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Frauenzentrale will Freier bestrafen – Gegenkampagne «Sexarbeit ist Arbeit» lanciert

Vor einem Monat hat die Frauenzentrale die Kampagne «Für eine Schweiz ohne Freier. Stopp Prostitution» lanciert. Zahlreiche Sexarbeiterinnen wehren sich gegen die «absurde» Forderung.

Samuel Schumacher / Schweiz am Wochenende



Die Forderung der Frauenzentrale Zürich würde auf einen Schlag rund 350'000 Männer in der Schweiz zu Kriminellen machen: Vor genau einem Monat hat der Verein die Kampagne «Für eine Schweiz ohne Freier. Stopp Prostitution» lanciert. Sie verlangt, dass Personen, die sich sexuelle Dienstleistungen kaufen, bestraft werden. Prostitution verstosse gegen die Menschenwürde, verunmögliche die Gleichberechtigung und bedeute Gewalt gegen die sich prostituierenden Frauen, schreibt die Frauenzentrale auf der Kampagnen-Website. Sie verweist auf eine Studie der Universität Zürich, die 2009 zum Schluss kam, dass 90 Prozent der Prostituierten in der Schweiz an psychischen Störungen litten und aufhören möchten.

ARCHIV -- ZUM BERICHT DES ZUERCHER STADTRATES UEBER DIE ENTWICKLUNG DES PROSTITUTIONSGEWERBES AM DONNERSTAG, 19. JULI 2018, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG -- Une prostituee attend des clients qui passent en voiture sur un trottoir du centre ville dans la nuit du jeudi 7 au vendredi 8 juillet 2014 a Lausanne. La scene de la prostitution est visible sur la rue de Geneve, et l'avenue de Sevelin dans le quartier de Sebeillon a Lausanne. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Viele Sexarbeiterinnen halten die Kampagne der Frauenzentrale für absurd. (Symbolbild) Bild: KEYSTONE

Andrea Gisler, Präsidentin der Frauenzentrale Zürich, schreibt im aktuellen «Bulletin» des Vereins: «Nirgends zeigt sich das Machtungleichgewicht zwischen den Geschlechtern so deutlich wie in der Prostitution. Es wird ein rückständiges Frauenbild genährt, nämlich, dass man Frauen wie ein Konsumgut kaufen kann.» Die Handlungen von Freiern versteht Gisler als Akt der «sexualisierten Gewalt».

Einen Schritt weiter geht Sandra Plaza, Geschäftsführerin der Frauenzentrale Zürich. Sie glaubt, die Prostitution verstärke die sogenannte «Vergewaltigungs-Kultur» gegenüber Frauen. Sexuelle Übergriffe würden verharmlost, die Opfer sexueller Gewalt als mindestens mitschuldig an den Übergriffen dargestellt.

Bild

zvg AZ

Frauenzentrale Zürich will Prostitutions-Verbot erwirken

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Video: srf

Kampf gegen die «Volksseuche»

Gegen das Anliegen der Frauenzentrale Zürich regt sich nun Widerstand. Das Netzwerk Prokore, eine Vereinigung von Personen aus dem Sexgewerbe, hat die Gegenkampagne «Sexarbeit ist Arbeit» ins Leben gerufen, die bis anhin von 113 Organisationen und Personen – darunter die Aids-Hilfe Schweiz, die Fachstelle für Gleichstellung der Stadt Zürich und die Frauenzentrale Bern – unterstützt wird.

Prokore schreibt, es sei «absurd», das Angebot sexueller Dienste weiterhin zu erlauben, deren Konsum aber als illegal zu deklarieren. Zudem hätten auch Sexarbeiterinnen ein Recht auf Gewerbefreiheit.

Die Fachstelle für Frauenhandel und Frauenmigration Zürich (FIZ), die die Gegenkampagne unterstützt, betont: «Ein Verbot bringt die Sexarbeit nicht zum Verschwinden, sondern führt dazu, dass die Arbeit unter noch prekäreren Bedingungen ausgeübt werden muss.»

Ein intimer Blick in die Bordellzimmer dieser Welt

Neu ist die Debatte um das Thema Prostitution nicht. Bereits 1917 forderte die Frauenzentrale Zürich den Stadtrat auf, gegen die «Volksseuche der Prostitution» einzutreten. Diese grassierte in der Wahrnehmung der Frauenzentrale, obwohl die Zürcher Bordelle auf Druck christlicher Sittlichkeitsvereine 1897 geschlossen worden waren. Seit 1942 ist die (heterosexuelle) Prostitution in der Schweiz wieder legal. 1969 wurde das bis dahin geltende Verbot der «öffentlichen Anlockung» fallengelassen.

Mit der Revision des Sexualstrafrechts von 1992 wurde die Prostitution endgültig vom Verdacht der «Unsittlichkeit» befreit, wie der Historiker Philipp Sarasin im «Historischen Lexikon der Schweiz» schreibt. Im Jahr zuvor hatte der Zürcher Stadtrat erfolglos versucht, die Prostitution an der Zürcher Langstrasse zu verbieten. 2013 schliesslich wurde der Strassenstrich am Zürcher Sihlquai geschlossen und die «Verrichtungsboxen» in Altstetten installiert.

Sollte die aktuelle Kampagne der Frauenzentrale Zürich auf dem politischen Parkett Anklang finden und tatsächlich zu einem Sexkauf-Verbot führen, würde die Schweiz zu Schweden, Frankreich, Island und Irland aufschliessen, wo Freier bereits heute bestraft werden. (aargauerzeitung.ch)

Flüchtlingsfrauen auf italienischem Strich ausgebeutet

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • R. Peter 31.07.2018 20:25
    Highlight Highlight Wichtiger wäre es den Beruf des Prostituierten zu entstigmatisieren, das würde deren Leben verbessern. Ein Freierverbot (Prostitutionsverbot) verstärkt das Gegenteil! Und dann noch argumentieren, man wolle die Prostituierten schützen!? An Prostitution ist nichts verwerfliches, daran jemanden auszubeuten oder zu zwingen (inkl. zur Prostitution) schon.
  • sokrates2 30.07.2018 11:08
    Highlight Highlight Sexarbeiterinnen?
    Wer hat’s erfunden?
    Die Schweizer!
    Wohl an Dekadenz nicht zu übertreffen.
    • Anam.Cara 31.07.2018 07:37
      Highlight Highlight Was denn, Sokrates? Die Frauen machen einen Job in einem Gewerbe, das mit Sex zu tun hat. Oder bist du einer, der lieber die despektierlichen bis demütigenden Begriffe lesen würde?
    • R. Peter 31.07.2018 22:18
      Highlight Highlight Ist Prostituierter ein despektierlicher Begriff? Sollten wir Masseure besser Knetarbeiter nennen?
  • kafifertig 29.07.2018 16:32
    Highlight Highlight Ausgerechnet die Frauenzentrale Zürich vertritt lautstark eine vorgestrige, zwynglianische, extrem frauenverachtende Meinung und will den Frauen den Zugang zu einem der lukrativsten Wirtschaftszweige in unserem Lande verwehren.
    Man kommt nicht umhin zu vermuten, dass die Frauenzentrale Zürich der Meinung ist, dass Frauen besser zuhause am Herd wirken bei ihren Kindern. Und dass, apropos, der Geschlechtsverkehr ausschliesslich der Fortpflanzung dient und sicher keinem Spass machen darf.
    Und: Frau Präsidentin Gisler, sie werden durch ein Prostitutionsverbot selber nicht mehr Männer abkriegen!
  • Dong 29.07.2018 14:17
    Highlight Highlight Wenn ich das richtig verstehe, ist Prostitution in der Schweiz legal, aber nur für „Freelancer“.
    Ich halte das für problematisch, in der Branche bräuchte man/frau unter anderem auch professionelle Security. Insofern wäre eine Legalisierung der Zuhälterei m. E. Paradoxerweise der beste Schutz vor dem, was man sich heute unter „Zuhälter“ vorstellt.
    • kafifertig 29.07.2018 16:35
      Highlight Highlight Nein, Security kann auch erbracht werden ohne Zuhälterei.
      Z. B. indem Prosituierte gemeinsam Security-Leute (auch Frauen!) anheuern.
    • Dong 29.07.2018 18:33
      Highlight Highlight @kafifertig: Klar geht das auch, aber es ist auch nicht trivial. Anyway: warum denn nicht im geregelten Angestellten-Verhältnis anschaffen dürfen, mit Urlaub, Kündigungsfrist, Arbeitgeber-Review auf Kununu und dem ganzen Trallalla? Ich verstehe nicht, wem das schaden soll.
      Ob Prostitution eine so tolle Sache ist, dass man da gleich ein Business draus machen muss ist dann wiederum eine andere Frage.
    • kafifertig 29.07.2018 22:38
      Highlight Highlight @Dong
      Es ist längst ein Business, seit Jahrtausenden schon.
      Selbstverständlich sollen Prostituierte in einem Angestelltenverhältnis arbeiten dürfen, oder als Freischaffende, genau wie Ingenieure, Ärzte oder Dolmetscher.
  • KXXY 29.07.2018 14:11
    Highlight Highlight Hier mal grundsätzlich:

    1. Der Staat hat kein Scheissrecht mir zu verbieten dass ich Sex für Geld anbiete, dass ist eine krasser eingriff in meine Freiheitsrechte.

    2. Der Staat hat von uns die Aufgabe erhalten dazu zu schauen, dass ich nicht von Drittem gezwungen werde etwas zu tun was ich nicht will.

    Damit ist es eigentlich gegessen, jetzt dürfen alle Meitlischmöcker und Weltverbesserer losjammern ...
    • kafifertig 29.07.2018 16:53
      Highlight Highlight Zu 2.
      Unser Staat hat nicht die Aufgabe, die Bürger davor zu bewahren, etwas tun zu müssen, was sie nicht tun wollen.
      Nein, das Gegenteil ist der Fall.
      Der Staat ist die erste Instanz, die uns zwingt (Wehr- oder Zivildienst leisten, die Kinder zur Schule schicken, Steuern zahlen, etc.)
      Der Staat zwing direkt alle Arbeitnehmer dazu, Gehorsam zu leisten unter Duldung von Berufskrankheiten, -unfällen und -todesfällen, ohne Recht darauf, anständig behandelt zu werden. Da geht es einer Servicefachfrau oder einem Lageristen schlechter als einer Hure. Die Hure muss nicht, wenn sie nicht will.
    • Alnothur 29.07.2018 17:55
      Highlight Highlight Der Lagerist muss auch nicht, wenn er nicht will.
    • KXXY 29.07.2018 21:10
      Highlight Highlight Kafifertig, ein Schnapps und Rumjammern.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Roman Stanger 29.07.2018 13:59
    Highlight Highlight Wenn ein Freier für die sexuelle Dienstleistung einer Prostituierten bezahlt, dann "kauft er die Frau"? Laut dieser Logik besteht eine Frau also im wesentlichen aus ihrer Sexualität, und wenn sie mit einem Mann verkehrt, dann besitzt dieser sie. Das ist ja mal ein interessantes Frauenbild ...
    • Anam.Cara 31.07.2018 07:43
      Highlight Highlight Auf den Punkt, Roman.
      Die Aktivistinnen von der Frauenzentrale haben das evtl. Nicht ganz fertig gedacht.
      Ich habe übrigens grossen Respekt für Frauen, die Sex gwgen Geld anbieten. Das ist bestimmt kein einfacher Job...
  • dorfne 29.07.2018 13:22
    Highlight Highlight Prostitution ist das älteste Gewerbe der Welt! Anstatt die Freier zu bestrafen, sollten diese die Prostituierten einfach mit Respekt behandeln. So kann sogar etwas wie Freundschaft entstehen, wenn mann immer zur Gleichen geht.
    • Nibu 29.07.2018 14:47
      Highlight Highlight Bitte um Beweise zur Behauptung ältestes Gewerbe.

      Es wurde auch schon immer gemordet und Kinder geschlagen .... ->schlechte Begründung.
    • Emma Jones 29.07.2018 15:54
      Highlight Highlight Der Spruch mit dem ältesten Gewerbe der Welt ist langsam so ausgelutscht wie falsch.
      https://m.tagesanzeiger.ch/articles/551b6b8aab5c377738017a31
    • kafifertig 29.07.2018 16:57
      Highlight Highlight @Emma Jones
      Das Argument ist weder ausgelutscht noch falsch.
      Prostitution gibt es auch unter Primaten.
      Damit dürfte die Prostitution älter sein als die Gattung Homo Sapiens.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Neutralier 29.07.2018 12:00
    Highlight Highlight Illegal = Schwarzmarkt , Zuhälter und Menschenhandel

    statt immer zu bestrafen und illegalisieren sollte man die Erotikbranche besser kontrollieren und den Frauen psychologische unterstützung geben.
    - mich nervt das ganze “Männer sind Schweine“ gelaber mit extremmassnahmen die mehr schaden als sonst etwas.
    • KXXY 29.07.2018 14:21
      Highlight Highlight Erotikbranche kontrollieren? Jeder trägt da unten eine Abteilung mit sicher herum.

      Die Kontrolle nennt man Sittenpolizei, und die gibts aus gutem Grund.

      Mein Urgrossvater war Hauptmann bei der Sitte in Zürich, ich denke ich muss etwas gegensteuer geben aus familiären Gründen ...
  • no-Name 29.07.2018 11:54
    Highlight Highlight Parallel dazu soll der Beruf der Berührerinnen von der Krankenkasse annerkannt werden und ein Katalog erstellt wer anrech auf diese Dienstleistung hat, da ausgelebte Sexualität zur psychischen Gesundheit beiträgt und dies zu den Grundbedürfnissen gehört. Zuhälter/Aufpasser/Freunde (oder wie die sich jetzt nennen)‚ Zimmervermieter, Clubbesitzer usw. sollen einen erhöten Steuersatz abdrücken müssen und die Damen müssen deklarieren wie sich ihre Einnahmen verteilen um zu eruieren was für typen im Hintergrund agieren.....

    Und und und und.....

    Es geht einfach nicht fair... 😒
  • Petitsuisse 29.07.2018 11:47
    Highlight Highlight Wie diverse Vorredner schon sagten wird es nach meiner Meinung die Prostitution immer geben. Daher stellt sich eher die Frage was das Ziel einer Aktion sein soll. Wenn es darum gehen soll die Frauen zu schützen ist ein Verbot eher kontraproduktiv, da die Freier und die Sexarbeiterinnen sich verbergen müssten was eine sinnvolle Kontrolle schwer macht. Und ich denke Es gibt einige Sexworkerinnen, die sich eine solche Bevormundung verbitten. Um den Menschenhandel zu unterbinden braucht es wohl andere Massnahmen, da wäre der Gesetzgeber gefragt, es den Behörden leichter zu machen.
    • Nibu 29.07.2018 14:53
      Highlight Highlight Lustig, es gab auch schon immer Mord. Trotzdem ist es illegal, jemanden zu töten.


      Abgesehen davon: Wieviele Prostituierte haben sie in ihrem Bekanntenkreis oder würden sie diesen Beruf empfehlen?
    • kafifertig 29.07.2018 17:03
      Highlight Highlight @Nibu
      Der Vergleich mit Mord ist total daneben, ausser der Ermordete ist mit seiner Ermordung einverstanden. Aber dann ist es kein Mord.

      Wenn zwei Menschen sich über ein Geschäft einigen, das darüber hinaus zu beider Vorteil ist, dann gibt es doppelt keinen Grund, dieses Geschäft zu verbieten. Das gilt auch für die Prostitution.
    • Petitsuisse 29.07.2018 19:30
      Highlight Highlight @Nibu:
      Zugegeben, in meinem Bekanntenkreis habe ich keine Prostituierten, zumindest nicht dass ich wüsste. Aber wenn das jemand täte, wäre es für mich okay. Natürlich wäre es keine Job-Empfehlung für jede(n) aber ich würde es nicht verurteilen. Dennoch habe ich ehemalige Prostituierte in meinem Umfeld, und die haben bloss Altersbedingt aufgehört.

      Aber Ihr Mordvergleich ist schon etwas unpassend. Naja Sachlichkeit ist eine Tugend.
  • no-Name 29.07.2018 11:46
    Highlight Highlight 1/2 Es sollen Freier bestraft werden die billigen ungeschützten und ‘ausbeuterischen Sex kaufen. Gleichzeitig sollen Freier einen Gesundheitsnachweis vorlegen und minimale Hygieneanforderungen bestehen. Und Prostitueirrte sollen ihre Sozialleistungen erhalten, bzw. anmelden und einzahlen können, ohne sich an einem Schalter die blöse geben zu müssen und es sollten Mindestpreise welche dennoch erschwinglich bleiben eingeführt werden. Ausländerinnen sollen besonders geschützt werden und die Möglichkeit zu vereinfachter gratis Ausreise ohne Pass erhalten um Menschenhandel zu erschweren.
    • kafifertig 29.07.2018 17:04
      Highlight Highlight Wozu und weshalb?
  • andrew1 29.07.2018 11:00
    Highlight Highlight Die prostituierten wollen ja offenbar in dem gewerbe tätig sein. Wenn da jemand mit "schweiz ohne freier" daherkommt ist die begeisterung natürlich nicht gewaltig. Frage mich manchmal schon was manche überlegen...
  • HeforShe 29.07.2018 10:49
    Highlight Highlight Liebes Watson-Team

    Leider sind hier viele der Meinung, dass mit einer Legalisierung sich die Bedingungen für Prostituierte verbessern und die Sexarbeit danach rosarot ist.

    Tatsächlich sprechen die Fakten dagegen - sowohl Neuseeland und Australien, als auch die Niederlanden kämpfen mit den negativen Konsequenzen.

    Vielleicht könnt ihr diesbezüglich auch die Fakten niederschreiben.

    Legalisierung hilft schlussendlich nicht den Prostituierten, sondern den Zuhältern und Johns.
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 29.07.2018 11:18
      Highlight Highlight Niemand, auch nicht watson behauptet, das Prostitution keine negativen Konsequenzen hat. Nur hat eine Verbot noch deutlich negativere Konsequenzen, es ergibt sich nun ein pragmatisches Argument für die Prostitution.
      Zu den Zuhältern, wie sie der Europakarte entnehmen können, ist Prostitution in der CH erlaubt, "Zuhälter" sind jedoch verboten. Es besteht also die Rechtsgrundlage, Prostituierten sicher Arbeitsbedingungen zu bieten und sie vor Ausbeutung durch Zuhälter zu schützen.
    • HeforShe 29.07.2018 11:44
      Highlight Highlight Bitte komplett lesen: ich habe von den negativen Konsequenzen einer kompletten Legalisierung gesprochen. Nicht von denen der Prostitution.

      Es ist unglaublich, wie viele hier Prostituierten ein paar Rechte zusprechen wollen und dann denken, es passt.

      Es reicht nicht. Es gibt in der Schweiz Zuhälterei. Die Prostituierten haben Angst vor den Behörden und verkaufen sich zu einem riesigen Prozentsatz unter Zwang - auch Perspektivlosigkeit gehört dazu.

      Wir brauchen keine Arbeitsrechte, sondern bessere Lebensbedingungen für sie - damit sie endlich eine Wahl haben und gehen können.
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 29.07.2018 12:12
      Highlight Highlight Sie schrieben von einer Legalisierung, nun von einer kompletten Legalisierung. Sie müssten spezifizieren, was sie darunter genau verstehen. Wenn sie von der legalisierung der Prostitution schreiben, gehe ich davon aus, dass sie von einem Verbotszustand ausgehen, der in der Ch nicht gegeben ist. Eine weitergehende legalisierung kann man nur diskutieren, wenn sie konkrete Vorschläge und Fragestellungen vorbringen.
      "damit sie endlich eine Wahl haben und gehen können." Wie gedenken sie mit Prostituierten umzugehen, die nicht gehen, sondern weiter ihren Beruf ausüben möchten?
    Weitere Antworten anzeigen
  • El Vals del Obrero 29.07.2018 10:21
    Highlight Highlight Selbe Logik und Einstellung wie bei "Gesellschaft ohne Drogen".

    Und in diesem Bereich klappt das ja wunderbar. Es gibt ja überhaupt keine Toten, die es erst wegen des Verbots überhaupt stehen. Und das denoch verbliebende illegale Angebot ist ja um jeden Zweifel erhaben und es geht alles ganz friedlich zu ...
  • Herbert Anneler 29.07.2018 10:05
    Highlight Highlight In die Berechnung des Bruttoinlandprodukts BIP bezieht das Seco Sexarbeit schon seit einigen Jahren als Arbeit mit ein. Das Seco hat das hinter dem Rücken der Frauenbewegungen getan. Ökonomie-Totalitarismus... Dasselbe übrigens für Drogen- und Waffenhandel... Gefragt hat das Seco das Volch nicht...
    • Anam.Cara 31.07.2018 07:51
      Highlight Highlight Prostitution, Drogen- und Waffenhandel. Eine etwas unglückliche Verbindung von Themen...
      Ich kann mir zwar vorstellen, dass Sexarbeiterinnen süchtig machen oder extrem tough sein können. Aber sie mit Drogen und Waffen zu vergleichen finde ich doch ein bisschen extrem...
  • Turi 29.07.2018 09:26
    Highlight Highlight Kürzlich im Tagi gelesen, dass Terre des femmes Deutschland Prostitution verbieten will, Terre des femmes Schweiz sie aber als ordentliche Arbeit etablieren und schützen will.

    Mir ist ehrlich gesagt die liberale Schweizerische Haltung viel sympathischer als diese fundamentalistische Haltung der Deutschen und Franzosen, die Prostitution verbieten und in die Illegalität drücken will.
    Oder die Schizophrene Haltung der Schweden, die Prostitution für Freier strafbar machen, nicht aber für Prostituierte.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 29.07.2018 09:00
    Highlight Highlight Mal zwei Hinweise an die Frauenzentrale:
    1: Bei der Prostitution werden keine Frauen, sondern eind Dienstleistung gekauft. Menschen kann man nicht kaufen, nur Dienstleistungen, die diese Anbieten.
    2. Es gibt auch männliche Prostituierte, weibliche Freier und den ganzen Regenbogen der Geschlechter dazwischen, anstatt mit dummen Verbotsvorderungen aufzukreuzen sollte die Frauenzentrale vielleicht mal ihre sexistische weil geschlechtsassoziierte Täter-Opfer-Dichotomie überdenken.
  • Pointer 29.07.2018 08:54
    Highlight Highlight Unglaublich, dass es auch im Jahr 2018 noch Menschen gibt, die Prostitution befürworten.
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 29.07.2018 11:13
      Highlight Highlight Nun ob manProstitution befürwortet oder nicht hat wenig mit dem Jahr zu tun, indem wir leben und mehr mit der Frage, wie man zur Selbstbestimmung des Individiums steht. Persönlich denke ich, dass jede Person daie grösstmögliche Verfügungsgewalt über ihren Körper hat, gepaart mit wirtschaftlichen Freiheiten, die unerlässlich sind für ein freies Individium, ergibt sich, das jede Person das Recht hat, ihren Körper für sexuelle Dienstleistungen, oder auch Leihmutterschaft , anzubieten.
      Anderen, moralinsauren Menschen ist dieses Konzept teilweise auch als Ehe bekannt ;-)
    • Nibu 29.07.2018 14:55
      Highlight Highlight Ja sicher, und Sie wären top einverstanden, wenn ihre ( hypothetische) Tochter prostituoerte wäre...
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 29.07.2018 16:28
      Highlight Highlight Angenommen ich hätte Kinder und ich wäre meiner elterlichen Pflicht nachgekommen, sie zu anständigen, reflektierten, ambitionierten und aufrichtigen jungen Menschen zu erziehen, die ihre eigenen Ziele im Leben selbständig verfolgen, dann ja, ich wäre einverstanden. Als Elternteil kann man seine Kinder nicht den Weg ins persönliche Glück weisen, man kann ihnen nur das nötige Rüstzeugs geben, diesen selber zu finden und zu meistern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • gehweg 29.07.2018 08:48
    Highlight Highlight Da kann man noch viiiel weiter gehen: Ausser Denjenigen, welche aus tiefster Neigung einem Broterwerb nachgehen oder z. B. Künstler wird doch JEDE (Arbeits-)Kraft gekauft: Was ist mit Bauarbeitern, welche ihren Körper gegen Entgeltung "zur Verfügung" stellen und Schwerarbeit verrichten? Was sehr gut wäre: Zuhälterei und Menschenhandel strengstens bestrafen. Wird aber die Prostitution verboten wünsche ich den Betroffenen alles Glück dieser Welt, nicht vollenfs in der Versenkung zu verschwinden! Illegalität fördert doch nur die Kriminalität.
    • Nibu 29.07.2018 14:56
      Highlight Highlight Hää?
      Sie hätten also kein Problem, vom RAV zur Prostitution angehalten zu werden???
    • kafifertig 29.07.2018 17:12
      Highlight Highlight @Nibu
      Das RAV muss angemessene Stellen vermitteln. Es darf z. B. einen Hirnchirurgen nicht zur Arbeit als Gärtner zwingen, auch nicht mit der Begründung, dass er als Hirnchirurg ja über die erforderliche Fingerfertigkeit verfüge.
    • gehweg 29.07.2018 18:39
      Highlight Highlight Nibu: Das RAV kann mich dazu "zwingen", eine zumutbare Arbeit anzunehmen - die Interpretation was das genau heisst (zumutbar) überlasse ich jetzt Dir. Aber wie dem auch sei: Ich muss schlichtweg einem Brötchenerwerb nachgehen, um Essen, Wohnen etc zu können. Indem ich dieser was auch immer Arbeit nachgehe, verkaufe ich meine Leistung, setze - eben z. B. als Bauarbeiter - , meine Zeit, Energie, den Körper ein - gegen Entschädigung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fräulein Scholl 29.07.2018 08:46
    Highlight Highlight Anstatt Freier zu bestrafen, sollten die Rechte von Prostituierten verstärkt, ihre Arbeits- und Lebensbedingungen verbessert werden. Aus dem guten Willen, zu schützen, entsteht sonst weitere Ausgrenzung und Stigmatisierung für die Frauen und stempelt sie zu wehrlosen Opfern ab.
    • no-Name 29.07.2018 11:59
      Highlight Highlight Beides! Freier die sich nicht an die regeln halten Rigoros bestrafen!

      Zumal ist es schwierig die Arbeits- und Lebensbedingungen zu verbesseren, da die wenigsten gerne beim Amt vorbeigehen um einen „Hurenschein“ zu holen...

      Sorry den Ausdruck, aber ich glaube genau so würde es sich anfühlen!

    • Nibu 29.07.2018 14:45
      Highlight Highlight Es sind wehrlose Opfer.
      Mit falschen Versprechen oder mit Gewalt und Drohung in die Prostitution gezwungen.
      Welcher andere Beruf bringt bei 90% psychische Probleme hervor?

      Heute gibt es ja 3 D Briĺlen und Frauenpuppen. Wenns nicht anders geht.
    • R. Peter 29.07.2018 18:16
      Highlight Highlight Nibu, welcher andere Beruf wird gesellschaftlich so sehr geächtet wie die Prostitution? Da erstaunenmich die psychischen Probleme nicht.
  • Stichelei 29.07.2018 08:24
    Highlight Highlight Es wäre an der Zeit, für die Prostitution angemessene gesetzliche Rahmenbedingungen zu schaffen wie für jedes andere Gewerbe. Da der Beruf Prostituierte ganz offensichtlich vielfach auch psychische Belastungen mit sich bringt, muss die Ausstiegsunterstützung vorhanden sein. Missbräuche wie Menschenhandel und Zwangsprostitution können aber weit besser bekämpft werden, wenn sich das Gewerbe in der Regel in der Öffentlichkeit bewegt. Da sind Abweichungen von der gesetzlichen Norm einfacher zu identifizieren als wenn sich alles in der Illegalität abspielt.
  • zeromaster80 29.07.2018 08:08
    Highlight Highlight Ich will nicht wissen welche Sorte Mann noch irgendwo heimlich im Hinterhof zu einer Prostituierten geht, wenn er bestraft werden würde. Zudem ist das Prinzip die Konsumenten zu bestrafen und die Anbieter einfach machen zu lassen absolut nicht mit meinem Verständnis von Gerechtigkeit vereinbar... Da könnten wir ja auch anfangen Drogenkonsumenten (auch Kiffer) wegzusperren inkl. Kaltem Entzug und die Dealer laufen lassen... Und "Vergewaltigungskultur" existiert nicht bzw. Ist z.B. Der Anstieg in Teilen Deutschlands eindeutig der Migration zuzuordnen, Quelle Süddeutsche: https://bit.ly/2JWTbdq
    • Dr. Zoidberg 29.07.2018 10:11
      Highlight Highlight 2 x 3 macht 4
      Widdewiddewitt
      und Drei macht Neune !!
      Wir machen uns die Welt
      Widdewidde wie sie uns gefällt...

      vielleicht solltest du den artikel mal komplett lesen. aber das überfordert natürlich, wenn man als punchline "die asylanten, alles vergewaltiger" rauslesen möchte. womit ich nicht bestritten haben möchte, dass es vergewaltiger unter den flüchtlingen gibt.



    • raues Endoplasmatisches Retikulum 29.07.2018 11:26
      Highlight Highlight "zeromaster 80
      Ich bewundere ihre Fähigkeit, noch jedes Thema die Stichworte Migration und Islam runterzubrechen.
    • zeromaster80 30.07.2018 00:14
      Highlight Highlight Ich bewundere eure Fähigkeit es zu ignorieren. Und Dr. Zoidberg Du hast offensichtlich nicht fertig gelesen, die zahl der deutschen blieb quasi gleich und die der Ausländer ist deutlich gestiegen, dass die gesamtzahl klein bleibt leugne ich nicht, wie gesagt existiert diese Vergewaltigungskultur schlicht nicht, auch nicht bei Migranten, das Wort Islam ist nicht gefallen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • HeforShe 29.07.2018 07:02
    Highlight Highlight Legalisierung von Sexarbeit bzw. hier Prostitution ist der falsche Ansatz. Das haben Erfahrungen in Australien, Neuseeland und den Niederlanden gezeigt.

    https://www.google.ch/amp/s/amp.theguardian.com/commentisfree/2017/oct/11/prostitution-legalised-sex-trade-pimps-women

    Denn schlussendlich profitieren Zuhälter und Menschenhändler davon, die Prostituierten bleiben im Abhängigkeistverhältnis.

    Das schwedische Modell ist der Weg, dort bietet nämlich der Staat Unterstützung u.a. zur Umschulung, damit die Frauen, die dort ausbrechen, tatsächlich eine Zukunft haben - und eine richtige Wahl.
    • HeforShe 29.07.2018 07:39
      Highlight Highlight Ok, an die Blitzer: durch die Legalisierung ist der Menschenhandel (inkl. Kinder!) in diesen Ländern gestiegen. Ist dies wirklich das Ziel?

      Weder der Missbrauch, noch die Gewalt an Frauen hat abgenommen - es war ja jetzt legal. Prostituierte leiden zunehmend an PTSD - unabhängig der Legalisierung. Findet ihr das toll?!

      Ich bin für Sexarbeit, z. B. in einem geschützten Rahmen wie bei der Pornoregisseurin Erika Lust oder wenn eine Dominatrix freiberuflich arbeitet. Das ist aber eine etwas andere Minderheit, als die harte, unmenschliche Realität, die viele SexarbeiterInnen erleben.
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 29.07.2018 09:24
      Highlight Highlight Sorry, aber den Moralapostel spielen uns dann trotzdem Doppelstandarts haben kommt nicht gut.
      Dass du dich darüber hinaus der Illusion hingibst, dass Prostitution durch ein Verbot verschwindet, macht deine Beiträge zusätzlich unglaubwürdig.
      Eine Patentlösung kann ich auch nicht präsentieren, aber das ganze in den Untergrund zu verbannen, dass sich Moralapostel nicht mehr daran stören können, ist der denkbar schlechteste weg überhaupt.
    • DocShi 29.07.2018 09:50
      Highlight Highlight @HeforShe, wenn du schon auf einen Artikel verweist mit einem Link dann solltest du auch diesen richtig gelesen haben.
      Nämlich warum es gescheitert ist. Die Gründe dafür sind a) dass auch Zuhälterei legaliesiert wurde. Was absoluter Schwachsinn ist.
      b) die Rechte der Prostituierten nicht ernsthaft gestärkt wurden.
      Usw.
      Daraus kann man nicht folgern dass es verkehrt ist Prostitution zu legalisieren sondern dass man eben das Ganze anschauen muss und die Gesetze hierzu mal vernünftig anpassen muss.
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  • Mia_san_mia 29.07.2018 05:36
    Highlight Highlight Vergewaltigungen würde es ohne Puffs sicher mehr geben.
    • HeforShe 29.07.2018 07:05
      Highlight Highlight Vergewaltigung entspringt in der Regel aus dem Bedürfnis Macht zu übernehmen - nicht zwingend Sex.

      Abgesehen ist es absolut unmenschlich, dass sich gewissen Frauen in die Prostitution opfern müssen, um den Prozentsatz der sexuellen Gewalt zu mindern - das ist doch kein Argument!
    • HeforShe 29.07.2018 07:29
      Highlight Highlight Hier noch ein Paragraf zu deiner Theorie, eher unten: https://linksfeminisme.wordpress.com/2014/03/21/prostitution-the-swedish-or-the-dutch-model/amp/

      So unmenschlich deine Theorie ist, so sexistisch ist sie auch. Gehen Männer.
    • Huber50 29.07.2018 09:58
      Highlight Highlight @HeforShe: Der Gang zu einer Prostituierten erfolgt höchst selten wegen Machtgelüsten, sondern sclicht und einfach wegen der Suche nach ein bisschen Körperkontakt. Ich habe noch nie davon gehört, dass eine gute Massage jemandem geschadet hätte..........
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  • KXXY 29.07.2018 05:36
    Highlight Highlight Horizontal zu illegal? Come on, get real ..
  • Jozo 29.07.2018 05:33
    Highlight Highlight "Es wird ein rückständiges Frauenbild genährt, nämlich, dass man Frauen wie ein Konsumgut kaufen kann." Das gleiche gilt doch auch für Männer (zum Bsp. Callboys). Gleichberechtigung existiert bei Prostitution, nur die Nachfrage ist unterschiedlich.
    • HeforShe 29.07.2018 07:08
      Highlight Highlight Die Nachfrage ist extrem unterschiedlich. Aber du hast Recht, bei Prostitution sind alle betroffen:

      Frauen, Männer, Transgender und Kinder. Keiner wird ausgelassen... und die Legalisierung hilft nicht. Sie vereinfacht den Menschenhandel und die Zuhälterei.

      (Natürlich ist Sex mit Kindern verboten, aber wie KXXY schon sagte: get real - es existiert.)
    • Turi 29.07.2018 09:34
      Highlight Highlight @heforshe, finde es etwas peinlich, wie du freier mit pädophilen gleichsetzt.
    • HeforShe 29.07.2018 11:19
      Highlight Highlight Jozo hat darauf hingewiesen, dass Prostitution auch Männer einschliesst. Ich habe lediglich ergänzt, dass ebenfalls Transgender und Kinder ebenso betroffen sind.

      Wer glaubt, dass es keine pädophilen und hebephilen Freier gibt und Prostituierte unter denn Schutzalter, ist naiv.
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