ein Drittel sein. Das Verkehrsunternehmen hat Ersatzfahrpläne aufgestellt.

Diese Züge sind in der Schweiz betroffen

Nach Angaben der Bahnverkehrsinformation der SBB sind auch einzelne Verbindungen mit der Schweiz betroffen. So fallen die internationalen Züge Zürich–Stuttgart und Zürich–München ab Schaffhausen respektive Bregenz aus, die CityNightLine-Züge fallen ganz aus. Zwischen Zürich und München verkehren Intercity-Busse.

Im Güterverkehr hatte der Streik in Deutschland bereits am Dienstagnachmittag begonnen. Hier wollen die bei der GDL organisierten Lokführer erst am Freitagmorgen wieder die Arbeit aufnehmen.

Mit ihrem Streik – dem siebten im seit zehn Monate andauernden Tarifkonflikt – will die Gewerkschaft die Deutsche Bahn weiter unter Druck setzen. Die 16. Verhandlungsrunde brachte am vergangenen Freitag erneut kein Ergebnis. (feb/sda/dpa/afp)

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quelle: sbb / handout
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