Schweiz
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Bundesgericht zeigt keine Gnade: 5-facher Familienvater muss Schweiz verlassen



Das Bundesgericht hat zwei Fälle im Zusammenhang mit Asbestopfern entschieden. (Archivbild)

Bild: KEYSTONE

Ein im Kanton St. Gallen lebender Kosovare wird nach einem Entscheid des Bundesgerichts aus der Schweiz weggewiesen. Seine Ehefrau mit kosovarischen Wurzeln und die fünf gemeinsamen Kinder haben den Schweizer Pass. Die Straffälligkeit, der Sozialhilfebezug und die Schulden sprechen gegen eine Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung.

Der Weggewiesene reiste im Jahr 2000 im Alter von 13 Jahren erstmals in die Schweiz ein. Seine Eltern stellten ein Asylgesuch, das abgewiesen wurde. Allerdings erhielt die Familie die vorläufige Aufnahme. 2005 wurde die Aufenthaltsbewilligung des Beschwerdeführers aufgehoben, weil er straffällig geworden war.

Der Mann tauchte unter und das damalige Bundesamt für Flüchtlinge erliess 2008 ein Einreiseverbot. Dies geht aus einem am Dienstag veröffentlichten Urteil des Bundesgerichts hervor. Der Beschwerdeführer reiste in der Folge mehrmals illegal in die Schweiz ein. Schliesslich heiratete der Kosovare 2011 eine Schweizerin.

Auf der Basis des Familiennachzugs reiste der Mann im Herbst 2011 in die Schweiz ein. Er wurde gleichentags ausländerrechtlich verwarnt und angehalten, sich strafrechtlich einwandfrei zu verhalten und eine Erwerbstätigkeit aufzunehmen. Ansonsten würde die Aufenthaltsbewilligung entzogen.

Immer Sozialhilfe bezogen

Von Beginn an bezog der Beschwerdeführer Sozialhilfe. Dennoch wurde seine Aufenthaltsbewilligung 2012 bis 2014 verlängert. Er folgten mehrere Verurteilungen mit Strafbefehlen wegen Strassenverkehrsdelikten. Einer Arbeit ging der Kosovare nicht nach und die Schulden beliefen sich Ende 2017 auf rund 30'000 Franken.

Nach einem weiteren Strafbefehl im Oktober 2015 verfügte das St. Galler Migrationsamt, dass die Aufenthaltsbewilligung des Kosovaren nicht mehr verlängert wird. Das Paar hatte unterdessen fünf Kindern.

Mit Hinweis auf die enge Beziehung zu seinen Kindern, die Kinderrechtskonvention und das Recht auf ein Familienleben, monierte der Mann, es sei keine korrekte Interessenabwägung gemacht worden. Das Bundesgericht kommt nun jedoch - wie bereits das St. Galler Verwaltungsgericht - zum Schluss, das Verschulden des Beschwerdeführers an der Sozialhilfeabhängigkeit sei erheblich.

Er habe seit rund sieben Jahren keine ernsthaften Anstalten getroffen, um eine Erwerbstätigkeit aufzunehmen. Vielmehr sei davon auszugehen, dass er sich auf einen dauerhaften Bezug eingerichtet habe. Erschwerend komme hinzu, dass er früher über Jahre delinquiert habe. (Urteil 2C_818/2018 vom 25.11.2019) (aeg/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Ueli der Knecht 18.12.2019 01:22
    Highlight Highlight Es steht unmissverständlich in der Bundesverfassung:

    "Die Stärke des Volkes sich misst am Wohl der Schwachen"

    Wiedermal zeigt sich mit diesem schwachen Urteil gegen die Schwächsten, nämlich die Kinder und eines Ausländers, dass dem schweizer Volk die Stärke fehlt, für das Wohl der Schwachen zu sorgen. Mager.
    • Imfall 18.12.2019 06:35
      Highlight Highlight keine Sekunde hat dieser Mann versucht, ein produktives Mitglied unserer Gesellschaft zu werden...

      es soll jenen geholfen werden die möchten, unabhängig davon, ob sie können oder nicht! wer nicht will, soll wieder gehen!

      aber wenn du etwas gutes tun möchtest, kannst du ja seine schulden bezahlen, damit hilfst du auch vielen!
    • häxxebäse 18.12.2019 07:30
      Highlight Highlight Genau solchen lölis verdanken wir soviel svp. Nie was geleistet und nur schmarotzt. Der wird im kosovo schnell aufwachen: von nix kommt nix. Adé mässi.
      Lieber ein paar jugendliche behalten, die mal ein formular vergessen haben einzureichen und abgeschoben werden sollen.
    • Grunchlk. 18.12.2019 09:41
      Highlight Highlight Warum sollte die Stärke des CH-Volks sich am Wohl eines vermeintlich schwachen (lies: kriminellen) Kosovaren messen? Die Schwächsten sind wohl eher die Opfer seiner kriminellen Machenschaften und seine Gläubiger. Wenn du gerne für solche Typen Steuern bezahlst, bitte, kannst auch gerne zusätzlich spenden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Passtso 17.12.2019 18:57
    Highlight Highlight Ich finde es immer wieder erstaunlich wie die Schweiz in Migrationsfragen die Kinderrechte mit Füssen tritt. Ich rechtfertige nicht die Taten des Vaters, jedoch sollten die Rechte der Kinder auf eine Beziehung zu ihrem Vater den Untaten des Vaters überwiegen, zumal er keine konkrete Gefährdung für die Sicherheit der Schweiz darstellt. Aber da bin ich wohl sehr eigen in meiner Meinung, was das Wohl der Kinder betrifft. Die community ist ja mehrheitlich der Meinung lieber kein Vater als einer der Fehler macht. Bravo!
    Man könnte sich auch kreativere Konsequenzen für den Vater überlegen.
    • Neruda 17.12.2019 23:10
      Highlight Highlight Ich weiss ja nicht, ob ich unbedingt eine enge Beziehung zu einem solchen Schlufi von einem Vater haben möchte. Ein gutes Vorbild ist er suf jeden Fall nicht und ob er den Kindern etwas auf ihrem Weg zum Erwachsene mitgeben kann, ist auch eher zweifelhaft.
    • ghawdex 17.12.2019 23:15
      Highlight Highlight Konsequenzen wie zB Arbeiten?
    • Bobo B. 17.12.2019 23:42
      Highlight Highlight Kreative Konsequenzen für derlei Gestalten? Gib mal einen Hinweis, wie sich diese grossartigen Konsequenzen gestalten.
  • EhrenBratan. Hääää! 17.12.2019 18:54
    Highlight Highlight An dem Titel nehme ich raus, dass diese Person, weil Er 5 Kinder hat, trotzdem ausgeschoben wird?! Ehm, auch wenn Er 100 Kinder hat.... Ade Merci!
  • Lilamanta 17.12.2019 18:49
    Highlight Highlight Hm, bei seinen Delikten ging es um Autofahren mit nicht eingelösten Autos. Ich habe keinen Führerschein, vermutlich finde ich deshalb die Straftaten nicht sooo schlimm.
    Und Sozialhilfebezug, naja, kaum einer kann mit einem Lohn 5 Kinder durchbringen.
    Für mich liest es sich unter dem Kontext so, dass sein schlimmstes Verfehlen war, Kinder zu zeugen. Und das ist doch eigentlich auch nicht wirklich ein Verbrechen.
    Klar sind die Eltern offensichtlich nicht die Cleversten und wohl etwas planlos, aber davon gibt es doch unzählige.

    Ich fühle mich gerade total naiv.
    • Grunchlk. 18.12.2019 09:42
      Highlight Highlight Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung. Bleib dran!
  • dmark 17.12.2019 18:38
    Highlight Highlight Wie viele Chancen will der Gute denn noch?
    Irgend wann ist nun mal Schluss.
  • Don Alejandro 17.12.2019 17:17
    Highlight Highlight Von einem Gericht kann man keine Gnade erwarten, einzig die Einhaltung der geltenden Gesetze.
    • poltergeist 17.12.2019 21:14
      Highlight Highlight Die Richter haben schon einen gewissen Ermessensspielraum, allerdings hatte der Mann vermutlich genug Chancen. Strassburg könnte noch einen Strich durch die Rechnung machen. Recht auf Familienleben und so.
  • Anton Klar 17.12.2019 16:12
    • Jasmin_____ 17.12.2019 17:55
      Highlight Highlight Was sollte das mit der Partei zu tun haben? Es wurde offensichtlich oft genug eine neue Chance gegeben.
    • Kunibert der fiese 17.12.2019 18:10
      Highlight Highlight Ja und?
    • Kant 17.12.2019 18:43
      Highlight Highlight Warum diese Blitze?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scott 17.12.2019 16:10
    Highlight Highlight Ist das nun die pfefferscharfe Umsetzung. Der gute Mann hätte schon vor Jahren ausgewiesen gehört.
  • Dominik Treier 17.12.2019 14:04
    Highlight Highlight Ein wenig mehr Infos währen nett. Hatte der Mann überhaupt eine Chance einen Job zu finden? Hatte er eine Ausbildung? War er an einer oder einem Job interessiert oder wollte er explizit nie arbeiten?

    Es ist für viele Menschen in vielen Situationen enorm schwer eine anständige Anstellung zu finden und die Pflicht dazu endet häufgig in prekären, einseitigen Arbeitsverhältnissen und als solches wäre es schön zwischen Verweigerern und Menschen die zwischen Stühle und Bänke gefallen sind unterscheiden zu können, statt einfach pauschal auf ihnen herumzuhacken...
    • Hierundjetzt 17.12.2019 15:02
      Highlight Highlight Ja. Du bist als Sozialhilfeempfänger weiterhin zum Besuch des RAV verpflichtet und musst (!) Bewerbungen schreiben.

      Weiter gibt es staatlich finanzierte Firmen, die Menschen auf den 1 Arbeitsmarkt vorbereiten.

      Es gibt Betreuungsangebote, AMM der ALK usw usw

      Die Schweiz sorgt sich um die Schwächsten unter uns. Das finde ich sehr schön.

      Aaaaber: der Wille muss dann von Dir halt schon da sein! Ohne gehts nicht
    • Dominik Treier 17.12.2019 16:10
      Highlight Highlight Solches Zeug erzählt nur einer, der sich nie mit diesem System herumzuschlagen hatte hierundjetzt...

      Wenn du wüstest, wie viele Menschen den Willen etwas zu tun schon gehabt haben, er aber durch idiotische Massnahmen, Vorschriften, Bürokratie oder Vorgaben im Keim erstickt wurde, würdest du solches Zeug nicht behaupten...

      Natürlich geniesst du hier gross Unterstützung weil er Kosovare war.
      Die Fehler im System bleiben die Selben...

      Man lässt dich oft weder machen was du willst, hauptsache du könntest theoretisch irgendwo arbeiten, noch interessiert es die dann einen Dreck ob du was findest.
    • öpfeli 17.12.2019 16:13
      Highlight Highlight Naja, tatsächlich ist es ein Fakt, dass diese Infos fehlen.
      Dass er sich bemühte, ist lediglich deine Annahme Hierundjetzt.

      Er bezieht seit Beginn Sozialhilfe. Er war also gar nie beim RAV. Denn sonst hätte er 2 Jahre von der ALK bezogen und dann erst Sozialhilfe.
    Weitere Antworten anzeigen
  • I don't give a fuck 17.12.2019 13:38
    Highlight Highlight Recht so.
  • Shaska 17.12.2019 13:17
    Highlight Highlight die fünf Kinder tun mir echt leid. Aber vielleicht ist es besser, dass sie ohne Vater aufwachsen.
    • homo sapiens melior 17.12.2019 13:49
      Highlight Highlight Man darf gar nicht dran denken, woran sich diese Familienplanung orientiert hatte.
    • Nischi91 17.12.2019 16:11
      Highlight Highlight Ich finde es wirklich sonderbar! Folgendes beschreibt nicht die Regel, aber eine Tendenz: Arbeitende Paare machen sich Gedanken zur Familienplanung, ob sie es sich leisten können, Kinder zu kriegen etc. Sozialhilfe beziehende Paare dagegen setzen wie hier 5 Kinder in die Welt, welche sie dann u.U. nicht unterhalten können. Wie wachsen die dann auf?

      Klar soll jeder machen dürfen, wie er will, aber ich persönlich denke an zwei Kinder, nicht mehr! Die können dann auch anständig umsorgt werden. Mehr finde ich selber auch angesichts der zunehmenden Überbevölkerung unverantwortlich.
    • Scott 17.12.2019 16:13
      Highlight Highlight Da bekommt das Wort "Verkehrsabgabe" eine ganz neue Bedeutung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stefan Morgenthaler-Müller 17.12.2019 13:11
    Highlight Highlight Unabhängig von diesem Fall. Wenn ein Ausländer jahrelang arbeitet Sozialbeiträge bezahlt, dann arbeitslos und irgendwann ausgesteuert wird, hat er doch das Recht, Sozialhilfe zu beziehen, oder nicht. Muss er dann damit rechnen das Land verlassen zu müssen?

    Verstehe ich nicht, da man als Ausländer auch für Sozialhilfeempfänger von heute bezahlt, warum sollte man dann nicht selber auch ein Anrecht haben, wenn man in so eine Situation gerät?

    • Harri Hirsch 17.12.2019 13:26
      Highlight Highlight Der Typ hat aber keinen Tag gearbeitet, geschweige denn eingezahlt. Er war vom ersten Tag an Bezüger und hat augenscheinlich keinerlei Bemühungen an den Tag gelegt daran etwas zu ändern.
      Plus Wiederholte Straffälligkeit.
    • Dr no 17.12.2019 13:26
      Highlight Highlight Hast du das urteil gelesen ? Er hat noch NIE gearbeitet. Das ist das, was man "Einwanderung in die Sozialwerke" nennt.
    • MarGo 17.12.2019 13:30
      Highlight Highlight wo liest du, dass er jahrelang gearbeitet hätte... so wie ich das lese, hat er noch nie einen Finger krum gemacht...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rechthaberwoman 17.12.2019 13:04
    Highlight Highlight Es ist schon blöd für die Kinder, ohne Vater aufzuwachsen. Aber es ist auch nicht das Ziel, dass Ausländer Straftaten begehen können ohne ausgeschafft zu werden, weil sie Kinder haben. Ist ja dann unfair anderen Kriminellen gegenüber, die nicht im Vorraus Kinder gemacht haben
    • Super8 17.12.2019 13:17
      Highlight Highlight Ich mag ihre Denkweise :-)
    • ghawdex 17.12.2019 13:24
      Highlight Highlight Könnte für die Kinder aber vielleicht auch eine Chance sein ohne diesen Vater. Von einem Vorbil zu sprechen dürfte es übertrieben sein.
    • insert_brain_here 17.12.2019 14:11
      Highlight Highlight Die Chance ist gross, dass die Kinder sogar von der Wegweisung profitieren. Was für ein Rollenbild ist denn ein Elternteil, dass sich sein Leben gerne bequem von der Allgemeinheit finanzieren lässt und dessen einzige nennenswerte Tätigkeit das Begehen von Verkehrsdelikten ist? Würde dem Mann gestattet sein Leben weiter so zu führen wäre die Lektion an die Kinder: Warum etwas lernen und arbeiten gehen, so gehts doch auch.
  • Sanchez 17.12.2019 12:57
    Highlight Highlight Als er fleissig delinquierte waren ihm seine Kinder auch egal. Ausserdem kann er sein Recht auf Familienleben auch im Kosovo ausüben. Mitsamt seiner Frau und den Kids. Die Sprache können sie ja alle. Muss er sich halt einen Job suchen, so wie alle.
    • Clife 17.12.2019 13:18
      Highlight Highlight Nun die Frau und die Kinder wurden nicht ausgeschafft. Die einzige plausible Lösung lautet hier: Scheidung und Alimente. Die Frau kann immerhin durch die Steuerabzüge etc. einen guten Betrag sparen. Was für sie erschwerend hinzukommt ist hingegen das Zeitmanagement. Ich wünsche den Kindern viel Glück und Geduld für eine schwierige Zeit und hoffe, dass sie durch den Vater sehen, wie man NICHT sein sollte. Eine Vorbildsfunktion scheint er nämlich nicht gehabt zu haben.
    • TheClouder 17.12.2019 13:36
      Highlight Highlight Können sie alle die Sprache? Wo steht das? In deinen Vorurteilen?
    • Sanchez 17.12.2019 14:37
      Highlight Highlight @ the clouder
      Das ist doch kein Vorurteil..
      Ich kenne mich in kosovarischen Kreisen aus und wette, dass alle 5 Kids der Muttersprache (albanisch) mächtig sind.
      Meine Kiddies sprechen auch automatisch English und Deutsch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Freddie Quecksilber 17.12.2019 12:53
    Highlight Highlight Er wurde straffällig, verliess dann das Land und kam nacher zurück. Dann kriegt er eine 2. Chamce und vermaselt das auch. Die Schweiz war als gnädig. Hätten sie ihn dagelassen würde das ein falasches Signal an amdere Einwanderer schicken. Komm in die Schweiz, mach Kinder und du kannst tun unD lassen was du willst
    • Kaishakunin 17.12.2019 14:29
      Highlight Highlight 'Mit Hinweis auf die enge Beziehung zu seinen Kindern, die Kinderrechtskonvention und das Recht auf ein Familienleben, monierte der Mann, es sei keine korrekte Interessenabwägung gemacht worden.'
      =》Interessant wären wohl auch die Anwälte hinter dem Beschwerdeführer, die ihm eine solche Juristen-Sprache einimpften. Ich gehe jetzt mal nicht davon aus,
      dass er selber die Energie hatte, sich so in die Rechtsgrundlage einzuarbeiten, aber sonst offenbar unwillens war, einen Job zu finden.
    • Aglaya 17.12.2019 16:24
      Highlight Highlight @Kaishakunin

      Da wird nichts eingeimpft, der Anwalt schreibt die Beschwerde im Namen des Beschwerdeführers.
    • Kaishakunin 17.12.2019 20:12
      Highlight Highlight Aglaya: macht es meines Erachtems eben nicht besser, eher schlimmer. Darum fände ich es ja eben interessant, die Anwälte (und deren Motivation) mal etwas genauer zu durchleuchten. Und indirekt impfen sie es ihm eben doch ein, weil er sich dann im Recht sieht und daraus noch Ansprüche ableitet, als seine offensichtlichen Verfehlungen einfach mal einzugestehen. Mea culpa - ist das so schwierig in unserer Zeit?
    Weitere Antworten anzeigen
  • P. Silie 17.12.2019 12:47
    Highlight Highlight Wow... man staunt nur noch.. Im Jahr 2000 abgewiesener Asylantrag und trotzdem geschafft 19 Jahre lang legal/illegal/scheissegal in der Schweiz zu bleiben 👏

    Die Absurdität des Links-Liberalen Systems perfekt aufgezeigt. Top gemacht von diesem Herrn, er hat das System bis zum geht-nicht-mehr gemolken. Well done indeed!

    Ernsthaft - ich habe Hochachtung für so jemanden, der das Gesetz bzw. die Gesetzeslücken vermutlich besser kennt als jeder Gewerkschafts- und Amnesty-International Anwalt.
    • Hierundjetzt 17.12.2019 13:19
      Highlight Highlight PS: seit 1848 werden wir durchgehend bürgerlich regiert.

      Ohne Ausnahme mit SVP/FDP Mehrheit.

      Versuchs nochmals.
    • Clife 17.12.2019 13:23
      Highlight Highlight Richtig lesen: Vorläufige Aufenthaltsbewilligung bis 2005. Von 2005 bis 2011 war er dann jeweils illegal hier, ohne überhaupt irgendwas getan zu haben, sei es Sozialhilfe zu beziehen oder sonst irgendwas (womöglich Schwarzarbeit). Links-liberales System kann da nicht wirklich viel dafür ausser Sie möchten dass jede einzelne Person an der Grenze kontrolliert wird bzw. unsere Privatsphäre durch Polizisten stark eingeschränkt wird...
    • geissenpetrov 17.12.2019 13:26
      Highlight Highlight "Die Absurdität des Links-Liberalen Systems perfekt aufgezeigt."

      Unser "System" ist seit 1848 bürgerlich-konservativ.
    Weitere Antworten anzeigen
  • desmond_der_mondbaer 17.12.2019 12:47
    Highlight Highlight Die Sachlage in diesem Fall ist mehr als nur eindeutig.. Warum sollte da jemand „Gnade“ zeigen?
  • Baccaralette 17.12.2019 12:47
    Highlight Highlight Interessant an der ganzen Sache ist, dass ihm gleichentags bei seiner Einreise gesagt wurde, er müsse sich einen Job suchen und er bezieht seither Sozialhilfe.

    Konsquent, ist das Wort bekannt? Geht m.M. gar nicht.
  • Pandabarius 17.12.2019 12:45
    Highlight Highlight Wer die Folgen kennt, muss sich nicht wundern, wenn sie eintreffen... Zeit für eine Verhaltensänderung hätte er gehabt. Ich begrüsse das Urteil.
  • WID 17.12.2019 12:45
    Highlight Highlight Ein Fall welcher das Klischee zu 100% bestätigt. Leider.
    • Bildung & Aufklärung 17.12.2019 15:10
      Highlight Highlight Ja, wenn man einen Einzelfall dazu braucht, dass man sein Vorurteil und Klischee bestätigt bekommt...
      Über die 99.x% der Leute, welche sich perfekt integrieren und anpassen hörst du halt nicht.

      Aber mit einzelnen Fällen kann man sich dann sein Klischee-Bild vermeindlich bestätigen lassen.

      Ich finde, sowas bestätigt mehr das Klischee der dumpfen Rechten, der nur auf solche Fälle wartet, damit er wieder generalisieren und gegen alle austeilen kann. Traurig. Echt traurig.
  • Schönbächler 17.12.2019 12:33
    Highlight Highlight Was passiert eigentlich mit den 30'000 schulden?
    • Now 17.12.2019 13:17
      Highlight Highlight Ich weiss der Gedanke ist jetzt asozial aber mit machen die 5 Kinder, die unter diesen Umständen aufwachsen und in der Schweiz bleiben dürfen mehr Sorgen.
    • Hierundjetzt 17.12.2019 13:20
      Highlight Highlight Seine Frau und die Kinder bezahlen nun.

      Toller Vater, was?
    • Garp 17.12.2019 14:31
      Highlight Highlight Die Kinder sind Schweizer, wie die Mutter, warum sollen sie nicht in der Schweiz bleiben dürfen. Die Kinder können auch nichts für ihre Eltern. Ich hoffe sie haben Unterstützung von aussen stehenden Personen.
  • glointhegreat 17.12.2019 12:30
    Highlight Highlight Die geduldige schweiz. ... Unglaublich wie viele chancen immer und immer wieder gegeben wurden.
    Bestimmt wurden auch längst nicht alle delikte aufgedeckt, steht ja in der regel nicht immer gleich ein blauer mützenträger daneben.
  • schuldig 17.12.2019 12:29
    Highlight Highlight "Keine Gnade" ist wohl falsch. Kein Mitleid träfe es besser. Wundert mich wenig, kann für den Herrn auch keins empfinden.
  • Charlie B. 17.12.2019 12:29
    Highlight Highlight Ein Talent hat er anscheinend ¯\_(ツ)_/¯
  • ciaociao 17.12.2019 12:28
    Highlight Highlight Schade hat das so lange gedauert.. Wie hoch sind die Schulden wohl jetzt, wo Gerichtskosten und zwei weitere Jahre hinzukommen...?
  • Superdave 17.12.2019 12:26
    Highlight Highlight Endlich mal ein Durchgreifen.

    Finde es traurig wie lange unsere Behörden und Gerichte sich an der Nase herumführen lassen.

    Tut mir auch echt leid für das Wohl der Kinder. Aber Betrug bleibt Betrug, wird solch ein Verhalten geduldet kann man die Gesetzbücher gleich entsorgen...
  • hutti 17.12.2019 12:25
    Highlight Highlight Es ist definitiv hart für die Familie, insbesondere für die Frau, die sich nun zu entscheiden hat. Jedoch ist das Urteil, so hart es nunmal ist, gerecht. So jedenfalls empfinde ich es.
  • Therealmonti 17.12.2019 12:24
    Highlight Highlight Mir tun die fünf Kinder leid.
  • lucasm 17.12.2019 12:22
    Highlight Highlight Gnade zu zeigen gehört auch nicht zu den Aufgaben des Bundesgerichts. Das Gericht hat einen Sachverhalt unter die geltenden Gesetze zu subsumieren und einen Urteil zu fällen.
    • hutti 17.12.2019 12:32
      Highlight Highlight Doch, bei Härtefällen. Jedoch hat dieser Herr hier, die Toleranz die ein Härtefall hätte zur verfügung gestellt, vollends ausgereizt. Ich bin stolz Teil dieses Landes zu sein, in der die Menschlichkeit noch immer einen Stuhl im Gericht zur verfügung hat.
  • Jeremy Liquidpsy 17.12.2019 12:20
    Highlight Highlight Wer Straffällig wird und Jahrelang nur vom Sozialamt schmarotzt hat es nicht andera verdient! Er hat anscheinend mehrere Chancen bekommen und keine genutzt!
  • woezzl 17.12.2019 12:19
    Highlight Highlight Gut
  • Doplagus 17.12.2019 12:13
    Highlight Highlight Dieser Mann hat sich das Recht verspielt sich in unserem Land aufzuhalten. Chancen hat er genug bekommen.

    Auf Nimmerwiedersehen

Kinder vergewaltigt: St. Galler Kita-Mitarbeiter muss 4,5 Jahre ins Gefängnis

Das Kreisgericht St. Gallen hat am Dienstag einen ehemaligen Kita-Mitarbeiter zu einer Freiheitsstrafe von 4 Jahren und 6 Monaten, zu einer Geldstrafe, zu einer stationären Therapie sowie zu einem Tätigkeitsverbot verurteilt. Dem Mann werden unter anderem sexuelle Handlungen mit Kindern zur Last gelegt.

Der 34-jährige Angeklagte zeigte sich in der Verhandlung geständig. Er räumte die ihm vorgeworfenen sexuellen Handlungen an Kleinkindern ein. Das jüngste war 16 Monate alt.

Er bestätigte auch, …

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