Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Militärkader kommen in Yverdon mit Geldstrafen und Freispruch davon



Das Militärgericht in Yverdon VD hat am Freitag fünf Armee-Kadermitglieder in den meisten Anklagepunkten im Prozess um Schiessübungen in den Räumlichkeiten der Schweizer Armee entlastet. Es verhängte einen Freispruch und vier bedingte Geldstrafen.

Auch wenn die Strafen eher mild ausfielen, fand der Präsident des Militärgerichtes 2 klare Worte gegenüber den Berufsmilitärs. Betroffen war vor allem der Hauptangeklagte, der zu einer bedingten Geldstrafe von 120 Tagessätzen à 200 Franken sowie einer Busse von 2000 Franken verurteilt wurde.

Nach Ansicht des Gerichtspräsidenten muss ein derartiges Chaos in der Verwaltung von Armeemunition eine Verurteilung und nicht eine einfache Disziplinarmassnahme zur Folge haben. Im Prozess ging es um von den Beschuldigten organisierte Schiessübungen auf Ständen der Armee.

Bei den fünf Angeklagten handelt es sich um Kaderangehörige des «Lehrverbandes Infanterie». Sie mussten sich wegen Veruntreuung sowie Missbrauch und der Verschleuderung von Armee-Material verantworten. Dem Hauptangeklagten wurde zudem gewerbsmässiger Betrug vorgeworfen.

(sda)

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Landesverweis: In Schweiz geborener Türke muss Land verlassen

Das Bundesgericht hat die strafrechtliche Landesverweisung für einen in der Schweiz geborenen, 21-jährigen Türken bestätigt. Der Verurteilte hatte einen anderen jungen Mann grausam gequält und erniedrigt.

Das Waadtländer Kantonsgericht verurteilte den Türken zu einer Freiheitsstrafe von 38 Monaten und sprach zusätzlich eine Landesverweisung von zehn Jahren aus. Es befand den jungen Mann der Sachbeschädigung, der versuchten Nötigung, der Freiheitsberaubung und weiterer Straftaten für schuldig.

Wie …

Artikel lesen
Link zum Artikel