Schweiz
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Tierversuche mit Kaninchen

Tierversuche mit Kaninchen an der ETH Zürich, aufgenommen 1955.  bild: eth-bibliothek Zürich, fotograf: Photographisches institut der eth zürich

4 Initiativen, 4 Niederlagen: So erfolglos war der Kampf gegen Tierversuche bis jetzt

Tierversuche sind umstritten. Eine frisch lancierte Initiative nimmt einen neuen Anlauf, diese zu verbieten. Bislang wurden jedoch jegliche Unternehmungen für ein Verbot vom Volk abgeschmettert. Eine Chronik.



Diese Woche wurde die Volksinitiative «Ja zum Tier- und Menschenversuchsverbot» lanciert. Rund 80 Organisationen und Unternehmen unterstützen das Anliegen – darunter Vertreter von der SP und den Grünen sowie verschiedene Tierschutzgruppen und Tierparteien. Die Initianten haben bis am 3. April 2019 Zeit, die nötigen 100'000 Unterschriften zu sammeln. 

Es ist bei weitem nicht das erste Mal, dass das Schweizer Stimmvolk über die Forschung an Tieren abstimmt. Tierversuche sind umstritten und lösen immer wieder emotionale Debatten aus, wie die folgende Chronik zeigt. 

1978 Tierschutzgesetz: Mehr als nur das Strafgesetz

Am 9. März 1978 stimmte das Schweizer Volk das erste Mal über die Einführung eines Tierschutzgesetzes ab. Vorher war der Tierschutz lediglich im Strafgesetzbuch geregelt. Doch bereits damals wurde das Gesetz harsch kritisiert. Für Tierschützer war es zu lasch. Besonders Tierversuche würden zu wenig eingeschränkt, hiess es.

Als Reaktion wurde eine Initiative lanciert. Sie forderte die Vivisektion bzw. operative Eingriffe an lebenden Tieren, in der ganzen Schweiz zu verbieten. Doch das Begehren kam nicht weit und scheiterte bereits in der Unterschriftensammlung. 

Tierversuche von 1983 bis 2016

Tierversuche von 1983 - 2016
Infogram

Die Anzahl Tierversuche ist seit 1983 rasant gesunken. 2016 waren es noch 629'773 Versuche. 

1985 Initiative I: Ein Vorschlag gegen das «schlechte» Gesetz

Als Reaktion auf das «schlechte» Gesetz lancierte Franz Weber, Journalist und Umweltschützer, 1981 die Initiative «Zur Abschaffung der Tierversuche und der Vivisektion». 

1985 konnte das Schweizer Stimmvolk über den Vorschlag abstimmen. Weber und die Initianten scheiterten. Das Stimmvolk schmetterte die Initiative mit 72,2 Prozent Nein-Stimmen ab. 

  

1992 Initiative II: Weg vom Tierversuch!

Sieben Jahre nach der ersten abgelehnten Initiative zum Verbot von Tierversuchen wurde der zweite Versuch gestartet. Die Initiative trug den Titel «Zur drastischen und schrittweisen Einschränkung der Tierversuche (Weg vom Tierversuch!)». Sie wollte kein absolutes Verbot von Tierversuchen, forderte aber eine sehr restriktive Einschränkung. Ausnahmen sollten nur vom Bund erlaubt werden. 

Aber auch dieser Vorschlag ging unter: Lediglich 39,3 Prozent der Schweizer Stimmbevölkerung stimmte ihm zu. 

Tierversuch, Taube mit Brille, Blickregistriergerät für Autofahrer

An einer Taube wird 1974 ein Blickregistriergerät für Autofahrer getestet.  bild: Eth-Bibliothek Zürich / fotograf: hans witschi

1993 Initiative III: Die Angst vor dem Outsourcing ins Ausland

Die nächste Initiative liess nicht lange auf sich warten: Knapp ein Jahr später und mit einem klareren Titel («Zur Abschaffung der Tierversuche»), forderten Tierschutzorganisationen wiederum ein Verbot sämtlicher Tierversuche in der Schweiz. 

Doch auch Initiative Nummer drei scheiterte an einem überwiegendem «Nein». 72,2 Prozent wollten kein Verbot. Selbst Tierschützer kritisierten die Vorlage – zu leicht würde das Verbot durch Outsourcing ins Ausland umgangen werden können, hiess es.

1998 Initiative IV: Die Sache mit der Genmanipulation

Fünf Jahre später reichte die Arbeitsgruppe «Gentechnologie SAG» die Initiative «Zum Schutz von Leben und Umwelt vor Genmanipulation (Gen-Schutz-Initiative)» ein. 

Ein emotionaler Streit entbrannte. An der Seite der SAG kämpften auch Tierschutzverbände. Ihr Ziel: Gentechnische Manipulationen an Tieren zu verbieten. 

Wenig überraschend scheiterte auch diese Initiative – sie wurde in keinem einzigen Kanton angenommen. 66,7 Prozent aller Stimmen sagten Nein.

Zwei Personen in Affenkostuemen warten vor dem Bundeshaus West bei der Unterschriftenuebergabe fuer die Petition

Zwei Personen in Affenkostümen demonstrieren gegen Tierversuche an Affen. Bild: KEYSTONE

2014 Rhesusaffen: Ein neuer Streit entbrennt

Nach den zahlreichen Niederlagen wurde es längere Zeit ruhig. Doch der Streit um Tierversuche brodelte weiter. 2014 kam es zu einem erneuten Eklat: Nicht wegen einer Initiative, sondern wegen eines Neurowissenschaftlers.

Seit 2009 wurden in Zürich keine Tierversuche an Primaten mehr durchgeführt. Am 24. April 2014 reicht der Neurowissenschaftler Valerio Mante ein Gesuch bei der Tierversuchskommission des Kantons Zürich ein. Er wollte zwei oder drei Rhesusaffen untersuchen, um daraus Erkenntnisse für die Behandlung von psychischen Krankheiten wie Schizophrenie zu ziehen. 

Das Veterinäramt bewilligte das Gesuch von Mante. Drei Mitglieder der elfköpfigen Tierversuchskommission erhoben jedoch Einsprache dagegen. Der Versuch verletze die Würde des Tieres, wurde argumentiert. Der Regierungsrat wies den Rekurs im Dezember 2015 ab. 

Tierschützer zogen den Fall an das Verwaltungsgericht weiter. Im April 2017 entschied das Verwaltungsgericht über den Fall. Sie gaben dem Neurowissenschaftler recht und bezeichneten den Tierversuch als bewilligungsfähig.

2017 Initiative V: «Tiere raus, raus aus den Laboren!»

Nach dem Entscheid des Verwaltungsgerichts formte sich Widerstand: Im Mai versammelten sich rund 300 Aktivistinnen und Aktivisten in der Zürcher Innenstadt. Sie demonstrierten für ein Verbot von Tierversuchen. «Die ETH ist schuldig, die Uni macht mit, auf Kosten der Tiere ein Mordsprofit!», skandierten sie. Und immer wieder: «Tiere raus, raus aus den Laboren!»

Tierversuche nach Tierarten

Tiere
Infogram

Am meisten medizinische Versuche werden an Mäusen (410'577), gefolgt von Vögeln (75'834) und Ratten (75'128) durchgeführt. 

Fünf Monate später liegt die nächste Tierversuchs-Initiative druckfrisch bereit – und wartet auf die 100'000 Unterschriften. Ziel von Initiant Simon Kälin-Wert und dem Komitee ist es, Tierversuche per Gesetz als Quälerei und Verbrechen einzustufen. 

Tierversuche Makake Affe Primatenstuhl

Ein Makake-Affe wird in einem Labor untersucht.  Bild: swp.de

Doch bereits jetzt formt sich der Widerstand. Die Schweiz habe schon heute eine der umfassendsten Tierschutzgesetzgebungen weltweit, so das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV). Jeder einzelne beantragte Tierversuch müsse von einer kantonalen Tierversuchskommission begutachtet werden.

Ob sich die fünfte und neuste Initiative durchsetzen bzw. überhaupt zustande kommen wird, zeigt sich am 3. April 2019. Bis dann müssen 100'000 Unterschriften gesammelt worden sein.

Aktivisten retten 1000 Hunde vor Hundefleisch-Festival

abspielen

Video: srf

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47Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • 4kant 06.10.2017 14:58
    Highlight Highlight Wenn alle Gegner von Tierversuchen den Platz einnehmen von Versuchstieren, dann können wir getrost auf Tierversuche verzichten.
    • 4kant 07.10.2017 10:56
      Highlight Highlight @Pokus
      Das würde heissen, es wäre okay, krebserregende Make-Up-Puder zu verkaufen, aber nicht okay krebserregende Medikamente zu verkaufen.
      Wie begründen Sie das?
    • malu 64 07.10.2017 12:34
      Highlight Highlight Vielleicht sollte man den ganzen Chemiekram in Frage stellen und die Alternativen Formen der Medizin fördern statt eine Pille einwerfen welche mehr Nebenwirkungen hat als die eigentliche Krankheit.
    • Victarion 07.10.2017 14:24
      Highlight Highlight @malu: Völlig richtig. Bei ALS, einem Herzfehler, Autoimmunerkrankungen, Krebs sind alternative Formen der Medizin natürlich sehr hilfreich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • malu 64 06.10.2017 13:28
    Highlight Highlight Wo immer ein Tier in den Dienst des Menschen gezwungen wird, gehen die Leiden, die es erduldet, uns alle an.
    Die Menschheit lässt sich grob in zwei Gruppen
    einteilen: in Tierfreunde und vom Leben Benachteiligte.
  • ChlyklassSFI 06.10.2017 13:23
    Highlight Highlight Entweder sind uns Tiere so ähnlich, dass wir unsere Körper vergleichen können damit oder nicht. Wenn es so ist, sollten wir uns fragen, ob wir Tierversuche durchführen wollen, obwohl Tiere uns so ähnlich sind. Wenn die Tiere aber uns nicht ähnlich sind, sollten wir auch keine Versuche machen.
    Es taucht immer wieder auf: Man macht Dinge mit Tieren, die man mit Menschen nie machen würde. Nur weil sie Tiere sind.
    • Victarion 06.10.2017 17:10
      Highlight Highlight Entweder sind uns Zellkulturen/computermodelle so ähnlich, dass wir unsere Körper vergleichen können damit oder nicht. Wenn es so ist, sollten wir uns fragen....
    • ChlyklassSFI 07.10.2017 19:05
      Highlight Highlight Also willst du sagen, dass Computermodelle nicht möglich sind? Glaubst du daran?
    • Victarion 07.10.2017 23:30
      Highlight Highlight @datsyuk: nein, ich wollte ihr argument welches sie von der peta seite haben ins lächerliche ziehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fritzeli 06.10.2017 12:36
    Highlight Highlight Fallbespiel:
    Eine Epidemie kostet in der Schweiz 2’000 Menschenleben weil sie neuartig und nicht erforscht ist. Man bemüht sich ein Gegenmittel zu finden und stösst dabei auf eine weitere Blockade, die Gesetzgebung welche den Versuch des heilbringenden Medikaments an Tieren verbietet. Dadurch ist die Forschug gezwungen auf Menschenversuche umzustellen, währenddessen weitere Menschen an der Folge der Grippe sterben und nichts dagegen getan werden kann. Zudem erkennt man, dass das Medikament versagt und an Menschen tödlich ist.
    All dies hätte man an Tierversuchen feststellen können.
    • ChlyklassSFI 06.10.2017 13:17
      Highlight Highlight Ob das so ist, weisst du nicht.
    • Platon 06.10.2017 13:37
      Highlight Highlight @Fritzeli
      Fallbeispiel: Hätte man Aspirin an Tieren gestestet wäre es nie auf den Markt gekommen, da es die meisten Tiere nicht vertragen. Mein Fallbeispiel ist echt, deins blosses was wäre wenn blablabla. Fakt ist, dass Zierversuche meist kaum was über die Wirkung am Menschen aussagen können.
  • Paddiesli 06.10.2017 11:45
    Highlight Highlight Macht eure Test gefälligst am Menschen und lasst die Tiere in Ruhe! Tests an Tieren sagen meistens gar nichts aus über die Wirkung am Menschen. Testet an Zellkulturen, synthetischen Organen und Computermodellen.
    • Wehrli 06.10.2017 13:28
      Highlight Highlight Wenn es so einfach wäre ... Die Leute machen die Tierversuche nicht aus Spass, sondern aus Notwendigkeit.
  • nilsnektarine 06.10.2017 11:33
    Highlight Highlight Ich denke, es ist auch ein Problem, dass die Leute zu wenig Bescheid wissen. Ich studiere Veterinärmedizin, und wenn ich ein Praktikum habe, bei dem wir Studenten trächtige Stuten zu Übungszwecken untersuchen, gilt das bereits als Tierversuch, und muss dementsprechend gemeldet und bewilligt sein. Viele Leute denken aber leider beim Wort Tierversuch gleich an Affen mit offener Schädeldecke und Drähten im Gehirn, die unter furchtbaren Schmerzen gequält werden.
    • ChlyklassSFI 06.10.2017 13:17
      Highlight Highlight Du wirst einfach daran gewöhnt, dass es normal ist, Tiere dafür zu benutzen.
    • 4kant 06.10.2017 15:01
      Highlight Highlight Eine echt krass engstirnige Definition von "Tierversuch".
      Ist es folglich auch ein meldepflichtiger Tierversuch, wenn die Assistenzärzte reihherum an mir denselben Untersuch wiederholen, um in zu lernen?
      Das hatte ich nämlich schon erlebt.
    • nilsnektarine 06.10.2017 16:21
      Highlight Highlight @Datsyuk Ist es denn nicht normal, gynäkologische Untersuchungen bei Stuten auch tatsächlich an Stuten zu üben?Sollen wir stattdessen Menschen nehmen? Es ist ja auch nicht so, dass wir keine Ahnung haben, was wir tun und die Tiere jedes Mal verletzen. Kein Meister ist je vom Himmel gefallen, irgendwie muss mann praktische Erfahrung sammeln, und das geht nun mal nicht mit einer Powerpoint-Präsentation...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chili5000 06.10.2017 11:20
    Highlight Highlight So sehr es schmerzt wenn Tiere leiden müssen, aber das ist leider der Preis den wir für die Forschung für die Heilung von Krankheiten zahlen müssen. Ich glaube solange man keine 100% alternative hat und in der Schweiz so selten an Tieren geforscht wird haben solche initiativen keine Chance.
    • Wehrli 06.10.2017 13:29
      Highlight Highlight Ja da kann man nichts machen... zurück ins Jutezelt, blaubar ...
  • Füdlifingerfisch 06.10.2017 11:03
    Highlight Highlight Da muss ich mich der Meinung des BLV‘s anschliessen. Diese kantonalen Kommissionen erlauben nicht mir nichts dir nichts irgendwelche Arten von Folter. Und irgendwoher muss man halt Medikamente testen, bevor noch Menschen zu Schaden kommen
    • Wehrli 06.10.2017 13:27
      Highlight Highlight Der Mensch steht nun mal über dem Tier, das ist bei jeder Spezie so. So und jetzt "hate" und trab auf deinem rosaroten Einhorn in den Sonnenuntergang.
    • ChlyklassSFI 06.10.2017 15:42
      Highlight Highlight Wehrli, der Mensch ist auch ein Tier.
    • Spektor 06.10.2017 22:45
      Highlight Highlight @Wehrli kannst du mir logisch erklären wieso der Mensch über dem Tier steht? Da hak ich immer an.
  • mike2s 06.10.2017 10:56
    Highlight Highlight Die Tierschützer machen den Fehler das sie einfach zu viel wollen. Wenn sie Initiativen lancieren wurden die eine echte Chance haben, könnten sie vielleicht einen wirksamen Gegenvorschlag (direkt oder indirekt) heraus holen. Aber solange jeder Kompromiss ein Verrat am den herzigen Tierli ist, kommen sie nie auf einen grünen Zeig.
    • öpfeli 06.10.2017 11:25
      Highlight Highlight ja weil es um Leben geht. Bei Leben sollte es keinen Kompromiss geben. Das verstehen Tierschützer.
    • Silent_Revolution 06.10.2017 11:37
      Highlight Highlight Gewisse Anliegen lassen nun mal keine Kompromisse zu.

      Es ist unbestritten, dass Tierversuche das Leben des Menschen vereinfachen. Das ist allerdings die einzige Argumentation für deren Richtigkeit seitens der Befürworter. Ziemlich schwach!

      Auch die Sklaverei vereinfachte das Leben des weissen Mannes. Zu Beginn hatte die Abschaffung auch keine Chance und es gab auch zum Schluss Stimmen die Kompromisse forderten : "Lasst uns doch wenigstens ein paar davon"

      Aber ich muss aufpassen mit solchen Vergleichen, sonst muss ich noch von meinem Amt als arbeitsloser Schmarotzer zurücktreten!
    • mike2s 06.10.2017 13:42
      Highlight Highlight @Blaubär Mit einer kompromisslosen Haltung erreicht man gar nichts, ausser dem Stolz nicht nachgeben zu habe und es werden weiterhin Katzen in irgendwelchen Schraubstocke gespannt.
      Wenn man sich aber zusammen setzen würde und sich überlegt wie man schonender zur gleichen Erkenntnis kommt, wären echte Fortschritte möglich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Theor 06.10.2017 10:35
    Highlight Highlight Wenn es darum geht, die eigene Sterblichkeit zu verdrängen und das Leben noch um ein bis zwei Jährchen zu verlängern, geht der Mensch sowieso über Leichen. Weil der Mensch glaubt, er stehe über dem Rest der Natur, werden Tiere immer als Sündenböcke herhalten müssen.
    • 4kant 06.10.2017 15:17
      Highlight Highlight @Theor
      Über Leichen zu gehen, um am Leben zu bleiben ist das natürlichste der Welt, ganz besonders für die Tiere. Tiere fressen und werden gefressen. Man sagt dem Nahrungskette, oder Kreislauf des Lebens.
      Und weil der Mensch teil dieses Kreislauf des Lebens ist, tötet er eben Tiere, um sie zu essen. So, jetzt nehme ich noch ein Stück der Entenbrust, die vom Mittagessen übrig geblieben ist.
    • Theor 06.10.2017 15:50
      Highlight Highlight Abgesehen davon, dass es hier um Tierversuche und nicht um die Nahrungskette geht - und damit Ihr Kommentar per se verfehlt ist - ist es sehr heuchlerisch, dass ganze als natürlicher Teil des Nahrungskreislaufes darzustellen zu wollen. Kein anderes Lebewesen züchtet seine Nahrung (zahlenmässig weit über der natürlichen Populationsanzahl) und zelebriert Massenschlachtungsanlagen um sein Essverhalten zu rechtfertigen. Also hat das ganze überhaupt nichts mit Natürlichkeit zu tun. Aber das Ganze lässt sich eben nur mit Selbstgefälligkeit und Ignoranz aufrechterhalten.
    • 4kant 06.10.2017 18:17
      Highlight Highlight @Theor
      Ameisen halten sich Blattläuse und melken sie, oder versklaven andere Ameisenvölker.
      Es gibt Insekten, die legen ihre Eier in die Körper von anderen, lebenden Tieren, damit die Larven, was zu fressen haben, sobald sie schlüpfen.
      Dann gibt es noch viele Arten von Parasiten, die sich ein Haustier halten
    Weitere Antworten anzeigen
  • chnobli1896 06.10.2017 10:19
    Highlight Highlight Tierversuche sind etwas vom widerlichsten was es gibt. Im 21. Jahrhundert sollte die Menschheit fähig sein anders zu forschen oder die Medikamente (oder Ähnliches) auf andere Art und Weise zu testen.
    • Bav 07.10.2017 01:47
      Highlight Highlight Biologische Systeme sind auch im 21. Jarhundert noch lange nicht genug erforscht um Tierversuche zu ersetzen.

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