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Pausenplatz-Porno und Pisten-Psycho: Annina Walt ist die doppelte Queen vor dem Schweizer Filmpreis 



«Nichts Passiert» Lewinsky, Annina Walt, Devid Striesow

Annina Walt in «Nichts passiert» von Micha Lewinsky. Bild: Filmcoopi

Am 18. März werden im Zürcher Schiffbau die Schweizer Filmpreise vergeben. Am 27. Januar wurden bei den Solothurner Filmtagen die Nominierten verkündet. Und wer hätte das gedacht: Unsere 19-jährige Lieblingsschauspielerin Annina Walt wurde gleich in ihren ersten beiden Film- und Hauptrollen als beste Darstellerin nominiert. Im Pausenplatz-Porno «Amateur Teens» und im Pisten-Psycho «Nichts Passiert» von Micha Lewinsky (kommt am 11. Februar in die Kinos).

Nicht unter die Nominierten für den besten Spielfilm haben es die beiden Blockbuster «Schellen-Ursli» und «Heidi» geschafft – das war abzusehen, schliesslich wird auch nie ein «Bond» für einen Oscar als bester Film nominiert –, aber immerhin sind sie in ein paar kleineren Kategorien vertreten. Das ist fair.

Der grosse Academy-Liebling ist «Köpek», ein Film über die eher herzlose Realität der Liebe in Istanbul mit zwei herzigen Kinderdarstellern und einer transsexuellen Prositutierten.

ZURICH, SWITZERLAND - OCTOBER 01: (L-R) Actresses Cagla Akalin, Beren Tuna, director Esen Isik, guest and actor Baris Atay attend the 'Koepek' Photocall during the Zurich Film Festival on October 1, 2015 in Zurich, Switzerland. The 11th Zurich Film Festival will take place from September 23 until October 4.  (Photo by Lennart Preiss/Getty Images)

Die «Köpek»-Crew beim Filmfestival Zürich im Oktober 2015: (von links) Cagla Akalin, Beren Tuna, Regisseurin Esen Isik, ein junger Gast und Schauspieler Baris Atay.
Bild: Getty Images Europe

Bester Spielfilm (25'000 Franken pro Nomination)

«Nichts Passiert» (Micha Lewinsky)
«Amateur Teens» (Niklaus Hilber)
«Heimatland» (viele)
«Köpek» (Esen Isik)
«La Vanité» (Lionel Baier)

Bester Dokumentarfilm (25'000 Franken pro Nomination)

«Above and Below» (Nicolas Steiner)
«Als die Sonne vom Himmel fiel» (Aya Domenig)
«Dirty Gold War» (Daniel Schweizer)
«Grozny Blues» (Nicola Bellucci)
«Imagine Waking Up Tomorrow and All Music Has Disappeared» (Stefan Schwietert)

Bester Animationsfilm (10'000 Franken pro Nomination)

«Erlkönig» (Georges Schwizgebel)
«Islander’s Rest» (Claudius Gentinetta, Frank Braun)
«Lucens» (Marcel Barelli)

Bester Kurzfilm (10'000 Franken pro Nomination)

«Kacey Mottet Klein – Naissance d'un acteur» (Ursula Meier)
«Just Another Day in Egypt» (Nikola Ilić, Corina Schwingruber Ilić)
​«Le mur et l'eau» (Alice Fargier)
«​Pedro M, 1981» (Andreas Fontana)
​«Subotika. Land of Wonders» (Peter Volkart)

Bestes Drehbuch (5000 Franken pro Nomination)

Micha Lewinsky: «Nichts Passiert»
Esen Isik: «Köpek»
Lionel Baier und Julien Bouissoux: «La Vanité»

Beste Darstellerin (5000 Franken pro Nomination)

Annina Walt: «Nichts Passiert»
Annina Walt: «Amateur Teens»
Beren Tuna: «Köpek»

Bester Darsteller (5000 Franken pro Nomination)

Wolfram Berger: «Rider Jack»
Bruno Ganz: «Heidi»
Patrick Lapp: «La Vanité»

Beste Filmmusik (5000 Franken pro Nomination)

Marcel Said: «Als die Sonne vom Himmel fiel»
Marcel Said: «Köpek»
Niki Reiser: «Heidi»

Beste Kamera (5000 Franken pro Nomination)

Pio Corradi: «Giovanni Segantini»
Gabriel Sandru: «Köpek»
Felix von Muralt: «Schellen-Ursli»

Beste Darstellung in einer Nebenrolle (5000 Franken pro Nomination)

Carla Bär: «Amateur Teens»
Ivan Georgiev: «La Vanité»
Leonardo Nigro: «Schellen-Ursli»

Beste Montage (5000 Franken pro Nomination)

Kaya Inan: «Above And Below»
Kaya Inan: «Heimatland»
Michael Schaerer: «Heidi»

(sme)

 

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