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Vapen, Dampfen, Juulen: Besonders Jugendliche erfreuen sich der E-Zigaretten. bild: Unsplash

In der Schweiz herrscht der Raucherdschungel – was du wissen musst

E-Zigarette, Juul, «Heat-not-Burn»-Produkte: Wir liefern dir den Überblick im Raucherdschungel. Und erklären, warum Gesundheitsexperten den Nikotingehalt in E-Zigaretten um das Fünffache erhöhen wollen.



Herkömmliche Zigaretten sind in den letzten Jahren in Verruf geraten. Als krebserregendes Teufelszeug sind sie inzwischen nicht mal mehr für die rebellische Jugend besonders attraktiv. Tabak-Multis sind deshalb bemüht, neue und wie sie sagen «gesündere» Produkte auf den Markt zu bringen. Das Problem dabei: Für solche elektronische Zigaretten fehlt in der Schweiz die Gesetzgebung.

Mit einem neuen Tabakproduktegesetz will Bundesrat Alain Berset den Konsum, Verkauf und das Bewerben von Tabak und E-Zigaretten in der Schweiz einheitlich regeln. Die Vernehmlassungsphase endete im Frühling vor einem Jahr, derzeit wird um die einzelnen Gesetzesartikel gefeilscht. Insbesondere die Interessensvertreter von E-Zigaretten blasen zum Angriff auf die in ihren Augen übertriebene Regulierung im neuen Gesetz. Sie sehen ihre Zukunft in Gefahr. Denn in den letzten Jahren haben sie stark auf die Entwicklung neuer Produkte gesetzt, dank derer es sich laut eigenen Aussagen gesundheitsschonender rauchen lässt.

Nun erhalten sie Unterstützung von unerwarteter Seite. Namhafte Gesundheitsfachleute verlangen einen höheren Nikotingrenzwert bei E-Zigaretten als vom Bundesrat vorgeschlagen, wie der Tages-Anzeiger berichtete. Die Experten wollen, dass der maximal zulässige Nikotinwert von Flüssigkeiten in E-Zigaretten nicht 20 Milligramm pro Milliliter betrage, sondern fünfmal mehr.

Die Verwirrung ist gross. Warum fordern Gesundheitsexperten eine solch massive Erhöhung der Nikotinwerte? Und um welche Produkte geht es bei der neuen Gesetzgebung überhaupt? Sind sie wirklich weniger gesundheitsschädigend, wie von der Tabak-Lobby behauptet?

Die Raucher-Produkte im Vergleich:

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Nebst herkömmlichen E-Zigaretten sind in der Schweiz seit Dezember 2018 auch die sogenannten Juul-E-Zigaretten erhältlich. illustration: lea senn

Zigarette

Was wird geraucht? Eine herkömmliche Zigarette besteht aus einem Tabakerzeugnis, das in Papier gestopft und angezündet wird. Der dabei entstehende Rauch wird durch einen Filter inhaliert.

Wer darf es kaufen? Für Tabakwaren gibt es kein einheitliches Abgabealter in der Schweiz. Die Regulierungen variieren von Kanton zu Kanton. Die meisten Händler verkaufen Tabakwaren nur an über 16-Jährige. Valora, Coop und Denner verkaufen Zigaretten seit Anfang 2019 nur noch an über 18-Jährige.

E-Zigarette

Was wird geraucht? E-Zigaretten bestehen aus einem Akku, einem elektrischen Heizelement und einer Kartusche, in die ein Liquid gefüllt wird. Wenn der Konsument am Mundstück saugt, wird das Liquid unter Wärmeeinwirkung vernebelt und es entsteht ein Aerosol, das als Dampf inhaliert wird. Es gibt Liquids mit und ohne Nikotin. Im Gegensatz zur herkömmlichen Zigarette findet keine Tabakverbrennung statt.

A man inhales from an e-cigarette in Zuerich, Switzerland, January 20, 2014. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Ein Mann zieht an einer E-Zigarette am 20. Januar 2014 in Zuerich. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Der Konsument zieht am Mundstück und inhaliert «Dampf». Bild: KEYSTONE

Die Juul-E-Zigarette sieht aus wie ein längerer USB-Stick. Sie besteht aus einer Batterie, einem eingebauten Apparat zum Erhitzen und einem Einsatz für Kartuschen. Diese enthalten anders als die meisten E-Zigaretten Nikotinsalz anstatt Nikotinflüssigkeit. Der Hersteller sagt, die Salze würden weniger im Hals kratzen und seien darum einfacher zu konsumieren und inhalieren.

Wer darf es kaufen? Seit einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts im April 2018 ist der Verkauf von nikotinhaltigen E-Zigaretten in der Schweiz erlaubt. Ob die Produkte auch an Minderjährige verkauft werden, hängt bis jetzt von der Bereitschaft der einzelnen Verkäufer ab.

Heat-Not-Burn

Was wird geraucht? Bei einer Heat-Not-Burn-Zigarette wird der Tabak mit einem batteriebetriebenen Heizelement erhitzt, aber nicht verbrannt. Es entsteht ein nikotinhaltiges Gemisch, das inhaliert wird.

Wer darf es kaufen? Weil es sich bei Heat-Not-Burn-Produkten um ein Tabakerzeugnis handelt, wird der Verkauf gleich gehandhabt wie bei herkömmlichen Zigaretten.

Wie schädlich sind E-Zigaretten und «Heat-not-Burn»-Produkte wirklich? Obwohl die Hersteller dieser Produkte gerne etwas anderes behaupten, ist die Antwort auf diese Frage weiterhin unklar, denn: Unabhängige Langzeitstudien gibt es keine. Gemäss einem Bericht der Stiftung «Sucht Schweiz» sind die gesundheitlichen Auswirkungen durch erhitzte Tabakprodukte noch nicht bekannt. Klar sei allerdings, dass sie eine starke Nikotinabhängigkeit verursachen.

Das sagt der Experte

Herr Kaelin, sind E-Zigaretten und «Heat-Not-Burn»-Produkte weniger schädlich als herkömmliche Tabakzigaretten?
Rainer M. Kaelin: Das ist nicht erwiesen. Zwar verbrennen E-Zigaretten keinen Tabak, dafür aber andere Stoffe. Oft spricht man im Zusammenhang mit diesen Produkten von einem «Dampf», der entsteht. Eigentlich ist es aber ein Aerosol, das inhaliert wird. Und genau da liegt das Problem. Es gibt keine Langzeitstudien über die Auswirkungen dieser Stoffe, die beim Rauchen von E-Zigaretten eingeatmet werden. Ein Beispiel: Juul und Co. werben mit natürlichen Aromen wie beispielsweise Vanille. Wenn man mit Vanillepulver einen Kuchen bäckt, weiss man, wie heiss der Ofen wird und was mit der Substanz passiert. Das ist bei E-Zigaretten anders. Es ist nicht klar, ob die Aromen tatsächlich nur 280 Grad erhitzt werden und wie sie reagieren, wenn sie höheren Temperaturen ausgesetzt werden, was mit höheren Batteriespannungen erreicht wird. Die Geräte sind nicht standardisiert und werden individuell von den «Dampfern» manipuliert.

zur Person:

Rainer M. Kaelin ist Facharzt für Pneumologie und Innere Medizin sowie ehemaliger Vizepräsident der Lungenliga Schweiz.

E-Zigaretten sind also alles andere als gesund?
Alles was Nikotin enthält, ist nicht gesund. Aber das grösste Problem ist, dass die Wissenschaft, abgesehen von der Suchtwirkung, zu wenig über die Schädlichkeit auf das Zellwachstum weiss. Bei der herkömmlichen Tabakzigarette hat man erst 50 Jahre nach der Erfindung herausgefunden, in welchem Ausmass sie schädlich ist für unseren Körper.

Die E-Zigarette wird auch als Ausstiegsmittel aus dem Rauchen gehandelt. Eine vertretbare Methode?
Der Körper eines Rauchers will einen möglichst rasch ansteigenden Nikotinspiegel, um den Belohnungseffekt im Hirn auszulösen. Bei einer herkömmlichen Tabakzigarette steigt der Nikotinspiegel viel schneller und stärker an, als bei E-Zigaretten. Ich vermute, dass neue Geräte wie Juul einen sehr ähnlichen Effekt hervorrufen. Es ist daher logisch, dass E-Zigaretten dabei behilflich sein können, um von der Tabakabhängigkeit loszukommen. Die Menschen bleiben aber nikotinsüchtig. Wie sehr das auf die Jahre hinaus schadet, ist zurzeit nicht absehbar. Ausserdem bleibt bei bestehender Nikotinabhängigkeit der Rückfall in das Tabakrauchen ein Risiko, das, solange Werbung erlaubt bleibt, nicht zu unterschätzen ist.

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quelle: swiss medical forum

Das heisst, eine Erhöhung des Nikotingehalts für E-Zigaretten würde dem Raucherhirn eine schnellere Nikotinzufuhr ermöglichen?
Richtig. Trotzdem bleibt diese Forderung sehr heikel.

Warum?
Wenn nicht die richtigen Massnahmen beschlossen werden, ist die Erhöhung des Nikotingehalts für E-Zigaretten extrem fahrlässig, denn dies bedeutet die Banalisierung von Nikotin. Kommt es dazu, braucht es unbedingt ein absolutes Werbeverbot von E-Zigaretten, für Erwachsene und Kinder. Wenn E-Zigaretten mit erhöhtem Nikotingehalt als Ersatz für herkömmliche Zigaretten dienen sollen, sollten diese ähnlich wie Methadon behandelt werden. Methadon dient zur Entwöhnung von Heroinsüchtigen. Niemand käme auf die Idee, Methadon zu bewerben. Nikotin und E-Zigaretten dürfen auf keinen Fall banalisiert werden.

Schweizer Studie will Folgen von Vaping herausfinden

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Video: srf

«Rauchen macht dünn, gesund und glücklich!» ... sagen diese Vintage-Werbungen für Zigaretten

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    Alle Leser-Kommentare
  • infomann 20.02.2019 21:37
    Highlight Highlight Der Kantönligeist lässt wieder mal grüssen.
    Jeder Kanton kann viele Sitzungen machen und natürlich auch viel Geld verschwenden.
    Unnützer Kantönligeist kostet den Steuerzahler viele hundert Millionen.
  • Commander 20.02.2019 20:35
    Highlight Highlight Die "richtige" E-Zigarette ist für mich pure Freiheit. Ich kann fast jeden Akku mit fast jedem Verdampfer kombinieren (davon gibt es hunderte verschiedene) und bin unabhängig von Tabakmultis. Basisliquid bekommt man überall und der Verkauf kann niemals reguliert werden (Glycerin und Propylenglykol braucht man auch für andere Anwendungen). Dazu Aroma wie ich mag und etwas Nikotin rein. Kein stinkender Rauch mehr, keine Kippen am Boden. Und jeder Exraucher kennt das Gefühl des Durchatmens nach ein paar Tagen Umstieg aufs Dampfen. Es ist nichts weniger als eine Revolution!
  • irgendwie anders 20.02.2019 19:04
    Highlight Highlight Ich verstehe den Hype um die E-Zigarette nicht. Die gesundheitlichen Folgen sind (noch) unbekannt. Warum nehmen Leute das unbekannte in Kauf? Lieber etwas konsumieren deren möglichen Folgen man kennt. Plus sind diese, off topic, Verdampfer schrecklich aussehende Dinger.
    • Lexxus0025 20.02.2019 23:25
      Highlight Highlight Die gesundheitlichen folgen von zigaretten sind hingegen bekannt, und trotzdem wird weiter geraucht. Rauch eine woche lang ezigaretten udn du merkst den gesundheitlichen unterschied selbst. Man braucht nicht für alles eine studie. Die ersten echten, nicjt von der pharmaindustire erstellten, studien zeigen jedoch ein recht deitliches bild welches für e-zigaretten spricht
    • saukaibli 21.02.2019 07:34
      Highlight Highlight Also deine Logik wäre also folgende: Lieber einen Revolver mit 6 Kugeln drin an den Kopf halten und abdrücken als einen Revolver, von dem vertrauenswürdige Personen sagen, dass keine Kugel drin ist.
      Die Stoffe, die in der E-Zigarette enthalten sind, sind nicht unbekannt, die kennt und konsumiert man schon seit Jahrzehnten. Bis jetzt gibt es keine Hinweise auf Schäden durch diese Stoffe in den enthaltenen Mengen. Wieso sollte ich also lieber etwas konsumieren, von dem ich 100%ig sicher bin, dass es extrem schädlich für mich ist?
  • youmetoo 20.02.2019 14:49
    Highlight Highlight Rauchen hilft beim Abnehmen. Mir haben sie ein Bein abgenommen.
  • mick89 20.02.2019 14:28
    Highlight Highlight Am befremdlichsten finde ich immer noch, dass man der JUUL einen so speziellen Stellenwert einräumt. Es gibt hunderte solcher «Pod-Systeme» auf dem Markt, wie sie im Subkultur-Jargon richtig heissen.

    Nikotinsalz ist übrigens auch eine Flüssigkeit wie jede andere, das Nikotin darin wird einfach anders chemisch gebunden als bei herkömmlichen Nikotin-Liquids.

    Ein wenig mehr Rücksicht auf die in der Vaper-Szene üblichen Begrifflichkeiten würde solchen Artikeln helfen. Erkundigt euch doch mal auf Reddit *zwinkersmiley*

    https://www.reddit.com/r/Vaping101
    • Jungleböy 20.02.2019 15:31
      Highlight Highlight Juul ist wie man munkelt hierzulande ein ladenhüter. Niemand interessierts, die medien generieren einen künstlichen hype siehe 20min.
      Ist halt schwer wenn man nicht mehr 50mg (!) Nikotin auf 0.8 ml anbieten kann.
  • Jungleböy 20.02.2019 13:49
    Highlight Highlight Nikotinsalze wirken nicht schneller. Diese behauptung ist marketingblabla von paxlab. Generell frage ich mich, weshalb man indirekt werbung für ein unternehmen macht, welche nachweislich ganz gezielt jugendenliche anvisiert hat.
  • El Vals del Obrero 20.02.2019 13:33
    Highlight Highlight Unheillige Allianz zwischen militanten Nichtrauchern (die gegen sämtliche Formen von Nikotin sind oder mit dem Einstiegsdrogeargument kommen) und der Tabakindustrie, die keine Alternativen will, an welchen sie nichts verdient.

    Früher beim Heroin: "Wenn nicht die Gefahr besteht, in der Gosse zu verrecken, dann werden es mehr Leute konsumieren, deshalb keine Abgabe oder Gassenzimmer!"

    Jetzt beim Nikotin: "Wenn nicht mehr die Gefahr von Lungenkrebs besteht, werden es viel mehr Leute konsumieren, deshalb alle Alternativen behindern!"
    • Ich mein ja nur 21.02.2019 20:17
      Highlight Highlight Die E-Zigaretten Firmen gehören längst der Tabakindustrie.
  • Nik G. 20.02.2019 13:03
    Highlight Highlight Nikotin selber ist so schädlich wie Koffein. Es kann in bestimmten Mengen ohne Schaden eingenommen werden. Das Ungesunde an der Zigarette ist das Verbennen des Tabakes und den daraus resultierenden Stoffen.
    Pures Nikotin kann ab einer bestimmten Menge Tödlich sein. Das ist Salz aber auch.
  • Der Tom 20.02.2019 13:03
    Highlight Highlight Nach dem Rauch kommt der Dampf. Wieso muss das so aufdringlich und arrogant sein? Nehmt doch bitte irgendwelche Pillen.
  • Sauäschnörrli 20.02.2019 12:50
    Highlight Highlight Wieso mehr Nikotin? Ich habe ohne Nikotin gedampft um vom rauchen loszukommen. Wenn man das Zigaretten rauchen einfach substituiert, kommt man ja nie vom rauchen und dem Nikotin los.
    • El Vals del Obrero 20.02.2019 13:27
      Highlight Highlight Zwei Möglichkeiten:

      - langsam reduzieren können
      - gar nicht vom Nikotin weg wollen, sondern nur vom Russ, Teer und Kohlenmonoxid
    • Sue Heimchen 20.02.2019 14:02
      Highlight Highlight Nikotin ist ja bekanntlich nicht das Schädliche beim Rauchen. Weder krebserregend noch sonst was, entspricht in der Wirkung dem täglichen Kaffeegenuss. (bei gesunden Menschen). Man wird ja nicht vom Nikotin krank sondern vom Tabakrauchen, dem Teer etc.
    • El Vals del Obrero 20.02.2019 19:32
      Highlight Highlight Allerdings reicht mir persönlich auch ein Drittel bis ein Zehntel des jetzigen erlaubten Werts. Aber bei ex-Kettenrauchern, die nicht im Alltag gemütlich lange dampfen können, sondern alle 4 Stunden für 8 Minuten "Zigarrettenpause" haben, kann ein höherer Wert schon was bringen.

      Auch bin ich durchaus auch der Meinung, dass Produkte mit viel Nikotin nicht hemmungslos an Jugendliche vermarktet werden sollen etc.

      Aber zumindest strenger als die Beschränkungen für herkömmlichen Tabak sollte es unter keinen Umständen sein.
  • Le_Raclette 20.02.2019 12:40
    Highlight Highlight Der Artikel hat mich dazu gebracht eine zu rauchen. Ein verstoss gegen die werbeeinschränkung? ;)
    • Lolus 20.02.2019 17:04
      Highlight Highlight Da mich ich mit! :)
  • Mova 20.02.2019 12:28
    Highlight Highlight Rauchen ist schlecht für Gesundheit.
    • P. Hodel 21.02.2019 09:09
      Highlight Highlight Das hast Du aber gut erkannt.
      Danke für die Info!
  • RhabarBär 20.02.2019 12:18
    Highlight Highlight Und noch etwas: irgendwie erinnert mich die Diskussion an die Verharmlosungsversuche der Tabakindustrie in den 50er und 60er-Jahre, als der Zusammenhang zwisch Rauchen und Lungenkrebs vehement bestritten wurde. Da gab es Ärzte, die die Kritik am Zigarettenkonsum als "einseitig" beschrieben. https://de.sott.net/article/13459-Die-Anti-Nikotin-Hysterie-startete-in-den-1950er-Jahren
    • saukaibli 20.02.2019 13:48
      Highlight Highlight Der Unterschied ist, dass zur E-Zigarette viele unabhängige Studien durchgeführt wurden. Als die ersten unabhängigen Studien zur Tabakzigarette durchgeführt wurde, ging es nicht mehr lange, bis die Tabakmafia verklagt wurde.
    • Ich mein ja nur 21.02.2019 20:19
      Highlight Highlight Wie im Artikel richtig steht, sind erstens die Resultate der Studien nicht eindeutig und zweitens noch keine Langfriststudien möglich.
  • RhabarBär 20.02.2019 12:08
    Highlight Highlight Entschuldigt, wenn ich mich in die Diskussion einklinke, denn ich bin Nichtraucher.

    Ich ging immer in der Annahme aus, dass Nikotin sehr rasch sehr abhängig macht und eine tödliche Droge ist. Und jetzt lese ich, dass Nikotin per se nicht gefährlicher sei als Koffein. Nikotinsäure und Nikotinamide gibt es in vielen Lebensmitteln, die aber meines Wissens nach NICHTS, aber auch gar nichts mit Nikotin zu tun hat. Darum verstehe ich diese Diskussion nicht.
    • pad (1) 20.02.2019 12:42
      Highlight Highlight "sehr rasch abhängig macht" wurde mehrfach Wissenschaftlich wiederlegt...entschuldigen Sie dass ich gerade nicht die Muse habe alle Studien raus zu suchen ;-)
    • Pisti 20.02.2019 13:06
      Highlight Highlight Koffein ist aber einer gewisse Menge auch tödlich!
    • saukaibli 20.02.2019 13:30
      Highlight Highlight Annahmen, die man früher für selbstverständlich hielt, stellen sich immer mal wieder als falsch heraus. So nahm man lange Zeit an, dass fettiges Essen für diverse Krankheiten verantwortlich ist, jetzt weiss man, es liegt eher am Zucker. Man dachte früher, dass cholesterinhaltige Nahrung den Cholesterinspiegel erhöht, heute weiss man es besser. Man nahm auch lange an, dass 5g Salz pro Tag nicht überschritten werden sollen, heute weiss man, dass dies eher die untere Grenze sein sollte. Und so weiter und so fort...
  • Dogbone 20.02.2019 12:05
    Highlight Highlight Schade für die Arbeit. Aber nur einen „Experten“ zu befragen, der ganz offensichtlich auch keine Ahnung hat, ist nicht zielführend.

    280 Grad. Pfui Teufel, das dampft niemand!

    Nikotin: es gibt immer noch keine brauchbare Studie darüber, ob es überhaupt schädlich ist. Dürfte vermutlich aber etwa in die Richtung von Koffein gehen. Aber im Gegensatz zu den anderen Stoffen in einer Tabakzigi ist das Zeug die reinste Babynahrung.

    Dampfe geeignet als Ausstieg von der Zigi: absolut! Es gibt endlos viele Berichte von Aussteigern, mich eingeschlossen! Ich dampfe nach einem Jahr nur noch ohne Nikotin.
  • Katzendieb 20.02.2019 11:49
    Highlight Highlight Es ist offensichtlich welche Intention dieser Artikel hat. Ist ja kein Geheimnis dass die Tabaklobby stark ist in der Schweiz. Die englische Geschundheitsbehörde empfiehlt Rauchern den Umstieg aufs Dampfen als Alternative zum Rauchen. Wer sich vernünftig informieren möchte sollte sich die Videos vom Toxikologen Bernd Mayer anschauen.
    https://www.youtube.com/user/Beli120805
    • Ich mein ja nur 21.02.2019 20:30
      Highlight Highlight Die Schweizer Fachstellen (und der interviewte Experte) empfehlen es den Rauchenden auch. Aber sie empfehlen auch dafür zu sorgen, dass Kinder und Jugendliche nicht in die Nikotinabhängigkeit getrieben werden. Kein vernünftiger Mensch will das.
  • destin 20.02.2019 11:39
    Highlight Highlight In der Doku „A billion lives“ wird die Frage beantwortet. Verlierer sind die Staaten (extrem hohe Einnahmen durch Tabaksteuern), die Zigarettenindustrie (sofern sie die Entwicklung verschlafen hat) und die Pharma (Nikotinersatzprodukte wie Kaugummis und Pflaster; ). Um die Gesundheit geht’s denen nicht. Und dann gibt es noch Leute wie Kaelin, die es vielleicht gut meinen, deren Forschungsstand aber hoffnungslos veraltet ist. Das Ziel ist es, Verwirrung und Unsicherheit zu stiften. Das schaffen sie. (3)
    • Ich mein ja nur 21.02.2019 20:31
      Highlight Highlight Die E-Zigaretten-Firmen gehörten längst den Tabakmultis. Ihr Wissensstand scheint auch etwas veraltet.
  • destin 20.02.2019 11:29
    Highlight Highlight Ich bin vor zwei Jahren nach 40 Jahren "Raucherkarriere" aufs Dampfen umgestiegen, konsumiere massiv weniger Nikotin und bin null rückfallgefährdet. Mein durchschnittlicher Puls ist auf ca. 60 gefallen, beim schnellen Gehen gerate ich bei Steigungen nicht mehr ausser Atem und mein Geruchssinn hat sich massiv regeneriert. . Ich weiss, dass es vielen Ex-Rauchern und -raucherinnen genau gleich geht. Da stellt sich schon die Frage: Wer oder was steckt hinter der massiven Kampagne gegen die E-Zigaretten? Die Antwort ist einfach: Wer verliert durch E-Zigaretten viel Geld? (2)
  • Thomas Buchstab (3) 20.02.2019 11:04
    Highlight Highlight Wer hat denn diesen Artikel verbrochen? Einem fünfjährigen kann ich den Unterschied zwischen Rauch und Dampf erklären aber die Journalisten bei euch ignorieren diese Tatsache ganz bewusst.
    Der Herr Experte hat von dem Thema auch keine Ahnung. Alle Dampfer die ich kenne, bewegen sich irgendwo zwischen 180 und 250Grad, je nach Liquid, und bestimmt nicht jenseits von 280Grad.
    Es gibt mittlerweile sehr wohl objektive Studien die eindeutig belegen dass E-Zigaretten weitaus weniger schädlich sind als herkömmliche Zigaretten. Niemand hat behauptet dass es gesund ist, jedoch ist es weniger schädlich.
  • just sayin' 20.02.2019 10:54
    Highlight Highlight interessanter artikel, welcher leider nur die aussagen von herr kaelin wiedergeben.

    schade - denn das thema wird uns immer wie mehr beschäftigen und verdient eine differenzierte betrachtung.

    so ist z.b. die aussage: "Alles was Nikotin enthält, ist nicht gesund" höchst heikel.

    tomaten und kartoffeln enthalten auch nikotin. würde jemand behaupten, dass diese ungesund sind? natürlich nicht.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Nicotin

    „alle dinge sind gift, und nichts ist ohne gift; allein die dosis machts, daß ein ding kein gift sei.“ (phippu von hohenheim)
    • Thomas Buchstab (3) 20.02.2019 11:05
      Highlight Highlight "tomaten und kartoffeln enthalten auch nikotin. würde jemand behaupten, dass diese ungesund sind? natürlich nicht."

      Doch, der sogenannte Experte stellt diese Behauptung auf.
    • Maubro_ 20.02.2019 12:49
      Highlight Highlight amen
  • Triple 20.02.2019 10:49
    Highlight Highlight Ich dampfe und rauche. Die E-Zigarette ist für mich kein Ersatz sondern eine Ergänzung. Betreffend dem Nikotin, es macht für mich Sinn die Menge in den E-Zigaretten zu erhöhen. Der Effekt könnte damit gesteigert werden. Dies könnte mir eventuell helfen meinen Zigarettenkonsum nochmals zu reduzieren.
  • G. Schmidt 20.02.2019 10:39
    Highlight Highlight Auf der einen Seite Geld in Prävention schieben und dann von der Tabaksteuer profitieren...

    Für mich ist der Verkauf von Zigaretten nicht nachvollziehbar!

    Besonders wenn dann die Allgemeinheit die Gesundheitskosten von Lungenkrebs bezahlen muss!
    • saukaibli 20.02.2019 11:03
      Highlight Highlight Das ist eben ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite sind die Gesundheitskosten, auf der anderen die horrenden Steuereinnahmen und der frühzeitige Tod der Raucher, ohne die die AHV noch weniger finanzierbar wäre als sie es jetzt schon ist.
    • Frances Ryder 20.02.2019 12:04
      Highlight Highlight Wenn du ernsthaft denkst, dass Raucher mehr Staatskosten verursachen als nicht-Raucher, dann stell dir mal vor, wie es um die Altersvorsorge aussehen würde, wenn alle Raucher die mit 60 an Krebs sterben plötzlich 90 werden. Es mag morbide klingen, aber Leute die kurz vor oder nach 65 sterben sind Goldesel für den Staat. Ganzes Leben lang in die Altersvorsorge einzahlen und keinen Rappen abheben.
    • Silent_Revolution 20.02.2019 12:33
      Highlight Highlight Gibt es überhaupt seriöse Studien die belegen, dass Raucher höhere Krankheitskosten zu verantworten haben als andere Risikogruppen oder vermeintlich "gesunde"?

      Natürlich häufen sich bei Rauchern schwere Krankheiten und somit teure Behandlungen, allerdings sterben sie auch früher. So ein Leben bis ins hohe Alter, ist meist medizinisch begleitet, was viel kostet. Zusätzlich noch einige Jahre im Altersheim, überwiegt das kostenmässig den frühen Krebstod doch meist bei weitem.

      Und auch die Häufung von frühen Herzinfarkten müssten den Kostendurchschnitt der Raucher doch massiv senken.
    Weitere Antworten anzeigen
  • saukaibli 20.02.2019 10:31
    Highlight Highlight Wer sich mal von einem wirklichen Experten, der nicht mit Big Pharma verbandelt ist, informieren will, soll sich mal den YT-Kanal von Bernd Mayer reinziehen: https://www.youtube.com/channel/UC-OtjiFrsB2haZIvdEuNsSA
    Da wird auch erklärt, wieso man einem wie Rainer M. Kälin vielleicht nicht unbedingt glauben schenken sollte. Im Gegensatz zu Kälin ist Mayer ein international angesehener Wissenschaftler und Experte auf dem Gebiet.
  • tinette 20.02.2019 10:28
    Highlight Highlight Was du wissen musst: Rauche nicht oder hör damit auf. Es ist in keiner Form gesund....
  • saukaibli 20.02.2019 10:27
    Highlight Highlight "Bei der herkömmlichen Tabakzigarette hat man erst 50 Jahre nach der Erfindung herausgefunden" das wussten die Tabakfirmen schon viel früher, nur wurde es verheimlicht und es wurden keine unabhängigen Studien gemacht.
    "Und unklar ist auch, ob E-Zigaretten tatsächlich beim Ausstieg helfen." Es gibt mehrere Studien, die genau das beweisen.
    "Alles was Nikotin enthält, ist nicht gesund." Tomaten sind ungesund? Wusste ich nicht.
    "Oft spricht man ... von einem «Dampf» der entsteht. Eigentlich ist es aber ein Aerosol" Dampf ist ein Aerosol, für wie blöd will uns dieser Typ eigentlich verkaufen?
    • Maidenman 20.02.2019 10:39
      Highlight Highlight Zudem wird einmal mehr suggeriert, nein sogar klar geäussert, dass hinter E-Zigaretten die Tabakmultis dahinterstehen und dem zufolge sofort die E-Zigarette verteufelt.
      Ich bin durchaus der Meinung, dass sich auch Journis mal richtig mit dem Thema befassen könnten, bevor sie irgend welche Behauptungen einfach platt übernehmen...
    • Spinoza 20.02.2019 10:50
      Highlight Highlight Dampf ist ein Aggregatszustand, ein Aerosol ein Gemisch.
      Es gibt Studien dafür und dagegen. Zuverlässige Meta-Studien kenne ich keine.
      Ja, und Mohnkuchen enthalt teilweise Morphin, ist aber nicht suchterzeugend. Macht das die Aussage, dass der Konsum von Morphin suchterzeugend ist falsch?
      Tatsächlich ist es in der Medizin sehr schwierig, Unbedenklichkeit, resp. die Abwesenheit von Toxizität im Allgemeinen zu Beweisen. Welchen Einfluss E-Zigaretten auf den Körper genau haben, werden wir nicht so bald wissen.
    • Coffey 20.02.2019 10:54
      Highlight Highlight Nein, ein Aerosol ist kein Dampf. Dampf ist ein ausschliesslich gasförmiger Stoff, während ein Aerosol ein heterogenes Gemisch aus festen oder auch flüssigen Teilchen in einem Gas ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Keewee 20.02.2019 10:21
    Highlight Highlight Nikotin verursacht Stare Abhängigkeit:
    Wie viele Leute kennen Sie wo süchtig nach Nikotinpflaster, Kaugummis und Mundspray sind?

    Wenn der Körper von den Suchterzeugenden Mittel von Tabak befreit ist und „nur“ noch Nikotin benötigt, sollte das Aufhören eigentlich ja kein Problem mehr sein.

    Denket si mal drüber noh.
  • zwängli 20.02.2019 10:15
    Highlight Highlight 1. Geraucht wird bei einer E-Zigarette gar nichts. Wo Rauch ist, ist auch Feuer. Kein Feuer = kein Rauch. Es ist Dampf oder meinetwegen Aerosol.

    2. "Und unklar ist auch, ob E-Zigaretten tatsächlich beim Ausstieg helfen. " - Das ist überhaupt nicht unklar. Tausende Umsteiger können das bestätigen.

    3. "Alles was Nikotin enthält, ist nicht gesund." - Nikotin entspricht in der Schädlichkeit etwa Koffein.

    Lasst doch nicht immer Experten der Anti-Tabak-Lobby zu Wort kommen, sondern auch mal solche, die sich wirklich mit dem Thema auskennen.
    • Holzkopf 20.02.2019 12:15
      Highlight Highlight 3. stimmt nicht.
      Es gibt klare Hinweise darauf, dass Nikotin auch in seiner Reinform das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht. Es sind auch entsprechende Mechanismen dazu bekannt. Es fehlen jedoch grössere und Langzeitstudiendaten.

      Koffein und Nikotin sind bzgl. Gesundheitsrisiko nicht vergleichbar.
    • smoothdude 20.02.2019 12:18
      Highlight Highlight mit ausstieg ist wohl eher gemeint, komplett mit dem rauchen aufzuhören und nicht einfach statt normalen zigaretten nun e-zigaretten zu rauchen. nur mit den zigis aufzuhören geht sicher einfach damit aber dann ganz vom nikotin wegzukommen bin ich mir nicht so sicher
    • Abnaxos 21.02.2019 14:39
      Highlight Highlight Es ist wohl eher umgekehrt: Vom Nikotin wegzukommen ist nicht sehr schwer. Das ist ein (relativ kurzer) Entzug und gut ist. Aber der Nuggi, der fehlt bis ans Lebensende. Und genau hier kann die E-Zigi greifen.
  • Keewee 20.02.2019 10:14
    Highlight Highlight Der „Experte“ :
    Es ist nicht klar, ob die Aromen tatsächlich nur 280 Grad erhitzt werden und wie sie reagieren, wenn die Erhitzung heisser ist.
    Der „nicht Experte“, also ich:
    Kein Mensch dampft so heiss. Ich dampfe im TC-Modus also im Temperatur Controll Modus und meine Dampfe ist auf 215C eingestellt. Wenn es heisser wird schmeckt es nicht mehr und wird ungeniessbar.

    Und Ja! Das Dampfen ist in meinen Augen DAS umsteigegerät um von der Zigi loszukommen! Gesund ist es sicher nicht doch laut Studien ist es zu 95% weniger schädlich als Zigis.

    Bei Nikotin gehen die Meinungen stark azseinander!
    • Thomas Buchstab (3) 20.02.2019 11:18
      Highlight Highlight Leider hört die breite Masse lieber auf "Experten" die keine Ahnung von der Materie haben als auf "Nicht-Experten" wie Du oder ich.

      Dampfe seit mehr als einem Jahr und hab etwa 7500 Zigaretten NICHT geraucht. Mein Körper ist mir mehr als dankbar dafür.
  • Gsnosn. 20.02.2019 10:04
    Highlight Highlight Was jetzt wirklich cool gewesen wäre, wenn im Artikel nur einen Satz würde stehen "Raucht nicht!" punkt.
    • Keewee 20.02.2019 10:56
      Highlight Highlight Vape on!😜
  • DerewigeSchweizer 20.02.2019 10:04
    Highlight Highlight 1.
    "Dampfen? Juulen? Vapen? – Was du über die Wirren im RAUCHERdschungel wissen musst"
    ... Da ignoriert einer den Unterschied zwischen Verbrennung (Rauch) und Verdampfung (Aerosol).

    2.
    "Alles was Nikotin enthält, ist nicht gesund."
    Diese Behauptung entbehrt jeglicher Grundlage.
    Der Konsum von Nikotin allein ist höchstwahrscheinlich unschädlich.

    3.
    "Man hat erst 50 Jahre nach der Erfindung herausgefunden, dass die Tabakzigarrette schädlich ist."
    ... und ist weiterhin legal im Handel.
    Wenn die weltbesten Labors nach 5 Jahren Forschung nichts gefunden haben, dann hat das wohl seinen Grund...
    • _kokolorix 20.02.2019 11:27
      Highlight Highlight 5 Jahre sind ja auch noch keine Langzeitstudie. Nach 5 Jahren Rauchen ist dein Körper noch kein Wrack, nach 40 Jahren schon
    • saukaibli 20.02.2019 13:38
      Highlight Highlight @_kokolorix: Nach 5 Minuten rauchen kann heutzutage mit modernen Untersuchungsmethoden schon festgestellt werden, dass es extrem schädlich ist. Beim Dampfen konnte in einer Studie von Dr. Riccardo Polosa mit Dampfern, die niemals geraucht haben, nach mehreren Jahren keine Gesundheitsschäden erkannt werden.
    • Herr Ole 20.02.2019 14:18
      Highlight Highlight Rauch ist ein Aerosol.
    Weitere Antworten anzeigen
  • l. a. stalder 20.02.2019 09:45
    Highlight Highlight Was du über die Wirren im Raucherdschungel wissen musst?

    Äääähhh.... vielleicht gar nichts?
    • Keewee 20.02.2019 11:13
      Highlight Highlight Leider gibt es von diesen Leuten mehr als angenommen. Sie schreiben dann Wissenschaftliche Arbeiten oder sitzen im BAG...
      Manche schreiben auch in Newsportalen...

      Etwas zu wissen was einem vielleicht nicht persönlich betrifft ist doch nichts verkehtes?

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