Schweiz
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ARCHIVBILD ZUR SDA-VORSCHAU EIDGENOESSISCHE WAHLEN 2019 --- Nationalraete stimmen waehrend den Schlussabstimmungen ueber die Altersvorsorge 2020 ab, am letzten Tag der Fruehlingssession der Eidgenoessischen Raete, am Freitag, 17. Maerz 2017 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Männerclub Nationalrat: Frauen machen nur einen Drittel der grossen Kammer aus. Bild: KEYSTONE

50% weibliche Wahllisten – erreicht die kleine Frauen-Revolution die Schweiz?

Anfang dieses Jahres kam es zu einer kleinen Revolution in der deutschen Politiklandschaft. Im Bundesland Brandenburg werden zukünftig nur noch Wahllisten akzeptiert, die mindestens 50% Frauen aufweisen. In der Schweiz wird die Idee skeptisch beurteilt.



Das deutsche Bundesland Brandenburg hat Anfang dieses Jahres einen radikalen Weg gewählt, um die Zahl der Frauen in der Politik zu erhöhen. Mit dem am 31. Januar verabschiedeten Parité-Gesetz werden Parteien verpflichtet, auf ihren Listen gleich viele Frauen wie Männer zu führen.

Die Regelung wird erst bei den übernächsten Parlamentswahlen 2024 erstmals Wirkung zeitigen, sorgt aber jetzt schon für erbitterten Streit. CDU und AfD haben das Gesetz im Parlament bekämpft, die Piratenpartei und die Jungen Liberalen, die beide nicht im Landtag vertreten sind, haben angekündigt, das Gesetz juristisch anzufechten – es sei nicht vereinbar mit der Verfassung.

Bis dahin rollt die Lawine: Linke und Grüne Parteien in anderen Bundesländern werden bald nachziehen, die Grünen Bayern haben bereits ein entsprechendes Gesetz eingebracht. Über kurz oder lang wird die Forderung wohl auch den Weg in den Bundestag finden.

Wenig Unterstützung aus der Schweiz

Und in der Schweiz? Das Land befindet sich am Anfang des Superwahljahrs, im Herbst finden National-und Ständeratswahlen statt, zahlreiche Kantone wählen ihr Parlament und ihre Regierung neu. Ein besonderes Augenmerk wird auf der Vertretung der Frauen liegen.

Frauen in der Politik

Die aktuellen Zahlen widerspiegeln einen besorgniserregenden Trend. Nahm die Zahl der Frauen in den 90er-Jahren und Anfang des neuen Jahrhunderts stetig zu, so flacht die Kurve in jüngster Zeit wieder ab. Während Frauen im Nationalrat immerhin knapp einen Drittel der Sitze besetzen (32 %), sind es im Ständerat gerade mal 15.2 %. Im internationalen Vergleich befindet sich die Schweiz damit auf dem 37. Rang, hinter Ländern wie Nepal, Uganda und Osttimor (aber vor Grossbritannien), wie eine Auswertung der Interparlamentarischen Union (IPU) vergangenes Jahr zeigte.
Nicht viel besser sieht es in den in den kantonalen Parlamenten aus: Hier liegt der Anteil bei 27.9 %, in den Kantonsregierungen kommen Frauen gerade mal auf 24 % der Sitze.​

Bild

bild: admin.ch

Während die Frauenquote in der Wirtschaft immer mehr Unterstützung geniesst, ist der Sukkurs für eine Quote in der Politik praktisch null. Das zeigt eine Umfrage bei den nationalen Parteien:

SP

Die Co-Praesidentin der SP Frauen Natascha Wey bei ihrer Rede anlaesslich der Delegiertenversammlung der SP Schweiz vom Samstag, 14. Oktober 2017 im Stadttheater Olten. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Bild: KEYSTONE

Natascha Wey, Co-Präsidentin der SP Frauen, sagt, sie würde sich nicht «gegen ein entsprechendes Gesetz» aussprechen. Gleichzeitig sieht sie ihre Partei nicht in der Verantwortung. «Die SP arbeitet seit Jahren konsequent an einer gleichmässigen Vertretung von Frauen und Männern». In der aktuellen Nationalrats-Legislatur übertrifft die SP die Parität mit 58.1%, etwas tiefer liegt der Wert in den kantonalen Parlamenten, nämlich bei 45.6 %.

An der letzten Delegiertenversammlung im Juni haben die SP-Frauen die Forderung nach einer paritätischen Vertretung im Hinblick auf die kommenden Wahlen gestellt. «Bis jetzt sieht so aus, als würden sich unsere Forderungen erfüllen.»

Es sei aber «nicht unsere Priorität, den Bürgerlichen zu erklären, wie sie die Gleichstellung in ihren Parteien verankern sollen», so Wey.

Tatsächlich droht aber auch der SP im Ständerat Ungemach. Die weiblichen Schwergewichte Anita Fetz, Pascale Bruderer und Géraldine Savary treten bei den nächsten Wahlen nicht mehr an. Zwar hat die Partei in Basel Stadt mit Eva Herzog eine hochkarätige Kandidatin in den Startlöchern, im Aargau aber wird es zukünftig keine SP-Ständerätin mehr geben: Cédric Wermuth setzte sich in der internen Ausmarchung gegen Yvonne Feri durch.

CVP

Andrea Gmuer, CVP-LU, spricht an der Sommersession der Eidgenoessischen Raete, am Donnerstag, 14. Juni 2018 im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Bild: KEYSTONE

Für Andrea Gmür, Nationalrätin CVP, ist ein Gesetz der falsche Weg. «Ich würde ein solches Gesetz nicht unterschreiben, das Problem liegt nicht darin, dass zu wenige Frauen auf der Liste sind, sondern darin, die Frauen überhaupt erst zu motivieren.» Man sei aber auf dem richtigen Weg, sagt Gmür, die bei den kommenden Wahlen den Sitz des zurücktretenden Konrad Graber verteidigen wird.

In der Exekutive sieht es nicht besser aus:

Wichtiger als ein Paritätsgesetz sei es, die Dreifachbelastung aus Beruf, Kind und Politik zu schmälern. Darauf angesprochen, dass sich der wertkonservative Flügel der Partei oft gegen derartige Fortschritte stelle, sagt Gmür mit einem Augenzwinkern: «Wir arbeiten auch an unseren Männern.» Die CVP stellt aktuell im Parlament 9 Frauen, bei gesamthaft 27 Sitzen. In den Kantonen liegt die Quote bei 26.8 %).

FDP

Doris Fiala, FDP-ZH, spricht waehrend der Debatte um den UNO-Migrationspakt im Nationalrat, waehrend der Wintersession der Eidgenoessischen Raete, am Donnerstag, 6. Dezember 2018 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Bild: KEYSTONE

Das Paritätsgesetz sei «gut gemeint», aber in der Umsetzung fehlerhaft, konstatiert Doris Fiala, Präsidentin der FDP Frauen. So werde das Pferd am Schwanz aufgezäunt: «Wenn man die ehrliche Diskussion führen will, müsste man über die heilige Kuh Milizsystem reden.» Dessen Herausforderungen seien für Frauen nur schwer zu bewältigen. «Der Dreiklang aus Beruf, Familie und Politik ist kräftezerschleissend.» Auch die Tradition der Ochsentour in den Parteien ist heute fragwürdig, gerade wenn man erst spät in die Politik einsteige: «Als 50-Jährige, gut ausgebildete und beruflich erfolgreiche Frau mit Kindern besitzt man ein Knowhow, das es abzuschöpfen gilt.»

Und zuletzt macht Fiala eine gewisse Dünnhäutigkeit bei Frauen aus: «Frauen wollen sich weniger exponieren, aber es heisst nun einmal nicht umsonst Wahlkampf und nicht Wahl-händchenhalten.» Kommt hinzu, dass sie als Liberale eine solche Bevormundung ohnehin nicht gutheissen könne.

SVP

Diana Gutjahr, Nationalraetin SVP, (TG), an der Delegiertenversammlung der Schweizerischen Volkspartei (SVP), in Les Bugnenets, am Samstag, 23. Juni 2018. (KEYSTONE/Patrick Huerlimann)

Bild: KEYSTONE

Auch aus der SVP erfährt das Gesetz – wenig überraschend – Ablehnung. Von allen Parteien ist das Geschlechterverhältnis bei den Rechtskonservativen am unausgewogensten. Auf 54 Männer kommen im Nationalrat nur 11 Frauen, eine Ständerätin sucht man, wie bei der FDP auch, vergebens. Trotzdem will Nationalrätin Diana Gutjahr nichts von einem Paritätsgesetz wissen: «Eine Wahlliste darf nicht einfach das Geschlecht ins Zentrum stellen, sie muss etwa auch Regionen, Altersstufen und Berufe angemessen abbilden.»

Dass Gutjahr 2018 in einem Wahlspot der Eidgenössischen Kommission für Frauenfragen (EKF) auftrat, die sich mit dem Slogan «halbe-halbe» für eine 50-prozentige Vertretung von Frauen im Parlament stark machte, ist für Gutjahr kein Widerspruch. «Ich wollte in erster Linie Frauen dazu motivieren, sich für ein politisches Amt zur Verfügung zu stellen, und gleichzeitig zeigen, dass Frauen in allen Parteien, nicht nur in linken, zuhause sind.»

Grüne

Sibel Arslan, GPS-BS, spricht waehrend der Debatte um den UNO-Migrationspakt im Nationalrat, waehrend der Wintersession der Eidgenoessischen Raete, am Donnerstag, 6. Dezember 2018 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Bild: KEYSTONE

Ein Blick in die Parlamentshistorie zeigt, dass ein entsprechender Vorstoss hierzulande auf nationaler Ebene chancenlos wäre. Im Juni 2018 lehnte der Nationalrat eine Initiative von Grünen-Nationalrätin Sibel Arslan ohne viel Federlesens mit 133 zu 52 Stimmen ab. Die Initiative verlangte damals eine Drittelsquote auf Nationalrats-Wahllisten.

Arslan zeigt sich entsprechend erfreut über die «nichts als fortschrittliche» Einführung des Paritätsgesetz in Brandenburg. Auch in der Schweiz müsse weiter dafür gekämpft werden. Denn: «Je weiter rechts man hinschaut, desto trostloser ist das Bild bei der Frauenvertretung». Es liegt aber nicht nur in der Verantwortung der Linken, für Gleichheit zu sorgen, sondern auch in der Rechten.

Dass ihr Vorstoss vergangenes Jahr Schiffbruch erlitt, überraschte Arslan nicht: «In dieser Konstellation ist eine Frauenquote im Parlament noch kein Thema.» Arslan ist aber sicher, dass die Zeit für sie spielt. «Bei der ‹Ehe für alle› wurden wir vor 25 Jahren auch noch belächelt. Heute sind wir fast soweit.»

GLP

Kathrin Bertschy, GLP-BE, schaut in den Saal an der Wintersession der Eidgenoessischen Raete, am Montag, 3. Dezember 2018 im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Bild: KEYSTONE

Eine überparteiliche Initiative zur Förderung der Frauen in der Politik wurde letzten Herbst von Operation Libero und Alliance F lanciert. «Helvetia ruft» versucht das, was in Brandenburg per Gesetz erreicht wurde, mit sanftem Druck zu erreichen: Eine 50-50 Vertretung von Frauen und Männern in der Politik. Die Freiwilligkeit entspreche mehr der schweizerischen Politik, sagt GLP-Nationalrätin Kathrin Bertschy, Co-Präsidentin von Alliance F. «Aber es ist klar, dass auch bei uns etwas vorwärts gehen muss, es ist Zeit, dass Frauen zu gleichen Teilen politisch mitentscheiden», so Bertschy. Die Tatsache, dass H«elvetia ruft» eine überparteiliche Kampagne ist, zeige überdies, dass der Missstand von Frauen über alle Parteien hinweg bemängelt wird.

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    Alle Leser-Kommentare
  • pascalsee 15.02.2019 06:05
    Highlight Highlight es soll mal eine Frauen Revolution in den dreckigen tieflohn Jobs geben. aber die Feministen wollen natürlich nur frauenquoten in den einfachen und über bezahlten Jobs haben.
  • Turi 15.02.2019 00:09
    Highlight Highlight bin grad über diesen wunderbaren song für die spd gestossen, die so fortschrittliche ideen hat.

    von marc uwe kling (deutscher liedermacher und kabarettist)
    Play Icon
  • Triple A 14.02.2019 21:13
    Highlight Highlight Die Frage ist doch immer, wozu ein Gremium da ist. Wenn bspw. ein Parlament zukunftsorientiert arbeiten soll (Klima, Wasser,...) wäre evtl. auch eine Altersquote (30% unter 40-järig) und -begrenzung (niemand älter als 75-jährig) sinnvoll!
  • Benjamin Goodreign 14.02.2019 18:27
    Highlight Highlight Meine Wahlzettel - so nenne ich sie - sind zu 100% männlich, während die zitierten Wahllisten zu 100% weiblich sind. Welchen Geschlechts die Kandidatinnen und Kandidaten auf jenen Zetteln sind, sollen meines Erachtens nicht Quoten regeln, sondern gute Rahmenbedingungen für Politikerinnen und Politiker.
  • satyros 14.02.2019 17:23
    Highlight Highlight Bei all den Kommentaren hier könnte man meinen, man wolle jemandem etwas wegnehmen. Dabei geht es doch nur darum, dass man die Parteien zwingen will, ausgeglichene Wahllisten zu präsentieren. Man kann das gut oder schlecht finden, aber der Untergang des Abendlandes wäre es auf jeden Fall nicht.

    Was habt Ihr denn für bessere Ideen, wie man den Anteil von Frauen in den Parlamenten erhöhen kann?
    • andrew1 14.02.2019 18:02
      Highlight Highlight es wird ganz klar die Gleichstellung weggenommen wenn man jemand nur wegen des Geschlechts wählt oder aufstellt. Egal ob mann oder frau.
    • exeswiss 14.02.2019 19:01
      Highlight Highlight man muss nicht den anteil frauen im parlament erhöhen, sondern den anteil kompetenz. gewählt wird wer die nötige kompetenz mitbringt, nicht wer das nötige geschlecht mitbringt.
    • satyros 14.02.2019 21:18
      Highlight Highlight Du hälst also Frauen grundsätzlich für weniger kompetent (was immer das in Bezug auf ein Parlamentsmandat heissen mag)? Ich nicht. Ich glaube, dass wenn man die "kompetentesten" wählen würde, im Parlament langfristig etwa zur Hälfte Männer und Frauen sitzen würden. Und wenn die Parteien ihre KandidatInnen nach "Kompetenz" aussuchen würden, auf den Wahllisten gleich viele Männer wie Frauen stehen würden. Tun sie aber nicht. Und deshalb wäre es auch unter dem Gesichtspunkt der "Kompetenz" sinnvoll, wenn der Frauenanteil im Parlament höher wäre.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bynaus @final-frontier.ch 14.02.2019 15:18
    Highlight Highlight Wer mit der Situation heute zufrieden ist, sagt damit eigentlich, dass er (und ja, fast immer ist es eben doch ein "er") findet, dass Frauen zu recht weniger häufig gewählt werden als Männer. Denn wenn der Wettbewerb ja angeblich fair ist, und trotzdem 2/3 Männer gewählt werden, dann sind Männer offenbar doppelt so "gut" wie Frauen. Und diese vermeintlich demokratisch bekräftigte Überlegenheit soll nun mit einer Quote "künstlich" gebrochen werden, auweia, da ist der männliche Stolz verletzt und es muss natürlich gleich vor dem Ende der Wahlfreiheit gewarnt werden...
    • HiHats21 14.02.2019 15:37
      Highlight Highlight Man(n) muss nicht mit der Situation zufrieden zu sein, dass dieser Vorschlag hirnrissig ist. Das hat auch nichts mit männlichem Stolz zu tun.
      Weder Männer noch Frauen sind per sé besser für die Position geeignet. Jede Frau, welche durch diese Vorlage jedoch gewählt wird, muss sich ständig mit dem Vorwurf konfrontiert sein, dass sie eventuell nur eben der Quote wegen im Parlament sitzt, unabhängig davon, ob dieser Vorwurf nun legitim ist oder nicht. Werden Frauen danach also ernster genommen als vorher? Definitiv nein.
    • grumpy_af 14.02.2019 16:43
      Highlight Highlight Oder es gehen einfach weit mehr Männer in die Politik und werden deswegen statistisch gesehen häufiger gewählt. Wie kann man nur für die einfachste Situation so blind sein?
    • Bynaus @final-frontier.ch 14.02.2019 17:20
      Highlight Highlight Frauen steht eine angemessene demokratische Vertretung genauso zu wie den Appenzellern und den Zürchern. Niemand nimmt einen Appenzeller im Parlament weniger ernst bloss weil er dank einer "Quote" da sitzt. Und ob jemand ernst genommen wird, zählt am Ende auch nicht so viel: die Stimme im Parlament ist ja unabhängig davon.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Triple A 14.02.2019 15:18
    Highlight Highlight Klar, Frauen müssen anteilmässig vertreten sein. - Aber auch Männer. Darum wäre es toll man spräche von „Geschlechterquote“!
    • Bynaus @final-frontier.ch 14.02.2019 17:24
      Highlight Highlight Ich bevorzuge "demokratische Gleichvertretung der Geschlechter". Denn darum geht es letztlich: die Sicherstellung, dass beide Geschlechter zu gleichen Massen am demokratischen Prozess beteiligt sind.
  • Ton 14.02.2019 15:14
    Highlight Highlight Ich denke das ist im Sinne eines Übergangs eine ganz sinnvolle Massnahme.
    • Triple A 14.02.2019 19:20
      Highlight Highlight @Ton: Mach dir nichts aus den vielen Blitzen. Neue Ideen haben es immer schwer.
    • DemonCore 15.02.2019 09:31
      Highlight Highlight Dumme und undemokratische auch.
  • ThomasHiller 14.02.2019 15:10
    Highlight Highlight Verpflichtet das Gesetz denn auch Frauen, sich zu mindestens 50% in Parteien zu engagieren?
    Oder dürfen die Frauen die Basisarbeit weiter den Männern überlassen?
  • Ohniznachtisbett 14.02.2019 14:40
    Highlight Highlight Ich fordere: Mind 50% Frauen, mit 10% Homosexuelle, mind. 1% Transexuelle, mind. 70% Dienstleistungsbrache, 5% Bauern, 11% mit Europäischem Migrationshintergrund 9% mit anderem MH, 5% Moslems, 1% Zeugen Jehovas 1 Quotensyntologe pro Parlament. 12% Christen die zur Kirche gehn, 44% die nicht gehn. Und zu guter Letzt noch mind 1% Ausserirdisch (wahlweise vertreten durch Erich von Däniken)
    • DemonCore 14.02.2019 15:01
      Highlight Highlight Diesem Vorschlag kann nur ein absoluter Nazi und Echsenhasser zustimmen! Du hast bewusst die Echsenmenschen ausgelassen! Rage!
    • Bynaus @final-frontier.ch 14.02.2019 17:25
      Highlight Highlight Einfachste Lösung dafür: Losdemokratie.
    • Rabbi Jussuf 15.02.2019 10:54
      Highlight Highlight Oder das Parlament auf 5 Millionen Sitze aufstocken. DANN ist wirklich fast jeder vertreten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DemonCore 14.02.2019 14:19
    Highlight Highlight Ich habe nichts gegen Frauen, nicht mal in der Politik. Ich mag es einfach nicht, wenn man mir etwas mit Gewalt ins Maul stopft.
  • Super 14.02.2019 14:12
    Highlight Highlight Oh ja! Bitte sofort einführen!
    Bitte auch in der Wirtschaft, in allen Chefetagen und allen Berufen, auch Metzger und Gerüstbauer! Oder gilt der Anspruch nur für die Kaderpositionen?
  • DemonCore 14.02.2019 14:05
    Highlight Highlight Was habe ich davon, wenn Frauen regieren? Was hat eine Frau davon wenn Frauen regieren? Sinken dann die Steuern? Werden die Beziehungen zur EU verbessert? Wird dann endlich Staat und Religion getrennt in der Schweiz? Gibt es dann endlich einen Umweltschutz der die Ziele erreicht, und nicht nur eine Geldmacherei für ausgewählte Branchen und Beamte ist? Steigt dann die Qualität unserer Bildungsinstitutionen?

    Mir geht es um Politik, nicht um das zwischen den Beinen.
    • Qui-Gon 14.02.2019 15:15
      Highlight Highlight Voilà. Parteipolitik bleibt Parteipolitik, das Geschlecht ist sekundär. Was haben z.B. die SP-Frauen davon, wenn es mehr SVP-Frauen gibt? Genau nichts.
    • Neruda 14.02.2019 23:51
      Highlight Highlight Auch konservative SVP-Frauen setzen sich stärker für Vereinbarkeit von Beruf und Familie ein als ihre männlichen Kollegen. Was hat eine Frau davon? Ihre Interessen werden angemessen durchgesetzt. Wenn man sich mal ein weniger länger als 2min über die Auswirkungen von einer besseren Frauenvertretung in der Politik macht und die Zusammenhänge genauer studiert, kommt man schon drauf, warum diese so wichtig ist.
    • Rabbi Jussuf 15.02.2019 11:08
      Highlight Highlight Neruda
      Wenn das so wichtig ist, dann sollen sich die entsprechenden Leute gefälligst freiwillig dafür einsetzen, aber doch nicht von oben verordnet!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mira Bond 14.02.2019 13:49
    Highlight Highlight Und hier haben wir sie: die in Panik geratenen Frauenunterdrücker in Reih und Glied! Wir werden in der Schweiz diesem Thema immer weit hinter her hinken; nicht nur das Wahlrecht der Frauen hatte es hier schwer, auch das Wohlwollen gegen Frauenförderung. Schaut Dich mal auf unsere Nachbarn aus dem Norden...die sind um Jahre der Schweiz voraus, wenn es um Frauen in Chefetagen geht. Und dies auch dank emanzipierten Männern!
    • flying kid 14.02.2019 13:58
      Highlight Highlight @Mira Bond
      In der Schweiz hat es mehr Frauen als Männer, ich geh mal davon aus, auch mehr wahlberechtigte Frauen als Männer.
      Somit, einfache Rechnung, haben es die Frauen selber in der Hand, genügend Frauen zu wählen.
      Ohne, dass es immer einen gesetzlichen Artikel dafür braucht.
      Steht auf, stellt euch auf die Listen, geht wählen. Ihr habt es selber in der Hand.

      Es kann aber nicht sein, dass immer alles per Gesetz geregelt werden muss.
    • Rabbi Jussuf 14.02.2019 13:59
      Highlight Highlight Mira
      Unter Frauenförderung versteht man aber etwas ganz anderes.
    • arabrab 14.02.2019 15:10
      Highlight Highlight Herzlichen Dank, Mira Bond, für's Gegenhalten! Strukturen lassen sich nur durch neue Strukturen verändern. Iris Bohnet, Verhaltenprofessorin am MIT, beschreibt das an einem faszinierenden Versuch: An einem berühmten Orchester kam der Frauenanteil nicht über 30%. Vom Moment an, wo das Vorspiel hinter einem Vorhang stattfand, waren die Geschlechter schlagartig ausgeglichen. Auch Leistung und Geignetsein für einen Job nehmen wir - unbewusst- nach Geschlecht differenziert wahr. Helfen kann nur, wenn die Bedingungen (zumindest für eine gewisse Zeit), verändert werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Narzyss 14.02.2019 13:49
    Highlight Highlight Ein 50% Quote macht für mich nur schon keinen Sinn, weil die Wähleranteile damit nicht repräsentiert werden. Denn erstens wählen Männer häufiger als Frauen (Da darf man durchaus Frauen fördern mit Projekten). Zweitens wählen Frauen in der Tendenz eher Links und Männer eher Rechts was bei den Wählern der SVP z. B. zu einem klaren Männerübergang führt.
    • Bynaus @final-frontier.ch 14.02.2019 17:28
      Highlight Highlight Und weil Frauen eher links wählen sollen sie nicht in gleichem Mass am demokratischen Prozess teilhaben dürfen wie die Männer? Seltsames Demokratieverständnis...
    • Narzyss 14.02.2019 19:45
      Highlight Highlight Nein Hamster sollen nicht in die obligatorische Grundversicherung aufgenommen werden. Komisches Verständnis für Solidarität.
  • 3klang 14.02.2019 13:46
    Highlight Highlight Dann lasst uns die 50%-Genderquote doch gleich bei allen staatlichen Institutionen einführen.

    Dazu gehören dann aber auch Müllabfuhr, Unterhalt der Kläranlagen, Strassenunterhalt usw...
    • mogad 14.02.2019 14:12
      Highlight Highlight Der Aufbau von Muskeln, sprich Körperkraft wird von männlichen Hormen gesteuert, von denen Mädchen viel weniger haben als Buben. Von daher sind gewisse Berufe für Mädchen weniger geeignet. Gleichberechtigung heisst nicht gleichmacherei.
    • dontbelievetheirpropaganda 14.02.2019 14:26
      Highlight Highlight @mogad: Ah dann wenns ins Argumentatorium passt gibt es pllötzlich wieder eindeutige Unterschiede zwischen weiblich und männlich. Interessant...
    • Waldorf 14.02.2019 14:28
      Highlight Highlight Falsch. Ein sehr kräftiges Mädchen wird mehr leisten können als ein schmächtiger Junge. Diese Aussage stimmt höchstens im Durchschnitt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dong 14.02.2019 13:11
    Highlight Highlight Karriere, egal ob in der Wirtschaft oder Politik, ist ein harter Job, der sich schlecht mit Familie vereinbaren lässt. Das ist m. E. das ganz grosse Problem.
    Wenn wir jetzt einfach das Resultat per Quote korrigieren, lösen wir die Probleme nicht, zementieren sie sogar schlimmstenfalls.
    Es gibt gewisse repräsentative Gremien, der BR ganz sicher, da hat die Quote schon immer dazugehört, und eine Geschlechterquote ist hier ein gerechtfertigtes Anliegen. Überall sonst ist der Schaden m. E. grösser als der Nutzen.
  • Toni.Stark 14.02.2019 13:07
    Highlight Highlight Go Girls! 👧🏻👩🏼‍🦱👩🏼
  • NaSkivaL 14.02.2019 12:59
    Highlight Highlight Wenn man die Kommentare liest, versteht man, warum die Schweiz als eins der letzten Länder Europas das Frauenstimmrecht eingeführt hat. Zu viele Männer haben Angst, dass Frauen uns vielleicht überrunden und uns was wegnehmen könnten. Darum sind wir profilaktisch gegen alles, was Frauen fördern und zu einer echten Gleichberechtigung führen könnte. Bei dem ganzen Geschrei hier vergessen die Machos, dass es für Frauen nicht einfach ist in einem System, das von Männern für Männer strukturiert wurde. Aber gleich werde ich als Geschlechtsverräter niedergeschrien von den Ignoranten. Attacke!
    • andrew1 14.02.2019 13:25
      Highlight Highlight Das hervorheben des geschlechts ist eine reduzierung der person auf die geschlechtsmerkmale und sexistisch. Wen frauen nicht mehr zu bieten haben als das sie frauen sind kann diese karte gespielt werden aber sonst lasse ich mich gerne vom wissen und den kompetenzen der zur wahl stehenden person überzeugen. Ganz ungeachtet des geschlechts.
    • Mira Bond 14.02.2019 13:44
      Highlight Highlight Herzlichen Dank für dieses Statement! Ich hätte es nicht besser schreiben können!
    • regen 14.02.2019 13:45
      Highlight Highlight Sehe das auch so. Frauen sind nicht die besseren menschen, sie beurteilen, führen, interpretieren, bewerten etc. einfach anders und auch unabhängiger, nicht besser oder schlechter. Durch das ungleichgewicht in der zusammensetzung fehlt genau diese sichtweise in unserer politischen kultur. Die veränderung der politischen kultur hat sich ja sehr schön gezeigt, als der bundesrat vorübergehend mal im verhältnis 4w zu 3m stand. Oh schreck!!! Es ist hanebüchen, naiv und ignorant zu meinen, eine veränderung passiere einfach so.
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  • JamSam 14.02.2019 12:58
    Highlight Highlight "Im Bundesland Brandenburg werden zukünftig nur noch Wahllisten akzeptiert, die mindestens 50% Frauen aufweisen."

    Ich dachte wir hätten die Zeit hinter uns wo rein das Geschlecht ausschlaggebend ist um in die Politik zu kommen.
    Die Detschen haben eine Bundeskanzlerin, in der Schweiz sind Frauen seit ich mich erinnern kann im Bundesrat und überall in der Politik.

    Ich verstehe nicht wie man wieder zurück in eine Zeit will wo nicht die Kompetenz einer Peron für ein politisches Amt ausschlaggebend ist, sonder das Geschlecht.
    • Harri Hirsch 14.02.2019 13:51
      Highlight Highlight Nun ja, sie scheinen noch jung zu sein, die erste Frau im Bundesrat war erst 1984 Elisabeth Kopp. Auf der anderen Seite eben ein gutes Zeichen, dass dies für sie eben selbstverständlich ist.
  • walsi 14.02.2019 12:57
    Highlight Highlight Kleines Gedankenspiel. Im Nationalrat gibt es 200 Sitze, wenn jetzt in der ganzen Schweiz nur 99 Frauen kandidieren sind die dann automatisch gewählt? Was ist mit dem 100. Sitzt, bleibt der Frei? Dürfen dann nur 99 Männer in den Nationalrat? Was passiert mit dem 100. Mann der Regulär gewählt wurde, weil aber zu wenige Frauen im Parlament sind darf er dann nicht ins Parlament? Wäre das nicht ein Verstoss gegen die Verfassung die allen Menschen die gleichen Rechte garantiert?
    • Rabbi Jussuf 14.02.2019 13:36
      Highlight Highlight Ähem, nein. So schlimm ist es dann doch noch nicht. Es geht NUR um die Wahllisten, nicht die Sitze im Parlament.


      Aber das kommt dann bestimmt auch noch...
    • walsi 14.02.2019 14:31
      Highlight Highlight Diese Fragen gehen auch mit Wahllisten. Ein Kt. hat 10 Sitze im Nationalrat eine Partei will eine Liste mit 10 Kandidaten findet aber nur 3 Frauen. Dürfen jetzt nur 3 Männer aif die Liste? Was passiert wenn die Partei 100% der Stimmen holt? Sind dann in doeser Legislaturperiode nur 196 Personen im Nationalrat?

      Natürlich ist das Szenario unrealistisch, aber trotzdem möglich.
  • Rabbi Jussuf 14.02.2019 12:43
    Highlight Highlight Wieder ein schritt weg von echter Demokratie....

    Was kommt als nächstes?
    10% Schwule auf den Listen?
    10% diverse Geschlechter?
    3% Evangelikale
    6% Moslems
    Wieso nicht noch 20% Kinder?
    30% Rentner?

    Lustig ist ja auch, dass solche Vorschläge ausgerechnet von Links-Grün kommt, wo die Genderlobby zu Hause ist. Denen gemäss sind doch Frauen wie Männer nur "soziale Konstrukte". Jetzt aber sollen genau diese Rollenbilder zementiert werden? Das ist doch ein Schuss ins eigene Bein.
    Verstehe das, wer will!
    • Eh Doch 14.02.2019 15:14
      Highlight Highlight Genderlobby ist ein falscher Ausdruck, Gender meint Stereotypen des Geschlechts, diese werden sicher nicht lobbyiert
    • Rabbi Jussuf 15.02.2019 07:10
      Highlight Highlight Genderlobby ist schon der richtige Ausdruck.
      Gender meint ganz wertfrei das "soziale Geschlecht", nicht aber Stereotypen.
      Genau die werden aber mit einer Frauenquote "lobbyiert", wie du sagst.

      Man sagt ja auch Pharmalobby und sieht nicht gleich ein paar Pillen herumlaufen, oder?

      Wie würdest du es denn nennen?
  • Str ant (Darkling) 14.02.2019 12:31
    Highlight Highlight Ob wir in der Schweiz dies erreichen hängt davon ab ob sich genug Frauen aufstellen lassen, und zwar ohne sinnfreie quoten
    • satyros 14.02.2019 13:25
      Highlight Highlight Die Parteien würden sich wohl ein bisschen mehr Mühe geben, fähige Kandidatinnen zu finden, wenn sie 50% Frauen aufstellen müssten.
  • Froggr 14.02.2019 12:29
    Highlight Highlight Dies ist eine Absolute Frechheit. Vorallem dass sich die SP dafür ausspricht. Eigentlich sollten genau die dagegen sein. Ein solches Gesetz zerstört Fairness und Chancengleichheit. Genau das selbe gillt für Quoten in Führungsetagen in Unternehmen. Peinlich
  • Sapientia et Virtus 14.02.2019 12:23
    Highlight Highlight Adieu, freies Wahlrecht - war eine schöne Zeit!
    • Qui-Gon 14.02.2019 15:36
      Highlight Highlight Die Parteien müssen 50% aufstellen. An deinem Wahlrecht ändert das nichts. Du kannst ja auch heute nur wählen, was sie dir vorsetzen.
    • DemonCore 15.02.2019 09:36
      Highlight Highlight Falsch, ich kann jeden Schweizer ü 18 aufschreiben und es ist eine gültige Wahl
    • Qui-Gon 15.02.2019 11:17
      Highlight Highlight @Demon: Ja klar kannst du das. Die Wahlchancen deiner persönlichen Sprengkandidaten sind aber gleich 0. Das Wahlrecht ist auf jeden Fall nicht eingeschränkter als heute.
  • Bynaus @final-frontier.ch 14.02.2019 11:54
    Highlight Highlight Man bedenke, dass es auch feste Quoten für die Vertretung der verschiedenen Kantone gibt. Sollte man die abschaffen? Wenn nein, kann man sagen, dass Frauen und Männer genauso ein Recht auf angemessene Vertretung in der Bundesversammlung haben wie Zürcher und Appenzeller. Ich bin dafür: jeweils die Hälfte der Sitze im Parlament sollte Frauen bzw. Männern vorbehalten sein. Aber langfristig wäre es wohl ohnehin besser, wenn zumindest die Volkskammer per Los bestimmt würde: dann hätte man automatisch gerechte Verhältnisse (auch Berufe, Alter, Einkommen, etc.).
    • G. Schmidt 14.02.2019 13:01
      Highlight Highlight Seit wann ist eine Meinung/politische Gesinnung mit dem Geschlecht verknüpft?

      Mit der Einführung der Quoten würden wir das Geschlecht wichtiger als die Meinung der Person...
    • Bynaus @final-frontier.ch 14.02.2019 13:20
      Highlight Highlight Und seit wann ist eine Meinung / politische Gesinnung an einen Kanton geknüpft? Ist es dann nicht auch unfair, dass die Appenzeller unabhängig von ihrer Qualifikation mit einer festen Anzahl Sitzen im Parlament vertreten sind?
    • dontbelievetheirpropaganda 14.02.2019 13:42
      Highlight Highlight Bynaus: Vielleicht zuerst mal die Grundregeln unserer Demokratie lernen und den Unterschied zwischen Staat und Bund. Vielleicht checkst du es ja dann, ich glaube aber eher nicht ;)
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  • koks 14.02.2019 11:37
    Highlight Highlight Vor 100 Jahren wurde in Deutschland das freie Wahlrecht für alle Frauen und Männer eingeführt. Heute wollen es die Linken wieder abschaffen.
  • Turi 14.02.2019 11:25
    Highlight Highlight Das Brandenburger Gesetz wurde bereits angefochten, da es mit hoher Wahrscheinlichkeit gegen essentielle Grundrechte verstösst. Ziemlich sicher wird es wieder kassiert werden.

    Aber man kann sich schon fragen: Weshalb sind an der Basis der Parteien, da wo unentgeltlich gearbeitet wird, die Grosse Mehrheit der engagierten Männer? Und weshalb sollen dagegen in den wichtigen Positionen Frauen 'mindestens (sic!) in der Gleichzahl' sein?
    • Rabbi Jussuf 14.02.2019 12:58
      Highlight Highlight Turi
      In den Kirchen ist es grad anders herum.
    • Fabio74 14.02.2019 13:35
      Highlight Highlight Weil die Frau unbezahlt deine Kinder erzieht
  • Max Dick 14.02.2019 11:15
    Highlight Highlight Keine Quoten, keine Männer- oder Frauenlisten. Ist alles nicht nötig.
  • bullygoal45 14.02.2019 11:11
    Highlight Highlight Bei meinem Smartvote von 2015, den ich wieder gemacht habe, waren in den Top zwanzig 50% Frauen 😉
    Wieso auch immer, aber finde ich gut 👍🏻
    • Pointer 14.02.2019 12:27
      Highlight Highlight Ich wähle jeweils nach Smartvote diejenigen Personen, die meine Ansicht am besten vertreten. Ob Frau oder Mann ist mir dabei völlig egal.
  • Fumia Canenero 14.02.2019 10:46
    Highlight Highlight Kaum lesen Männer das Wort "Quote", kommen offenbar extreme Kastrationsängste auf, was dann erst mal so tönt: mimimimimi 😂
    • Sauäschnörrli 14.02.2019 10:59
      Highlight Highlight Ich habe keine Angst um meine Klöten. Ich wil einfach nicht von einem Bundesrat vertreten werden, nur weil er ein Mann, in der FDP und aus der Romandie ist, weil diese Konstellation schon am längsten nicht mehr dran war. Während eine Dame aus der Ostschweiz nur wegen diesen zwei Attributen nicht in Frage kommt.

      Machen wir einen Fond, bilden damit eine Allianz und schicken Politikerinnen und weibliche CEO's in die Schulen und zeigen den Mädchen, dass sie es weiter schaffen als bis in die Vorzimmer.
    • Diavolino666 14.02.2019 11:06
      Highlight Highlight @Fumia Canenero
      Das liegt daran, dass wir keine BH's haben, die wir verbrennen könnten... #BH-Neid
    • grumpy_af 14.02.2019 11:12
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
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  • gjonkastrioti 14.02.2019 10:38
    Highlight Highlight Wiedermal eine äusserst dumme Idee. Wo führt uns dieser Wahn noch hin? Unser einiziges Ziel in der Geschlechterfrage muss GleichbeRECHTigung sein, d.h. die Gleichbehandlung von Mann und Frau im Gesetz. Und der Status quo ist da, dass Männer in mehreren Punkten systematisch diskriminiert werden, sogar in der Verfassung.
  • Sauäschnörrli 14.02.2019 10:31
    Highlight Highlight Und wenn es mehr fähige Frauen gibt, muss eine einem Mann den Platz überlassen? Alles andere wäre ja keine Parität, sondern einfach Bevorzugung.

    Wir brauchen mehr Frauen in der Politik. Wir brauchen mehr Junge in der Politik. Aber nicht über Quoten.
    • Turi 14.02.2019 11:28
      Highlight Highlight Sauschnörli, nein: Weil für Männer gilt die Quote nicht. Sie gilt nur für Frauen.
  • rundumeli 14.02.2019 10:25
    Highlight Highlight und wenn im mc donalds der vegie-mac zuoberst auf der liste stehen würd ... ja dann ... dann würden die rinder quasi aussterben ;-)
  • Militia 14.02.2019 10:23
    Highlight Highlight JA zu Kompetenz, NEIN zu Quote!
  • Pümpernüssler 14.02.2019 10:22
    Highlight Highlight Verstehen Frauen nicht, dass Frauenquoten extrem abwertend gegenüber den Frauen sind? Wenn Sie es mit Leistung nicht in eine gewünschte Position schaffen, ist vielleicht an der Zeit, das anzuerkennen. Ich wähle nach Kompetenz und nicht nach Geschlecht.
    • Eh Doch 14.02.2019 15:19
      Highlight Highlight Das Problem ist nicht, dass Frauen keine Leistung erbringen müssen, aber die Leistung meistens höher ist als für männliche Mitstreiter und dies aufgrund der Wahrnehmungsstörung bzw dem passiven Sexismus
    • Pümpernüssler 14.02.2019 17:08
      Highlight Highlight so ein schwachsinn... viele frauen kommen beruflich nicht weiter, weil sie den mund nicht aufmachen. sei es bei lohnverhandlungen oder qualigesprächen.
  • Rotfluh 14.02.2019 10:19
    Highlight Highlight Und wenn’s nicht genug Frauen gibt, die sich für ein mühsames Ämtli in der Politik interessieren ?
    So blöd, dann gibt,s halt einfach keine Wahlen.
    • dontbelievetheirpropaganda 14.02.2019 11:00
      Highlight Highlight 10 zu besetzende Posten.
      100 Männer und 20 Frauen wollen diese besetzen.
      Bei der geforderten Quote hiesse das:
      INterressierte Frauen haben 25% Chance auf einen Posten die interessierten Männer hingegen gerade mal 5%.
      Mit fähig oder nicht hat das gerade gar nicths zu tun.
      Es ist einfach nur massive Benachteiligung von Männern und massive Übervorteilung von Frauen
    • satyros 14.02.2019 13:29
      Highlight Highlight Es geht um Quoten auf den Listen, nicht in den Parlamenten.
  • sheimers 14.02.2019 10:16
    Highlight Highlight "mindestens 50% Frauen" ist aber keine Gleichberechtigung. "gleich viele Männer und Frauen" wäre wenn schon richtig.
    • gjonkastrioti 14.02.2019 10:34
      Highlight Highlight Auch "gleich viele Männer und Frauen" ist keine Gleichberechtigung sonder Zwangs-Gleichheit. Gleichberechtigung bedeutet, dass sowohl Frauen als auch Männer kandidieren dürfen.
    • Pointer 14.02.2019 10:35
      Highlight Highlight Und bei einer ungeraden Anzahl Listenplätzen müssen die Parteien dann noch einen Intersex-Kandidaten finden.
    • El Vals del Obrero 14.02.2019 10:38
      Highlight Highlight Oder einfach "von jedem Geschlecht mindestens 40%".

      Mit "100% Frauen wäre erlaubt, 100% Männer aber nicht", würde die Diskriminierung einfach umgekehrt und erst noch (im Gegensatz zu jetzt) gesetzlich verankert.
  • Sir Konterbier 14.02.2019 10:11
    Highlight Highlight Absolut dagegen! Gleichberechtigung heisst Chancengleicheit. Jeder und Jede kann sich auf eine Liste setzen und sich wählen lassen. Genau diese Chancengleichheit würde durch so eine Quote ausgehebelt, da es gewisse Leute nur aufgrund ihres Geschlechts auf der Liste stünden. Wenn eine Partei das - zwecks Wahltaktik - machen will, darf sie das natürlich. Freiwillig.
    • Piwi 14.02.2019 12:56
      Highlight Highlight Feministische Politik will aber kein Equality-of-opportunity, sondern Equality-of-outcome, genau da liegt der Hund begraben.
    • Chrigi-B 14.02.2019 13:57
      Highlight Highlight Equality of outcome ist mit Abstand die grösste Idiotie mit der die Hardcore Linke jemals daher kam. Ausserdem treibt sie ihre Wähler nur zu den Grünen oder sogar noch mehr zur Mitte. Wacht auf ihr Tagträumer.
  • malina2 14.02.2019 10:07
    Highlight Highlight Wenn ihr von Quoten sprecht, dann seid bitte so kompetent und verwendet nicht das Wort Gleichstellung.

    Chancengleichheit, Gleichstellung, Gleichberechtigung usw. Alle diese Wörter haben eine andere Bedeutung und werden von Politikerinnen und Medien trotzdem einfach als Synonyme verwendet. Wenn man in diesem Thema weiterkommen will, wäre eine korrekte Wortwahl schon mal ein Anfang.
    • Turi 14.02.2019 11:30
      Highlight Highlight @malina: Ich würde es sogar noch deutlicher sagen. Nachdem die Frauen Chancengleichheit erreicht haben (heute sind ja praktisch nur noch Männer diskriminiert: Wehrdienst, Renten etc), wollen sie das nächste Level: Gleichstellung. Oder Privilegierung der Frau.
    • malina2 14.02.2019 12:49
      Highlight Highlight Eben, auch du verwechselst die Begriffe. Wehrdienst/Renten sind fehlende Gleichberechtigung für Männer. Weiter besteht aber heute nach wie vor keine Chancengleichheit zwischen den Geschlechtern. Das hat viel mit Erziehung, Rollenbildern usw. zu tun. Ich hatte schon mehrmals die Gelegenheit, Kinder in meinem nahen sozialen Umfeld aufwachsen zu sehen. Mädchen und Buben werden schon von Geburt an nicht gleich behandelt (nicht besser oder schlechter, nur anders). Das Mädchen wird deshalb schlechter Chancen haben, Bundesrätin zu werden, der Bub schlechtere Chancen, 100 Jahre alt zu werden. Ist so.
    • Eh Doch 14.02.2019 15:20
      Highlight Highlight @Tuli
      heute sind ja praktisch nur noch Männer diskriminiert

      REALLY? ja dann gute nacht
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  • Schlingel 14.02.2019 10:07
    Highlight Highlight Boah dieser scheinheilige fake Feminismus geht mir langsam so auf den Keks! Das Geschlecht sollte KEINE Rolle spielen! Die besten Kandidaten sollten auf die Liste. Und falls dies ausschliesslich Männer oder ausschliesslich Frauen sind, so ist das auch gut so. Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau bedeutet Chancengleichheit und nicht Ergebnisgleichheit!
    • satyros 14.02.2019 13:31
      Highlight Highlight Wieso sind dann so viel mehr Männer auf den Listen als Frauen? Sind Männer grundsätzlich kompetenter? Und wieso ist es bei den Linken anders?

      Das Geschlecht SOLLTE keine Rolle spielen. Tut es aber offenbar.
  • inmi 14.02.2019 10:05
    Highlight Highlight Jeder kann bei uns die Listen selber so zusammenstellen wie er will. Im Gegensatz zum eingeschränkt demokratischen deutschen Wahlsystem, können bei uns Wähler Listen bearbeiten, Kandidaten streichen oder kumulieren. Damit kann jeder der will 50% 75% oder sogar 100% Frauen wählen. Und das sogar innerhalb einer Partei. So ein Unsinn wie eine Quote ist also gar nicht nötig.
  • Xnce 14.02.2019 10:04
    Highlight Highlight Ein so undemokratisches Gesetz ist eine Schande für Brandenburg.

    Ich verstehe auch nicht wieso man so besessen von dem Geschlecht der Politiker ist...
  • Laborchef Dr. Klenk 14.02.2019 10:03
    Highlight Highlight Ich werde niemals eine/n Kandidaten/-in nur des Geschlechts wählen und niemals eine/n Kandidaten/-in nur wegen des Geschlechts nicht wählen. Unabhängig davon, wer auf irgendeiner Liste steht. Ich verstehe dieses Theater nicht.
    • Chrigi-B 14.02.2019 10:08
      Highlight Highlight Kann man nur zustimmen. Absolut lächerlicher und kindlicher Gedankengang.
    • leu84 14.02.2019 10:10
      Highlight Highlight Geht mir auch so. Manchmal habe ich mehr Männer, dann auch wieder mehr Frauen auf der Liste.
    • Gogl Vogl 14.02.2019 10:34
      Highlight Highlight In der Tat.
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  • Diavolino666 14.02.2019 09:59
    Highlight Highlight Kommen sich diese Quoten-Frauen eigentlich dann nicht einfach nur dämlich vor, nur aufgrund ihres Geschlechts ins Parlament platziert geworden zu sein?

    Frauen, die eine spezielle Motivation brauchen, um sich für die Wahl aufstellen zu lassen, sollten lieber nicht in die Politik gehen... Gleichmacherei funtioniert einfach nicht, weil wir - welch' Überraschung - nicht gleich sind!
    • Herr Ole 14.02.2019 10:36
      Highlight Highlight Die meisten Männer, die heute im Schweizer Parlament sitzen, wären niemals gewählt worden, wenn sie eine Frau wären. Sie sind also „nur“ wegen ihres Geschlechts im Parlament.
    • Diavolino666 14.02.2019 10:41
      Highlight Highlight @Herr Ole
      Interessante Theorie, die sich wohl nie belegen lassen würde... Hast du dazu Quellen?
    • Fly Baby 14.02.2019 10:50
      Highlight Highlight Wir haben la auch einen Quoten Tessiner im BR...
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Nationalrat will das Schreddern lebender Küken verbieten

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