Schweiz
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Interview

«Die Schweiz war bis 1971 keine Demokratie» – diese Juristin kämpft für Gleichberechtigung

Bild: KEYSTONE

Die Juristin und Verfassungsrechtlerin Silke Laskowski will die Zahl der Frauen in Parlamenten erhöhen – per Gesetz . Das Bundesland Brandenburg hat nun als erstes Bundesland ein entsprechendes Gesetz verabschiedet. Ein Gespräch über das Erbe der Nazis, strukturelle Diskriminierung und #Metoo.



Frau Laskowski, Sie haben das Gesetz entworfen, das in Brandenburg für eine kleine politische Revolution gesorgt hat: eine 50/50-Quote für Wahllisten. Wieso?
Silke Laskowski: Der Grundgedanke der parlamentarischen Demokratie ist die Selbstbestimmung des Volks. Dieses besteht nun mal aus zwei Kerngruppen: Frauen und Männer. Erstaunlicherweise will man das aber weder in Deutschland akzeptieren noch in der Schweiz.

Männer, gerade in linken Parteien, begreifen sich mittlerweile oft als Feministen. Spielt es denn eine Rolle, ob eine Frau oder ein Mann die Gleichberechtigung vorantreibt?
Ja, Männern fehlt der weibliche Blick. Wir alle haben durch Sozialisation erworbene Erfahrungen, erachten unterschiedliche Dinge als wichtig oder als weniger wichtig. Erziehung, Werbung, Vorbilder prägen unsere Sicht auf die Welt, und die weibliche Sicht unterscheidet sich deutlich von der männlichen.

Bild

Silke Laskowski ist Professorin für Verfassungsrecht an der Universität Kassel. Bild: Uni Kassel

Sollte man denn nicht da ansetzen?
Man hat das in den 60er-Jahren versucht, indem man Mädchen einen Plastikrevolver in die Hand drückte und Buben pinke Zauberstäbe. Am Ende spielen Jungs trotzdem lieber Fussball und Mädchen mögen Pferde, das alles ist auch nicht tragisch. Wichtig ist, dass die so erworbenen Erfahrungshintergründe gleichmässig in den Parlamenten abgebildet werden, denn dort werden die verbindlichen Spielregeln beschlossen, die die Zukunft einer Gesellschaft prägen.

Parité-Gesetz

Das deutsche Bundesland Brandenburg hat Anfang dieses Jahres einen radikalen Weg gewählt, um die Zahl der Frauen in der Politik zu erhöhen. Mit dem am 31. Januar verabschiedeten Parité-Gesetz werden Parteien verpflichtet, auf ihren Wahllisten zukünftig gleich viele Frauen wie Männer zu führen. Linke und grüne Parteien in anderen Bundesländern haben angekündigt, ähnliche Gesetze voranzutreiben. Der Widerstand ist aber gross: Mehrere Parteien wollen das Gesetz vor das Verfassungsgericht ziehen. (wst)

Sie haben in Interviews immer wieder gesagt, man wolle nicht über das Thema Gleichberechtigung in der Politik sprechen. Warum ist das so?
Gleichberechtigung ist ein No-go-Thema, noch immer. Ich beschäftige mich schon lange damit und die Rückmeldung war lange immer die gleiche: «Diskriminierung der Frau? Ach bitte, das gibt es doch spätestens seit den 90er-Jahren nicht mehr!» Männer sind nicht daran interessiert, die Strukturen zu ändern, schliesslich sind sie diejenigen, die am meisten von den Strukturen profitieren. Das geht Jahrzehnte zurück, letztendlich auch auf den verheerenden Einfluss der Nationalsozialisten.

«Mit Geduld und Freiwilligkeit ändert man keine Systeme. Schliesslich gibt niemand gerne freiwillig Privilegien ab.»

Silke Laskowski

Die Nazis? Das müssen Sie erklären.
Es geht oft vergessen, dass die Nationalsozialisten nicht nur antisemitisch und rassistisch waren, sondern eben auch durch und durch sexistisch. Das wurde in Deutschland interessanterweise nie aufgearbeitet, in den Sozialwissenschaften vielleicht, oder in der Genderforschung. Aber nicht in den Rechtswissenschaften, wo es eigentlich hingehört.

Ein Vorwurf gegen das Gesetz lautet: Wenn die Frauen zu 50 Prozent im Parlament vertreten sein sollten, dann müssten auch alle anderen Minderheiten angemessen vertreten sein. Müssen wir auch Quoten für Langstreckenpendler und Kaninchenzüchter verabschieden?
Zuallererst: Frauen sind keine Minderheit, sie sind die Mehrheit. Ihre Beispiele in Ehren, aber die Relevanz ist bei diesen Gruppen eher bescheiden. In der deutschen Verfassung gibt es Regelungen, die sich speziell um die Gleichberechtigung zwischen Frau und Mann kümmern. Das zeigt, dass es einen besonderen Stellenwert hat und sich abhebt von Diskriminierungsverboten, von denen wiederum andere Gruppen betroffen sind, Migranten etwa.

Spricht man in der Schweiz mit Politikerinnen und Politikern, sagen viele: Die Idee ist gut, aber die Reihenfolge ist falsch. Zuerst müsse man bei den gesellschaftlichen Strukturen ansetzen, die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Politik. Dann werde sich schon alles richten. Ausserdem ist hierzulande nichts so sehr verpönt wie «Zwängerei» per Gesetz.
Ja, das höre ich hier auch immer wieder. Seit 100 Jahren wird die Freiwilligkeit gefordert, seit 100 Jahren wird Geduld gepredigt. Nur: Mit Geduld und Freiwilligkeit ändert man keine Systeme. Warum auch, schliesslich gibt niemand gerne Privilegien ab; Könige danken nicht freiwillig ab, Diktatoren nehmen nicht freiwillig den Hut, Männer entledigen sich nicht freiwillig ihrer Privilegien.

Der Weg an die Spitze sei hart, hört man auch. Da brauche es halt Durchhaltevermögen und Stehkraft. Etwas, das Frauen im Gegensatz zu Männern weniger gegeben sei ...
Dieses Argument ärgert mich masslos. Es geht hier nicht um ein individuelles Problem von Frauen, die zu ängstlich sind oder sich nicht trauen. Es gibt mutige, engagierte und gewillte Frauen. Aber sobald sie in der Politik aufsteigen wollen, merken sie, es gibt Seilschaften, es wird gemauschelt, es wird gedealt und es wird getrickst: und zwar nach Regeln, die von Männern aufgestellt wurden und Männer begünstigen.

Sie sagen, die Chancengleichheit ist in den Parteien nicht vorhanden.
Nein, manchmal ist dies verschleiert, manchmal sehr offen. Ich gebe Ihnen ein Beispiel: Wenn man in Deutschland nominiert werden will von einer Partei für ein Mandat, muss man bereit sein, selber zu investieren. Und wenn man dann an die Lohndiskriminierung denkt, merkt man, wie ausgeklügelt dieses System Frauen diskriminiert.

Die Parität bringt Parteien aber in eine verzwickte Lage: Der Frauenanteil ist in den meisten Parteien viel tiefer als 50 Prozent, entsprechend schwierig, so Kritiker, sei es, geeignete Frauen zu finden.
Es liegt doch nicht daran, dass zu wenig Frauen da sind, sondern an den Nominierungsverfahren und an der Vorwahl. Da werden Frauen diskriminiert. Da fällt mir eine Anekdote ein ...

Erzählen Sie.
Ein Journalist leitete einmal ein Interview mit einer Studie ein, gemäss der Frauen sich weniger für Politik interessieren als Männer. Die Erklärung war dann, dass Frauen seltener Mitglied in Parteien sind. Ich sagte dem Journalisten: «Hören Sie mal, das ist ja Unsinn, sonst wäre halb Ostdeutschland an Politik nicht interessiert.» Die Prämisse war korrekt, aber die Schlussfolgerung absurd.

Sie sprechen oft auf Tagungen und Podien. Wie reagieren Politiker da auf Ihre Forderungen?
Ich formuliere ja inzwischen sehr klar und deutlich, das hilft meistens. Es ist völlig neu, dass man die Politiker mit dieser Wahrheit der Ungleichberechtigung konfrontiert. Die meisten sind zuerst verblüfft, und sagen dann: «Das stimmt, so habe ich das noch nie gesehen.» Vielen älteren Politikern ist gar nicht bewusst, dass sie von diesem System bevorteilt werden. Die Jüngeren hingegen durchschauen das eher, sie denken da betriebswirtschaftlich, rational und egoistisch.

Niemand, der Ihren Befund der strukturellen Diskriminierung anzweifelt?
Kaum, man kommt an der Wirklichkeit nicht vorbei. Das habe ich eigentlich nur einmal erlebt, als der Entwurf damals vorgestellt wurde. Ein Journalist meinte ungläubig, das höre sich ja an wie eine Verschwörungstheorie. Er sagte mir, Frauen sollten doch einfach die Parteien wählen, die am meisten Frauen in ihren Reihen haben. Problem gelöst.

Was haben Sie geantwortet?
Ich habe ihm freundlich erklärt, dass er Schwachsinn redet. Wenn ich eine konservative Haltung habe, dann gehe ich doch nicht zu den Linken, nur weil diese mehr Frauen in der Partei haben! Das Gleiche dachten sich übrigens damals auch die fortschrittlichen sozialdemokratischen Parteien, die das Frauenwahlrecht als Erste gefordert haben. Nachher waren sie enttäuscht, dass Frauen etwa mit katholischem Hintergrund nicht aus lauter Dankbarkeit SPD wählten!

Tatsache ist aber, dass Parteien, die einen paritätischen Frauenanteil haben, dies auch offensiv herausstreichen.
Ja, da geht es darum, die Frauen in das gängige Modell «Kaninchen mit der Möhre» einzufügen.

«Eine Volksvertretung, in der nur Männer sitzen, ist keine Volksvertretung, das ist ein Männerbund.»

Silke Laskowski

Kaninchen mit der Möhre?
Parteien sind gemäss diesem Modell Gebilde wie Privatunternehmen. Diese Unternehmen begeben sich dann in den Wahlkampf und werben um Wählerinnen und Wähler nach dem Motto: «Bei uns gibt es ein halbes Pfund Frauen mehr, also wählt uns!» Parteien werben also mit Frauen um Frauen.

Aber Parteien kämpfen nun einmal in einer Demokratie um die Gunst der Bürgerinnen und Bürger. Was ist daran falsch?
Es gibt da ein grundlegendes Missverständnis: Parteien in der repräsentativen Demokratie dienen keinem Selbstzweck, sie dienen der Demokratie. Das heisst, sie müssen sich so aufstellen, dass sie die Gesellschaft in ihrer Vielfalt spiegeln. Das funktioniert aber nur, wenn Parteien gleich viele Männer wie Frauen aufstellen.

Wenn man ihren Kritikern zuhört, ist der Untergang der Demokratie mit dem Paritätsgesetz ein grosses Stück näher gerückt.
Wir müssen uns endlich darüber unterhalten, wie die Demokratie aussehen soll. Wenn es, wie die Gegner des Gesetzes sagen, tatsächlich unwichtig ist, ob Frauen in den Parlamenten sitzen, könnten wir uns das tatsächlich alles sparen. Ich bin überzeugt, es ist eminent wichtig. Es geht darum, das Wahlversprechen an die Frauen endlich vollständig zu realisieren.

Gruppenbild ohne Dame – so männlich sind Kantonsregierungen (3.1.2019)

Frauen dürfen in Deutschland seit 1919 wählen. Was meinen Sie genau mit dem Wahlversprechen?
Man vergisst, dass das passive Wahlrecht, also die Möglichkeit, gewählt zu werden, ebenso wichtig ist wie das aktive Wahlrecht. Seit vor 100 Jahren in Deutschland das Stimmrecht für Frauen eingeführt wurde, steht vor allem das aktive Wahlrecht im Vordergrund. Frauen wollten aber nie nur wie die Lämmer an die Urnen strömen, um dort diejenigen zu bestätigen, die ohnehin schon das Sagen hatten – nämlich staatstragende Männer. Es ging und geht Frauen auch darum, dorthin zu gelangen, wo Entscheidungen getroffen werden, wo die politische Macht verhandelt wird. Erst dann ist die andere Hälfte des Versprechens eingelöst.

Die Schweiz führte das Wahlrecht auf nationaler Ebene 1971 ein, ein halbes Jahrhundert nach Deutschland. Was bedeutet das für den Kampf der Gleichberechtigung hierzulande?
Man muss ehrlich sein: Die Schweiz war bis 1971 keine Demokratie. Eine Volksvertretung, in der nur Männer sitzen, ist keine Volksvertretung, das ist ein Männerbund. Frauen hatten jahrelang keine echte Mitsprache, das sieht man an der Tatsache, dass Vergewaltigung in der Ehe wie in Deutschland auch extrem spät unter Strafe gestellt wurde. Dieses halbe Jahrhundert Verspätung kann man nicht so schnell aufholen.

Wenn man sich die Statistiken zur Frauenvertretung in den Parlamenten anschaut, fällt die Grenze von 30 Prozent auf – höher ist der Frauenanteil in wenigen Ländern. Gibt es dafür eine Erklärung?
Tatsache ist, dass in Deutschland seit Ende der 90er-Jahre diese Stagnation bei 30 Prozent zu beobachten ist. Und ohne Parteien mit interner Paritäts-Regelung wären wir in Deutschland irgendwo bei 20 Prozent – höchstens. 20 Prozent wurden im Deutschen Bundestag ja erst 1990 erreicht. Die 30 Prozent seit 1998 verdanken wir letztlich genau drei Parteien.

Welchen?
Den Grünen, den Linken und der SPD – denn diese Parteien haben zumindest für die Kandidatenlisten eine paritätische Vorgabe in ihren Parteistatuten. Daran halten sie sich überwiegend. Weil die meisten Abgeordneten dieser Parteien über die Liste in den Bundestag einziehen, wird der Frauenanteil dadurch auf 30 Prozent gehoben. In den Länderparlamenten ist es ähnlich. Sonst hätte sich bis heute gar nichts verändert.

Bürgerliche Parteien beschwichtigen: Die 30-Prozent-Hürde werde irgendwann von alleine überwunden.
Nein, von selbst passiert nichts. Dass sich ab einem Frauenanteil von 30 Prozent der Rest von allein ergeben soll, sind Fake News. Im Übrigen befindet sich Deutschland gerade im roll back – weil «traditionelle» Parteien wie CSU, CDU, FDP und die rückwärts gewandte neue AfD wieder ganz überwiegend auf Männer setzen.

Ist es denn zulässig, in die Freiheit der Parteien einzugreifen?
Natürlich sind Eingriffe möglich, am Ende kommt es darauf an, ob sie verhältnismässig sind. Es ist auch nicht so, dass bisher keine gesetzlichen Eingriffe getätigt wurden, Parteien sind nicht sakrosankt. Am Ende läuft alles auf eine Interessenabwägung hinaus.

Haben Sie ein Beispiel für einen solchen Eingriff?
Als in den 80er Jahren darüber diskutiert wurde, ob die freiwilligen paritätischen Parteistatuten der Grünen – also das Reissverschlussprinzip bei der Besetzung der Kandidatenlisten – verfassungsgemäss sind, wurde schon die Keule der Verfassungswidrigkeit geschwungen. Damals hiess es unter Männern, Juristen, der Preis sei zu hoch – diese Auffassung ist heute vom Tisch. Im Hinblick auf Parité-Gesetze antworte ich, «Freunde, 100 Jahre Freiwilligkeit sind genug». Es geht nicht um Männer, es geht um Strukturen.

Welche Rolle spielte #Metoo beim Parité-Gesetz?
#Metoo war eine Schocktherapie, durch #Metoo ist deutlich geworden, dass der ganze Kampf um Gleichberechtigung noch lange nicht zu Ende gekämpft ist. Die Gesellschaft hat diese Anliegen in den 80er-Jahren einfach in eine Schublade gelegt und dachte: «Ist gut jetzt, die Frauen sind auf dem Papier gleich, jetzt werden sie sich schon nicht mehr wehren.» Und dann ist das mit einer Wucht zurückgekommen, wie man es nicht erwartet hat.

Die rechtsbürgerliche SVP überraschte in der Schweiz letztes Jahr mit einem Frauen-Mentoringprogramm. Der Kurs wurde vom Parteipräsidenten geleitet. Was halten Sie davon?
Das ist eine sehr beliebte Strategie zur Delegitimation des Anliegens. Die Parteien erkennen: Da ist ein Problem, und erfinden dann so tolle Dinge wie Mentoratsgruppen, in denen Frauen an die Hand genommen werden. Sie sollen lernen, wie das so funktioniert mit dieser Politik. Kann man alles machen, aber es verfestigt das Bild: Frauen sind eigentlich ein bisschen zu blöd für die Politik.

«Die Frauen sind wütend und haben genug»: Über 10'000 Pussyhats marschierten durch Zürich

Aber Tatsache ist doch, dass viele Frauen abgeschreckt sind von der Ochsentour durch die Parteistrukturen ...
Wer will es ihnen verübeln? Irgendwann stossen wohl die meisten an eine gläserne Decke. Es braucht zahlenmässig einen Gleichstand, sonst ist man immer in der Rolle der Einzelkämpferin, das erfordert ungemein viel Zeit und Energie. Frauen mit Kindern und Karriere fragen sich da zu Recht: Brauche ich das wirklich, oder mach' ich statt Politik nicht lieber was Schönes? Die Strukturen in der Politik führen vielfach dazu, dass Frauen nicht ernst genommen werden.

Haben Sie ein Beispiel?
In der nordrhein-westfälischen Provinz, nicht weit von da, wo ich aufgewachsen war, liess sich ein Gemeinderat in den 70er-Jahren auf Kosten der Steuerzahler eine schöne Sauna einrichten. Jeden Donnerstag traf sich dieser Männerclub in der Sauna, um die Zukunft auszuhandeln. Das wurde aber erst später bekannt. Kein Wunder, widerstrebte es vielen Frauen, in die Politik zu gehen. Diese Männerbünde finden Sie in den Golfclubs und bayrischen Wirtshäusern heute immer noch.

«Wer die nächsten Wahlen gewinnen will, der muss auch die Frauenfrage thematisieren.»

Silke Laskowski

Deutschland feiert dieses Jahr 100 Jahre Frauen-Wahlrecht, die Schweiz wird im Juni einen landesweiten Frauenstreik begehen. Haben diese Ereignisse mehr als Symbolcharakter?
Ja, ich glaube, die historische Komponente ist entscheidend. Die Aufmerksamkeit für das Thema ist dieses Jahr massiv grösser. Nächstes Jahr wird das Thema wieder in der Versenkung verschwunden sein. Wenn wir es 2019 nicht schaffen, einen wahlgesetzlichen Durchbruch zu erzielen, dann stehen wir auch in 100 Jahren noch da, wo wir heute sind.

Sie erwähnen Deutschlands Versagen, die Schweiz hinkt ebenfalls hinterher, sprechen wir eigentlich von einem Problem deutschsprachiger Länder?
Ja, wir haben ähnliche Entwicklungen durchgemacht. Der deutsche Sprachraum war ja vor der Nationalstaatenbildung viel näher, wir haben eine gemeinsame Historie, die gesellschaftliche Mentalität und die Strukturen sind ähnlich. Die Schweiz hat sich dann aber irgendwann abgekoppelt und eine eigentümliche Entwicklung gemacht, respektive gar keine Entwicklung gemacht, sondern Rückschritt an Rückschritt gereiht.

Erst 1991 gewährte auch der letzte Kanton, Appenzell Innerrhoden, das Frauen-Stimmrecht – per Bundesgerichtsentscheid.
Sehen Sie, das Recht ist immens wichtig, es ist das Steuerungsinstrument der Demokratie. Für das Gesetz muss sich niemand entschuldigen. Im Gegenteil: Es ist das edelste Instrument der Demokratie.

Sie haben in den letzten Monaten viel diskutiert, wie reagiert man in diesen Debatten auf Sie?
Es gibt ein Muster: Am Anfang wird das Thema marginalisiert, dann wird es lächerlich gemacht. Das haben wir zum Glück schon hinter uns. Danach kommt die dritte Stufe: Sie prügeln auf dich ein. Und bei der Stufe 4 beginnt dann endlich die sachliche Diskussion. Wir stehen jetzt kurz davor.

Das tönt nach Gandhi, jetzt fehlt nur noch der Sieg.
Ich will nicht von Sieg oder Niederlage sprechen. Tatsache ist, dieses Thema können die Parteien nicht mehr ignorieren, nur schon aus strategischen Überlegungen: Wer die nächsten Wahlen gewinnen will, der muss auch die gleichberechtigte politische Mitsprache von Frauen thematisieren.

So haben Schweizerinnen das Wahlrecht erworben

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  • stadtzuercher 18.02.2019 09:09
    Highlight Highlight Wenn Putin eine 'gelenkte' Demokratie praktizieren kann, weshalb nicht die links-grün-feministischen Parteien Deutschlands?

    https://www.cicero.de/innenpolitik/paritaetsgesetz-brandenburg-rechtsstaat-moralismus-verfassungsbruch/plus
  • Schluch 18.02.2019 08:46
    Highlight Highlight Wesentlich stärker unterrepräsentiert als Frauen, sind wohl Menschen mit unterdurchschnittlichem Einkommen und Vermögen. Denen fehlt aber das Marketing, deshalb heult die Professorin halt für Frauen.
    • stadtzuercher 18.02.2019 10:06
      Highlight Highlight Die Professorin heult ja nicht nur 'für die Frauen', sondern auch für ihre eigene Klasse (die gutbetuchte Elite).
  • Best of 7 18.02.2019 06:51
    Highlight Highlight Sie schreibt ja selber, Frauen sind die Mehrheit. Dadurch muss ich annehmen, dass die Frauen selber nicht Frauen wählen. Aber sind wir ehrlich, hat jemand von einer Linken oder einem Linken schon mal was logisches gehört?
    • Liselote Meier 18.02.2019 11:24
      Highlight Highlight Bei Bundestagswahlen in Deutschland kann man nicht panaschieren, sprich man kann nur "Listen einwerfen". Ergo sind die zu Wählenden von den Parteien festgeschrieben.
      Logik verstanden?

      PS Dann kennst du a) entweder praktisch keine Linken oder b) ist dein Wissen ziemlich eingeschränkt. Ansonsten ist es Unerklärlich das du noch nie eine logische Linke Argumentation gehört hast.


    • balzercomp 18.02.2019 11:49
      Highlight Highlight Sie werden einfach nicht aufgestellt. Klar, Sie können jede Frau mit passivem Wahlrecht auf Ihren Wahlzettel schreiben, nur wird sie ohne die Unterstützung einer Partei keine Chance haben.
    • Best of 7 18.02.2019 17:42
      Highlight Highlight Liselotte Meier...es geht nicht nur um Deutschland!
  • MeinSenf 18.02.2019 05:44
    Highlight Highlight Das Problem besteht überhaupt nicht darin, dass keine Gleichberechtigung herrscht. Angeprangert wird lediglich, dass es für Frauen strukturell schwieriger ist, sich durchzusetzen. Die gläserne Decke ist da ein ziemlich gutes Bild... Sich wählen lassen: das geht halt nicht so einfach, denn zuerst muss man auf einer Liste landen. Und anschliessend das Argument "wählt mich, weil ich eine Frau bin" zieht nun auch nicht wirklich...
  • ubu 18.02.2019 00:27
    Highlight Highlight Sie mag mit vielem Recht haben, die Aussagen zur Schweiz aber zeugen von Ignoranz. Die Schweiz hat seit der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ein Konkordanzsystem, im Gegensatz zu Deutschland, wo die Regierung nur knapp über 50% der Wähler repräsentiert. Sagen deshalb hier jemand, Deutschland sei keine Demokratie?

    Ausserdem darf man auch mal erwähnen, dass die Schweiz das einzige Land ist, welches das Frauenstimmrecht durch Volksabstimmungen legitimiert und nicht bloss per Regierungs- oder Gerichtsbeschluss angeordnet hat.
    • balzercomp 18.02.2019 11:47
      Highlight Highlight Eine Volksabstimmung, bei der die Hälfte des Volks nicht teilnehmen durfte, verdient den Namen nicht. Diese Argumentation habe ich schon von Markus Somm gehört und sie war damals schon falsch. Und, was das ganze mit dem Konkordanzsystem zu tun hat, müssen Sie mir erklären. Ich halte es für nachteilig.
    • ubu 18.02.2019 14:25
      Highlight Highlight Ich argumentiere selten wie Markus Somm, aber er das gesagt hat, dann hatte er da ausnahmsweise recht. Fakt ist: Der Schweizer Entscheid pro Frauenstimmrecht fiel zwar später, dafür war er aber breiter abgestützt, als in anderen Ländern, wo einfach irgendein progressiver Regierungschef oder ein Richter das ganze verordnet hat.
  • Knety 17.02.2019 23:37
    Highlight Highlight Da unter 18 Jährige nicht wählen dürfen ist die ach noch immer keine Demokratie?
    Tolle Logik!
    • balzercomp 18.02.2019 11:44
      Highlight Highlight Das aktive und passive Wahlrecht an eine Altersgrenze zu binden kann man aus verschiedenen Gründen vertreten. Es an eine Geschlechterzugehörigkeit zu binden, war 1971 schon lange überholt. In (West-) Europa war nur Lichtenstein später.
    • Knety 18.02.2019 12:35
      Highlight Highlight Natürlich war es mehr als überholt und ich bin froh, wurde es korrigiert. Aber daran den Begriff der Demokratie festzumachen finde ich lächerlich.
  • reaper54 17.02.2019 22:47
    Highlight Highlight Ich weiss ja nicht wie ihr so wählt, ich stelle mir meine Kandidatenliste jeweils mit Smartvote zusammen und Wähle die Personen aus welche meiner Meinung am nächsten sind. Ob das jetzt ein Mann oder eine Frau ist ist mir sowas von egal!
    • Fabio74 18.02.2019 12:47
      Highlight Highlight Das geht in D aber nicht weil man weder panaschieren noch kumulieren kann
    • inmi 18.02.2019 15:39
      Highlight Highlight @Fabio74 Dann ist das eben ein Problem des rückständigen deutschen politischen Systems. Vielleicht sollte das die Frau mal in Deutschland flicken, statt in imperialistisch kaiserlicher Manier hier unerwünscht Ratschläge zu erteilen.
  • Dmnk 17.02.2019 22:42
    Highlight Highlight Wartets ab, wenn sich in Zukunft Reichsbürger und Konsorten auch noch "Gleichberechtigung" auf die Fahne schreiben werden sogar die noch eine Plattform bekommen...
  • Palpatine 17.02.2019 22:19
    Highlight Highlight Die Schweiz sei vor 1971 keine Demokratie gewesen! Historisch und politisch gesehen absoluter Schwachsinn. Dann wären beispielsweise die Römische Republik und das antike Athen auch keine Demokratien gewesen! Was hierzu wohl die alten Römer und Griechen, von denen wir ja sogar den Namen für diese Staatsform haben, denken würden! Natürlich waren beide Beispiele keine Demokratien im heutigen Sinn, aber dennoch "Volks-Herrschaften". Dass die Frauen in der Schweiz erst 1971 national das Wahlrecht erhielten, finde ich persönlich kein Ruhmesblatt für die Schweiz, aber man kann auch übertreiben.
    • Liselote Meier 18.02.2019 12:39
      Highlight Highlight Es waren durchaus Demokratien, aber keine "Volks-Herrschaften". Das griechische Wort für Volk ist Ethnos. Wären es "Volks-Herrschaften" gewesen, würden wir es heute Ethnokratie nennen.

      Mit Demos ist nicht Volk gemeint, sondern Bürger mit vollem Bürgerrecht. Sprich auch die Schweiz war vor dem Jahre 1971 eine Demokratie, es gab aber keine "Volks-Herrschaft", auch heute nicht.

  • Juliet Bravo 17.02.2019 21:32
    Highlight Highlight Genau wie Südafrika keine Demokratie war bis 1994, war die Schweiz keine Demokratie bis 1971.
    • Rabbi Jussuf 17.02.2019 21:53
      Highlight Highlight Juliet
      Hast auch schon bessere Sätze geschrieben.
      Nach deiner Logik ist Deutschland, aus dem die Frau kommt (Professorin mag ich kaum zu sagen, angesichts der lausigen Argumente) auch keine Demokratie, denn man kann dort nicht abstimmen im Gegensatz zur Schweiz.
    • Juliet Bravo 17.02.2019 22:31
      Highlight Highlight Argumente? Was macht ein Land zur Demokratie, wenn weite Teile nicht wählen dürfen und nicht gewählt werden dürfen, Rabbi?
    • Juliet Bravo 17.02.2019 22:36
      Highlight Highlight Im Falle von Südafrika und der Schweiz waren das übrigens die Mehrheit, die kein Wahlrecht hatten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Tom 17.02.2019 21:27
    Highlight Highlight Dass die Schweiz erst seit 71 eine Demokratie ist stimmt. Aber per Gesetz mehr Frauen in Regierungen oder sonst wo ist blödsinn. Besser mal Kinderbetreuung, Tagesstrukturen usw verbessern und Frauen den wiedereinstieg vereinfachen. Auch wenn sie einfach mal paar Jahre Mama sein wollen und erst später wieder Karriere machen wollen.
    • MeinSenf 18.02.2019 05:15
      Highlight Highlight Warum nicht beides? Zudem noch obligatorische Wehrpflicht für Frauen, dann werden sie von Anfang in die späteren Seilschaften eingebunden. Manchmal muss man einfach strukturell etwas nachhelfen...
  • henk 17.02.2019 21:21
    Highlight Highlight War auch immer der Meinung, dass vieles einfach übertrieben wird und die Gleichstellung eigentlich erreicht ist. Wenn ich mir jedoch diese Kommentare hier durchlese, merke ich, dass wir noch sehr weit davon entfernt sind 😔 Plötzlich sehen sich ganz viele Männer als Opfer. Ich als Mann fühle mich zumindest nich wahnsinnig bedroht. Ja auch ich habe Militärdienst geleistet und fühlte mich diskriminiert. Es gibt aber andere Gesellschaftsbereiche wo ich klar bevorteilt bin. Es geht doch nur um das Ausbügeln von noch bestehenden Differenzen. Keiner will die Rechte der Männer beschneiden
    • DemonCore 18.02.2019 06:22
      Highlight Highlight Wo bin ich als Mann'klar bevorteilt'?
    • Trompete 18.02.2019 08:04
      Highlight Highlight Könntest du bitte die entsprechenden Gesellschaftsbereiche klar benennen und den entsprechend diskriminierenden Gesetzesartikel bekannt geben?
  • WerWillSchonStringenzUndSachkenntnis 17.02.2019 21:05
    Highlight Highlight Ja Gleichberechtigung wäre schön ...
    für Männer!
    Frauen werden heute in nirgends mehr benachteiligt, aber vielerorts gefördert. Werden Männer in Gesetzen (!) benachteiligt werden: Militär, Pension, Witwerrente.
    Wer nach noch mehr Rechten für Frauen ruft, muss grenzenlos egoistisch sein.
  • Samuel Keller 17.02.2019 20:50
    Highlight Highlight Zum Thema Gleichberechtigung noch folgendes:

    Frauen durften bereits 1840 an der Uni Zürich in den Hörsaal für Ärzte und 1867 wurde die erste Frau im Ärztstudium zugelassen. In Deutschland erst anfangs des 20. Jah.

    Die zwei Weltkriege bei denen KEINE Demokratie in D herrschte, kommt auch noch dazu.

    Das Adolf Hitler noch legal durch das deutsche Volk an die Macht gewählt wurde und nachher die Demokratie abschaffte, darf auch nicht vergessen werden.

    In der DDR gab es bis 1989 KEIN Stimm- und Wahlrecht gab.

    Soviel zum deutschen "Vorbild".
    • Knety 18.02.2019 01:16
      Highlight Highlight Hitler wurde nicht gewählt. Er verlor die Wahl sogar zweimal. Hitler würde von oben eingesetzt.
    • Fabio74 18.02.2019 12:52
      Highlight Highlight @keller Kreuzfalsch.
      In der DDR gab es Wahlen. Auch wenn diese nicht frei waren.
      Die Ernennung Hitlers zum Reichskanzler war der ketzte Schritt nach der Wahl Hindenburgs zum Reichspräsidenten, nach den Regierungen ohne Mehrheiten im Parlament, nach dem Preussenschlag 1932
  • Sherlock_Holmes 17.02.2019 20:11
    Highlight Highlight In den kritischen Kommentaren zu den Äusserungen von Frau Silke Laskowski finden sich nur sehr wenige, differenzierte, sachlich äquivalente Argumente.
    Der erste Schritt besteht darin, zuzuhören, dann zu reflektieren und schliesslich schlüssig zu argumentieren.
    Ich kann verstehen, dass man(n) nicht mit allem einverstanden, verunsichert oder frustriert ist.
    Mehr Gelassenheit und Selbstvertrauen täte gut – dies setzt allerdings voraus, dass man(n) sich zuerst mit sich selbst auseinander setzt.
    Anstatt uns gegeneinander auszuspielen, sollten wir gemeinsam für eine faire Gesellschaft eintreten!
    • DerMeiner 17.02.2019 20:17
      Highlight Highlight Gratuliere, dieser kritische Beitrag, an alle Kritiker, ist in keinster Weise differenziert oder sachlich korrekt. Aber danke für den Input.
    • Arthur Philip Dent 17.02.2019 20:33
      Highlight Highlight Die Blitze hier sagen irgendwie alles, schade...
    • Rabbi Jussuf 17.02.2019 20:33
      Highlight Highlight Man muss nicht jeden Mist differenziert betrachten. Grade hier zeigt sich nach ein paar Antworten bereits, dass das sinnlos ist angesichts der schwachen Argumente, die man ja auch schon oft gehört hat.

      Zudem wurde das Ganze bereits zur Genüge diskutiert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ökonometriker 17.02.2019 20:08
    Highlight Highlight Die Gesellschaft besteht nicht nur aus 2 Gruppen, sondern aus sehr viel mehr. Skifahrer und Snowboarder, Rothaarigen und Schwarzhaarigen, Dicken und Dünnen, Reichen und Armen, usw.
    Sollen die etwa auch alle ihre eigene Quote bekommen?

    Wir haben eine Demokratie, damit wir die unserer Meinung nach Besten wählen können. Egal, welche Merkmale sie aufweisen.
    • Nordmann 17.02.2019 23:25
      Highlight Highlight Danke für diesen Kommentar, endlich mal jemand, der das ganze etwas differenzierter sieht.
      Insofern ist auch das ständige "liebe Frau vs. böser Mann" Gelaber absolut sinnfrei. Stattdessen sollte jedes Individuum die selben Chancen haben und auch gleichstark gefördert werden, unabhängig von anderen Kriterien.
  • TRL 17.02.2019 19:55
    Highlight Highlight Brauche ich das wirklich, oder mach' ich statt Politik nicht lieber was Schönes? - frage ich mich auch als Vater ab und zu.
    Die Schweiz reiht Rückschritt an Rückschritt - na Prost! Da höre ich dann auf zu lesen!

    Die Idee der gleichberechtigten Wahllisten finde ich aber gut - damit sind übrigens nicht automatisch 50% Frauen gewählt. Und nein, damit wird einem Mann der Platz auf der Wahlliste nicht mehr verwehrt, als wenn er auch sonst keinen Platz mehr hätte drauf.
    • DemonCore 17.02.2019 22:21
      Highlight Highlight Die Ungerechtigkeit ergibt sich daraus, dass sich, wie wir ja sehen, mehr als 50% der Plätze mit motivierten Männern besetzt werden können. Gegen welche Männer diskriminiert man denn um deren Plätze mit Quotenfrauen aufzufüllen? Gegen die kleinen? Gegen die armen? Gegen die nicht so gut aussehenden oder gegen die weniger intelligenten?
    • TRL 18.02.2019 00:10
      Highlight Highlight Wer sagt denn, dass nicht mehr als 50% der Plätze mit motivierten Frauen besetzt werden könnten? Wer sagt denn, dass das alles Quotenfrauen sind? Wegen der eingeführten Quote heissen Politikerinnen jetzt Quotenfrauen? Dann würden Politiker ja Quotenmänner heissen... ist ja eine 50:50 Quote.

      Ich weiss nicht, wie Wahllisten gefüllt werden. Aber irgendwelche Entscheidungskriterien werden die Entscheidungsträger wohl haben. Klein, arm, hässlich, dumm gehört vielleicht sogar dazu.
    • DemonCore 18.02.2019 07:36
      Highlight Highlight Die meisten Parteien haben einen internen Wahlkampf. Dieses Gesetz beschneidet die Parteidemokratie und zwingt sie gegen Männer zu diskriminieren.
  • Lowend 17.02.2019 19:32
    Highlight Highlight Das die Schweizer Männer die letzten waren, die den Frauen das Stimmrecht gaben und gewisse sogar vom Bundesgericht gezwungen werden mussten, ist leider eine Tatsache, aber heute gibt es noch eine andere Gruppe, die leider nichts zu sagen hat.

    Es wäre nun auch mal Zeit, sich über die 25% Ausländer und deren Rechte zu unterhalten, denn wenn ein Viertel der ständigen Wohnbevölkerung hier lebt, hier Steuern zahlt und für den Schweizer Wohlstand arbeitet, sich aber politisch nicht mal auf Gemeindeebene beteiligen kann, könnte man auch in dem Punkt von demokratisch fragwürdigen Zuständen sprechen.
    • DemonCore 17.02.2019 19:51
      Highlight Highlight Ganz ehrlich, das Ausländerstimmrecht ist mMn argumentativ deutlich leichter zu vertreten als die Frauenquote für Wahllisten.
    • Militia 17.02.2019 21:07
      Highlight Highlight Diese Leute kamen in die CH weil sie sich ein besseres Leben erhofft haben. Ist den meisten geglückt.
      Nun aber: Fakten wie Unwahrheiten sprechen sich schnell herum. Eine zeitlang hiess es zBsp. dass man in DE Geld erhalten würde. So entstand quasi ein Anreiz nach De zu gehen. Was wird wohl passieren wenn du auf der Flucht bist und es gibt ein Land wo alles besser als zuhause ist aber du sogar noch die Möglichkeit hast, es so wie dein eigentlich geliebtes Heimatland zu gestalten? Quasi wie die Pioniere, das Bewährte nimmt man mit und baut sich den Rest wie es einem gefällt. So weit kommt noch!
    • Armend Shala 17.02.2019 21:08
      Highlight Highlight Weisst du was, wenn sie das Bedürfnis dafür haben können sie das mit allen Rechten und PFLICHTEN, wie Wehrdienst etc. etc. Nennt sich in der Schweiz Einbürgerung. Grüsse von einem Schweizer mit Eltern aus dem Kosovo.
    Weitere Antworten anzeigen
  • simiimi 17.02.2019 19:14
    Highlight Highlight Bereits der erste Satz dieses Artikels, dass die Bevölkerung aus zwei Kerngruppen, Männern und Frauen, bestehe, sagt viel über die Interviewte aus. Wer allen Ernstes denkt, eine Gesellschaft und ihre Probleme analysieren zu können, indem er die Menschen auf ein enziges angeborenes Merkmal reduziert, verfügt wahrlich über einen nur sehr beschränkten Horizont. Herr Stern, bitte suchen sie sich nächstes Mal einen klugen Interviewpartner, diese Frau wird ihrem ansosten so hohen Niveau nicht gerecht.
  • Arthur Philip Dent 17.02.2019 19:09
    Highlight Highlight Eigentlich ist es doch ganz einfach. Wenn wir sagen unsere Politiker/innen repräsentieren das Volk und das Volk besteht zu über 50% aus Frauen, dann sollten doch die Frauen auch zu einem anständigen Anteil vertreten sein, oder?

    Ist wie bei einer repräsentativen Umfrage, und so...
    • glass9876 17.02.2019 21:39
      Highlight Highlight Der Sachverhalt scheint vielen UserInnen zu komplex zu sein.

      Aus der ungleichen Vertretung folgt, dass unser Parlament nicht das Volk repräsentiert (obwohl es vom Volk gewählt wurde). Die anderen Gruppen, die meiner Ansicht nach unterrepräsentiert sind, sind die Geringverdiener und der Mittelstand.
  • LeChef 17.02.2019 18:58
    Highlight Highlight Man kann nicht argumentieren, dass Frauen anders ticken, andere Vorlieben und Fähigkeiten haben, einfach anders sind - und gleichzeitig fordern dass die sozialen Outcomes die gleichen sind (etwa Anzahl Frauen in Konzernleitungen). Das ist ein logischer Widerspruch.

    Entweder sind die Unterschiede zwischen den Geschlechtern sind vernachlässigbar und Gleichheit der Outcomes macht Sinn - oder die Unterschiede sind erheblich (wenn auch möglicherweise bis zu einem gewissen Grad soziale Konstruktionen) und dann sind Quoten etc. ein Unding.
    • Arthur Philip Dent 17.02.2019 20:36
      Highlight Highlight Auch wenn ich langsam müde werde es immer wieder zu wiederholen: es geht hier nicht um Konzernleitungen oder gleiche Outcomes sondern darum, dass Frauen als Mehrheit in der Bevölkerung mit all ihren Unterschieden auch in der Politik vertreten sein sollten.
    • DemonCore 17.02.2019 20:46
      Highlight Highlight Arthur, vlt ermüdet es sie nicht zu sehr zu erläutern, weshalb eine Mehrheit es bei allgemeinem Wahlrecht nicht schafft, sich selbst angemessen zu vertreten?
    • Arthur Philip Dent 17.02.2019 23:38
      Highlight Highlight Genau das wird im Artikel hinreichend erklärt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DemonCore 17.02.2019 18:54
    Highlight Highlight Jetzt mal ernsthaft, und ohne das ganze SJW-Geschwurbel: Eine 51%-Mehrheit wird privilegiert zum Nachteil einer 49%-Minderheit, damit es fairer wird? Alles was ich daraus lesen kann, ist das Frauen untereinander weniger solidarisch sind als Frauen gegenüber Männern, was wiederum Fragen aufwirft. Wenn Frauen nur Frauen wählen würden, könnten sie schon unter dem bestehenden Gesetz die komplette Kontrolle übernehmen. Das reicht noch nicht? Wirklich???
  • derEchteElch 17.02.2019 18:51
    Highlight Highlight Die Bevölkerung ist doch etwa auf 50/50 (plus/minus) in Männer/Frauen aufgeteilt. Im Parlament ist der Frauenanteil offenbar wesentlich geringer.

    Das kann nur daran liegen, dass Frauen nicht nur Frauen, sondern auch Männer wählen! Anders kann mans nicht erklären.

    Es steht Jedem (Geschlecht) frei zu wählen, wen (vom welchem Geschlecht ist egal) Es ins Parlament wählen kann.

    Alles andere wäre eine Bindung an das Geschlecht, so dass Frauen nur Frauen und Männer nur Männer wählen dürfen.

    Genau das ist das Gesetz dieser Juristin..
    • DemonCore 17.02.2019 20:10
      Highlight Highlight Ich gestehe, ich habe auch schon Frauen gewählt, und werde es wohl wieder tun. Wenn ich gezwungen werde Frauen zu wählen, muss ich mir das alles nochmal überlegen.
  • Erster-Offizier 17.02.2019 18:36
    Highlight Highlight Und in KEINEM Wort wird die systematische Diskriminierung gegen Männer in Sachen Wehrpflicht erwähnt.
    • Arthur Philip Dent 17.02.2019 18:53
      Highlight Highlight Die Frau redet hier von einem ganz klar definierten Spezialfall, nämlich der Demokratie - respektive den Parlamenten und Parteien, wo als Volksvertretung beide Geschlechter gleichermassen vertreten sein müssen, damit die Diskussionen und Beschlüsse das Interesse und die Gedanken des Grossteils der Bevölkerung berücksichtigen zu können.

      Sie spricht nicht von anderen Bereichen und sieht auch die Besonderheiten/Eigenheiten von Mann und Frau klar und nicht als Nachteil sondern als Begründung für ihre Forderung.
    • grünergutmensch 17.02.2019 19:42
      Highlight Highlight 😂du arme
    • DemonCore 17.02.2019 20:24
      Highlight Highlight " wo als Volksvertretung beide Geschlechter gleichermassen vertreten sein müssen"

      Nein. Ausserdem würde das Gesetz das ja nicht zwingend erreichen, dann müssten noch gleich viele Frauen wie Männer wählen gehen und niemand dürfte jemanden streichen. Und wenn die Geschlechter gleich vertreten sein müssen, warum nicht Altersgruppen, sex. Orientierung, Weltanschauungen, Einkommensklassen, etc.?

      Wahlen abschaffen und eine 244er Stichprobe aus der Wahlbevölkerung ziehen. Spart Geld und Nerven.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Triple A 17.02.2019 18:34
    Highlight Highlight Kluge Frau und Recht hat sie. Allerdings:
    Es gibt auch eine andere beudeutende Gruppe und diese Gruppe muss in der Zukunft, welche die Politik gestaltet, auch leben. - Die Jungen! Auch hier eine Quote eingeführt werden.
    • WerWillSchonStringenzUndSachkenntnis 17.02.2019 21:22
      Highlight Highlight Und Linkshänder. Und Rothaarige. Und 30-Jährige. Und Säuglinge.
      🤦‍♂️🤦‍♀️
      Wenn eine Gruppe (hier Frauen) tatsächlich mehr Stimmanteile hat (weil mehr als Männer), wäre es etwa gleich logisch zu argumentieren, ihre Stimmen sollten weniger zählen, damit sie die kleiner Gruppe nicht übervorteilen.
  • der Denker 17.02.2019 18:28
    Highlight Highlight Die gute Frau dürfte auch gerne mal über die gesetzlichen Nachteile des Mannes sprechen. Aber dies ist wohl nicht in ihrem gusto, da dies nicht zur aktuellen Benachteiligung der Frau passt. Ich bin auf alle Fälle für Gleichberechtigung, aber nicht für eine Bevorzugung. Eine Quote ist keine Lösung sondern eine Beleidigung für Frauen.
    • Arthur Philip Dent 17.02.2019 18:53
      Highlight Highlight Die Frau redet hier von einem ganz klar definierten Spezialfall, nämlich der Demokratie - respektive den Parlamenten und Parteien, wo als Volksvertretung beide Geschlechter gleichermassen vertreten sein müssen, damit die Diskussionen und Beschlüsse das Interesse und die Gedanken des Grossteils der Bevölkerung berücksichtigen zu können.

      Sie spricht nicht von anderen Bereichen und sieht auch die Besonderheiten/Eigenheiten von Mann und Frau klar und nicht als Nachteil sondern als Begründung für ihre Forderung.
    • der Denker 17.02.2019 19:56
      Highlight Highlight Klar das eine hat mit dem anderen ja nichts zu tun. Rechte fordern aber keine Pflichten. Das funktioniert in einer Demokratie aber nicht. Gleiches Recht für alle. Jede Frau kann sich wählen lassen. Ob sie das möchtr ist ihr überlassen. Von Ihnen Arthur kommt immer das gleiche gebrabel ohne Hand und Fuss. Ich wäre auch für eine Quote im Militär von 50%, so bildet dies die Gesellschaft viel besser ab. Ist genau das gleiche Prinzip
    • Arthur Philip Dent 17.02.2019 20:22
      Highlight Highlight Ich hoffe mal schwer, dass die Armee keine Entscheidungen für die Bevölkerung trifft.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DemonCore 17.02.2019 18:21
    Highlight Highlight Weisse Akademikerinnen sind wohl die am meisten privilegierte Gruppe in der Geschichte der Menschheit und auf dem Planeten, dennoch wird jeden Tag eine neue Gemeinheit entdeckt, und gleich ein Vorschlag zur Behebung geliefert, meistens in dem Männer diskriminiert werden.
    • Armend Shala 17.02.2019 21:10
      Highlight Highlight Und meistens weisse, europäische, christliche Männer. Die sind der Teufel des linken Weissen Moralfaschisten.
  • DemonCore 17.02.2019 18:17
    Highlight Highlight Klingt nach gelenkter Demokratie. Wir könnten ja Putin nach Ergänzungsvorschlägen fragen. Erdogan hätte sicher auch noch Tipps.
  • Arthur Philip Dent 17.02.2019 18:01
    Highlight Highlight Und jetzt kommen in den Kommentaren wieder alle Argumente auf die im Artikel schon eingegangen wurde und dann wird sicher auf die Frau gegangen und kritisiert/beleidigt - wie ebenfalls im Artikel beschrieben...

    ...und all das bestätigt den Artikel gleich nochmals, danke! 😉
    • der Denker 17.02.2019 18:36
      Highlight Highlight Nur weil falsche Fakten und Behauptungen immer und immer wieder wiederholt werden, macht sie das joch lange nicht korrekt
  • zeitgeist 17.02.2019 17:45
    Highlight Highlight Das Interview enthält intetessante Ansätze, doch irgendwie geht vergessen, dass bei einer Veränderung den Status Quo nicht nur Männer Privilegien Abgeben. Auch Frauen haben durchaus Privilegien inne (Mutterschaftsurlaub, Frauenabend im Thermalbad). Somit würden sich nicht Privilegien generell lateral Verlagern, sondern eher auch wild verschieben.
    Ausserdem: warum redet niemand über Frauenquoten bei nicht-überbezahlten Jobs wie Maurern, Schreinern, Bodenlegern, Kaminfegern, etc.? Oder wollen Frauen nur bei gutbezahlten und bequemen Jobs die Hälfte der Stellen besetzen?
    • Arthur Philip Dent 17.02.2019 18:14
      Highlight Highlight Die Frau redet hier von einem ganz klar definierten Spezialfall, nämlich der Demokratie - respektive den Parlamenten und Parteien, wo als Volksvertretung beide Geschlechter gleichermassen vertreten sein müssen, damit die Diskussionen und Beschlüsse das Interesse und die Gedanken des Grossteils der Bevölkerung berücksichtigen zu können.

      Sie spricht nicht von anderen Bereichen und sieht auch die Besonderheiten/Eigenheiten von Mann und Frau klar und nicht als Nachteil sondern als Begründung für ihre Forderung.
    • The Destiny // Team Telegram 17.02.2019 20:31
      Highlight Highlight Kommt jetzt wieder die Einzelfälle Nummer?
    • zeitgeist 18.02.2019 00:56
      Highlight Highlight @Arthur
      Hast du auch noch eine kluge Antwort auf meine im obigen Kommentar formulierten Fragen?

      Oder ist es doch mehr als ein Gefühl, dass dies in der Diskussion keinen Platz findet und totgeschwiegen wird?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pana 17.02.2019 17:42
    Highlight Highlight Die Frage in der Frauen als Minderheit bezeichnet wurden, war schon ein ziemliches Eigentor ;)
    • RandyRant 17.02.2019 17:55
      Highlight Highlight Eigentlich sind Männer eine Minderheit und müssten entsprechend von der Mehrheit geschützt werden ;)
    • Fabio74 18.02.2019 12:58
      Highlight Highlight @rant Dumm nur dass der weisse Heteromann christlicher Religion an allen Schalthebeln der Macht sitzt
  • Patrick Hofstetter 17.02.2019 17:38
    Highlight Highlight Wenn uns eine Deutsche Verfassungsrechtlerin vorwirft, die Schweiz sei vor 1971 keine Demokratie gewesen, erlaube ich mir ergänzend, auf zwei Fakten hinzuweisen:
    - 16 Millionen Ostdeutsche hatten bis 1989 weder Stimm- noch Wahlrecht;
    - 32 Millionen bundesdeutsche Frauen und 30 Millionen bundesdeutsche Männer besitzen auch 2019 auf Bundesebene lediglich ein Wahl- und keinerlei Stimmrecht.
    Das entschuldigt die helvetische Verspätung in Sachen Gleichstellung nicht, relativiert jedoch ein wenig die Aburteilung von Prof. Laskowski: auch «Demokratie» ist Ansichtssache.
    • Arthur Philip Dent 17.02.2019 18:23
      Highlight Highlight Also grundsätzlich geht's hier ja um was anderes. Aber ich bin mir sicher, dass die gute Frau sich dessen vollends bewusst ist. Sie spricht ja sogar an, dass das auf die Vertretung von Ostdeutschland in der Politik deswegen mit ähnlichen Problemen zu kämpfen hat.
    • Fabio74 18.02.2019 13:00
      Highlight Highlight 1. Falsch auch in der DDR wurde gewählt.
      2 auch falsch D ist eine repräsentative Demokratie mit direktdemokratischen Elementen auf Länder und Kommumaleben
  • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 17.02.2019 17:37
    Highlight Highlight Die Schweiz hat Rückschritt an Rückschritt aneinander gereit?

    Die Schweiz gehörte seit dem Ende des 30 Jährigen Krieges nicht mehr zum Heilligen Römischen Reich Deutscher Nation.
    Wurde 1848 ein mehr oder weniger Demokratischer Staat, seit Anfang 1900 gabs die Direkte Demokratie.
    Ja leider kam das Frauenstimmrecht erst 1971/1991.

    Und Deutschland? Bis 1918 Monarchie, ab 1933-45 die schlimmste Diktatur, ab 45 bis 89 Geteilt wobei die Osthälfte auch eine Diktatur war.

    Da würde ich die Schweiz nicht als Deutschsprachiges Land das am Rückständigsten ist, bezeichnen
  • Alnothur 17.02.2019 17:29
    Highlight Highlight "Und wenn man dann an die Lohndiskriminierung denkt" - die gar nicht existiert...

    "Kann man alles machen, aber es verfestigt das Bild: Frauen sind eigentlich ein bisschen zu blöd für die Politik." - sag das mal einer z.B. der Studentenschaft der Uni Bern mit ihrem "Womentoring"-Programm...
    • Chrigi-B 17.02.2019 19:13
      Highlight Highlight Genau! Studier BWL und nicht Soziale Arbeit oder Kunst 🙈, wenn du kassieren willst. Punkt! Ende der Disskusion.
  • Füdlifingerfritz 17.02.2019 17:05
    Highlight Highlight Und wieder versteht eine sogenannte "Expertin" das Wort GleichbeRECHTigung nicht.
    • Kommentator93 17.02.2019 18:10
      Highlight Highlight Meine Rede! Ich frage mich auch jedes Mal wieder, wenn Gleichberechtigung mit gesellschaftlicher Gleichstellung oder Fairness verwechselt wird.
    • Arthur Philip Dent 17.02.2019 18:18
      Highlight Highlight Stufe 3. 😅
    • Arthur Philip Dent 17.02.2019 18:40
      Highlight Highlight Es geht hier nicht um gesellschaftliche Gleichstellung!

      Es geht (nur) darum, dass in demokratischen, politischen Gremien, welche die Bevölkerung vertreten sollen, die grösste Bevölkerungsgruppe (Frauen) ebensogut wie die zweitgrösste (Männer) vertreten sein sollte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • virus.exe 17.02.2019 16:56
    Highlight Highlight Scheissegal ob Frau oder Mann. Fähig sollen die sein. Da mal ansetzen bitte.
    • Arthur Philip Dent 17.02.2019 17:55
      Highlight Highlight Lesen. Gründlich.
  • Balsthaler 17.02.2019 16:55
    Highlight Highlight Es ist doch gut und schön, dass Frau L. in Deutschland ist und bleibt.
    • Arthur Philip Dent 17.02.2019 17:56
      Highlight Highlight Fühlst du dich dermassen bedroht?
    • RandyRant 17.02.2019 17:56
      Highlight Highlight Na es gibt aber viele von ihrer Sorte die nun Lehrstühle an CH Universitäten haben (von uns finanziert...)
  • Hexenkönig 17.02.2019 16:50
    Highlight Highlight Also das (leider viel zu lange) Abwesen des Frauenstimmrechts in der Schweiz als "eigentümliche Entwicklung" bzw. eine Reihe von Rückschritten der Demokratie zu bezeichnen, halte ich etwas gar weit hergeholt, insbesondere wenn man das heutige Deutschland und Österreich als Vergleichspunkte setzen will
    Ich wüsste jedenfalls weder von einem Monarchen, der sich in der Schweiz auch nur annähernd bis ins 20. Jahrhundert halten konnte - *hust* Österreich-Ungarn *hust* Deutsches Kaiserreich - noch von einem demokratisch legitimierten Staatsputsch der zur Machtergreifung eines gewissen Herrn H. führte
  • walsi 17.02.2019 16:47
    Highlight Highlight Es ist ein Widerspruch, wenn in der Verfassung steht, dass Mann und Frau gleichberechtigt sind, einem Mann per Gesetz aber verboten wird sich zur Wahl stellen, weil er ein Mann ist. Die Verfassung steht über dem Gesetz, folglich muss die Verfassung geändert werden.
    • Arthur Philip Dent 17.02.2019 17:57
      Highlight Highlight Hä?! 50-50 heisst genau gleich viele Männer wie Frauen haben das Recht gewählt zu werden. Das ist Gleichberechtigung. Wären es "zu viele Frauen", wäre es für die dann genauso "verboten".
    • R. Peter 17.02.2019 18:51
      Highlight Highlight Arthur, nein. Heute schon hat jeder und jede das Recht, gewählt zu werden.

      Das Parlament ist kein Abbild der Bevölkerun, wie die Se istin fälschicherweise annimmt, sonderen deren Vertretung. Soll es ein abbild sein, muss per Zufall, nicht pre Wahl gelost, bzw. gewählt werden...
    • Pascal1917 17.02.2019 19:57
      Highlight Highlight Dann ist ja gut, dass Deutschland keine Verfassung hat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • reaper54 17.02.2019 16:43
    Highlight Highlight Quoten sind keine Lösung, das Gegenteil ist der Fall sie schüren ehr missgunst und bestätigen, das Frauen offenbar ohne nicht dazu in der Lage währen. Das schadet allen fähigen Frauen!
    Ein gutes beispiel sind Jobanforderungen, selber Job, selber Lohn andere (respektive tiefere) Körperliche Anforderungen an eine Frau. Das ist wus meiner Sicht einfach nicht fair.
    • Piwi 17.02.2019 17:38
      Highlight Highlight Quoten sind doch eine tolle Sache. Übrigens: 90% der Gefängnisinsassen sind männlich - sollte man da nicht einfach mehr Frauen einbuchten, bis Parität erreicht ist?
    • Arthur Philip Dent 17.02.2019 18:18
      Highlight Highlight Die Frau spricht aber nicht von "normalen" Jobs. Sie reden von Sonderfall der demokratischen Volksvertretung wo eben die grösste Bevölkerungsgruppe gleichermassen vertreten sein muss.
    • der Denker 17.02.2019 18:34
      Highlight Highlight @Arthur, man kann nicht nur immer das fordern was einem gefällt. Wenn dann konsequent in allen Bereichen. Aber das oasst ja dann auch wieder nicht. Gleiche Rechte und Gleiche Pflichten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Albi Gabriel 17.02.2019 16:36
    Highlight Highlight Was kann eine deutsche Staatsrechtlerin mit Schwepunktthema Umweltrecht zu diesem Thema beitragen? Offenbar nichts...
    • Arthur Philip Dent 17.02.2019 17:58
      Highlight Highlight Aber du natürlich schon, du grosser Experte. 😂
    • Arthur Philip Dent 17.02.2019 18:05
      Highlight Highlight Hups, jetzt hab ich mich doch grad kurz im Niveau angepasst, sorry. 😅

      Zitat:"Danach kommt die dritte Stufe: Sie prügeln auf dich ein."

      Prügeln ist vielleicht ein bisschen stark gesagt, aber Stufe 3 passt bei dir.
    • Albi Gabriel 17.02.2019 18:21
      Highlight Highlight @Arthur: Ich bin kein Experte, aber diese Staatsrechtlerin mit Schwerpunkt Umweltrecht eben auch nicht...
      @Rhabarber: Wenn du was an der Lunge hast, gehst du auch immer zum Urologen, der ist ja auch Arzt und hat sich einfach ein anderes Fachgebiet ausgewählt...
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