Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Baselbieter Regierung genehmigt Frauenstreik – aber nur in der Freizeit



Kundgebungsteilnehmer laufen am traditionellen 1. Mai-Umzug, am Tag der Arbeit im Zeichen des Frauenstreiks in Zuerich, aufgenommen am Mittwoch, 1. Mai 2019. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Bild: KEYSTONE

Die Baselbieter Regierung bewilligt den weiblichen Kantonsangestellten die Teilnahme am Frauenstreik vom 14. Juni, sofern sie es in ihrer Freizeit tun. Dies schreibt sie in ihrer am Donnerstag publizierten Antwort auf eine entsprechende Interpellation.

Die Regierung anerkenne die «berechtigten Anliegen» des Frauenstreiks, schreibt die Regierung. Aber wirklich streiken lassen möchte sie ihre Kantonsangestellten nicht. Die Mitarbeitenden würden nur unterstützt, wenn sie in ihrer Freizeit und in Absprache mit den Vorgesetzten am Streik teilnehmen.

Der Betrieb der Verwaltung und des Service Public sei am Streiktag aufrecht zu erhalten, heisst es in der Interpellationsantwort weiter. Unentschuldigtes Fernbleiben vom Arbeitsplatz könne als «Mangel im Verhalten» bewertet werden.

Die baselstädtische Regierung hatte am 16. April eine vergleichbare Handhabung angekündigt. Im Stadtkanton wurden indes zum Frauenstreiktag die Mitarbeiterinnen der Kantonsverwaltung auf 11 Uhr im Rathaushof zu einer «gemeinsamen Pause» mit kurzen Ansprachen eingeladen. (sda)

1. Mai- Demo steht im Zeichen des Frauenstreiks

Erstmals eine schwarze Frau Bürgermeisterin

Play Icon

Das könnte dich auch interessieren:

Nach Maurers Englisch-Desaster: Jetzt nimmt ihn Martullo in die Mangel (You Dreamer!😂)

Link zum Artikel

13 Cartoons, die unsere Gesellschaft auf den Punkt bringen

Link zum Artikel

Super-GAU für Huawei? Das müssen Handy- und PC-User jetzt wissen

Link zum Artikel

Perlen aus dem Archiv: So (bizarr) wurde 1991 über den Frauenstreik berichtet

Link zum Artikel

Strache-Rücktritt: Europas Nationalisten haben einen wichtigen General verloren

Link zum Artikel

Steakhouse serviert versehentlich 6000-Franken-Wein – die Reaktionen sind köstlich

Link zum Artikel

Das Huber-Quiz: Dani ist zurück aus den Ferien. Ist er? IST ER?

Link zum Artikel

Instagram vs. Realität – 14 Vorher-nachher-Bilder mit lächerlich grossem Unterschied

Link zum Artikel

8 Gerichte, die durch die Beigabe von Speck unwiderlegbar verbessert werden

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

4
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Easy 10.05.2019 00:11
    Highlight Highlight Dann ist es ja aber eher eine Demo, nicht wahr?
  • Menel 09.05.2019 23:50
    Highlight Highlight Da haben ein paar Schlaumeier das Wort "Streik" nicht verstanden 🤦🏻‍♀️
    Streiken in der Freizeit?! Was soll das sein? Ein Hobby? Und was bestreikt man dann? Die Freizeit? 🤨
    • AquaeHelveticae 10.05.2019 06:28
      Highlight Highlight Das nimmt man schon seit längerem nicht mehr wörtlich.
      Mit den Schulstreiks fürs Klima wurde ja auch nicht die Schule bestreikt sondern gegen die Politik demonstriert.
  • Knety 09.05.2019 14:55
    Highlight Highlight Richtig so!👍

«Dieses System ist doch krank» – Basler Arbeitslose sollen sich in Deutschland umschauen

Das Basler Amt für Wirtschaft und Arbeit sorgt mit einer Einladung zu einem Informationsanlass über Möglichkeiten auf dem deutschen Arbeitsmarkt für Ärger bei Arbeitslosen.

Das Basler Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) lädt Basler Arbeitslose zum Informationsanlass in die Räumlichkeiten des RAV (Regionales Arbeitsvermittlungs-Zentrum) Basel-Stadt. Das Amt will Arbeitssuchenden den Markt in Deutschland schmackhaft machen. Unter dem Titel «Wohnen in der Schweiz – Arbeiten als GrenzgängerIn in Deutschland» sollen im Speziellen über 50-Jährige angesprochen werden.

Über die Einladung freut sich aber nicht jeder. Der 53-jährige Christian Schaub ärgert sich über die …

Artikel lesen
Link zum Artikel