Schweiz
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So denkt die Schweiz – in 9 Grafiken

Arbeitslosigkeit, Ausländer, AHV – das bedrückt die Schweiz. Die Credit Suisse hat ihr alljährliches Sorgenbarometer veröffentlicht. Aber Vorsicht: Die Umfrage wurde vor den Anschlägen in Paris durchgeführt. Eine Übersicht.



Das sind die grössten Sorgen der Schweizer

Credit Suisse Sorgenbarometer

Lesebeispiel: Die Befragten mussten aus einer Liste die fünf wichtigsten Probleme der Schweiz benennen. Bei 43% gehörten «AusländerInnen» dazu, bei 41% «Arbeitslosigkeit» usw.
Bild: Credit Suisse Sorgenbarometer

Die grösste Sorge verändert sich je nach Wohnsituation

Credit Suisse Sorgenbarometer

Als grösstes Problem wird auf dem Land die Arbeitslosigkeit gesehen, nämlich von 45% der Befragten. Bewohner von Agglomerationen nennen dagegen «AusländerInnen» am häufigsten. 
Bild: Credit Suisse Sorgenbarometer

Ausländer machen mehr Sorgen, die Gesundheit weniger

Credit Suisse Sorgenbarometer

Lesebeispiel: Das Thema «AusländerInnen» wird zunehmend als Problem gesehen – wurde es 2003 erst von 18% der Befragten zu den Top-Sorgen gezählt, sind es 2005 satte 25 Prozentpunkte mehr, nämlich 43. 
Bild: Credit Suisse Sorgenbarometer

Neutralität geht vor

Credit Suisse Sorgenbarometer

Bild: Credit Suisse Sorgenbarometer

So sieht sich die Schweiz 

Credit Suisse Sorgenbarometer

Bild: Credit Suisse Sorgenbarometer

Das Vertrauen in den Bundesrat ist gross

Credit Suisse Sorgenbarometer

Bild: Credit Suisse Sorgenbarometer

Leisetreten ist gefragt

Credit Suisse Sorgenbarometer

Bild: Credit Suisse Sorgenbarometer

Die Bilateralen verlieren, der EWR legt zu

Credit Suisse Sorgenbarometer

Bild: Credit Suisse Sorgenbarometer

Vertrauen ins Fernsehen sinkt weiter

Credit Suisse Sorgenbarometer

Bild: Credit Suisse Sorgenbarometer

Das Sorgenbarometer

Für das Credit Suisse Sorgenbarometer wurden insgesamt 1009 Schweizer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger im Juli und August 2015 befragt. Die Umfrage wurde in diesem Jahr zum 40. Mal durchgeführt.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Hephaistos 03.12.2015 22:58
    Highlight Highlight Ich lach mich kaputt...
    Wir haben Vollbeschäftigung und Arbeitslosigkeit ist die grösste Sorge. Ach nein, die Ausländer sind es ja.
    Naja, wahrscheinlich ist es ein Wahrnehmungsproblem. Eigentlich sind sie hier beliebt, sie merken es nur nicht.
    * Ironie off
  • Stefan Stahl 03.12.2015 01:23
    Highlight Highlight Die alten Fehler im CS Sorgenbarometer sind nicht behoben. Eine Studie von Future Now hat bereits 2014 ergeben, dass die Resultate des vielzitierten CS-Sorgenbarometers irreführend, ja falsch sind. Mittels Tiefeninterviews bei 17 repräsentativen Schweizern und Schweizerinnen gelang es Future Now vor einem Jahr, die wahren Sorgen der Schweizer Bevölkerung zu ermitteln: http://futurenow.ch/allgemein/die-wahren-sorgen-der-schweizer-und-schweizerinnen
    Benutzer Bild
  • Bruno Wüthrich 02.12.2015 19:06
    Highlight Highlight Wir alle sollten der SVP dankbar sein. Denn sie ist die einzige Partei, die unsere Ängste ernst nimmt. Auch diejenigen, die wir ohne sie nicht hätten. Weil sie uns sagt, gegen wen wir zu sein haben (Asylanten, Ausländer, Sozialhilfeempfänger, IV-Bezüger). Wir wären sonst nie drauf gekommen, dass das unsere Feinde sind. Weil sie uns hilft, die Lösung unserer dringendsten Probleme den kommenden Generationen aufzubürden (hihi). Und es ist die einizige Partei, die unsern Besitzstand zu wahren versucht, auch wenn der überwiegende Teil ihrer Wähler gar keinen Besitzstand hat. Danke liebe SVP !!!
    • Sir Jonathan Ive 03.12.2015 09:55
      Highlight Highlight Lasset uns gemeinsam das Dankes-Gebet sprechen!
  • legis 02.12.2015 15:00
    Highlight Highlight Die Beschränktheit eines Grossteils unseres Volkes zeigt sich hier darin, dass man sich mehr Sorgen um Ausländer und Flüchtlinge macht als um die Umwelt. und zwar deutlich mehr. wäre es umgekehrt müssten wir uns in 20 Jahren wohl um beides nicht mehr allzu grosse Sorgen machen. Bei der jetzigen Marschrichtung wird es aber bald so sein, dass die Umwelt die momentanen Flüchtlingsströme als Schüelerreisli dastehen lassen. Und die Menschen werden ins Wasserschloss Schweiz wollen ;)
    • atomschlaf 02.12.2015 15:35
      Highlight Highlight Das ist vermutlich, weil der Zustand der Umwelt in der Schweiz sehr gut ist. z.B.
      - Die Luftqualität hat sich seit den 80er Jahren massiv verbessert und ist heute fast überall gut bis sehr gut
      - Die Wasserqualität ist praktisch überall hervorragend, man kann gefahrlos baden, teilweise ist das Wasser sogar so sauber, dass die Fischbestände zurückgehen
      - Abfälle werden rezykliert oder verbrannt und die Abgase gefiltert, man betreibt keine gefährlichen Deponien mehr
      - Die Waldfläche ist je nach Region konstant oder nimmt sogar deutlich zu
      - etc.
    • Sir Jonathan Ive 02.12.2015 15:42
      Highlight Highlight Was daran liegt, dass wir viele gefährliche Produktionen ins Ausland verlegt haben. Unseren Teil tragen wir ja trotzdem zum Klimawandel bei.
      Ausserdem ist gerade Treibhausgasanteil überall ein gleich grosses Problem.
    • legis 02.12.2015 16:32
      Highlight Highlight Das ist genau was ich meine mit Beschränktheit. Man denkt, weil alles gut ist in der Schweiz, ist es grundsätzlich gut. Vielen fehlt das global umfassende Denken!
      @smiply smarter: Ich weiss zwar was du meinst, muss es jedoch trotzdem los werden. Der Glaube daran ändert nichts an der Wirkung, ob die Geschichte mit den Treibhausgasen nun stimmt oder nicht, sei dahingestellt ^^ ;)
  • Charlie Brown 02.12.2015 14:53
    Highlight Highlight Spannend finde ich die Grafik 2. Entgegen der landläufigen Meinung (was für ein lustiges Wortspiel), ist des Schweizers grösste Sorge auf dem Land nicht der Ausländer - jedoch in den Agglos und der Stadt schon.

    Die Landbevölkerung scheint offener zu sein, als das den Agglos und den Städtern bewusst ist. Ein weiteres Vorurteil, mit welchem wir hier aufräumen können?
    • klugundweise 02.12.2015 15:38
      Highlight Highlight Oder die Leute auf dem Land sind bisher noch kaum Ausländern (ausgenommen Touristen und Steuerflüchtlingen) begegnet.
      Beobachten Sie die Reaktionen, wenn auf dem Land eine Unterkunft für ein paar Dutzend Flüchtlinge eröffnet werden soll!! (Beispiele: Aarburg, Oberwi-Lieli, Schüpbach, etc. etc.)
    • Charlie Brown 02.12.2015 16:23
      Highlight Highlight @Klugundweise: Deine Aussage ist jetzt nicht gerade klug und auch nicht weise. Weisst du, ich habe in der Stadt gelebt und ich lebe jetzt auf dem Land. Auch ich hatte früher recht grosse Vorurteile, was das Landleben angeht. Ich habe viel gutes erfahren. Und weisst du was? Wir haben sogar Ausländer bei uns im Dorf! Sogar solche aus Afrika!

      Deine Aufzählung mit den Negativbeispielen (ich erinnere, dass in Oberil-Lieli die Mehrheit der Einwohner FÜR die Aufnahme von Flüchtlingen gestimmt hat) ist kein deut besser als das gepolter der rechten, welche alle auch einen kriminellen Ausländer kennen.
  • atomschlaf 02.12.2015 14:29
    Highlight Highlight Erschreckend, diese Abneigung gegen Ausländer. Man stelle sich mal eine Schweiz ohne Ausländer vor - man würde ersticken ab all dem Bünzlitum!
    In meinen Augen primär eine Folge der verfehlten Immigrations- und Wachstumspolitik der letzten Jahre:
    - Abschaffung des Inländervorrangs aufgrund PFZ, dadurch Lohndruck und vermehrte Entlassung von Ü50-Arbeitnehmern und Ersatz durch junge PFZ-Einwanderer
    - Unwille/Unfähigkeit die Infrastruktur zügig den stark steigenden Einwohnerzahlen anzupassen
    - Laissez-Faire in der Asylpolitik: z.B. Asyl für eritreische Dienstverweigerer
  • Sillum 02.12.2015 14:21
    Highlight Highlight Die Sorgen der Schweiz ein ziemlich genaues Abbild der Forderungen der SVP. Ist die grösste Partei der CH vielleicht doch näher beim Souverän als die Linken und (Watson) es wahrhaben wollen?
    • klugundweise 02.12.2015 15:41
      Highlight Highlight Oder das Resultat der lärmig schrillen Propaganda der SVP. Sie deklariert z.B. ein Asylchaos, wo keines ist und fordert die Gemeinden zum Widerstand gegen Unterkünfte auf.
  • fischbrot 02.12.2015 13:46
    Highlight Highlight Meine Güte, ich könnt mich aufregen.. "Ausländer/-innen" sind unseregrösste Sorge? Was sind wir doch für ein endlos bescheuertes, hirnbefreites Rassistenpack.. Schämt Euch!!!!
    • Sir Jonathan Ive 02.12.2015 14:03
      Highlight Highlight Was jetzt. Wir inklusive dir oder ohne dich?
      Das kommt aus dem Kommentar nicht ganz raus ;-)
    • fischbrot 02.12.2015 14:43
      Highlight Highlight Genau so wenig wie ich nicht ganz drauskomme, weshalb sich jemand so einen Nicknamen aussucht. Macht nix, muss ja nicht alles verstehen.
      Leider macht Dein nur halbwegs gelungener Versuch, meinen Post ins lächerliche zu ziehen, die Tatsache nicht ungeschehen, dass sich fast die Hälfte unseres ach-so-möchtegern-und-weltgewandt-aufgeklärten-urbanen-hipster-Völkchens "vor Ausländern" sorgt. Geistig im Mittelalter hängengeblieben oder wie?
    • atomschlaf 02.12.2015 15:27
      Highlight Highlight Ja, ich find fischbrot auch einen komischen Nickname.

      Ach ja, falls Du wissen willst, woher meiner kommt, kannst Du hier nachlesen:
      http://www.watson.ch/!256248715
    Weitere Antworten anzeigen
  • zhch 02.12.2015 13:12
    Highlight Highlight Bedenklich finde ich, wenn Neutralität als "Qualität" (Stärke) den Schweizern wichtiger ist als Bildung.

    Wie wollen wir uns da noch verbessern? Noch "neutraler" werden?

    Praktisch ist daran nur, dass man "Neutralität" (fast) kostenlos haben kann. Das muss man einfach verkünden.

    Bildung hingegen tät' uns Not. Gibt es an CH Unis überhaupt das Hauptfach Computer Science?

    Echt aufgeklärte Bürger (und Politiker) bedürfte unser Typus der Demokratie. Öffentliche politische Diskussionen zeigen ein anderes Bild. Intransparenz liebt unsere Elite.

    Aber eben: Breite und tiefe Bildung würde was kosten.
    • maddiepilz 03.12.2015 10:27
      Highlight Highlight yep, ich studiere angewandte informatik an der UZH:) daneben gibts an der wirtschaftswissenschaftlichen fakultät wirtschaftsinformatik sowie softwaresysteme, allesamt als hauptfach.
  • Luuu 02.12.2015 13:06
    Highlight Highlight Ja, ich weis, ist ein breites Gebiet:/Aussenpolitik der USA. Die allgemeine EU Politik. Abkommen wie TTIP. Der schon fast beschlossene, völkerrechtswiedrige Angriffskrieg von Deutschland gegen Syrien. Schweizer Kriegsmaterialexporte. Die ganze Situation in der Ukraine. Privatisierung staatlicher Unternehmen. Propaganda in den Medien(nicht nur in westlichen)....
    Meiner Meinung nach sind Ausländer/Flüchtlinge (Kriegsflüchtlinge wie auch Wirtschaftsflüchtlinge nur ein Nebenprodukt des Ganzen.
  • ferox77 02.12.2015 12:59
    Highlight Highlight "Ausländerfragen (43%, +3)"
    Es sollte klar gesagt werden, dass es nur um eine bestimmte Gruppe von Migranten geht, nämlich denen aus dem islamischen Kulturkreis.
    Die Migranten aus anderen Ländern und Kulturkreisen haben keine Probleme und stellen auch nicht permanent irgendwelche Forderungen.
    Diesem Problem muss man sich endlich stellen und auf die betreffende Gruppe Druck ausüben.
    • Sir Jonathan Ive 02.12.2015 13:41
      Highlight Highlight Das sagst jetzt du. Der Punkt heisst aber Ausländerfragen, weshalb das nicht stimmt. Ausser du hättest alle Befragten nochmals persönlich befragt und herausgefunden, dass sie alle die Frage falsch verstanden haben.

      Und kannst du ein Paar dieser Forderungen aufzählen? Ich höre immer wieder von diesen Forderungen habe aber noch nie von jemandem konkret gefört worum es sich dabei handelt.
    • Mate 02.12.2015 13:53
      Highlight Highlight Die Flüchtling aus Eritrea (über die sich Herr und Frau Schweizer gerne aufregen) sind nicht nur Muslime. Der Islam und das Christentum sind im Land sind etwa zu je 50% vertretten. Hier kann man nicht von einem "muslimischen Problem" reden.
    • din Vater 02.12.2015 14:18
      Highlight Highlight Ca. 80% aller Migranten kommen aus Europa, sind also keineswegs aus dem »islamischen Kulturkreit«.
    Weitere Antworten anzeigen
  • AdiB 02.12.2015 12:58
    Highlight Highlight kann mir einer erklären wie das geht? neutral und gehen ausländer?
    • Sillum 02.12.2015 14:22
      Highlight Highlight kann mir einer erklären was AdiB meint????
    • Hayek1902 02.12.2015 14:30
      Highlight Highlight gegen alle ausländer sein.
    • AdiB 02.12.2015 16:29
      Highlight Highlight @sillum man kann nicht neutral sein und gegen andere zu gleich. neutralität bedeutet man ist gleich zu allen. aber wir es aussieht funktioniert, neutralität und gegen ausländer sein nur in den köpfen der anhänger des königreichs herrliberg.
  • Sensei 02.12.2015 12:58
    Highlight Highlight Es ist nicht die Angst vor den Ausländern per se. Aber es ist die Befürchtung, dass die Kultur und Werte, die die Schweiz zu einem der lebenswertesten Länder der Welt gemacht haben (arbeiten und diese Arbeit gut machen, friedliches Zusammenleben, etc...) nicht mehr von der grossen Mehrheit der Bevölkerung getragen wird.
    • Sir Jonathan Ive 02.12.2015 13:43
      Highlight Highlight Wow... Also arbeiten nur Schweizer und machen ihre Arbeit gut?

      Ist das nicht ein bisschen sehr selbstverliebt?
    • Commodore 02.12.2015 16:29
      Highlight Highlight Da interpretiert wieder einer hinein was im gerade passt. Natürlich machen nicht nur Schweizer ihre Arbeit gut. Stellen Sie sich weniger blöd dann könnte man in dieser Problematik vielleicht zu einer Lösung kommen. So torpedieren Sie einfach jede Diskussion deren Ausgang Ihnen nicht passen könnte.
  • atomschlaf 02.12.2015 12:25
    Highlight Highlight Wann in 2015 wurde die Umfrage durchgeführt? Ich wundere mich, dass Ausländer im Allgemeinen als grösseres Problem als die Flüchtlinge gesehen werden.
    • atomschlaf 02.12.2015 13:41
      Highlight Highlight ok, alles klar. Danke.
  • Lowend 02.12.2015 11:19
    Highlight Highlight Man sieht gut, dass die zig Millionen Franken, die "bürgerliche" Parteien ausgeben, um den Menschen zu erklären, wo sie der Schuh drückt, gut ausgegebenes Geld ist, oder andersrum gesagt, die Werbeagenturen verängstigen die Menschen hervorragend, denn dank ihnen wissen wir, dass die Ausländer der Hort des Bösen und schuld an allen unseren Problemen sind! Wie schön wird es werden, wenn der letzte Ausländer das Land verlassen hat und nur noch Eidgenossen hier leben! Aber was wird die SVP tun, wenn ihnen die Sündenböcke ausgehen. denn dann bleiben nur noch Schweizer als Böse und Schuldige über?
    • Fly Baby 02.12.2015 11:35
      Highlight Highlight Dann kommen die Schweizer mit Migrationshintergrund dran.
    • Tobias K. 02.12.2015 11:58
      Highlight Highlight Lowend: Bevor du wieder deine SVP-Keule auspackst, würde ich mir die Statistik mal genau anschauen. Wo hat die SVP den höchsten Wähleranteil? Sicher nicht in der Agglo. Lustigerweise geben genau diese Ballungszentren die Ausländer als Ihre Sorgen an. Vielleicht liegt es ja, wie von Jaing erwähnt, nicht an der Todessternimperatordarthvaderpropaganda der SVP.
    • Lowend 02.12.2015 12:01
      Highlight Highlight Liebster Jaing, das deckt sich aber mit den Werbeausgaben der "Bürgerlichen" und der SVP, denn genau in den Aglos wurden diese massiv erhöht. Interessant ist ja vielmehr, dass z.B. die MEI in den Städten abgelehnt wurde und je kleiner der Ausländeranteil war, desto grösser war die Zustimmung. Eigentlich das perfekte Beispiel dafür, dass Fremdenangst dort herrscht, wo es keine Fremden, aber dafür viele aufgehetzte Nationalisten gibt.
  • Linus Luchs 02.12.2015 11:07
    Highlight Highlight Auch bei diesem Thema kommt man nicht darum herum, die SVP zu erwähnen. Diese Partei arbeitet seit über 20 Jahren daran, Fremdenfeindlichkeit zu schüren, finanziert vom Milliardär in Herrliberg. Auf jede "Ausländerinitiative" folgt sofort die nächste. So bleibt das Thema am Köcheln, die Medien machen brav mit, in immer mehr Köpfen setzen sich die xenophoben Parolen fest und die SVP gewinnt Wähleranteile. 20 Jahre Gehirnwäsche zeigen ihre Wirkung.
  • klugundweise 02.12.2015 10:46
    Highlight Highlight Ausländer, EU-Skepsis, (Schein-)Neutralität
    und dann sage noch einer, die aus undurchsichtigen Quellen finanzierte Millionen-Propaganda der Rechtspopulisten
    habe keine Wirkung.
    Henu, bleiben wir auf dem Honigtopf hocken, machen die Grenzen dicht, profitieren von der Not der Anderen und hoffen wir und so durchzumogeln.
    Und am Sonntag: "Liebe Deinen Nächsten" und "Was Ihr dem Geringsten meiner Brüder getan habt, habt Ihr mir getan."
    • Marco86 02.12.2015 11:46
      Highlight Highlight Die EU-Skepsis ist wohl eher ein Ausdruck von gesundem Menschenverstand und nicht Folge der Propaganda....
      Das die EU in ihrer jetzigen Form nicht funktioniert sollte mittlerweile auch bei den "Ökonomielegasthenikern" angekommen sein.

    • klugundweise 02.12.2015 13:41
      Highlight Highlight Und was ist die Alternative zur EU?
      Nationalstaaten, die nur noch ihre Eigeninteressen verfolgen und sich schlussendlich wieder die Köpfe einschlagen?
      Die CH ist ab 18484 in einem Prozess entstanden, geben wir der EU diese Chance auch. Es geht nur mit einem gemeinsamen Effort an dem sich auch die CH beteiligt und dazu erwarte ich konstruktive Vorschlage und nicht reflexartige Abwehr.
    • Marco86 02.12.2015 14:14
      Highlight Highlight Hört doch auf mit diesem "Die EU ist DAS Friedensprojekt". Der Kalte Krieg zeigt ja genau, dass supranationale Organisationen nicht vor Konflikten schützen. Ihr EU-Turbos habt weder historische, politische, noch wirtschaftliche Argumente die etwas taugen.
      Die ursprünglich gute Idee vom europäischen Freihandel ist schon lange einem merkantilistischen Monstrum gewichen, dass immer mehr an Wettbewerbsfähigkeit verliert und dies mit einem Schulterzucken zur Kenntnis nimmt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Luuu 02.12.2015 10:43
    Highlight Highlight Meine grösste Sorge ist die westliche Politik.
    • Sir Jonathan Ive 02.12.2015 12:08
      Highlight Highlight Die "Westliche Politik" ist ein etwas grosses Feld und deshalb nicht wirklich aussagekräftig.
      Worüber machst du dir denn genau Sorgen?
    • atomschlaf 02.12.2015 12:27
      Highlight Highlight Was ist die "westliche Politik"? Obama? Mutter Merkel? Hollande? ...?
    • Luuu 02.12.2015 13:42
      Highlight Highlight Ja, ich weis, ist ein breites Gebiet:/Aussenpolitik der USA. Die allgemeine EU Politik. Abkommen wie TTIP. Der schon fast beschlossene, völkerrechtswiedrige Angriffskrieg von Deutschland gegen Syrien. Schweizer Kriegsmaterialexporte. Die ganze Situation in der Ukraine. Privatisierung staatlicher Unternehmen. Propaganda in den Medien(nicht nur in westlichen)....
      Meiner Meinung nach sind Ausländer/Flüchtlinge (Kriegsflüchtlinge wie auch Wirtschaftsflüchtlinge nur ein Nebenprodukt des Ganzen.
  • Dä Brändon 02.12.2015 10:41
    Highlight Highlight Letzte Woche als ich in Bratislava war fragte mich einer ob in der Schweiz wirklich so viele Rassisten sind. Ich war überrascht und fragte ihn wie er darauf komme und er meinte nur das sagt man so, die Schweizer mögen keine Ausländer und eine Rechtspartei würde regieren. Die Frage war ja nicht mal das Schlimme an unserer Konversation, viel schlimmer war, dass ich mit "äähh weisst du bei uns funktioniert das soooo..." geantwortet habe. Ich versuchte ihm die direkte Demokratie zu erklären. Das blöde an dem ganzen ist, unser guter Ruf im Ausland nimmt ab und das macht mir schon einwenig Sorgen.
  • Sir Jonathan Ive 02.12.2015 10:41
    Highlight Highlight Was ist die Sorge: "Ausländer"?

    Ich denke kaum, dass sich so ein grosser Teil der schweizer Bevölkerung sorgen um Ausländer macht.
    Sind es sorgen vor Ausländern? Was willst du tun. Es gibt 8 Milliarden davon. Die sind sicher nicht alle böse und nur die 8 Millionen Schweizer sind gute Leute.

    Was ist den damit gemeint?
    Wahrscheinlich etwas mit Ausländern in der Schweiz aber das ist mir zu wenig definiert. Weiss jemand was damit gemeint ist?
    • Lowend 02.12.2015 11:52
      Highlight Highlight Der heilige Christoph hat seinen Anbetern erklärt, dass die Schweiz verloren ist, weil wir von etwa 8'000'000'000 Ausländern umzingelt sind und darum verstecken sie sich inzwischen hinter so hohen Mauern, dass sie im Grunde keine Ahnung mehr von der wahren Welt und deren Probleme haben. Schweizer Volksverblödung in Reinkultur!
    • Linus Luchs 02.12.2015 13:22
      Highlight Highlight Sir Jonathan Ive, Propaganda zeichnet sich dadurch aus, dass mit Emotionen und Bildern gearbeitet wird. Präzise Argumente schwächen die Wirkung. Wenn SVP-bearbeitete Gehirne „Ausländer“ oder „Asylant“ hören, dann steigen Bilder auf: Drogendealer, Kehlenaufschlitzer, Sozialschmarotzer, Arbeitsplätze in Gefahr… – diffuse, von Ängsten geprägte Fantasien, abgekoppelt von der Alltagserfahrung. Ich kenne Schweizerinnen und Schweizer, die mit Menschen mit Migrationshintergrund problemlos leben und arbeiten, keine anderen Erfahrungen machen und trotzdem völlig unreflektiert die SVP-Phrasen absondern.
  • franklyn 02.12.2015 10:37
    Highlight Highlight Diese Umfrage mit den gegebenen Antworten ist ziemlich dämlich. Die CS profitiert hier von der Fragestellung. Warum veröffentlicht ihr sowas? Ich kenne mich zwar nicht aus, aber es sollte doch sicherlich representative Umfragen geben?
  • Fly Baby 02.12.2015 10:00
    Highlight Highlight Ausländer, Ausländer, Ausländer... wir sind schon an allem Schuld. Ich kann es nicht mehr hören. Ich bin der Schweiz geboren und aufgewachsen. Nie in den letzten 35 Jahren war die Feindlichkeit gegenüber Ausländer grösser als in der heutigen Zeit. Wir bewegen uns rückwärts.
    Meine Jugend in den 80igern war ein Traum, ohne Feindlichkeit, wir waren ein Gruppe von Italienern, Türken, Spaniern, Slowenen, Kroaten, Serben sogar einer aus Eritrea und Ghana war dabei. Feindlichkeit habe ich leider nur in den letzten 10 Jahren erlebt. Das grösste Problem sind die Ausländer, erschreckend!
    • Scaros_2 02.12.2015 10:54
      Highlight Highlight Ja früher war das mit den Ausländer eben auch ein wenig anders. Ich wurde in Rorschach/R'berg gross und früher gab es gutmütige Italiener-Viertel usw. die gemischt waren mit Spanier und Portugiesen und damals war man auch nicht all zu froh aber diese Menschen haben hier hart gearbeitet. Mit dem Kosovo-krieg und dem schlechten Image jener Secondo-Generation hat sich das Bild des Ausländer eben verschlechtert und wird schlechter wargenommen. Kommt noch die DE-Inflation auf dem Arbeitsmarkt dazu und Manager die Landleute holen. Da ist eben die Angst schon ein wenig mehr da als damals.
    • Fly Baby 02.12.2015 12:59
      Highlight Highlight @Scaros_2 Wenne ein Albaner als Raser verurteilt wird sind alle Albaner Raser, wenn ein Kossovare einen Schweizer aufschlitzt schlitzen alle Kossovaren Schweizer auf usw. Eben Wahrnehmung und Realität. Übrigens, Ausländer wurden schon immer als Arbeitskräfte in die Schweiz geholt. Oder was glaubst du, wer die Toiletten seit Jahrzehnten in der Gastronomie putzt oder deinen Teller abwäscht an der Spüle in einem Restaurant? Schweizer? Fehlanzeige. Um nur eine Berufssparte zu nennen.
    • Anam.Cara 02.12.2015 17:41
      Highlight Highlight @Scaros_2: Ich erinnere mich Ende 80er an eine ziemlich starke Ablehnung gegenüber den Flüchtlingen aus SriLanka. Es gab unzählige Witze und Wortspiele, die sich gegen diese Menschen richtete. Obwohl die meisten Tamilen nur durch ihre Hautfarbe auffielen und ansonsten sehr schnell lernten, hier zu leben und zu arbeiten.
      Auch die Leute aus dem ehemaligen Jugoslawien sind zum allergrössten Teil gut integriert.

      Es erschreckt mich, wie oft aufgrund einiger weniger Beispiele ganze Völker in Verruf geraten.
      Und es erschreckt, wie oft ich höre: "ich habe ja nichts gegen Ausländer, aber...".
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Da ist sie wieder, die Publikation «Die Bevölkerung der Schweiz». Sie fasst vorher einzeln erschienene Mitteilungen des Bundesamts für Statistik zu den Einwohnerinnen und Einwohnern dieses Landes zusammen – ein überaus spannendes Nachschlagewerk. Wir haben die wichtigsten Zahlen für dich rausgepickt:

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