Schweiz
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ARCHIV – ZUM THEMA VATERSCHAFTSURLAUB STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG -- A father holds his his five-month-old daughter on his arm while pouring himself a glass of water, pictured in Kilchberg, Canton of Zurich, Switzerland, on September 21, 2017. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Ein Vater haelt seine fuenf Monate alte Tochter auf dem Arm waehrend er sich ein Glas Wasser einschenkt, aufgenommen am 21. September 2017 in Kilchberg. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Arbeitende Väter in der Schweiz erhalten künftig einen zweiwöchigen Vaterschaftsurlaub, sofern kein Referendum ergriffen wird. Bild: KEYSTONE

Initiative für vierwöchigen Vaterschaftsurlaub kommt nicht an Urne



Was ist passiert?

Die Schweiz kann einen bezahlten Vaterschaftsurlaub von zwei Wochen einführen. Das steht fest, nachdem das Parlament die Gesetzesgrundlagen dafür gutgeheissen hat und die Volksinitiative für vier Wochen Vaterschaftsurlaub zurückgezogen worden ist.

Die Volksinitiative «Für einen vernünftigen Vaterschaftsurlaub - zum Nutzen der ganzen Familie» war von vier Dachverbänden und über 160 Organisationen eingereicht worden. Es waren Travail.Suisse, Männer.ch als Dachverband von Mütter- und Väterorganisationen, Alliance F und Pro Familia Schweiz.

Das Komitee hat seine Initiative bedingt zurückgezogen; ein Referendum gegen die zwei Wochen Vaterschaftsurlaub ist indes bisher nicht angekündigt worden. Für das Komitee ist aber mit dem Rückzug die Forderung nach mehr Papizeit nicht vom Tisch. Vielmehr will es Platz machen für die Diskussion über eine Elternzeit.

Über was wird nun diskutiert?

Verschiedene Projekte seien in Diskussion, die eines gemeinsam hätten, schrieb das Komitee am Mittwoch: eine reservierte Zeit für Mütter und eine für Väter. Schon in der Parlamentsdebatte zum Thema war es zeitweise schwierig gewesen, den Überblick zu behalten.

Im Parlament bezeichneten viele den Vaterschaftsurlaub als bereits veraltet. Die sogenannte Elternzeit - also eine Auszeit für Eltern mit Jobgarantie - sei das Konzept der Zukunft, weil Frauen und Männer beim Geburtsurlaub tatsächlich gleichgestellt würden. Diese Forderungen reichten bis zu 52 Wochen Elternzeit.

Was wird aus der Elternzeit?

24 Wochen Elternzeit forderte schon 2016 die Eidgenössische Kommission für Familienfragen (EKF). Ein Anteil davon soll in ihren Augen fest für Väter reserviert sein, damit ihre Präsenz in der Familie gestärkt wird. Sie sieht die Elternzeit auch als Mittel, um Elternschaft und Berufsleben besser zu verbinden.

Für Mütter müsste in den Augen der EKF der Anspruch nach dem 14-wöchigen Mutterschaftsurlaub beginnen, für Väter nach einem allfälligen ebenfalls unmittelbar geburtsbezogenen Vaterschaftsurlaub. Bezogen werden soll der Urlaub während des ersten Jahres nach der Geburt des Kindes.

Die Initiative habe eine gesellschaftliche Diskussion über Elternzeit, Rollenverteilung und Familienpolitik lanciert, stellte das Komitee fest. Sei heute in Leitmedien zu lesen, dass endlich über eine Elternzeit diskutiert werden solle, habe ein gesamtgesellschaftliches Umdenken stattgefunden.

Wann wird das Gesetz umgesetzt?

Das Initiativkomitee fordert vom Bundesrat, die Gesetzesänderung innerhalb von neun Monaten umzusetzen, also per 1. Juli 2020. Väter könnten gemäss dem Parlamentsbeschluss in den ersten sechs Monaten nach der Geburt des Kindes zwei Wochen bezahlten Urlaub nehmen.

Wie wird's finanziert?

Dieser wird wie der Mutterschaftsurlaub über die Erwerbsersatzordnung (EO) finanziert. Die geschätzten Kosten belaufen sich laut dem Bund auf rund 229 Millionen Franken pro Jahr. Für den zweiwöchigen Urlaub würden 0,06 zusätzliche Lohnprozente je hälftig bei Arbeitgebern und Arbeitnehmern erhoben.

Was meint der Bundesrat?

Der Bundesrat muss den Entscheid gegen seinen Willen umsetzen. Er hatte die Volksinitiative und den indirekten Gegenvorschlag abgelehnt. Ein Ausbau der familien- und schulergänzenden Betreuungsangebote für Kinder und ein Betreuungsurlaub für Eltern von schwerkranken Kindern wiesen ein besseres Kosten-Nutzen-Verhältnis auf, schrieb er. Wirtschaftsverbände hatten sich in der Vernehmlassung gegen den Vaterschaftsurlaub gestellt.

Der Urlaub für Väter ist in der Schweiz heute gesetzlich nicht geregelt. Männer können nach der Geburt ihres Kindes einen bis zwei freie Tage einfordern. Einzelheiten dazu stehen im Arbeitsvertrag. Es gibt allerdings Arbeitgeber, die Vätern längere Auszeiten gewähren, beispielsweise das Pharmaunternehmen Novartis. (sda)

Vaterschaftsurlaub: So sieht es in den Nachbarländern aus

«Das kann die Mutter alleine eigentlich gar nicht schaffen.»

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56Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • AndersDenkend 3.0 02.10.2019 23:34
    Highlight Highlight Im vergleich-Präambel der Bundesverfassung: Das Schweizervolk und die Kantone,
    in der Verantwortung gegenüber der Schöpfung,
    im Bestreben, den Bund zu erneuern, um Freiheit und Demokratie, Unabhängigkeit und Frieden in Solidarität und Offenheit gegenüber der Welt zu stärken,
    im Willen, in gegenseitiger Rücksichtnahme und Achtung ihre Vielfalt in der Einheit zu leben,
    im Bewusstsein der gemeinsamen Errungenschaften und der Verantwortung gegenüber den künftigen Generationen,
    gewiss, dass frei nur ist, wer seine Freiheit gebraucht, und dass die Stärke des Volkes sich misst am Wohl der Schwachen.
    Benutzer Bild
  • Limpleg 02.10.2019 21:34
    Highlight Highlight 1. Juli 2020? Shit....
  • SGR 02.10.2019 21:31
    Highlight Highlight ja schafft noch mehr Anreize damit noch mehr Menschen diesen Planeten bevölkern. Umwelt und Klima ist ja noch nicht genug kaputt.
    Bei genau solchen Themen ist dann fertig mit Klimaaktivist sein. Man müsste eben mit dem Finger auf sich selbst zeigen.

  • dasKorrektorat 02.10.2019 19:17
    Highlight Highlight Man stelle sich vor man müsste nicht immer mehr Steuern bezahlen damit noch mehr "Zückerlis" verteilt werden (vor Wahlen natürlich besonders beliebt), sondern Familien (oder alle Normalverdiener) würden pro Jahr 20%-30% der Steuern erlassen.
    Da könnte man als frischer Vater noch manchen unbezahlten Urlaub beantragen...
  • anundpfirsich 02.10.2019 18:53
    Highlight Highlight Ja und am Schluss stönder mit nüt da und es wird umeghüült will die 6 Wuche oder meh nöd durrecho sind. Anstatt sich mal mit dem zfridegä wos etz bestumme hend. Da wird s gliche passiere wie mit de 6 Wuche Ferie anstatt das me mal 5 Wuche gmacht het. Da chani nur de Chopfschüttle.
  • Lllll 02.10.2019 18:36
    Highlight Highlight Verstehe die Argumente nicht?! 4 Wochen wären in der heutigen Zeit mehr als angemessen. Ich bin zudem der vollen Überzeugung, dass diese vom Volk angenommen würden.
    • anundpfirsich 03.10.2019 07:01
      Highlight Highlight Man will immer mehr als nur den Finger 😉 So ist der Mensch.
  • Knety 02.10.2019 18:20
    Highlight Highlight Gut so! Stoppt den Bolschewismus!!
  • MiinSenf 02.10.2019 18:14
    Highlight Highlight Wir stecken im Mittelalter fest, peinlich, echt!!
    • anundpfirsich 03.10.2019 07:03
      Highlight Highlight Krass, hatten die schon Mutterschaftsurlsub zu der Zeit?
  • papipapo 02.10.2019 17:55
    Highlight Highlight Männer.ch hat eine Stellungnahme rausgehauen, sie wurden überstimmt, fokussieren sich nun jedoch auf eine paritätische Beteiligung im Elternzeitprojekt. Das kommt sowieso. Mit Oliver Hunziker (Vorstand VeV + Pro Familia) war noch ein sehr taktisch denkender "Väterrechtler" bei diesem Rückzug beteiligt. Besser die Kräfte dafür einsetzten, dass die Elternzeit dann nicht nur von der Mutter bezogen wird und mindestens vier Wochen für die Väter reserviert sind. Die zwei Wochen sind zu wenig für die Familie, aber genug um die Väter nicht mehr zu ignorieren. Gibt Gewicht in den EZ Verhandlungen.
  • dis_Mami_het_gseit 02.10.2019 17:22
    Highlight Highlight Tut was gutes für die Umwelt und verzichtet aufs Kinderkriegen.

    Und falls ihr Kinder wollt dann braucht es keinen 4 wöchigen Vaterschaftsurlaub. 2 Wochen + Überzeitkompensation sollten eigentlich reichen.
    • Kiril 02.10.2019 20:10
      Highlight Highlight Wer bist du, und was hast du in meinem Schlafzimmer verloren?
      Ob jemand Kinder bekommt oder nicht, ist ganz seine Entscheidung!

      Und nein. Für jemanden, dessen eigen Fleisch und Blut soeben zur Welt gekommen ist, si d zwei Wochen bei WEITEM nicht genug, um eine anfängliche Bindung herzustellen. Ich sehe noch in sehr vielen Familien, wie die Bindung zur Mutter stärker ist, und die nicht vorhandene Zeit, als Vater Zeit mit dem Neugeborenen zu verbringen, spielt da wohl unweigerlich mit rein. Warum soll der Mann aufs Geld verdienen reduziert werden? Ich bin kein Arbeiter sondern ein MENSCH.
    • dis_Mami_het_gseit 02.10.2019 20:41
      Highlight Highlight @kiril ja es ist deine Entscheidung. Schlecht für die Umwelt ist sie allemal. Und wieso sollte ich für deine Ferien bezahlen? Kinderkriegen ist Privatsache.
    • Kiril 02.10.2019 21:21
      Highlight Highlight Jetzt hab ich doch tatsächlich aus Versehen meinen eigenen Kommentar geliked. Kann man das nicht rückgängig machen (und diesen da löschen)? 😅😅 Sorry, bin wohl zu müde 😅😅
    Weitere Antworten anzeigen
  • AmongThieves 02.10.2019 17:22
    Highlight Highlight es geht ja nicht nur um diese 2 wochen. es geht um Gleichstellung. eine wenn eine junge verheiratete frau und eine junger verheirateter mann sich für eine stelle bewirbt, ist klar wer sie bekommt (bei gleicher Qualifikation!). wenn aber beide die gleiche Auszeit bekommen sieht die Sache anders aus. wir müssen aufhören mit diesem mist von wegen wir sind männer und blablabla...
  • Gipfeligeist 02.10.2019 17:17
    Highlight Highlight Finde ich sehr schade, dass die Bevölkerung nicht gefragt wurde. Und nur so im Kontext:

    -WK, 3 Wochen, jährlich bis man ausgemustert wird
    -Vaterschaftsurlab, 4 Wochen, 1x im Leben, vielleicht 2x
  • RichiZueri 02.10.2019 17:16
    Highlight Highlight Hä?! Was haben die sich dabei gedacht? "Hey cool, sie bieten die Hälfte von dem, was wir fordern! Lass uns aufgeben und damit zufrieden sein."
    • ands 02.10.2019 18:04
      Highlight Highlight "Für das Komitee ist aber mit dem Rückzug die Forderung nach mehr Papizeit nicht vom Tisch. Vielmehr will es Platz machen für die Diskussion über eine Elternzeit."
      Das haben sie sich dabei gedacht.
  • Maedhros Niemer 02.10.2019 16:57
    Highlight Highlight Ich finde die Entscheidung richtig und nachvollziehbar.
    Nun können mehr Kräfte für die Elternzeit gebündelt werden.
    Da in der Schweiz politische Prozesse im europäischen Vergleich eher langsam ablaufen und sie mit einem Tag "Vaterurlaub" sehr anachronistisch da steht im Ländervergleich, wäre es ev gut zu probieren direkt eine Elternzeit anzustreben.
  • rodman 02.10.2019 16:52
    Highlight Highlight Darf ich die Kommentierer hier in ihrer Bubble daran erinnern, dass das Stimmvolk regelmässig sehr vorsichtig abstimmt, wenn es um Zusatzleistungen geht? Siehe die verlorenen Abstimmungen um Ferien, Mutterschaftsurlaub etc. etc.

    Ich glaube, dass 2 Wochen vorliegend der Spatz in der Hand war und das Risiko, die vierwöchige Taube nach einem Abstimmungskampf gegen die Wirtschaft zu fangen sehr risikoreich war. Soweit m.E. alles richtig gemacht für die Initianten (ich wäre gegen jegliche Aufstockung gewesen).
  • Bynaus @final-frontier.ch 02.10.2019 16:48
    Highlight Highlight Schade, ich hätte dem Parlament gerne seine "zwei Wochen genügen" um die Ohren gehauen und ein Ja zur Initiative eingelegt.
  • weissauchnicht 02.10.2019 16:48
    Highlight Highlight Bin enttäuscht. Unabhängig von der Diskussion um Elternzeit, wären vier Wochen Vaterschaftsurlaub durchaus angemessen. Verstehe den Rückzug nicht...
    • ands 02.10.2019 18:03
      Highlight Highlight Die Abstimmung 4 gegen 2 Wochen würden die Initianten deutlich verlieren. Dies würde der Elternzeit einen starken Dämpfer verpassen. Die nächste Abstimmung würde allein wegen des "Zwängerei"-Arguments verloren gehen...
  • Borki 02.10.2019 16:45
    Highlight Highlight Taktik...

    Hätte sich das Volk bei einer Abstimmung für die zwei Wochen statt für vier Wochen entschieden, wäre danach eine Initiative für eine Elternzeit praktisch unmöglich geworden.

    So hat man einen kleinen Spatz in der Hand und kann trotzdem noch auf Taubenjagd. Oder so...
  • Oberon 02.10.2019 16:32
    Highlight Highlight
    Ein weiteres Beispiel wie schlecht unsre Politiker agieren. Eine Elternzeit wäre das richtige Mittel gewesen.
    • Damian derungs 02.10.2019 16:39
      Highlight Highlight Dann nimm doch einfach unbezahlt, wo ist das problem?
    • Walter Boetsch 02.10.2019 16:58
      Highlight Highlight Was seit ihr Männer blos für Mämmen ich bin auch ein Vater Abwehr 2 Wochen sind Mehr als genug
    • Oberon 02.10.2019 17:44
      Highlight Highlight Kinder kommen in meiner Lebensplanung nicht vor.

      Aber vielleicht wollen andere Väter nicht abhauen und alles der Frau überlassen.

      Deswegen ja Elternzeit wo man selber entscheiden kann wer und wie lange jemand zu hause bleiben will.
      Es gibt aber auch genug Frauen die wollen so schnell wie möglich ins Berufsleben zurück.
      Mir tun eure Kinder jetzt schon leider mit solchen Vätern gesegnet zu sein.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Antigone 02.10.2019 16:16
    Highlight Highlight Schade...

    Verglichen mit anderen modernen Ländern hinken wir Schweizer extrem nach bez. Familie.
    • fabsli 02.10.2019 16:28
      Highlight Highlight Land der Pfahlbauern. Lieber 36 Wochen ins Militär gehen statt ein paar Wochen mehr Vaterschaftsurlaub. Unbegreiflich.
    • Nico Rharennon 02.10.2019 16:44
      Highlight Highlight Militär isch scho wichtig, imfaaall. Was machen wir sonst wenn der Rote von oben rechts angreift?! Abgesehen davon ist das TRADITION! Genau wie die Einstellung, dass die Frau an den Herd gehört!
      Im Ernst jetzt, ich denke du beleidigst die Pfahlbauer in ihrer Intelligenz.
    • RETO1 02.10.2019 17:37
      Highlight Highlight Wir sind bis anhin sehr gut gefahren, indem wir nicht jeden ausländischen Blödsinn nachgeäfft haben
  • Bits_and_More 02.10.2019 16:06
    Highlight Highlight @Watson
    Wie geht es nun weiter, sprich ab welchem Datum kommt der Vaterschaftsurlaub? Variante mit oder ohne Referendum.
    Frage für einen Freund...
  • Raphael Keller 02.10.2019 16:04
    Highlight Highlight Ich meine, die Initianten hätten 4 Wochen immer als das absolute Minimum angesehen. Daher scheint mir der Rückzug fragwürdig. 4 Wochen wären wohl durchgekommen. Mehrere Monate Elternzeit (wenn auch das einzig richtige!) wird wohl 3-4 Anläufe brauchen und vielleicht in 20 Jahren Realität. Schade, dass sich Väter bis dahin mit 2 statt 4 Wochen Vaterschafts"urlaub" begnügen müssen... :-(
    • Tooto 02.10.2019 16:25
      Highlight Highlight Ganz einfach, weil wir die 4 Wochen ablehnen würden.
      Erinnert ihr euch noch an 6 Wochen Ferien für alle?

      Geht nicht, wegen Wirtschaft und so..
    • Raphael Keller 02.10.2019 22:09
      Highlight Highlight Nun, 6 Wochen jedes Jahr für jeden Angestellten ohne besonderen Grund kann man eigentlich nicht mit 4 Wochen für einen Drittel der Angestellten 1 bis 3 mal im Berufsleben wegen der Geburt eines Kindes vergleichen...
    • Tooto 02.10.2019 23:07
      Highlight Highlight Vergleichen kann man die Argumente die dagegen sprechen.
      Und die Angst würde es dann ablehnen :)
  • peeti 02.10.2019 15:53
    Highlight Highlight Jetzt schon den Prozess für eine Elternzeitinitiative unterstützen: https://www.eltern-zeit.jetzt/
    • LibConTheo 02.10.2019 16:10
      Highlight Highlight @peeti:

      Weisst du, ob es zu diesem Projekt bereits Angaben dazu gibt, in welcher Form die BV abgeändert werden soll (sprich: "Initiative im Wortlaut")?
    • peeti 02.10.2019 16:42
      Highlight Highlight Nur das, was auf der Website steht: Das Modell «Gleichstellung Plus», 15 Wochen/Elternteil = 30 Wochen Elternzeit, bildet die aktuelle Diskussionsgrundlage für die Volksinitiative.
      Gibt dort übrigens eine Feedback-Möglichkeit, auch für Leute wie dich, die dem Anliegen wohl eher kritisch gegenüberstehen;)
    • LibConTheo 02.10.2019 17:13
      Highlight Highlight @peeti:
      Danke für die Antwort.
      Die Feedbackfunktion habe ich gesehen, und diese werde ich selbstverständlich beanspruchen ;)
  • Liselote Meier 02.10.2019 15:48
    Highlight Highlight In Erwägung das sich die SVP nicht getraut sich dermassen die Finger zu verbrennen mit einem Referendum (haben praktisch geschlossen dagegen gestimmt), würde ich meinen die 2 Wochen sind nun fast sicher.
    • anundpfirsich 02.10.2019 19:39
      Highlight Highlight Die 2 Wochen wurden ja schon bestätigt!
  • nine 02.10.2019 15:41
    Highlight Highlight kann ich nicht verstehen. Ich bin überzeugt, dass 4 Wochen an der Urne möglich wären. Ich bin enttäuscht von den Initianten.
    • peeti 02.10.2019 15:57
      Highlight Highlight Da der Vaterschafts"urlaub" nur ein Zwischenschritt zu einer (europaweit verbreiteten) Elternzeit ist, macht es vielleicht Sinn, Ressourcen für eine Elternzeitinitiative (Beginn Unterschriftensammlung 2020) zu sparen.
    • Max Dick 02.10.2019 15:58
      Highlight Highlight Wäre ziemlich sicher gescheitert. Und ist auch gut so. Entweder Elternzeit mit dem Hintergedanken, dass ein Paar selbst entscheiden kann ob Frau oder Mann den Job wieder aufnehmen, oder aber die zwei Wochen für den Vater sind wirklich genug.
    • Stiggu LePetit 02.10.2019 15:58
      Highlight Highlight Play it safe, my friend.
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Keller-Sutter gibt Deutschland einen Korb

Die Schweiz wird bei der Verteilung von Bootsmigranten nicht mitmachen. Das System sei nicht nachhaltig, sagt die Bundesrätin.

«Wir möchten, dass die Schweizer dabei sind», sagte der deutsche Innenminister Horst Seehofer kürzlich im Zusammenhang mit dem neuen Verteilmechanismus, den er zusammen mit seinem französischen Amtskollegen angestossen hat. Dieser sieht vor, dass in Italien und Malta ankommende Bootsmigranten mit einem festen Schlüssel in europäische Länder verteilt werden.

Doch Seehofers Aufruf war vergeblich: Mit einer Schweizer Beteiligung wird es vorerst nichts. Das System sei «nicht wirklich überzeugend», …

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