Schweiz
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Former Swiss justice minister and right-wing Swiss People's Party (SVP) leader Christoph Blocher gestures during an interview with Reuters in the village of Maennedorf, near Zurich January 19, 2015. To his fans, Blocher is a heroic defender of traditional Swiss values who has grown a niche party of farmers and small businessmen into Switzerland's most popular political party. To his critics he is a divisive populist, who has brought instability to a once safe haven for companies and investors. Yet the party won more than 26 percent of the vote in the last election, in 2011, and, according to polling firm Vimentis, is set to win more than 32 percent in the next one, in October. Picture taken January 19, 2015.  REUTERS/Arnd Wiegmann (SWITZERLAND - Tags: POLITICS)

Findet Köppel in der Politik am falschen Platz: Christoph Blocher. Bild: ARND WIEGMANN/REUTERS

Meinung geändert?

Interview

Blocher im Mai 2014: «Köppel soll ja nicht in die Politik. Er würde in Bern verarmen»

Aus aktuellem Anlass hier zwei Zitate von SVP-Vizechef Christoph Blocher, der vor sieben Monaten erklärte, dass Roger Köppel nichts im Nationalrat zu suchen hat und weshalb das katastrophale Folgen für die «Weltwoche» hätte. 



Vor weniger als einem Jahr, im Mai 2014, befragte Patrik Müller, Chefredaktor der «Schweiz am Sonntag», Christoph Blocher, wen er sich in seinen Fussstapfen in Bern vorstellen könnte: «Der zugkräftigste Nachfolger wäre «Weltwoche»-Verleger Roger Köppel. Einverstanden?»

Antwort Christoph Blocher:

«Der soll ja nicht in die Politik! Das wäre das Dümmste! Dann verplempert er seine Zeit im Parlament, statt mit seiner Zeitung eine wichtige Rolle zu spielen. Köppel würde im Parlament verarmen.» 

Auch die Frage, was ein politisches Mandat Köppels für die «Weltwoche» bedeuten würde, wurde erörtert: 

Antwort Christoph Blocher:

«Köppel hat ja auch ausserhalb eine politische Bedeutung. Und würde er Parteipräsident, hiesse es: Die «Weltwoche» ist die Zeitung des SVP-Präsidenten, das wäre nicht gut. Jede Zeitung braucht eine gewisse Breite.»

Findest du, Roger Köppel wäre eine Bereicherung für den Nationalrat?

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