Schweiz
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ARCHIV --- ZUM GEPLANTEN TABAKGESETZ DES BUNDES STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILD ZUR VERFUEGUNG --- Zigaretten im Shop der BP-Tankstelle in Oftringen im Kanton Aargau, aufgenommen am 4. November 2010. (KEYSTONE/Gaetan Bally) *** NO SALES, NO ARCHIVES ***

Malboro, Chesterfield, L&M, Pall Mall, Lucky Strike, Kent, Parisienne, Winston, Camel, Natural American Spirit sind die bekanntesten Tabakprodukte, die in der Schweiz hergestellt werden. Bild: KEYSTONE

So vergiften Schweizer Tabakkonzerne Afrikaner mit Trash-Zigis

Tabak gehört zu den wichtigsten Exportprodukten der Schweiz. Eine Recherche deckt nun auf, dass die für Afrika hergestellten Zigaretten schädlicher sind, als die für den europäischen Markt. 



«Für ihre Schokolade ist die Schweiz weltweit berühmt. Weniger bekannt ist, dass das Land fast gleich viele Zigaretten exportiert. Dabei sind die für Afrika hergestellten Zigaretten giftiger als die für den europäischen Markt.» 

So beginnt die Reportage der Lausanner Journalistin Marie Maurisse. In ihrer aufwendigen Recherche «Heisse Luft und schwarzer Rauch» deckt sie einen skandalösen Doppelstandard auf: Die von Philip Morris und Japan Tobacco International in der Schweiz hergestellten und in Marokko verkauften Zigaretten zeigen markant höhere Partikel-, Nikotin- und Kohlenmonoxidwerte als die für den Heimmarkt produzierten.

«Die Exporteinnahmen aus Tabakprodukten ist vergleichbar mit jenen aus Käse oder Schokolade.»

KPMG-Studie

75 Prozent der Schweizer Zigaretten werden exportiert

Im Jahr 2016 wurden in der Schweiz 34,6 Milliarden Zigaretten, also knapp zwei Milliarden Päckli, hergestellt. Etwa 25 Prozent davon waren für den Binnenmarkt bestimmt. Fast 75 Prozent wurden exportiert, heisst es im Artikel von Maurisse. «Der Geschäftszweig ist für die Schweizer Wirtschaft von Bedeutung. Die Exporteinnahmen aus Tabakprodukten im Jahr 2016 (561 Millionen Franken) sind vergleichbar mit den Exporteinnahmen wichtiger Schweizer Exportgüter wie etwa Käse (578 Millionen Franken) oder Schokolade (785 Millionen Franken).» Zu diesem Schluss kommt eine Ende 2017 veröffentlichte Studie von KPMG.

Marokko und Südafrika sind nach Japan die zweitwichtigsten Zielländer für den Export von Schweizer Zigaretten. Im Jahr 2017 wurden laut der Recherche der Journalistin 2900 Tonnen Schweizer Zigaretten nach Marokko exportiert – das sind rund 3,625 Milliarden Stück. In den Mini-Märkten des Landes kostet eine Packung 33 Dirham (CHF 3.50). Die Schachteln sind deklariert: Sie tragen einen Stempel mit Sicherheitsdruckfarben der Schweizer Firma SICPA.

Zigaretten in Marokko sind schädlicher

Nun hat Maurisse den Teer-, Nikotin- und Kohlenmonoxidgehalt von Zigaretten, die in Europa und in Marokko konsumiert werden, untersuchen lassen. Die Ergebnisse sind eindeutig: Zigaretten, die auf Schweizer Boden hergestellt, aber in Marokko verkauft werden, sind viel stärker, haben ein wesentlich höheres Suchtpotenzial und sind zudem deutlich giftiger als Zigaretten, die in der Schweiz oder in Frankreich zu kaufen sind.

Die Menschen in Marokko rauchen Zigaretten, die schädlicher sind als die Zigaretten für Europäerinnen und Europäer.

Die festgestellten Werte würden zeigen, dass hier mit einem Doppelstandard gearbeitet werde, heisst es im Artikel. Die Menschen in Marokko rauchen Zigaretten, die schädlicher sind als die Zigaretten für Europäerinnen und Europäer. Für jeden der drei getesteten Parameter wiesen die in Marokko konsumierten Zigaretten höhere Werte auf als diejenigen in der Schweiz oder in Frankreich. Und das, obwohl die Zigaretten für alle drei Länder in der Schweiz hergestellt wurden.

Tabakfirmen wehren sich

Japan Tobacco International, der Hersteller der Winston- und Camel-Zigaretten, reagierte auf die Rechercheergebnisse wie folgt: «Alle Tabakprodukte sind mit Gesundheitsrisiken behaftet.» Im Übrigen könne «niemand sagen, eine Zigarette sei weniger giftig als die andere, zum Beispiel anhand des Geschmacks.» Philip Morris International weist darauf hin, dass «Konsumenten auf der ganzen Welt unterschiedliche Präferenzen» hätten. «Aufgrund dieser Präferenzen wird der Tabak nach spezifischen Mischungen und Blattgraden ausgewählt, um Konsistenz und Eigenschaften jeder Marke, wie z.B. Marlboro Rot, zu wahren.» 

(sar)

Strassburg verbannt Raucher aus Parks und Gärten

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Video: srf

Ein Blick in die Fabrik der Hanfzigaretten-Macher

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    Alle Leser-Kommentare
  • cgk 03.02.2019 10:43
    Highlight Highlight Habe kürzlich zwei gute Bekannte infolge Lungenkrebs vorzeitig verloren. Es trifft also auch CH-Raucher und es wird in Maroko nicht anders sein - leider. Da erübrigt sich die die Frage nach etwas mehr oder weniger Teer.
  • AmongThieves 03.02.2019 01:41
    Highlight Highlight echt jetzt? und ich dachte immer die afrikaner bescheissen uns...
  • Me:ish 02.02.2019 22:01
    Highlight Highlight «Für ihre Schokolade ist die Schweiz weltweit berühmt. Weniger bekannt ist, dass das Land fast gleich viele Zigaretten exportiert."

    Gleich viele Zigaretten wie Schokoladen? Das hätte ich nun wirklich nicht gedacht.
  • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 02.02.2019 19:03
    Highlight Highlight Zum Glück habe ich Aufgehört mich mit Zigaretten zu vergiften
  • Ueli der Knecht 02.02.2019 16:20
    Highlight Highlight "Tabak gehört zu den wichtigsten Exportprodukten der Schweiz."

    Weil Tabak-Exporte sind super gut geeignet, um schmutziges (Potentaten-)Geld (praktisch vor Ort) reinzuwaschen und auf schweizer Bankkonten zu transferieren.
    • ZeusTheOne 03.02.2019 22:54
      Highlight Highlight Bitte weiter ausführen, in dieser Form sehr seltsam und verwirrend formuliert.
  • Sanchez 02.02.2019 14:57
    Highlight Highlight Oh, die bösen Imperialisten wieder? So viel mir bekannt ist, ist das Rauchen immer noch freiwillig..
  • kunubu 02.02.2019 12:13
    Highlight Highlight https://www.infosperber.ch/Gesellschaft/Tabak-Die-Schweiz-als-Fluchtort-der-Zigarettenhersteller
    [... So werden mit dem Gütesiegel «Swiss Made» in die Ostländer, Asien und Afrika Tabakprodukte exportiert, welche durch ihren höheren Nikotigehalt noch leichter als hier Abhängigkeit erzeugen, und die nirgendwo sonst in der westlichen Welt produziert und exportiert werden dürften. ...]
    Ich finde Skandal auch ein starkes Wort, aber ich denke man sollte dieser Industrie schon auf die Finger schauen und deren Lobbyismus im Auge haben.
  • Jacky Treehorn 02.02.2019 12:10
    Highlight Highlight Meines Wissens ist auch in Afrika das Rauchen freiwillig.
  • Magnum44 02.02.2019 12:09
    Highlight Highlight Ja, wird den jemand zum Rauchen gezwungen?
    • sealeane 02.02.2019 19:10
      Highlight Highlight Nein, aber die marken arbeitet schpn lange pervid und manipulativ um neue Kunden anzulocken. Und wenn Zigaretten produziert werden die stärker süchtig machen. Dann mit dem eizigen ziel die mehr bei der stange zu halten...
      Weshalb wir auch immer mehr gesetze haben die die die firmen einschränken (z.B.Werbeverbot etc). Das wird es in afrikanischen länder kaum geben. Mir egal was für schrott da unten sonst verkauft wird. Ich bin dagegen das bewusst schädlichere Zigaretten in der schweiz hergestellt werden. Und wer was anderes sagt drückt sich vor Verantwortung (und nein um geschmack geht es nicht
  • Seppel 02.02.2019 12:05
    Highlight Highlight War im Dez/Jan in Marokko und hab mich gefreut wieder mal eine richtige Marlboro zu paffen. Die Werte sind genau gleich wie sie hierzulande waren, bevor vor ca. 15 Jahren die EU-Richtlinien geändert wurden.
    • Tamtam87 02.02.2019 12:54
      Highlight Highlight Dann geht es also nicht um die Rücksichtsnahme ddr Vorlieben eines Landes, sondern um rechtliche Aspekte. Und damit wohl um Gewinnmaximierung.
  • Pryda 02.02.2019 12:03
    Highlight Highlight Siehe hier:

    https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/das-schweizer-tabakparadies/story/14560437

    Das wichtigste aus dem Link:

    "Denn die Schweiz erlaubt Produktion sowie Ausfuhr von Zigaretten mit höheren Schadstoffen: Produkte, die über den von EU definierten Grenzwerten «10-1-10» (10 mg Teer, 1 mg Nikotin, 10 mg Kohlenmonoxid) liegen. Diese dürfen in der EU weder vermarktet noch produziert werden. In der Schweiz ist deren Verkauf nicht erlaubt, aber ihre Ausfuhr ist zulässig. "

    • Elke Wolke 02.02.2019 13:51
      Highlight Highlight Darum kann die Schweiz nicht EU Mitglied werden: Wir würden all die Tabak-Multis, welche hier für die Weltmärkte produzieren, verlieren!😭
    • Mia_san_mia 03.02.2019 03:07
      Highlight Highlight @Elke: Ja dann hat das mit dem Tabak sogar Vorteile...
  • DerewigeSchweizer 02.02.2019 12:01
    Highlight Highlight Es geht um den Doppelstandard.

    Mehr Teer ist mehr Teer im Körper und das ist nicht gut.
    Und nein, kein "Raucherland" hat "kulturelle Präferenz" zu mehr Teer. Dem Tabak Teer entziehen ist jedoch kostspielig.

    Und andere Tricks: "durch den Zusatz von Ammoniak das Nikotin rascher den Gehirnzellen zugänglich machen und so bedeutend wirksamer abhängige Raucher erzeugen"

    Was die Schweiz auszeichnet ist folgendes:
    Es gibt Produkte, die dürfen in der EU nicht mehr hergestellt werden, in der Schweiz aber schon...
    Wobei: Nur für den Export! Für den Heimmarkt gelten höhere Gesundheitsstandards.
    • WHOA 02.02.2019 12:55
      Highlight Highlight Dem Tabak kann man keinen Teer entziehen. Teer ist nicht ein Bestandteil des Tabaks sondern ein Produkt der Verbrennung. Ausserdem ist es v.A in ärmeren Ländern gang und gäbe starke Zigaretten zu rauchen, da es meist keine Regelung für Nikotin-, Teer-, und CO -Gehalt gibt. Dies war bei uns füher auch der Fall.
    • DerewigeSchweizer 02.02.2019 14:21
      Highlight Highlight Und da bist Du genau beim Punkt:

      Die Schweiz hat 2 Regelungen:
      Eine für die eigene Bevölkerung
      und eine für 3. Welt Länder.
    • DerewigeSchweizer 02.02.2019 15:07
      Highlight Highlight O.k. Bildungslücke.

      Aber, wie wird dass denn gemacht, dass eine EU-Marlboro weniger Teer "produziert", als eine Afrika-Marlboro?

      Andere Tabaksorte ?
      Produktionsweise ?

      Kann das jemand erklären?

    Weitere Antworten anzeigen
  • Trasher2 02.02.2019 11:59
    Highlight Highlight Hauptsache die Rendite stimmt....
    • P. Silie 02.02.2019 12:49
      Highlight Highlight Wo Sie recht haben, haben Sie recht.. Hauptsache die Rendite stimmt.. zum Rauchen wird auch in Afrika niemand gezwungen.
  • El Vals del Obrero 02.02.2019 11:57
    Highlight Highlight Laut den Kampagnen gegen das Rauchen gibt es doch keine Zigaretten, die weniger schädlich sind als andere. Wegen dem wurden ja auch Bezeichnungen wie "Mild" oder "Light" abgeschafft.
  • swisskiss 02.02.2019 11:45
    Highlight Highlight Ein Raucher betreibt vorsätzlich und willentlich Selbstschädigung mit giftigen Stoffen.

    Und nun kritisiert man die Hersteller dieser Gifte?

    Selbstverantwortung Hallo?

    Ich als Raucher würde nie auf die Idee kommen,die Zigarettenindustrie für meine Selbstvergiftung verantwortlich zu machen.

    Aber es ist ein Merkmal unserer Zeit, dass es Mode geworden ist, die Selbstverantwortung des Einzelnen zugunsten selbsternannter Moralapostel zu verschieben, die glauben für Andere entscheiden zu müssen und versuchen, mich vor mir selbst zu schützen.

    Gehet hin, schützt Kinder und lasst mich in Ruhe!
    • Queen C 02.02.2019 14:22
      Highlight Highlight Swisskiss, das hast du gut formuliert👍🏻
  • Röbi Roux 02.02.2019 11:43
    Highlight Highlight Und wie schweizer Raucher mit weggeworfenen Zigis die Umwelt vergiften.
  • dmark 02.02.2019 11:37
    Highlight Highlight Wer älter ist, kann sich vielleicht noch daran erinnern, dass auch bei uns die Zigaretten weit höhere Werte hatten, als die von heute. Da waren die "Roten" und deren Konkurrenten meines Wissens mit 17mg Kondensat und 1,2µg Nikotin käuflich. Gitane hatten sogar um die 22/1,9.
    Erst die EU verbot (u.a. die Gitane MaIs komplett) vor einigen Jahren dann Werte über 10/1, welchen sich die Schweiz anpasste.
    Also, ist es kein Skandal, sondern dies sind Länder, welche sich nicht der EU unterworfen haben.
    • Tamtam87 02.02.2019 13:00
      Highlight Highlight Ach, dann ist die schweiz also das Opferland das von der bösen EU "unterworfen" worden ist. Und AFRIKA, die ja bestimmt nie in die EU wollten, sind die "befreiten".

      Diagnose: Realitätsverlust .
    • dmark 02.02.2019 21:09
      Highlight Highlight @Mahagoni:
      (doch hoffentlich aus einer nachhaltigen Zuchtplantage)
      Dann sagen wir halt: "...nicht mit den Regelungen der EU gleich gezogen haben..."

      Besser so?
  • maylander 02.02.2019 11:32
    Highlight Highlight Dies ist schon lange bekannt. Ich habe für meinen rauchenden Kollegen immer Zigis Made in Switzerland aus den arabischen Raum reimportiert. Das die günstiger waren war ein netter Nebeneffekt. Gefragt war aber vor allem der höhere Wirkstoffgehalt.
    Für die gleiche Portion an Nikotin muss man dafür weniger Zigis rauchen. Spart immerhin Zeit.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 02.02.2019 11:24
    Highlight Highlight Es liegt immernoch in den Kompetenzen der lokalen, mehr oder weniger demokratischen Regierungen, die Grenzwerte festzulegen. Die Bevölkerung jedes Landes und auch jeder Bürger hat das Recht, selber zu entscheiden, mit was er sich selber vergiften will.
    Solange das Risiko und die Inhaltsstoffe ausgewiesen sind, sehe ich da kein wirkliches Problem.
    Freiheit ist auch die Freiheit zur Unvernuft und Rauchen gehört da klar dazu.
    • Tamtam87 02.02.2019 13:06
      Highlight Highlight Geb ich dir Recht, schlussendlich geht es aber auch darum, dass schweizer Tabakfirmen Zigaretten mit höherem Suchtpotenzial zwecks Gewinnmaximierung exportieren. Man kann nicht von der Hand weisen, dass dies ethisch fragwürdig ist.
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 02.02.2019 14:38
      Highlight Highlight Die Suchtpentranz von Nikotin ist sowieso nahe bei 100%.
      (Funfact, Cocain ~20%, Cannabis 10%).
      Suchtinduzierende bei Alkohol ist der Alkohol und schädliche für Leber, Herz etc ist er auch noch, trotzdem würde niemand den Verkauf von Schnapps verbieten.
      Dazu kommt, dass ich für die vollständige liberalisierung von Drogen bin, dementsprechend wäre es inkonsistent, den Verkauf von stärker süchtigmachenden Zigaretten zu kritisieren, wenn ich gleichzeitig dafür eintrete, vielleicht nicht besonders suchtinduzierender, aber trotzdem sehr schädlicher Produkteverkaufen zu dürfen.
  • andrew1 02.02.2019 11:12
    Highlight Highlight Ist ja beim treibstoff das selbe. Die verbrennen schweröl mit etwa 3000ppm russtoffen und wir luxusöl mit etwa 15ppm russtoffen. Hauptsache wir werden abgezockt mit teurem diesel und dennoch wird der autofahrer schickaniert und öv und velo gefördert. Da hat man gerade doppelt verloren.
    • aglio e olio 02.02.2019 11:48
      Highlight Highlight Dir wäre es lieber, wenn ein Auto 200x mehr Russ ausstößt?
    • andrew1 02.02.2019 11:54
      Highlight Highlight Nicht direkt. Aber das öl mit der niedrigeren qualität wird so oder so verbrannt. Ob jetzt in afrika oder europa ist dem globalen klima egal.
    • aglio e olio 02.02.2019 12:42
      Highlight Highlight Ein anderer Ansatz wäre doch diese Treibstoffe nicht zu verbrennen. Ich denke das wäre zielführender. Abgezockt werden letztlich eher die Menschen die die verunreinigte Luft atmen müssen.
      "Lieber arm dran als Arm ab"
    Weitere Antworten anzeigen
  • Statler 02.02.2019 11:00
    Highlight Highlight Das ist nicht wirklich neu und eigentlich schon seit Jahren bekannt.
  • NikolaiZH 02.02.2019 10:57
    Highlight Highlight Ja und Cola in anderen Länder ist manchmal süsser als bei uns! zugervergiftung! Skandalös!!!
  • LouisvanGaal 02.02.2019 10:56
    Highlight Highlight Die Feststellung, dass Zigaretten der gleichen Marke anderswo einen anderen Teer-, Nikotin- und Kohlenmonoxid haben können, hätte der guten Dame jeder Raucher bestätigen können, der schon mal ein Päckli Marlboro Rot auf dem Balkan oder in der Türkei gekauft hat. Natürlich sind stärkere Zigis schädlicher, aber wo ist der Skandal, wenn dies einem lokalen Bedürfnis entspricht? Genauso wie der Geschmack von Lebensmitteln je nach Kulturkreis den Bedürfnissen angepasst wird, ist das halt auch bei Zigaretten der Fall. Die Verfasserin des Berichts sollte sich vielleicht bei Blick bewerben
    • Tamtam87 02.02.2019 13:14
      Highlight Highlight Der Unterschied zu Lebensmitteln ist, dass stärkere Zigaretten süchtiger machen und somit mehr Gewinn auf kosten der Gesundheit der Raucher generieren. Das ist ethisch ftagwürdig.

      Geld ist der einzige Grund warum die Zigaretten stärker sind, es gibt keine "lokalen Bedürfnisse" bei Zigaretten. Sucht ist Sucht, denn die Suchtrezeptoren bei Afrikaner sind die gleichen wie bei Europäer, etwas salopp ausgedrückt.
    • Lichtblau550 02.02.2019 18:17
      Highlight Highlight Keine lokalen Bedürfnisse bei Zigaretten? Wenn, dann war das aber früher ganz anders. In Frankreich und der Westschweiz war der schwarze Tabak wie in den Gauloises, Gitanes oder Parisiennes carrés weit verbreiteter als bei uns - gerne auch filterlos.
  • Quecksalber 02.02.2019 10:56
    Highlight Highlight Ist es nicht der Zweck der Zigaretten giftig und suchtauslösend zu sein? Dass sie immer noch vermarktet werden ist doch der eigentliche Skandal.
  • G-Man 02.02.2019 10:53
    Highlight Highlight Warum ist bei diesem Artikel kein Author angegeben?
  • Lümmel 02.02.2019 10:32
    Highlight Highlight Es gibt sowieso keinen Grund zu rauchen.
    • Mia_san_mia 02.02.2019 12:04
      Highlight Highlight Aber ich rauche trotzdem.
    • Lümmel 02.02.2019 12:16
      Highlight Highlight 🤷‍♂️
    • outdoorch 02.02.2019 13:41
      Highlight Highlight Der Grund ist vermutlich die Sucht. Ich kenne in meinem Umfeld jedenfalls kein Raucher, der nicht mindestens einmal, oft sogar mehrmals, versucht hat aufzuhören
    Weitere Antworten anzeigen
  • saukaibli 02.02.2019 10:31
    Highlight Highlight Wieso sollten diese Zigaretten süchtiger machen als andere? Haben die Opium drin? Am Nikotingehalt kann es ja nicht liegen, sonst würden ja Raucher von leichten Zigaretten weniger rauchen, was aber nicht der Fall ist.
  • elnino 02.02.2019 10:29
    Highlight Highlight Gemäß offiziellen Berichten ist Tabakexport nicht mal in den Top10 Export Produkten aufgeführt - von einem der “wichtigsten Exportgütern” zu sprechen ist dann doch ein bisschen reißerisch Watson...
  • lilie 02.02.2019 10:27
    Highlight Highlight Hat irgendjemand mal eine einheimische Marke in einem afrikanischen Land probiert? Ich schon. Die kosten einen Bruchteil der internationalen Marken und ziehen einem die Schuhe aus.

    Von dem her hätte mich jetzt interessiert, wie der Vergleich zu den rinheimischen Marken ausfällt. Das ist doch für die Menschen dort wichtiger.
  • Diavolino666 02.02.2019 10:22
    Highlight Highlight Hier geht es jetzt echt darum, ob die Zigarretten bei uns weniger giftig sind? Mir Rauchern hab' ich grundsätzlich kein Mitleid, aber hier und auch in Afrika gibt's wohl kein Gesetz, dass man rauchen MUSS. Der Rest ist wohl die natürliche Selektion...
  • derEchteElch 02.02.2019 10:21
    Highlight Highlight In der Liste der grössten Tabakhersteller der Welt finde ich keine einzige Firma mit Sitz in der Schweiz.

    Also würde ich nicht von „den Schweizer Tabakkonzernen“ (im Titel und div. andere Stellen schreiben. Schliesslich ist Google ja auch kein Schweizer IT-Unternehmen, nur weil es in Zürich einen wichtigen Standort hat..
    • Hercanic 02.02.2019 12:59
      Highlight Highlight Auch wenn Japan Tobacco International nur eine Tochterfirma ist, wurde sie trotzdem
      - in der Schweiz gegründet -
      hat in Genf ihren Hauptsitz, wickelt hier das ganze internationale Tabakgeschäft von JT ab und produziert hier 43 Millionen Zigaretten pro Tag. Das ist wesentlich mehr, als nur ein wichtiger Standort...
  • Frausowieso 02.02.2019 10:18
    Highlight Highlight Die Frage ist, ob die Deklarationen entsprechend stimmen.
    Für mich ist es ein gesuchter Skandal, der keiner ist.
    • bebby 02.02.2019 10:24
      Highlight Highlight Die Werte sind signifikant höher - nur: todbringende Zigaretten sind todbringende Zigaretten, da kommt es nicht mehr so stark auf die Dosis an. Einzig dir höheren Nikotinwerte wirken vermutlich suchtfördernd.
      Abgesehen von Waffenfirmen sind Tabakfirmen die einzigen, die vom Tod anderer profitieren.
    • Frausowieso 02.02.2019 12:04
      Highlight Highlight Nein, sie profitieren nicht vom Tod, sondern der Sucht. Ein toter Kunde kann kein Geld mehr ausgeben. Alkohol ist genau so ein Genuss und Suchtmittel und kann zum Tod führen.

      Wie gesagt, sind höhere Werte ok, wenn sie klar deklariert werden. Auf den Zigarette stehen ja Nikotingehalt etc drauf. In anderen Ländern raucht man gerne stärkere Produkte. Ein Raucher kann sich selbst entscheiden, ob er raucht und welche Marken er wählt.
  • bikobeko 02.02.2019 10:16
    Highlight Highlight Das ist doch en fragwürdiger "Skandal". Wer wird überhauüt benachteiligt, wenn er Gift kauft, das stärker ist? Man könnte aich sagen: die Afrikaner bekommen mehr für ihr Geld. Ausserdem gibt es da genug Konkurren, dass die Konsumenten ihr lieblings Gift auswählen können.
  • LeChef 02.02.2019 10:15
    Highlight Highlight «Aufgrund dieser Präferenzen wird der Tabak nach spezifischen Mischungen und Blattgraden ausgewählt, um Konsistenz und Eigenschaften jeder Marke, wie z.B. Marlboro Rot, zu wahren.»

    Ist das nicht irgendwie ein Widerspruch...?

    Ich finde es durchaus ok, wenn Firmen ihre Produkte nach regionalen Geschmäckern differenzieren. Coca Cola macht das anscheinend auch mit dem Zuckergehalt. Aber das muss natürlich transparent sein, und jeder Kunde sollte die Möglichkeit haben, das Produkt das er kauft mit dem anderer Länder zu vergleichen (etwa auf einer Online-Platform).
  • TheWall_31 02.02.2019 10:12
    Highlight Highlight Na und? Soll rauchen irgendwann "unschädlich" werden?

    Wenn schädlichere Zigaretten günstiger sind und damit in diesen Ländern mehr Kunden ansprechen, ist das doch völlig gerechtfertigt.

Neue Studie zeigt: 33'000 Suizidversuche innert eines Jahres in der Schweiz

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