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Bundesrat Johann Schneider-Ammann wird im Nationalrat verabschiedet an der Wintersession der Eidgenoessischen Raete, am Freitag, 14. Dezember 2018, in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Johann Schneider-Ammann hat's nicht nötig und verzichtet wohl auf sein Ruhegehalt. Bild: KEYSTONE

Bundesrat Schneider-Ammann verzichtet auf sein Ruhegehalt von 220'000 Franken



Der Ende Jahr abtretende Bundesrat Johann Schneider-Ammann hat in einem Zeitungsinterview einen möglichen Verzicht auf sein Ruhegehalt von knapp einer Viertelmillion Franken pro Jahr angedeutet. «Werde ich nicht armengenössig, brauche ich es wahrscheinlich nicht.»

Er wolle möglichst unabhängig vom Staat bleiben, sagte der freisinnige Ex-Unternehmer in einem am Samstag veröffentlichten Interview der Zeitungen von CH Media. Dem 66-Jährigen steht als alt Bundesrat ein jährliches Ruhegehalt in der Höhe des halben Lohnes zu, also rund 220'000 Franken.

Der scheidende Wirtschaftsminister äusserte sich zu seiner beruflichen Zukunft vage. Er kündigte «mehrere Engagements» an, darunter auch Verwaltungsratsmandate. Genauere Angaben dazu machte er nicht.

Schneider-Ammann war vor seiner Wahl in den Bundesrat im Jahr 2010 Unternehmer. Der Elektroingenieur war ins Geschäft des Schwiegervaters eingestiegen und hatte das international tätige Maschinenbau-Unternehmen Ammann ausgebaut. Als der Vater zweier erwachsener Kinder die Firma in die Hände der sechsten Generation der Familie übergab, lag der Umsatz bei rund einer Milliarde Franken. Die «Bilanz» führt die Familie Schneider-Ammann in der Liste der 300 reichsten mit einem geschätzten Vermögen von 425 Millionen Franken. (sda)

Die lustigsten Auftritte von Bundesrat Schneider-Amman

Video: watson/nico franzoni

Johann Schneider-Ammann – ein kurzer Rückblick

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Johann Schneider-Ammann – ein kurzer Rückblick
quelle: keystone / gian ehrenzeller
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