Schweiz
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SBB wollen Auto, Velo, Tram, Zug und E-Trottinett koordinieren



Der Zug Tilo der SBB faehrt in Richtung Flughafen Mailand Malpensa am Dienstag, 30. Juli 2019. Die neue Bahnverbindung von Stabio zum Mailaender Flughafen Malpensa ist seit dem 10. Juni 2018 in Betrieb und wurde vor einem Monat intensiviert, um das grosse Passagieraufkommen zu bewaeltigen. (KEYSTONE/Ti-Press/Davide Agosta)

Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Die SBB wollen gemeinsam mit dem Start-up-Unternehmen Axon Vibe eine neue Mobilitätsplattform entwickeln. Entstehen soll die «weltweit führende, personalisierte, intermodale Mobilitäts-App».

«Die Frage ist, wer wird das ‹Amazon› der Mobilität», sagte Ladina Purtschert, Verantwortliche für den Geschäftsbereich Swiss Smart Mobility bei den SBB, an einer Medienkonferenz am Dienstag in Bern. Die Antwort ist aus ihrer Sicht klar: Entwickelt werden soll die neue Mobilitätsplattform von den SBB gemeinsam mit der Axon Vibe.

Dazu wurde ein Kooperationsvertrag über fünf Jahre für eine strategische Entwicklungszusammenarbeit mit der Luzerner Firma unterzeichnet. «Wir glauben, dass wir von der Schweiz aus sehr gute Startvoraussetzungen haben für ein globales System», sagte SBB-Chef Andreas Meyer.

Im kommenden Dezember soll mit rund 5000 Personen ein erster Versuch mit verschiedenen Mobilitätsangeboten auf SBB Preview gestartet werden, einer Versuchsplattform, der heute bereits rund 300'000 Kunden angeschlossen sind. Wenn sich das Angebot bewährt, soll es in die SBB-Mobile-App integriert werden.

SBB-Chef Andreas Meyer hat am Dienstag zusammen mit Projektleiterin Ladina Purtschert und Vertretern der Axon Vibe die Pläne für eine neue Mobilitäts-Plattform vorgestellt. (KEYSTONE/Anthony Anex)

SBB-Chef Meyer an der PK. Bild: KEYSTONE

Ziel ist, dass verschiedene Mobilitätsträger wie Auto, Velo, Tram, Zug oder E-Trottinett einfach und nach den individualisierten Bedürfnissen der Reisenden kombiniert werden können.

Nach den Worten Meyers soll aber niemand gezielt auf ein bestimmtes Verkehrsmittel geleitet werden. Die Neutralität gegenüber den Verkehrsträgern sei absolut zentral, sagte er.

Die neue Mobilitäts-App soll nicht nur gemeinsam entwickelt, sondern auch international vermarktet und vertrieben werden. Axon Vibe gelte als eines der innovativsten Unternehmen in den Bereichen smarte Mobilität und künstliche Intelligenz, heisst es. Die Vorgängerfirma von Axon Vibe war 2006 an Google verkauft worden und hatte massgeblich zur Entwicklung von Google Maps beigetragen.

Datenschutz soll gewährleistet sein

Wie Stefan Muff, Verwaltungsratspräsident von Axon Vibe sagte, soll das System die Aktivitäten der Kunden aufzeichnen und so aufgrund derer Ansprüche und Bedürfnisse das individuelle Reiseangebot vorschlagen. Dabei müsse der Nutzer keine Angst haben, dass seine Daten weitergeleitet würden. «Die Daten gehören dem User und können von ihm jederzeit gelöscht werden», sagte Muff. Er bezeichnete das Projekt als «Frontalangriff auf das Silicon Valley».

Das System werde dafür sorgen, dass der Nutzer jederzeit das beste und schnellste Angebot finden werde, sagte Axon Vibe-Konzernchef Roman Oberli. Und falls es beispielsweise auf der Reise zu Verspätungen komme, so werde das System alternative Reisevorschläge bereithalten.

«Es findet eine hochgradige Personalisierung statt, die sich nach den Bedürfnissen der Einzelperson richtet», sagte Oberli. Dabei müsse beim Kunden aber explizit die Einwilligung eingeholt werden, um ihm individuelle Vorschläge unterbreiten zu können. (aeg/sda/bz)

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33Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • John Baumeler 28.08.2019 08:24
    Highlight Highlight Wow, jetzt wird die ganze Geschichte um die "Old Boys" immer besser. Andreas Meyer nimmt als "Dank" der 5 jährigen Partnerschaft unter Freunden Einsatz im Verwaltungsrat von Axon Vibe. Eine Hand wäscht die andere ;-) Bin ja mal gespannt was die Politik von solchen "Deals" hält...
    https://hotinfonow.com/switzerland/die-neue-app-der-sbb-soll-zum-exportschlager-werden/
  • Victor Paulsen 27.08.2019 22:33
    Highlight Highlight Naja. Projekt ansich klingt interessant. Aber ich habe immer ein bisschen Bedenken, wenn ein Transportunternehmen wie die SBB zum in solche Wirtschaftsbereiche einsteigt. Die DB hats vorgemacht. Und man sieht, wie es geendet hat
  • Canitbethatitwasallsosimplethen? 27.08.2019 20:45
    Highlight Highlight In NYC mit Citymapper schon lange Realität.
  • dan2016 27.08.2019 18:42
    Highlight Highlight ich wäre dankbar, wenn die SBB es schaffen würde, dass es EINE Technologie gäbe, um die Tickets der FAmilie abzubilden. Aber nein, trivialste Dinge wie Juniorkarte (keine Karte, der Name ist bluff, ein mieses Fötzeli wie ein Kassenzetteli) - nicht auf App, blaues GA, seit Jahren versprochen, immer noch nicht auf der App.... und der Swisspass meiner Frau auf MEINER App, da wir mal ein PartnerGA hatten... Manchmal habe ich schon den Eindruck, bei den SBB wird nie etwas fertiggemacht (oder gar getestet), aber frische fröhliche coole junge Leute nach dem Lustprinzipt neues beginnen dürfen.
  • Meyer Andrej 27.08.2019 18:12
    Highlight Highlight Wir haben genug!
  • Hator 27.08.2019 17:27
    Highlight Highlight Ich finde die Idee a priori gut. Aber die SBB sollten darauf achten, dass die ergänzenden Fortbewegungsmittel auch, um nicht zu sagen gerade da zur Verfügung stehen, wo es schwierig werden kann, vom Bahnhof nach Hause zu kommen. Die Schweiz endet schliesslich nicht an den Stadtgrenzen von Zürich und Basel.
  • 7immi 27.08.2019 17:17
    Highlight Highlight Nach dem Erfolg mit Sopre sicher eine gute Idee und sehr vielversprechend. Hihi

    Wenn das Management Probleme nicht lösen kann muss man halt ablenken...
  • freifuchs 27.08.2019 17:03
    Highlight Highlight Weltweit führend? Das was hier beschrieben wird gibt es in China schon seit einigen Jahren und ist hierzulande längst überfällig. Daher begrüssenswert, aber nichts innovatives
    • The Count 28.08.2019 09:41
      Highlight Highlight So ist es, verstehe einer die Blitzer.
  • GrumpyDog 27.08.2019 15:41
    Highlight Highlight Die SBB will damit einen weiteren Schritt vom Bahnunternehmen zu einem Mobilitätsunternehmen machen. Das ist gut so und wichtig für ein effizientes Verkehrssystem in der Schweiz, jetzt und in der Zukunft (wo dann auch noch weitere Angebote, wie autonome Shuttles hinzukommen). Klar kann man jetzt hier seinen Frust ablassen, weil man mit dem Lohn des CEO nicht einverstanden ist oder der Zug vor zwei Wochen mal zu spät war (da sind wir ja schon fast bei der 20min-Kommentarspalte). Das ändert aber nichts daran, dass es die richtige Strategie ist.
    • John Baumeler 27.08.2019 17:08
      Highlight Highlight MaaS, das aktuelle Buzzword, dass alle Probleme der Mobilität in Zukunft lösen soll. Ich bin ja gespannt wie viele Millionen dieses mal wieder versanden - beim letzten Unterfangen "SBB Digital" wurden ja gut 20-30 Millionen versenkt für Dinge (z.B. Wallye "digitale Währung", GoodBox "Abholbox für LeShop" etc.) die dann nie am Markt eingeführt wurden. Nun das gleiche Spiel... ...neue Abteilung hochfahren, von "Amazon der Mobilität" sprechen und einen Satz später gegen Silicon Valley und Datenschutz wettern ;-)
    • GrumpyDog 27.08.2019 18:29
      Highlight Highlight @John Baumeler
      Ich denke, die Frage ist mehr, ob wir in Zukunft wollen, dass unser Verkehrsystem von Firmen wie Uber, Tesla oder Google betrieben werden soll. Falls nein, muss die SBB Innovation zulassen und dazu gehört es auch, dass gewisse Angebote wieder eingestellt werden. MaaS ist eine Bezeichnung für die Integration aller Vekehrsträger. Den Begriff muss man nicht mögen, aber dies wird so oder kommen mit oder ohne die SBB. Die Tendenzen sieht man bereits bei der Weiterentwicklunh von Google Maps, wo vor kurzem stationsbasierte Veloverleihsysteme integriert worden sind.
    • dan2016 27.08.2019 18:44
      Highlight Highlight @Grumpy, vielleicht mal das in den Swisspass integrieren, was man 2017 versprochen hat, bevor man die nächsten Luftibusse etwas neues entwickeln lässt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • John Baumeler 27.08.2019 14:40
    Highlight Highlight Spannend, Andreas Meyer vergibt Grossaufträge nun bereits unter Freunden (Stefan Muff). Ob das gut geht...
  • Nr 756 27.08.2019 14:05
    Highlight Highlight Die würden mal besser dafür sorgen dass die eigene App oder Website geht und verständlich ist. Oder dass der Einklemmschutz funktioniert. Haben die nicht genug Baustellen? Zudem verweist JEDER Fahrplan online auf die sbb.
    • open_minded 28.08.2019 11:19
      Highlight Highlight exgüsi, aber was ist an der SBB app bitte unverständlich?
    • Nr 756 29.08.2019 07:08
      Highlight Highlight Zum Beispiel gibt es, wenn man die Verbindungsliste vor sich hat und eine Verbindung anwählt ein kleines Minus rechts, das wohl die Auflistung einklappen sollte. Das tut es nicht, das Minus hat keine Funktion, im Gegenteil.
      Die Preise für ein Ticket zu finden ist eine Katastrophe, sehr oft sehe ich "der Preis kann nicht berechnet werden". Abos auf den Siwsspass zu laden ist sehr umständlich, und ob sie übernommen werden eher Glückssache. Es kommt immer mal wieder vor dass ich vor Anzeige der Verbindung sagen muss womit ich fahren will; ICE, IR, etc, obwohl ich nicht wissen kann was fährt ...
  • WID 27.08.2019 13:57
    Highlight Highlight Mir wäre es lieber wenn die SBB zusammen mit den umliegenden Staatsbahnen an ihrer Effizienz und Servicefreundlichkeit arbeiten würden. Bis heute ist eine längere Zugreise kaum 3 Monate im Voraus buchbar, es herrscht ein Preisgewirr und und die Preise liegen meist deutlich wenn nicht Faktoren höher als mit dem Flugzeug.
  • Orfeo 27.08.2019 13:35
    Highlight Highlight Ha ausgerechnet die SBB die Ihre eigene bastel App jahrelang nicht richtig zum funktionieren brachte...
  • Fehler beim Bearbeiten der Anfrage vong OLAF her 27.08.2019 13:33
    Highlight Highlight Ohja, an jedem Bahnhof der Schweiz „mein eigenes“ velo zu haben ist ein feuchter traum von mir.
  • PlayaGua 27.08.2019 13:33
    Highlight Highlight "Amazon der Mobilität". Das tönt ja mal sympathisch.
  • Bowell 27.08.2019 13:22
    Highlight Highlight Ich finde die SBB sollte sich in erster Linie darauf konzentrieren eine vernünftige Anzahl Züge pünktlich von A nach B zu fahren.
    • Fehler beim Bearbeiten der Anfrage vong OLAF her 27.08.2019 13:39
      Highlight Highlight Die SBB hat das pünktlichste nationale Netz der Welt. Ist ja logisch fällt jede kleine Verspätung mehr auf, als in D.
    • Nr 756 27.08.2019 14:06
      Highlight Highlight Entschuldigung aber die Japaner sind pünktlicher.
    • Fehler beim Bearbeiten der Anfrage vong OLAF her 27.08.2019 14:36
      Highlight Highlight iiisprinzässin, entschuldigung, in den Motropolen ja. Aber nicht Landesweit.
    Weitere Antworten anzeigen
  • The Count 27.08.2019 13:12
    Highlight Highlight Sehr gut, DAS ist die Mobilität der Zukunft.
  • redneon 27.08.2019 13:09
    Highlight Highlight Meyer's Strategie. Steht er im Gegenwind was er eigentlich zu 90 % tut. Daher sein aufgesetztes Lachen... Kommt er mit neuen aus seinem Mund Innovativen Versprechen. Anstatt die Hardware auf Vordermann zu bringen. Und seine Versprechen umzusetzen. Nur es ist halt einfacher was auf Papier und in Software mit Apps zu präsentieren. Bitte Bitte entfernt doch den Meyer... Bei einer Software Firma als Sprecher wäre er besser Aufgehoben.
  • Evan 27.08.2019 13:04
    Highlight Highlight Irgendwie glaub ich da nicht so sehr an den Erfolg davon.
    • Fehler beim Bearbeiten der Anfrage vong OLAF her 27.08.2019 13:40
      Highlight Highlight Wieso?
  • Pümpernüssler 27.08.2019 13:02
    Highlight Highlight Die SBB kann ja nichtmal die Züge zufriedenstellend bewirtschaften...

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