Schweiz
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ZUM THEMA DER WOHNUNGSUEBERGABE STELLEN WIR IHNEN HEUTE, DONNERSTAG, 25. AUGUST 2016, FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- A flat handover of the housing association ABZ, on June 3, 2015, in Zurich, Switzerland. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Eine Wohnungsabnahme der Wohngenossenschaft ABZ, am 3. Juni 2015, in Zuerich. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Wohnungsbesichtigung: Die Mieten sind in den letzten Jahren vor allem in den urbanen Zentren deutlich gestiegen.  Bild: KEYSTONE

«Mehr bezahlbare Wohnungen» – Bund legt sich mit Mietern an

Miete: Der Bundesrat lehnt Initiative für «bezahlbare Wohnungen» ab, bietet aber ein Zückerchen.

antonio fumagalli / Aargauer Zeitung



Um den heissen Brei zu reden, ist eine Fertigkeit, in der sich Politiker ganz gerne üben. Eine derartige Plattitüde, wie die Landesregierung sie gestern in die Medienmitteilung über die Volksinitiative für «Mehr bezahlbare Wohnungen» schrieb, liest man gleichwohl selten: «Der Bundesrat ist sich bewusst, dass das Wohnen in der Bevölkerung einen hohen Stellenwert hat», heisst es dort im dritten Absatz.

So unbestritten dieser Grundsatz ist, so umstritten ist, ob der Bund den Bau von preisgünstigen Mietwohnungen und Wohnbaugenossenschaften zusätzlich fördern soll. Genau das fordert nämlich die Volksinitiative «Mehr bezahlbare Wohnungen», die der Mieterverband (SMV) 2016 eingereicht hat.

Konkret verlangt die Initiative, dass mindestens zehn Prozent der neu gebauten Wohnungen im Eigentum von Trägern des gemeinnützigen Wohnungsbaus sein sollen. Zusätzlich sollen Kantone und Gemeinden ein Vorkaufsrecht für geeignete Grundstücke einführen können, um diese dem gemeinnützigen Wohnungsbau zur Verfügung stellen zu können.

Teure Mieten

Ein Blick in die Statistik zeigt nämlich: Mieten werden in der Schweiz immer teurer, insbesondere in den grossen Ballungsräumen. Gemäss Bundesamt für Statistik betrug der im Jahr 2014 durchschnittlich bezahlte Mietpreis im Kanton Zürich 1554 Franken, im Aargau 1364 Franken. Im Jahr 2000 waren es noch 1227 respektive 1095 Franken. Der durchschnittliche Mieter gab 2014 18,9 Prozent seines Haushalteinkommens für «Wohnen und Energie» aus, 2006 war es noch leicht weniger.

«Es gibt kein Anrecht darauf, eine günstige Wohnung im Zentrum mieten zu können.»

Ernst Hauri: Direktor des Bundesamts für Wohnungswesen

Der Bundesrat hat dem Anliegen des Mieterverbands gestern nun aber eine Abfuhr erteilt. Die mit der Initiative geforderten Instrumente seien «weder realistisch noch marktkonform» und es obliege in erster Linie der Privatwirtschaft, für genügend Wohnraum zu sorgen. Ernst Hauri, Direktor des Bundesamts für Wohnungswesen, anerkennt durchaus, dass es insbesondere für Familien und Wenigverdiener in den grossen Städten schwierig ist, eine bezahlbare Wohnung zu finden.

Die Initiative sei aber «in unserem Umfeld» der falsche Ansatz, um dem entgegenzuwirken. Zudem müsse die Bevölkerung zu Abstrichen bereit sein. «Es gibt kein Anrecht darauf, eine günstige Wohnung im Zentrum mieten zu können», sagt Hauri.

Entsprechend enttäuscht reagiert der SMV. Der Bundesrat lege «die Hände in den Schoss» und ignoriere die Probleme breiter Bevölkerungsschichten. Der Hauseigentümerverband (HEV) seinerseits begrüsst den Entscheid und fordert den Bund gleichzeitig auf, «die Rahmenbedingungen für kostengünstigere privatwirtschaftliche Wohnbauten zu schaffen».

Umfrage

Teilst du die Meinung des Bundes, dass es in erster Linie der Privatwirtschaft obliegt, für genügend Wohnraum zu sorgen?

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  • Nein, da muss staatlich mehr interveniert werden. 69%
  • Weiss nicht.5%

Der lachende Dritte

Wohl auch, um der Initiative Wind aus den Segeln zu nehmen, will die Regierung dennoch nicht ganz untätig bleiben. Sie schlägt vor, einen bereits in der Verfassung verankerten Grundsatz grosszügiger auszulegen. Dort steht nämlich, dass der Bund «die Tätigkeit von Trägern und Organisationen des gemeinnützigen Wohnungsbaus fördert».

Er tut dies mit zwei Massnahmen: Einerseits verbürgt er Anleihen der Emissionszentrale für gemeinnützige Wohnbauträger (EGW). Die Verbürgungssumme beträgt rund drei Milliarden Franken, weshalb der HEV in seinem Communiqué schreibt, dass bereits heute «mehr als drei Milliarden Franken an Bundesgeldern für die staatliche Wohnbauförderung zur Verfügung» stünden. Das ist freilich nicht präzise, denn die behördliche «Garantieleistung» musste in jüngerer Vergangenheit nie beansprucht werden. «Sie hat den Bund in den letzten fünf Jahren nichts gekostet», sagt BWO-Direktor Hauri.

Die andere Massnahme des Bundes zugunsten von Genossenschaften ist ein Fonds, aus dem gemeinnützige Bauträger für eine Überbrückungsfinanzierung ein Darlehen beziehen können (zurzeit zu 1 Prozent Zins). Dieses Jahr wird die letzte Tranche eines Rahmenkredits überwiesen, der Fonds ist dann mit 510 Millionen Franken gefüllt.

Der Bundesrat will diesen Topf nun vergrössern: Er schlägt vor, die Fonds-Gelder mit einem weiteren Rahmenkredit aufzustocken – in welchem Umfang lässt er vorerst jedoch noch offen. Der HEV lehnt die Massnahme ab und der Mieterverband erachtet sie, obwohl er sie begrüsst, als «absolut ungenügend». BWO-Direktor Hauri nimmts gelassen: «Wenn beide Seiten unzufrieden sind, zeigt dies, dass wir einen guten Mittelweg eingeschlagen haben.»

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46Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Jekyll & Hyde 26.01.2017 15:34
    Highlight Highlight Fakt ist: Wir leben in einer Zeit wo Bauunternehmung mit Fr 5`500.-- und Detailisten mit Fr 4`000.-- Mindestlohn werben können. Krankenkassen auch immer Teurer werden , gibt es Politiker die eine 4 1/2 Wohnung für Fr 2`000.-- als günstige Wohnung Verkaufen !!. Allerdings müssen auch die Mieter ein klein wenig Abstriche machen. Es gehört mittlerweile zum Standard das die Wohnung ein Waschturm, Abwaschmaschiene, grosses Bad etc. das geht nun mal nicht für Fr 1`000.--.
  • Mentor Maximus 26.01.2017 12:46
    Highlight Highlight Die Initiative ist Schrott. Sie führt nur zu Günstlingswirtschaft und Korruption.
    Und sie hilft den Arbeitgebern die Löhne weiterhin nach unten zu drücken.
    Die Lohnsklaven würden gescheiter für anständige Löhne kämpfen. Zu viele zu niedrige Löhne sind das Problem, nicht zu hohe Mieten.
    • Fabio74 26.01.2017 17:43
      Highlight Highlight Was wäre dann eine Lösung? Kuschen vor der Hauseigentünerlobby sicher nicht
  • Ruffy 26.01.2017 09:28
    Highlight Highlight Die Initiative ist auch komplett Weltfremd, 10% Anteil gemeinnützige Wohnbauten? Wie soll das bitte umgesetzt werden?

    Die Mietpreise in den Zentren steigen weil diese Preise gezahlt werden. Warum werden sie gezahlt? Weil die Löhne steigen und viele Zugewanderte gutverdiener sich problemlos eine Wohnung für 4000.- leisten können. Ich arbeite in der Immobilienbranche und es ist eifach die Realität. Massive Zuwanderung von Fachkräften und günstige Wohnungen im Zentrum, das könnt ihr vergessen. Das Platzangebot ist nunmal beschränkt. Und btw. In die Höhe bauen ist teuer also keine Lösung.
    • Jekyll & Hyde 26.01.2017 15:26
      Highlight Highlight Jein. Es sind nicht die Angestellten die diese Wohnungen zahlen sonder deren Arbeitgeber, die Expats anlocken mit gutem Lohn und schöner Wohnung. (zumindest hier in der Agglo Zürich).
      Bei mir im Quartier wurden auf alle Häuser grosse Terassenwohnung geplfanzt. Mietpreise +/- Fr 3`500.-- die meisten Möbelwagen kamen aus GB oder D. Einzig die Wohnung über mir hat ein CH-Paar gemietet. Allerdings in den 2 Jahren habe ich die vielleicht 2x gesehen, klar müssen auch beide 120% arbeiten um sich das zu leisten den den CH, zahlen die Firmen keine Wohnung. PS: Komme auch aus der Immobilienbranche
  • N. Y. P. D. 26.01.2017 09:10
    Highlight Highlight Her mit den Zetteln ! Ich will unterschreiben.
    • Brummbaer76 26.01.2017 11:51
      Highlight Highlight Die Unitiative wurde schon eingereicht ;-)
  • koks 26.01.2017 08:31
    Highlight Highlight Wenn nachgefragte Wohnungen knapp sind, kann man auch die Einwanderung reduzieren. Der Wohnraumverbrauch pro Person und m2 stagniert schon seit bald 15 Jahren, es ist primär das Bevölkerungswachstum das Wohnungen knapp macht. Will das politische Establishment keine Förderung von gemeinnützigem Wohnungsbau, kann man auch die PFZ und gar die bilateralen Abkommen kündigen. Die Regierung soll mal aufhören, die Bevölkerung zu bescheissen. Oder zumindest nachher nicht jammern.
  • Posersalami 26.01.2017 08:01
    Highlight Highlight Seit wann hat die Wirtschaft ein Interesse an preisgünstigen Mieten? Das ist eines der letzten Sehmente, wo man mit wenig Risiko viel Gewinn abschöpfen kann. Die Initiative geht daher den richtigen Weg und wird von mir weiter unterstützt..
    • Posersalami 26.01.2017 09:30
      Highlight Highlight Du bist einfach nur.. egal. Die fetten Renditen werden zum überwältigrnd grossen Teil von CH Bürgern eingestrichen. 6-8% auf Neubauten sind normal, zumindest um ZH, in der City ist die Rendite noch besser. Übrigens GEGEN das Gesetz, der die Rendite für Wohnbauten deckelt. Also pöbel die ganzen Bioschweizer an, die das Gesetz brechen.
      Mich triffts nämlich nicht, da ich eine Eigentumswohnung besitze.
  • seventhinkingsteps 26.01.2017 07:48
    Highlight Highlight Der freie Markt regelt ja bekanntlich alles
    • bobi 26.01.2017 08:41
      Highlight Highlight Obwohl der Markt versagt, betrachte ich die Förderung von günstigem Wohnen als keine gute Alternative. Vom günstigen Wohnraum werden lediglich Einzelne profitieren. Personen welche leer ausgehen finanzieren demzufolge die günstigen Mieten einzelner via Steurn, Abgaben etc. Und wer bestimmtwer davon profitiert? Beziehungen?
    • bobi 26.01.2017 12:37
      Highlight Highlight @ Stipps. Doch, der Markt versagt hinsichtlich der Gerechtigkeit.
    • Fabio74 26.01.2017 17:45
      Highlight Highlight @stipps deine copy/paste Kommentare sund langweilig
    Weitere Antworten anzeigen
  • Super 26.01.2017 07:48
    Highlight Highlight Die Crux ist ja das "Wohnen" kein gewöhnliches Konsumgut ist.
    Man kann nicht nicht wohnen.
    Fast alle anderen Dinge im Budget sind sehr variabel und können stark beinflusst werden, nicht so das Wohnen.
    Durch die Geburtsungerechtigkeit sind die Karten an dieser Stelle sehr ungleich verteilt, darum ist ein Eingreifen des Staates sinnvoll für das Gemeinwohl.
    • Kronrod 26.01.2017 10:25
      Highlight Highlight Man kann nicht nicht wohnen, aber man kann woanders wohnen.
    • Super 27.01.2017 11:31
      Highlight Highlight @stippsitroll
      Zämehang wie Vorhang
  • sir_kusi 26.01.2017 07:36
    Highlight Highlight Ausser in den Städten und gewissen bevorzugten Gemeinden ist das alles kein Problem (zb bei uns auf dem Land im Kt. LU). Aber man will natürlich in der Stadt wohnen, grosszügig & modern. Und der Staat bzw Steuerzahler soll es mitfinanzieren. Auch die Zuwanderung ist ok, obwohl sie ja nicht gerade zur entschärfung beiträgt. Schuld an der ganzen Misere sind dann natürlich die Rechten, SVPler, Unternehmer oder die Elite. Momoll.
    • Posersalami 26.01.2017 08:04
      Highlight Highlight Bei dir auf dem Land gibt es halt nut keine Jobs und auch sonst schlechte Infrastruktur und man muss wieder stundenlang Pendeln. Ausserdem soll doch auf dem gelobten Land alles so bleiben aie es ist,sei doch froh wenn einige sinnvollerweise die Zentren verdichten wollen! Das schont die Umwelt.
    • LaPaillade #BringBackHansi 26.01.2017 08:11
      Highlight Highlight So einfach ist es dann auch wieder nicht. Klar sind die Wohnungen auf dem Land günstiger, dafür sind dann aber auch die Steuern wieder höher.
      Ausserdem ist je nach Dorf die ÖV-Anbindung ziemlich schlecht und wenn man dann so als linker hipster Städtler wie ich kein Fahrausweis hat ist das schon ziemlich mühsam.
      Zudem will der Bund ja die Pendlerabzüge immer weiter kürzen und erwartet, dass man nahe am Arbeitsort wohnt..und die meisten Arbeitsplätze sind nun mal in den Städten. Also irgendwo gehts nicht auf, oder?
    • Fabio74 26.01.2017 08:27
      Highlight Highlight Und du motzt dann über sie Zubetonierung der Landschaft, die Zersiedelung sowie über die vielen Pendler
    Weitere Antworten anzeigen
  • thierry_haas 26.01.2017 07:16
    Highlight Highlight Der Vorschlag des Bundesrates geht, wie so oft, absolut in die richtige Richtung. Logisch: es ist eine Kompromisslösung, nicht eine, wie immer, einseitige Initiative. Aber ebenfalls wie immer: es hat zuerst eine Initiative gebraucht, damit sich der Bundesrat an die Arbeit macht. Somit: Danke an das Komitee, Ziel erreicht!
  • Schneider Alex 26.01.2017 06:31
    Highlight Highlight Initiative „Mehr bezahlbare Wohnungen“: Zuerst Zuwanderung reduzieren!

    Warum steigen die Mietzinsen? Vor allem weil die Zuwanderung übermässig gross ist und sich die Bevölkerung zu Recht wehrt gegen eine unangepasste Verdichtung der Siedlungen. Solange nichts gegen den Zuwanderungsstrom unternommen wird, bin ich nicht bereit, Wohnungsbau über öffentliche Mittel zu unterstützen.
    • Monkey Shoulder 26.01.2017 07:39
      Highlight Highlight Nein, weil in der Altstadt eine 2.5 Zimmerwohnung für 800.- umgebaut wird, mit allem schnickschnack und dann 2000.- kostet...
      Inhaber ist eine grosse Immobiliengesellschaft und kein Zuwanderer
    • oXiVanisher 26.01.2017 07:41
      Highlight Highlight @Schneider AleX
      Deine Welt ist ja SEHR einfach wenn an dieser Situation die Zuwanderung schuld ist. So wie für die Erderwärmung, die Einstellung von Radio Beromünster und den kalten Winter...
    • Chääschueche 26.01.2017 07:48
      Highlight Highlight Die Mieten sind wieder am Sinken. Und das wird auch so weitergehen.
      Grund könnte auch sein, das extrem viele Gewerbebauten (Bürogebäude) leer stehen und diese langfristig in normale Wohnungen umgebaut werden könnten. (Unsere Firma ist auch in so einem Gebäude das bald wieder umgebaut wird)

      http://www.watson.ch/Schweiz/Wirtschaft/471983823-Juhuii--Die-Mieten-sinken-erstmals-in-diesem-Jahrtausend
    Weitere Antworten anzeigen
  • Domimar 26.01.2017 06:19
    Highlight Highlight Fazit; Es passiert nichts? Sehr nett. Es ist schon übertrieben, was derzeit in der Baubranche abgeht. Die Bauherren drücken alle Handwerker dermassen, sodass sie enorm unter Zeitdruck stehen. Es entsteht ein "Pfusch" mit lauter Mängel, die dann den Mieter gängeln. Er muss es zwar für gewöhnlich nicht zahlen, dennoch hat er die Umstände. Die Bauunternehmer verdienen viel Geld an der ganzen Geschichte. Finde mal eine halbwegs zahlbare, nur einigermassen moderne (sprich nicht 20 Jahre alt), sagen wir 5.5-Zi-Wo, um mit einer Familie zu leben. Mann arbeitet, Frau betreut Kinder. Den Platz brauchts.
    • Arutha 26.01.2017 06:44
      Highlight Highlight Eine 20 jährige Wohnung würde ich durchaus als einigermassen modern bezeichnen. Da haben Sie aber grosse Ansprüche.
    • MarZ 26.01.2017 06:51
      Highlight Highlight Dein Post zeigt genau das wirkliche Problem auf: manche Leute sehen es als Menschenrecht an, dass sie eine riesige, topmoderne Wohnung in Zentrumslage nahezu gratis zur Verfügung gestellt bekommen.
    • slashinvestor 26.01.2017 07:30
      Highlight Highlight Und da ist es,

      "nur einigermassen moderne (sprich nicht 20 Jahre alt)"

      Sehen sie, sie haben Forderung. Und dann gibt es bestimmt noch diese Sache, und Jenes. Wir werden unser Wohnung bald vermieten (kleine Details noch zu machen) und haben etwas modernes eingebaut. Ich sage nicht das wir es Luxus nennen, aber günstig können wir es auch nicht vermieten. Weil so ein Bad kostet Geld.
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