Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Marlboro investiert 12,8 Milliarden in E-Zigarettenfirma Juul



FILE - In this April 10, 2018, file photo, a high school principal displays vaping devices that were confiscated from students in such places as restrooms or hallways at the school in Massachusetts. The U.S. surgeon general says swift action is needed to prevent millions of teenagers and adolescents from becoming hooked on Juul and other high-nicotine electronic cigarettes. Surgeon General Jerome Adams said Tuesday, Dec. 18, that parents, teachers and physicians must take aggressive steps to address an epidemic of underage vaping. (AP Photo/Steven Senne, File)

Der Marlboro-Hersteller Altria steigt in grossem Stil bei der umstrittenen E-Zigarettenfirma Juul ein. Altria zahlt 12.8 Milliarden Dollar (11.2 Mrd Euro) für einen Anteil von 35 Prozent, wie die Unternehmen am Donnerstag mitteilten. Es sei die grösste Investition in Altrias Konzerngeschichte. Insgesamt werde Juul bei dem Deal mit 38 Milliarden Dollar bewertet.

Altria steht unter Druck, da das Hauptgeschäft schrumpft, weil immer weniger Menschen klassische Zigaretten rauchen. Juul hingegen wächst rasant dank neuartiger E-Zigaretten, die an USB-Sticks erinnern und über die aromatisierter, nikotinhaltiger Dampf eingeatmet werden kann. Diese boomende neue Nische will Altria über Juul erschliessen.

Der Tabakriese geht davon aus, dass traditionelle Zigaretten zusehends an Bedeutung verlieren und stellt deshalb die Weichen mit strategischen Beteiligungen. Man ergreife signifikante Massnahmen, um sich für die Zukunft zu rüsten, sagte Altria-Chef Howard Willard laut Mitteilung. Jüngst erst hatte Altria bereits den Kauf eines Milliardenanteils an der kanadischen Cannabis-Firma Cronos verkündet.

Altrias Investition in Juul unterstreicht den steilen Aufstieg des jungen Start-ups aus San Francisco: Juul hat seine Bewertung innerhalb weniger Monate mehr als verdoppelt und wird höher taxiert als private Silicon-Valley-Schwergewichte wie Airbnb oder SpaceX.

Juul vermarktet seine Produkte als weniger schädliche Alternative zu normalen Zigaretten, die Rauchern beim Entzug helfen sollen. Doch die Geräte sind wegen ihrer Beliebtheit bei Jugendlichen umstritten und stehen in den USA schon länger im Visier von Aufsichtsbehörden. (aeg/awp/sda/dpa)

Schweizer Studie will Folgen von Vaping herausfinden

Video: srf

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Nur ein neuer Covid-19-Toter – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Schüsse auf Laden in Interlaken

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Frankreichs Ex-Präsident Sarkozy wird Lagardère-Aufsichtsrat

Frankreichs früherer Staatschef Nicolas Sarkozy ist in den Aufsichtsrat des Mischkonzerns Lagardère eingezogen. Das teilte das Unternehmen am Mittwoch in Paris nach seiner Hauptversammlung mit.

Der konservative Sarkozy war von 2007 bis 2012 Staatspräsident gewesen. Er gilt in der französischen Hauptstadt immer noch als einflussreich. Lagardère ist in den Bereichen Medien, Verlage oder Einzelhandel tätig. Der Konzern beschäftigt weltweit rund 30'000 Mitarbeiter und setzte im vergangenen Jahr …

Artikel lesen
Link zum Artikel