Schweiz
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Auftritt der Chaostruppe Mitglieder des Kollektivs werden demnächst vom Bundesgericht beurteilt. bild: ch media

Wie beleidigend darf ein Rap-Song sein?

Wie beleidigend darf ein Rap-Song sein, damit er noch von der Meinungsfreiheit geschützt ist? Die Antwort der Richter fällt anders aus als noch vor wenigen Jahren.

Andreas Maurer / ch media



Rapper Ensy war mal ein Hoffnungsträger der Schweizer Hip-Hop-Szene. Mit zwei Kollegen erreichte er 2013 Platz 4 der Charts. Mittlerweile ist seine Musikkarriere Geschichte. Doch seine Songtexte stossen noch immer auf Interesse, allerdings in einer ganz anderen Szene – in der Justiz. Es geht um eine Grundrechtsfrage: Wo endet die künstlerische Freiheit?

Ensy war der erste Rapper des Landes, der es dank expliziter Wortwahl zu einem Strafprozess schaffte. Das Spiel mit der Provokation war sein Marketinginstrument. So generierte er Schlagzeilen und baute sich ein Image als Gangsta-Rapper auf. In diesem Genre geht es darum, sich als Kriminellen zu inszenieren und krasser als die anderen zu sein. Krasser bedeutet auch: beleidigender.

Ensar «Ensy» Abazi, Jahrgang 1989, kam als Sechsjähriger im Familiennachzug von Mazedonien in die Schweiz, nach Pratteln BL. Als muslimischer Migrant fühlte er sich beleidigt von der SVP. Also beleidigte er SVP-Exponenten.

Ensy lud 2015 den Song «Scheiss uf euch» auf die Videoplattform Youtube. Darin fantasiert er über Gewalttaten gegen die SVP-Politiker Lukas Reimann, Roger Köppel und Christoph Mörgeli. Er stellte sich vor, wie er bewaffnet nach St. Gallen zu Reimann fahren würde, und dichtete: «Ich bi schadefroh, wenn dich öpper abeschloht.» Und falls er mal den Köppel treffe, wolle er wissen, wie es töne, wenn ein Knöchel breche. Zudem hoffe er, dass Mörgeli vergiftet werde.

Diese Songzeilen führten zu Strafprozessen

«Wär het gseit, SVP het ke Sex- Appeal, mis Motto: Natalie Rickli isch guet fürnes Fickli.»
Rapper Tilt und 200BPM

«Ich fahr bewaffnet nach St. Galle und dr Reimann isch in Atemnot. (…) Ich bi schadefroh, wenn dich öpper abeschloht.» Rapper Ensy

«Ich sägs öffentlich: Falls ich mal de Köppel triff, wott ich wüsse, wies tönt, wenn e Knöchel bricht.» Rapper Ensy

«Während ich am hoffe bi, dass Mörgeli vergiftet wird.»Rapper Ensy

Das Ende der Meinungsfreiheit?

Das Basler Strafgericht verurteilte Ensy 2016 wegen öffentlicher Aufforderung zu Gewalt. Das Urteil löste mediale Aufregung aus. Vom Ende der Meinungsfreiheit war die Rede. 2018 dann die Kehrtwende: Die zweite Instanz, das Basler Appellationsgericht, sprach ihn frei. Sein Verteidiger feierte das Urteil als Bekenntnis zur künstlerischen Freiheit.

Das mediale Echo war mittlerweile allerdings gering, da Ensy als Figur nicht mehr interessant war. Dieses Jahr hat das Gericht nun sein schriftliches Urteil publiziert, das in der öffentlichen Debatte bisher gar kein Thema war. Dabei machen sich die Richter darin grundsätzliche Gedanken, die für künftige Fälle wegweisend sein könnten.

Eine richterliche Warnung an die Rap-Szene

Das Interessante am Urteil zum Fall Ensy ist, dass die Richter darin einen Sinneswandel beschreiben. Heute würden sie einen Rapper wegen desselben Songs verurteilen, wie sie feststellen. Ensy kommt mit einem Freispruch davon, weil er von einem Anfängerbonus profitiert. Denn erst in der Zwischenzeit sei ein allgemeines Bewusstsein für derartige Grenzüberschreitungen entstanden.

Es ist ein spezielles Gerichtsurteil. Es zitiert vulgäre Verse auf Mundart und die wichtigsten Gangsta-Rapper des Nachbarlands, da diese zu einem Umdenken geführt hätten.

Als der Rapper seinen «Scheiss»-Song 2015 auf Youtube lud, fand gemäss dem Gericht in der Schweiz noch keine Debatte über die Grenzen von Rap-Songs statt. Inzwischen sei das Thema aber via Deutschland hier angekommen.

2018 löste die Verleihung des wichtigsten deutschen Musikpreises Echo an das Duo Kollegah und Farid Bang einen Skandal aus. Die Rapper standen wegen einer Textzeile über Holocaust-Opfer in der Kritik. Um zu betonen, wie gut man ihre Muskeln sehe, rappten sie: «Mein Körper ist definierter als von Auschwitzinsassen».

Der Skandal führte dazu, dass der Echo-Preis abgeschafft wurde. Doch strafrechtliche Folgen hatte der Song nicht. Die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft stellte Ermittlungen gegen die Rapper ein. Die Begründung: Der Vergleich sei «geschmacklos», im Gangsta-Rap aber üblich. Das Basler Gericht erwähnt zudem den deutschen Rapper Bushido, der Politiker beleidigt hatte, aber ebenfalls straffrei blieb.

Obwohl keines der deutschen Negativ-Vorbilder verurteilt wurde, könnten die Fälle für die Schweizer Justiz Folgen haben. Würde ein Rapper heute einen vergleichbaren Song ins Internet stellen, könnte er nicht mehr argumentieren, dessen Wirkung sei ihm nicht bewusst gewesen, schreibt das Gericht.

In Deutschland ist Rap ein Millionengeschäft. In der Schweiz fristet er ein Nischendasein. Als erster politisch provokativer Rapper positionierte sich der Waadtländer Stress mit seinem Song «Fuck Blocher», den er 2005 mit Bligg und Greis aufgenommen hatte. Was damals als Grenzüberschreitung wahrgenommen wurde, gilt mittlerweile als harmlos. Die Provokation bestand einzig aus dem Titel, im Songtext kam der Kraftausdruck nicht einmal vor. Inzwischen ist es ruhig um Stress geworden, er macht keinen Stress mehr.

Während in Deutschland Gangsta-Rapper die Spitze der Charts erobern und mit Beleidigungen für Furore sorgen, konnte sich die Szene in der Schweiz bisher nicht etablieren. Die Justiz scheint hierzulande aber gewillt zu sein, härter durchzugreifen.

Bundesgericht urteilt über Ricklis Rapper

Den künftigen Kurs wird das Bundesgericht demnächst vorgeben. Es hat den Fall von Berner Rappern zu beurteilen, die 2014 den Song «Natalie Rikkli» ins Internet stellten. Sie beschimpften die SVP-Politikerin Natalie Rickli auf eine derart derbe Weise, dass es unangebracht erscheint, alle kritischen Passagen in der Zeitung zu zitieren. Der Rap ist in einer geschmacklosen gewaltpornografischen Sprache geschrieben, welche die dümmsten Sexismus-Klischees erfüllt. So sei Rickli gut für ein «Fickli», und sie habe ihre Karriere sexuellen Gefälligkeiten gegenüber Parteifreunden zu verdanken, heisst es unter anderem. Das Berner Obergericht verurteilte die fünf Rapper wegen Beschimpfung und übler Nachrede, sprach sie aber vom Vorwurf der sexuellen Belästigung frei.

Die Generalstaatsanwaltschaft zog das Urteil ans Bundesgericht weiter, weil sie auf einer Verurteilung wegen sexueller Belästigung besteht. Umstritten ist nicht, ob die Aussagen inhaltlich eine sexuelle Belästigung darstellen. Umstritten ist, ob die Umstände dafür gegeben sind. Die Voraussetzung für eine sexuelle Belästigung ist grundsätzlich, dass Täter und Opfer am gleichen Ort anwesend sind.

Das Bundesgericht hat nun zu entscheiden, was Anwesenheit im Zeitalter des Internets bedeutet. Wenn die Rapper ihren Song auf Ricklis persönlicher Social-Media-Site gepostet hätten, wäre eine Verurteilung wegen sexueller Belästigung wahrscheinlich. Denn in diesem Fall hätte eine direkte Interaktion stattgefunden.

Die Frage ist nun, was es bedeutet, wenn man einen Rap-Song einfach so ins Internet stellt, ohne das Opfer direkt zu adressieren. Das Obergericht argumentiert, dass genau für solche Handlungen die Kategorie der Ehrverletzungen vorgesehen ist. Rickli hätte die Möglichkeit gehabt, sich den

Song nicht anzuhören. Deshalb schreibt das Obergericht, Rickli sei «durch den Text zwar beleidigt und in ihrer Würde verletzt» worden, «ihre sexuelle Integrität und die Selbstbestimmung» seien jedoch «unbeeinträchtigt» geblieben.

Das Urteil zeigt, dass die Justiz im Fall Rickli schon einen Schritt weiter ist als im Fall Ensy. Dass die Rapper die Grenzen der künstlerischen Freiheit überschritten haben, gestehen sie indirekt sogar selber ein. Den Schuldspruch wegen Beschimpfung haben sie nämlich akzeptiert. Jetzt geht es darum zu entscheiden, wie hart ein illegaler Rap bestraft werden soll.

Die Rapper aus Bern und Pratteln stammen aus unterschiedlichen Milieus. Ensy verkehrt in einer radikalen Moschee. Er steht unter Beobachtung des Nachrichtendienstes des Bundes, der eine Kopie des Urteils erhält.

Strafprozess führt zu einem Umdenken in linker Szene

Die Berner Rapper hingegen gehören der linksradikalen Szene um die Reitschule an. In diesem Umfeld hat der Strafprozess bereits etwas bewirkt.

Weil drei der fünf Angeklagten zum bekannten Rap-Kollektiv Chaostruppe gehören, sah sich dieses zu einer Stellungnahme genötigt. Die Rapper jammerten, es sei «absurd», dass sie nun als Sexisten angeprangert würden, da sie sich bekanntlich gegen jede Form von Diskriminierung positionieren würden.

Darauf mussten sich die Rapper Kritik aus der eigenen Szene anhören. Ein anderes linksradikales Kollektiv schrieb darauf, die «Chaostruppe» solle nicht mehr für Auftritte engagiert werden. Denn: «Sexismus bleibt Sexismus, egal von wem!»

Ensys Fans hatten anders reagiert: Sie deckten die SVP-Politiker mit Gewaltandrohungen ein. (aargauerzeitung.ch)

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68Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Turicum04 30.07.2019 08:56
    Highlight Highlight Und immer noch nichts gelernt? Rapper sind die Helden unserer Zeit! Diese Künstler singen von einer heilen Welt. Was wollen wir mehr? Nur ausführen müssen wir es.
  • BackpackOpi 30.07.2019 08:38
    Highlight Highlight Da finde ich Bushidos Part auf 30-11-80 viel extremer. Zitat, " Schlafe mit der Knarre unterm Kopfkissen, lass mal ein paar Cops f*cken und die Leichenteile ihren Familien dann per Post schicken."

    Wenn sich Politiker von solchen Halbstarken bedroht fühlen tun sie mir leid. Die Konsequenzen wird der "Künstler" dann selber ausbaden können indem seine Karriere den Bach runter geht. Rap ist im Aufschwung was Texte betrifft und das ist gut so, denn der Hörer will jetzt komplexe Texte mit einer positiven Aussage und keinen "F*ckdeinemutterslang" mehr hören.
  • murrayB 29.07.2019 18:59
    Highlight Highlight Ein Mazedonischer HipHopper meint er könnte sich in die Schweizer Politik einmischen... Da habe ich nur ein müdes lächeln übrig...
  • Glenn Quagmire 29.07.2019 13:14
    Highlight Highlight Immerhin ist klar, dass dieser Esny nicht das hellste Sternchen am Hip Hop Himmel ist. Wird wohl früher oder später ein Sozialfall werden.
    • Spooky 29.07.2019 18:51
      Highlight Highlight @Glenn Quagmire

      "Wird wohl früher oder später ein Sozialfall werden."

      Eher nicht. Beschränkte Leute haben meistens Erfolg. Nicht unbedingt in der Musik, aber im Leben allgemein.
  • Le_Raclette 29.07.2019 13:06
    Highlight Highlight Wie der rapgott sagte:

    "you find me offensive? I find you offensive for finding me offensive."

    • DieFeuerlilie 29.07.2019 14:55
      Highlight Highlight @Le_Raclette

      Keine besonders intelligente Aussage des Rapgottes.

      Oder was genau, meinst du, wollte er damit sagen?

      Vielleicht so etwas Philosophisches wie “Ich finde dich doof, weil du mich doof findest.“?
  • koks 29.07.2019 13:00
    Highlight Highlight "Die Rapper jammerten, es sei «absurd», dass sie nun als Sexisten angeprangert würden, da sie sich bekanntlich gegen jede Form von Diskriminierung positionieren würden."

    Die linksextreme Denkweise: Weil wir die 'Guten' sind, können wir per Definition gar nie böse sein. wtf.
    • satyros 29.07.2019 15:24
      Highlight Highlight Bitte zu Ende zitieren:

      "Darauf mussten sich die Rapper Kritik aus der eigenen Szene anhören. Ein anderes linksradikales Kollektiv schrieb darauf, die «Chaostruppe» solle nicht mehr für Auftritte engagiert werden. Denn: «Sexismus bleibt Sexismus, egal von wem!»"

      In der Linken gibt es eine starke Tendenz zu Kritik untereinander und es wird einem durchaus auch mal der Spiegel vorgehalten.
  • Wander Kern 29.07.2019 12:59
    Highlight Highlight Ruft die Zeitung an, die Kunstfreiheit ist tot.
  • Doktor Dosenbier 29.07.2019 12:25
    Highlight Highlight Gimma hat das auch mal gemacht, nur besser.

    Play Icon



    dr staat het mi gfiggt
    i figg di mitm lötkolba😍
  • Ricardo Tubbs 29.07.2019 12:23
    Highlight Highlight noch nie von diesen "rappern" gehört...rap ist leider seit den spätneunzigern tot (bis auf ganz wenige ausnahmen), die diskussion erübrigt sich also.
    • Fritz N 29.07.2019 12:45
      Highlight Highlight Oh, guck. Ein Kulturpessimist...
      https://de.wikipedia.org/wiki/Kulturpessimismus
    • Shimaner 29.07.2019 14:36
      Highlight Highlight Rap ist tot? Ich bin kein Hip-Hop-Jünger, aber von allen Genres ist Rap aktuell wohl am Lebendigsten. Und definitiv am populärsten.
    • Ricardo Tubbs 29.07.2019 14:48
      Highlight Highlight dann redest du aber von diesem autotune mumble rap mist...das hat für mich auch absolut gar nichts mit rap oder musik überhaupt zu tun.
  • Samuel Defurnier 29.07.2019 12:23
    Highlight Highlight Ich mag die Chaostruppe, dieser Song ist aber weder von der Truppe, noch sind es fünf Rapper, sondern vier plus eine Rapperin. Das wird in fast allen Berichten dazu nicht oderkaum erwähnt. Auch hier.

    Der Song ist nicht gerade sehr kreativ und es gäbe intelligenteres über die SVP zu sagen als sexistische Kacke, aber herrgott Rap darf unter die Gürtellinie gehen, sonst haben wir nur noch schulzimmertauglichen Rap a la Cro.
    • Ricardo Tubbs 29.07.2019 14:38
      Highlight Highlight cro hat nun aber grad gar nichts mit rap zu tun
  • THEOne 29.07.2019 12:20
    Highlight Highlight .... und baute sich ein image als gangstarapper auf.... meine fresse, i piss mich voll vor lachen...
    ist das der anführer der spreitenbacher kindergartengangstarapperwasweissichwas gang??
    ne lachnummer wie sie im buche steht und ich zweifle an der intelligenz eines jeden der den geistigen dünpfiff auch noch ernst nimmt
  • malu 64 29.07.2019 12:09
    Highlight Highlight Wir sind mündig genug. Wir können die Botschaft und Qualität von Texten selber beurteilen. Dafür brauchen wir ganz sicher keine Richter. Schade, das die Ressourcen der Justitz für solchen Quatsch missbraucht werden.
  • DemonCore 29.07.2019 12:02
    Highlight Highlight Für mich: Redefreiheit > Stil/Höflichkeit/Unverletzte Gefühle.

    Viele Dinge verletzen meine Gefühle und ich habe keine rechtliche Handhabe gegen sie: sämtliche Religionen, Gartenzwerge, SUVs und Leugnung des menschengemachten Klimawandels.

    Mit salafistischen Rappern und den anderen Ausgeburten einer missglückten Migrationspolitik habe ich bestimmt nichts am Hut. Dennoch bin ich der Meinung dass man abgesehen von eindeutigen Drohungen und Verleumdungen alles sagen können muss.

    Was genau ist das Problem an der Auschwitz-Zeile? Ein makaberer Vergleich? Ja. Verharmlosung? Nein.
  • Score 29.07.2019 11:24
    Highlight Highlight "Als muslimischer Migrant fühlte er sich beleidigt " und genau da sehe ich halt schon einen grossen Unterschied.
    Er wurde weder direkt bedroht noch persönlich beleidigt. Ensy hat hat aber direkt und Persönlich angegriffen. Weil er nicht einverstanden war mit der Meinung anderer (in diesem Fall SVP) hat er Politiker direkt und mit Namen angegriffen, beleidigt und bedroht. Das ist nicht das selbe und ich persönlich würde auch genau hier eine Grenze ziehen. Öffentliche diffamierung, Mobbing, Beleidigung oder Drohung geht für mich nicht unter Meinungsfreiheit.
  • giandalf the grey 29.07.2019 11:08
    Highlight Highlight Als Rapper darf ich also keine Geschichte erzählen, in der ich bekannte Persönlichkeiten mit Gewalt drohe. Wie wäre es also, wenn das gleiche in Buch- oder Filmform vorliegen würde? Darf ich einen Horrorfilm drehen über einen Linksradikalen, der rechte Politiker ermordet? Darf ich einen Krimi schreiben, in dem es darum geht, dass ein Serienmörder Green Arrow-Style dubiose Wirtschaftsführer lyncht ohne erwischt zu werden? Vermutlich schon, ist ja nur Fiktion. Wann begreifen die Leute endlich, dass das auch für Musik gilt? Wenn Rihana singt, dass sie jemanden erschiesst juckt das auch keinen!
    • judge 29.07.2019 12:33
      Highlight Highlight In den Filmen sind die Opfer fiktive Persönlichkeiten, in den erwähnten Liedern nicht! Kleiner aber feiner Unterschied!
    • Bowell 29.07.2019 12:51
      Highlight Highlight Ensy, bist Du's?
    • Roman h 29.07.2019 13:10
      Highlight Highlight Jeder darf singen das er jemanden erschiesst, nur darf er jemanden keinen Namen einer echten Person geben.
      Green Arrow killt ja auch nicht echte Personen sondern erfundene.
      Bevor sie also von dem anderen erwarten das sie etwas begreifen sollten sie den unterschied zwischen Fiktion und echten Personen begreifen.
      Ich töte Roger Köppel ist egal in welcher Form keine Fiktion
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bene86 29.07.2019 11:08
    Highlight Highlight "Rapper" Ensy war mal "Hoffnungsträger der Schweizer Hiphop-Szene..."

    Soll ich lachen oder weinen ab diesem Satz?
    • Ricardo Tubbs 29.07.2019 12:24
      Highlight Highlight word, mit mory / griot ist auch der letzte gute CH rapper gegangen...
  • Hosesack 29.07.2019 11:05
    Highlight Highlight Solange die Kids Fikkli auf Rikkli rappen wirds am Frauenfelder wohl noch eine Weile dauern bis eine heimische Crew Headliner ist.
  • LCT 29.07.2019 11:02
    Highlight Highlight "Das Interessante am Urteil zum Fall Ensy ist, dass die Richter darin einen Sinneswandel beschreiben. Heute würden sie einen Rapper wegen desselben Songs verurteilen, wie sie feststellen."

    Nun stellt sich die Hauptfrage: Wurden nun die Songs in dieser Zeit verwerflich oder die Auffassung unserer Gesellschaft? ;)

    Ich tippe auf zweiteres.
    • Joe Smith 29.07.2019 13:57
      Highlight Highlight Weder noch. Es geht nur um den Vorsatz. Ist aber halt schwierig, wenn – wie üblich – über einen Gerichtsfall nur unvollständig oder sogar geradeheraus falsch berichtet wird ohne einen Link zum Urteil anzufügen.

      Hier die vollständige Begründung zum Nachlesen. Interessant ist es erst ab Punkt 3. https://tinyurl.com/yx9dxexl
  • Gordon Blue 29.07.2019 11:01
    Highlight Highlight Gibt es eigentlich schon einen Bundesgerichtsentscheid hinsichtlich schlechter Wortspiele in Zusammenhang mit Stress?
  • GurMadh 29.07.2019 10:52
    Highlight Highlight Was ich an Ensy interessant oder eben lustig finde ist, dass er sich als religiös sieht, aber gleichzeitig die übelsten Texte schreibt, er solle mal seinen Grossvater fragen was Glauben heist, den die Generationen wusste es noch, im gegensatz zu ihm und den heutigen Generation, aber was soll man von einem schon erwarten, der sein Islamisches Sunnitentum gegen den Sektenglauben der Wahabiten austauscht.
    • Manuel Schild 29.07.2019 14:55
      Highlight Highlight Als seine Mutter erkrankte gab er die Schuld seinem starken Alkohol- und Drogenkonsum. Darum dann der Weg zum Glauben. Wie das so oft der Fall ist.
    • GurMadh 29.07.2019 18:11
      Highlight Highlight Mir war die Erkrankung seiner Mutter nicht bewusst, ich hoffe es geht ihr besser. Dass er ein Alkohol und Drogenproblem hatte wusste ich auch nicht, ich hoffe er konnte sich davon lösen. Den Glauben halte ich für wichtig, war jedoch sehr enttäuscht ihn auf der Seite der izrs zu sehen, die ich nicht als vertretter oder anhänger des offiziellen sunnitischen islam sehe, sondern mitglieder der wahabitischen sekte.
  • Olmabrotwurst vs. Schüblig 29.07.2019 10:51
    Highlight Highlight Politiker sind weicheier was das abelangt.
  • Pinkerton 29.07.2019 10:46
    Highlight Highlight Das Schöne an der Meinungsäusserungsfreiheit ist doch, dass bei solchen Songtexten auch der Hinterletzte merkt, dass dieser armselige Rapper nicht besonders hell auf der Platte ist.
  • Gipfeligeist 29.07.2019 10:25
    Highlight Highlight Ein guter Rapper hat es nicht nötig, namentlich auf die Personen einzugehen. Ich finde es problematisch sobald mit "ich hoffe dass Mörgeli vergiftet wird" eine Gewalttat gegen eine Person angedroht wird.
    Ansonsten finde ich, dass in Raptexten jede Kunst erlaubt ist. Ein "ich fcke deine Mutter" ist so gesehen ein Stilmittel und unterscheidet sich von Drohungen
    • Aithria 29.07.2019 12:36
      Highlight Highlight Ein Stilmittel zwar, das an Einfallslosigkeit kaum zu übertreffen ist. Es herrscht allgemeine Wortarmut unter dem gemeinen Rappervolk (es wird aus derselben Suppe geschöpft wo der Vorgänger bereits seine Logorrhoe hineingewürgt hat) welches mit Sicherheit mit allgemeiner gedanklicher Armut abgeglichen ist.

      Gangsta-Rap ist ein Lifestyle. Man prahlt damit, wie man dank seinem schlechten Charakter nach Geld und Macht trachtet und das unter Missachtung jedweden Anstandes durchsetzt.

      Selber mag ich Rap sehr.Kann zb Pöbel MC empfehlen oder Kt Gorique. Auch den früheren Retrogott, frühere IAM etc.
    • Jaberg Stefan 29.07.2019 14:33
      Highlight Highlight Kommt darauf an, zu wem Du das sagst/rappst. Dann einfach nicht jammern, wenn der Gegenüber agressiv auf Dein "Stilmittel" reagiert....das könnte manchmal auch Weh tun.
  • Lukas Aurelius 29.07.2019 10:24
    Highlight Highlight Jösses... das ist ja im Querschnittvergleich zur Rap-Szene schon fast Blüemlirap.
  • Weiterdenker 29.07.2019 10:17
    Highlight Highlight Haha, ich mag die Ironie am Ende des Artikels. Linksradikale sind teilweise so von ihrer Ideologie verblendet, dass sie gar nicht erkennen, dass sie ihr selbst widersprechen. "Wir sind gegen Diskriminierung, also können wir nicht diskriminieren" - Genau, und ich bin Schwarz, deshalb kann ich nicht rassistisch sein.
    • DemonCore 29.07.2019 11:50
      Highlight Highlight Vlt meinten sie das ja nicht sarkastisch, aber es ist in gewissen Kreisen tatsächlich ein Axiom, dass Angehörige von Minderheiten nicht diskriminieren können. Wir sehen das ja auch bei uns in der Geschlechterdebatte. Wenn Frauen und Männer nicht gleich sind, in irgend einer Messgrösse, ist immer männliche Diskriminierung dafür verantwortlich, und Männer können nicht diskriminiert sein.
    • satyros 29.07.2019 12:37
      Highlight Highlight Du hast diesen Absatz schon fertig gelesen? Andere Linksradikale fanden diese "Verteidigung" nämlich genau so dumm wie Du und ich. Sie fordern deshalb, diese Rapper nicht mehr auftreten zu lassen.
    • Weiterdenker 29.07.2019 17:11
      Highlight Highlight @satyros: Klar hab ich das, deshalb auch das "teilweise" 🙂

      @DemonCore: Ich weiss. Diese Logik verstehe ich aber überhaupt nicht. Jeder kann immer diskriminierend sein, egal welcher Hautfarbe, Religion, Herkunft oder Geschlecht er entspricht. Gewisse Gruppen können, da sie in der Minderheit sind, sicherlich weniger repressiv sein, weil sie weniger Macht als andere Gruppen haben, das bedeutet aber nicht, dass nicht auch diese Gruppe diskriminierend sein kann. Auf YT gibt es z.B. Videos, in denen Schwarze behaupten, sie können nicht rassistisch sein aus diesem Grund, ein gutes Beispiel m.M.n. hierfür.
  • geisit 29.07.2019 10:04
    Highlight Highlight Mensch, es scheint mir, dass viele Leute einfach zu empfindlich sind. Ich mag die heutige Rapszene überhaupt nicht, aber Bestrafungen und Verbote haben immer das Gegenteil bewirkt. Auch die Haltung der Medien, bezüglich "skandalöser Kunst" ist fragwürdig. Je mehr man darüber liest/ informiert wird, desto eher wird konsumiert/ gedownloadet. Ignorieren wäre, glaube ich, effektiver. Man sollte auch bedenken, dass es lediglich Wörter sind und keine Taten. Nach dem Motto: Hunde, die bellen, beissen nicht.
    • rudolf_k 29.07.2019 10:14
      Highlight Highlight Sehe ich auch so. Keiner der genannten 'Künstler' betreibt Rap auch nur annähernd semi-professionell. Erst durch diese Gerichtsfälle bzw. durch die Berichterstattung der Medien bekommen sie überhaupt Aufmerksamkeit.
    • Walter Sahli 29.07.2019 10:17
      Highlight Highlight Vor der Tat kommt das Wort und vor dem Wort der Gedanke.
      Hass und Hetze haben nichts mit freier Meinungsäusserung zu tun. Das gilt nicht nur für Trump, die SVP und Gölä sondern für alle.
    • walsi 29.07.2019 10:28
      Highlight Highlight Zitat: "Man sollte auch bedenken, dass es lediglich Wörter sind und keine Taten."

      Ist es nicht das was man der AfD in Deutschland vorwirft, dass ihre Wortwahl die Leute radikalisiert und den Anschlag auf Walter Lübcke ermöglichte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • P. Silie 29.07.2019 10:03
    Highlight Highlight Naja, ich nehme mal an der Fall unterscheidet sich insofern an der politischen Message der/des jeweiligen Künstler/s/in. Sollte die Message gegen Leute gerichtet sein, die nicht alles kunterbunt oder rosarot sehen, geht das erfahrungsgemäss OK.
    • Wander Kern 29.07.2019 12:59
      Highlight Highlight Hast Du den Text gelesen?
    • Mutzli 29.07.2019 17:55
      Highlight Highlight @P. Silie

      Erwähnter Fall Nr.1: Song 2015 vs. SVP, Urteil 2016: Verurteilung. Gang vor zweite Instanz 2018: Freispruch.

      Fall Nr. 2 in Deutschland 2018: Sexismus & Antisemitismus (nicht sehr kunterbunt rosarot), keine Verurteilung.

      Fall Nr. 3: 2014 erschienen vs. SVP-Mitglied. Verurteilt vor Bundesgericht in 2 von 3 Punkten, dann wohl vor Bundesgericht in 3 von 3.


      ...Wie quetschen Sie jetzt genau da Ihre These rein?

      Wettern über die bösen Gutmenschen in allen Ehren, aber wie wärs bei nem Artikel der Ihnen nicht in allen Punkten widerspricht?
  • Erster-Offizier 29.07.2019 09:57
    Highlight Highlight Rede-/Meinungsfreiheit > Gefühlsunversehrtheit

    Was Redefreiheit angeht, wünsche ich mir amerikanische Zustände. Dank des 1. Verfassungszusatzes dürfen Amerikaner alles sagen, was nicht direkt zu Gewalt aufruft oder verleumderisch ist.

    Bei uns sind immer noch Beschimpfungen verboten. Stgb Art. 177

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