Schweiz
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Hochnebel und Nebelbaenke ziehen ueber den Vierwaldstaettersee bei Weggis, aufgenommen von Meggen aus, am Dienstag, 18. November 2014. (KEYSTONE/Sigi Tischler)

Der Blick von Meggen in Richtung Weggis. Bild: KEYSTONE

Die absurde Story von Mia (4), die bald mit dem Bus in den Kindsgi gefahren wird

Bis vor Bundesgericht hat eine Familie aus dem Kanton Schwyz für einen kürzeren Schulweg gekämpft. Vergeblich. Ihre Kinder müssen mit dem Bus zum Unterricht gefahren werden. Dabei ist die nächste Schule zu Fuss gut erreichbar.

Kari Kälin / ch media



Der Blick schweift über den Vierwaldstättersee, Rigi, Bürgenstock, Stanserhorn, Pilatus. Hier, an der Eichwaldstrasse 30, führt eine beliebte Wanderstrecke vorbei. Hier, an der Eichwaldstrasse 30, Gebiet Bärgiswil, leben René und Sonja Pfulg mit ihrer vierjährigen Tochter Mia und dem zweijährigen Noa. Die Zufahrtsstrasse befindet sich auf dem Boden von Meggen, Kanton Luzern. Das Haus, zehn Meter von der Strasse entfernt, liegt ­jedoch in Merlischachen, Bezirk Küssnacht, Kanton Schwyz.

Diese geografische Sonderlage stellt das Familienleben auf den Kopf. Mia würde ab dem nächsten Schuljahr gerne den Kindergarten in Meggen besuchen, den rund ein Kilo­meter langen Weg zu Fuss mit ihren Gspänli zurücklegen. Sie darf nicht.

Das Bundesgericht hat am 11. Februar einen zweijährigen Rechtsstreit zu Ungunsten der Pfulgs entschieden. Es schickt Mia und künftig Noa nach Merlischachen in den Kindergarten.

Obwohl der rund drei Kilometer lange Weg dorthin, gespickt mit rund 130 Höhenmetern, zu Fuss unzumutbar ist, was niemand bestreitet.

Obwohl der Bezirk Küssnacht extra für Mia und Noa einen Schulbus organisieren muss. Und obwohl Meggen bereit wäre, die Kinder aufzunehmen. Und obwohl in der Vergangenheit sämtliche Kinder aus dem Gebiet Bärgiswil die Schulen in den Luzerner Gemeinden Meggen und Adligenswil absolviert haben.

«Das Urteil des Bundesgerichts zieht uns den Boden unter den Füssen weg», sagen Sonja und René Pfulg. Von ihrer Wohnung aus sieht man den Megger Kindergarten und das Tipizelt des Naturkindergartens Meggen, in dem Mia mitmacht. Das Mutter-Kind-Turnen findet in Meggen statt. Mia und Noa toben sich auf Megger Spielplätzen aus. Das ganze Vereins- und Sozialleben der Pfulgs ist nach Meggen ausgerichtet. Sämtliche Kinder in der Nachbarschaft lernen in Meggen lesen, schreiben und rechnen.

Nur Mia und Noa müssen nach Merlischachen. Wie ist es so weit gekommen?

Hochnebel und Nebelbaenke ziehen ueber den Vierwaldstaettersee bei Weggis, aufgenommen von Meggen aus, am Dienstag, 18. November 2014. (KEYSTONE/Sigi Tischler)

Bild: KEYSTONE

Schwyzer Regierung unterstützt die Familie

Ab dem Schuljahr 2019/2020 darf Mia den freiwilligen Kindergarten besuchen. Im März 2017 haben die Eltern beim Bezirksrat Küssnacht das Gesuch gestellt, dass ihre beiden Kinder die ganze Schulzeit in Meggen absolvieren dürfen.

Der Schulrat des Bezirks Küssnacht lehnte es aus Kostengründen ab. Der Bezirk müsste Meggen für die Beschulung von Mia und Noa entschädigen, für die gesamte elfjährige Schullaufbahn mit 400'000 Franken. Die soziale Anbindung der Kinder in Meggen sei unbestritten, aber damit liessen sich Ausgaben der öffentlichen Hand in dieser Grössenordnung nicht rechtfertigen, hielt der Schulrat fest.

Natürlich wäre die Schulzeit für Mia und Noa auch in Küssnacht nicht gratis. Theoretisch müsste der Bezirk für sie knapp 350'000 Franken ausgeben, wenn man die durchschnittlichen Ausgaben pro Schüler zum Massstab nimmt.

Die Familie Pfulg setzte jetzt auf den Regierungsrat des Kantons Schwyz. Tatsächlich hiess dieser ihre Beschwerde gegen den Entscheid des Schulrats im Frühling 2018 gut. Die Regierung hielt fest:

«Das Wohl des Kindes und sein schulisches Fortkommen stehen im Mittelpunkt.»

Rein finanzielle Interessen dürften bei der Zuteilung in eine Schule nicht den Ausschlag geben. Sie wies den Küssnachter Schulrat an, Meggen für den Unterricht an Mia und Noa zu entschädigen. Denn das kantonale Volksschulgesetz lässt einen auswärtigen Schulbesuch zu, «wenn besondere Gründe es rechtfertigen».

René und Sonja Pfulg atmeten auf, glaubten, das Problem sei vom Tisch. Doch schon bald ­bescherte ihnen das Hickhack um den Schulweg abermals schlaflose Nächte.

«Verstehen kann es niemand»

Der Schulrat Küssnacht engagierte eine Zürcher Anwaltskanzlei, die ihm die Argumente lieferte, um den Entscheid der Schwyzer Regierung umzustossen. Das Volksschulgesetz sehe keinen Schulbesuch von Schwyzer Kindern in einem anderen Kanton vor. Es gebe kein entsprechendes Abkommen mit dem Kanton Luzern. Man könne Meggen auch nicht verpflichten, die Kinder der Familie Pfulg aufzunehmen. Das Volksschulgesetz enthalte keine Bestimmung, «wonach sich die Zuteilungsentscheidung der Schulträger explizit nach dem Wohl des Kindes richten soll».

Faktisch heisst das: Der Schulrat gewichtet die finanziellen Interessen des Bezirks höher als das Kindswohl – mit dem Segen des Verwaltungsgerichts Schwyz, das dessen Rekurs guthiess. «Wir haben mit vielen Personen über das Urteil gesprochen. Verstehen kann es niemand», sagt René Pfulg.

Hochnebel und Nebelbaenke ziehen ueber den Vierwaldstaettersee bei Weggis, aufgenommen von Meggen aus, am Dienstag, 18. November 2014. (KEYSTONE/Sigi Tischler)

Bild: KEYSTONE

Der Verband Fussverkehr Schweiz kennt die Problematik. Bei ihm melden sich auch Eltern, die unzufrieden sind mit dem Schulweg ihrer Kinder. «Wir stellen fest, dass Gemeinden oft nicht Hand bieten für eine sinnvolle Lösung, weil sie Folgekosten befürchten», sagt Pascal Regli von Fussverkehr Schweiz.

17 Kinder waren in Meggen

Die Familie Pfulg zog den Fall weiter ans Bundesgericht. Sie argumentierte mit der Bundesverfassung, die ausreichenden und unentgeltlichen Grundschulunterricht gewährt. Daraus ergebe sich auch der Anspruch auf einen zumutbaren Schulweg.

Die Pfulgs konnten nach aufwendigen Recherchen belegen, dass seit den 1970er-Jahren mindestens 17 Kinder aus dem Gebiet Bärgiswil in Meggen lesen, schreiben und rechnen lernten, obwohl sie auf Schwyzer Boden wohnten.

Es verstosse gegen Treu und Glauben, plötzlich von dieser etablierten Rechtspraxis abzuweichen. Dem Bundesgericht genügte das aber nicht. Dass sich das ganze Sozialleben der Pfulgs in Meggen abspielt, dass ihre Kinder nicht mit Gspänli zu Fuss zur Schule laufen könnten, dass sich ein Schulbesuch im Kanton Schwyz schlecht mit dem Vereinsleben in Meggen koordinieren lässt; das alles wischten die Richter in Lausanne vom Tisch.

Sie vertrösteten die Familie mit dem Schulbus, den der Bezirk Küssnacht organisieren muss. Und dass die Pfulgs wieder klagen könnten, sollte dieses Transportangebot nicht taugen.

Es hört sich an wie ein Schildbürgerstreich: Je nach Route (siehe Grafik) wird der Schulbus direkt am Megger Kindergarten vorbeifahren. René und Sonja Pfulg sorgen sich um das Sozialleben ihrer Kinder: «Wenn sie mit einem Schulkind gemeinsam die Hausaufgaben machen oder einfach noch etwas auf dem Pausenplatz mit ihren Kollegen verweilen möchten, wer chauffiert unsere Kinder nach Hause?», fragen sie sich. Seit 15 Jahren arbeitet René Pfulg bei der Polizei, sorgt für Recht und Ordnung. Nach dem Rechtsstreit um den Schulweg sagt er:

«Ich habe das Vertrauen in unseren Staat verloren.»

Finanzpolitische Argumente geben den Ausschlag

Dass der Weg vom Gebiet Bärgiswil zur Schule Merlischachen für Kindergärtler und Primarschüler bis zur 4. Klasse unzumutbar ist, stellt der Schulrat Küssnacht nicht in Frage. Und dass die Familie Pfulg enttäuscht sei, könne er nachvollziehen, sagt Rolf Bucher, der Rektor der Bezirksschulen Küssnacht, der den Schulwegentscheid ausgearbeitet hat.

Bucher befürchtet, es könnten weitere Begehren für ausserkantonale Schulbesuche gestellt werden, wenn der Schulrat deren Gesuch bewilligt hätte. Der Schulrat erarbeitet derzeit ein Transportkonzept.

Wie viel der Schulbus, der eine Extraschlaufe ins Gebiet Bärgiswil drehen muss, kosten wird, ist noch nicht bekannt. Finanziell fahre Küssnacht aber auf jeden Fall besser, als wenn Mia und Noa in Meggen in die Schule gingen.

Auf seiner Homepage schwärmt der Schulrat Küssnacht von der Erlebniswelt Schulweg und schreibt:

«Grundsätzlich sollen Kinder ihren Schulweg eigenständig zu Fuss oder später mit dem Velo zurücklegen können.»

Dies stärke die Selbstverantwortung und sei wichtig für die persönliche Entwicklung des Kindes. Bucher ist nicht überrascht, dass ihm diese Sätze vorgehalten werden. Er sagt aber: «Der Schulort ist nicht frei wählbar, denn in der Schweiz gibt es keine Bildungsgutscheine.»

Und die Behörden müssten heute den Steuerzahlern genau Rechenschaft abgeben können über die finanziellen Folgen ihrer Entscheide. Es sei deshalb nicht verantwortbar, Kinder aus dem Gebiet Bärgiswil in Meggen einschulen zu lassen. Vielleicht habe man früher eher noch ein Auge zugedrückt.

Zügeln ist eine Option

Wenn Mia und Noa dereinst an der Oberstufe unterrichtet werden, müssen sie zu einem Schulhaus im rund 10 Kilometer entfernten Küssnacht fahren. Auch diese Distanz ist in den Augen der Familie Pfulg unzumutbar. Sie könnte wieder klagen.

Aber vielleicht löst sie das Schulwegproblem auf eine andere Weise. Die Pfulgs können sich vorstellen, ihr Haus zu verlassen. Eine Wohnung zu nehmen, die auf Megger Boden liegt. Damit könnte der Bezirksrat Küssnacht noch mehr sparen. Ein Schulbus ins Gebiet Bärgiswil wäre nicht mehr nötig.

Fussverkehr Schweiz: «Gemeinden befürchten Folgekosten»

Der Fachverband Fussverkehr Schweiz führt jährlich rund 100 bis 120 Beratungen zum Thema Schulweg durch. Manchmal haben Gemeinden ein spezifisches Problem, zum Beispiel wegen der Schulwegsicherung. Oft melden sich auch Eltern, die unzufrieden sind mit dem Schulweg ihrer Kinder. «Wir stellen fest, dass Gemeinden oft nicht Hand bieten für eine sinnvolle Lösung, weil sie Folgekosten befürchten», sagt Pascal Regli von Fussverkehr Schweiz.

Fussverkehr Schweiz betont in einem Faktenblatt, wie wichtig das selbstständige Zurücklegen des Schulwegs für die Entwicklung der Kinder sei: «Sie lernen die Umwelt kennen, spielen, knüpfen Kontakte und tragen ihre sozialen Konflikte ohne die Beteiligung von Erwachsenen aus.» Der Verband spricht sich denn auch gegen sogenannte Eltern­taxis aus. Diese würden andere Kinder gefährden und den Kindern den Lern- und Erlebnisort Schulweg vorenthalten. Fussverkehr Schweiz hält fest, dass die Kinder gemäss der Bundesverfassung nicht nur Anspruch auf unentgeltlichen Unterricht, sondern auch auf einen zumutbaren Schulweg haben.

Die Zumutbarkeit des Schulwegs wird im Einzelfall analysiert. Das Bundesgericht und die kantonalen Instanzen wenden dabei drei Kriterien an. Erstens schauen sie auf das Alter und den Entwicklungsstand der Schüler. Zweitens auf die Art des Schulwegs, etwa die Distanz und Höhendifferenz. Drittens fliesst die Gefährlichkeit mit ein in die Beurteilung. Für Kindergärtler ist es zum Beispiel nicht zumutbar, eine relativ stark befahrene Strasse zu überqueren. Für Primarschüler gelten Schulwege von 1,5 Kilometern pro Weg zu Fuss in der Regel als bewältigbar. (kä)

So sieht es aus, wenn du den Eltern das Smartphone erklärst

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Video: watson/Knackeboul, Lya Saxer

Die absurdesten Gesetze der Welt

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119Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Scheller 05.03.2019 10:14
    Highlight Highlight Die kostengünstigste Lösung heisst, nach Meggen zügeln.......
  • UHauser 05.03.2019 03:24
    Highlight Highlight Wieso zieht man in einen 2jährigen Rechtsstreit wenn man ganz einfach ein paar Kilometer weiter nach Meggen ziehen kann? Mmhhh...
    • Bits_and_More 05.03.2019 08:13
      Highlight Highlight Aus meiner Sicht handelt es sich hier um einen Missstand. Missstände sollen wenn immer möglich behoben und nicht einfach ignoriert werden. Auch wenn dafür gekämpft werden muss.
    • SemperFi 05.03.2019 08:47
      Highlight Highlight Weil man als Polizist Wohnsitzpflicht im Kanton hat. Mmhhh...
    • ro(o)t 05.03.2019 10:43
      Highlight Highlight @SemperFi
      Wo ist das so? Kenne jemanden, der in BL wohnt, aber SO arbeitet. Oder jemand anderen, wohnt auch in BL und arbeitet in BS. Beide bei der Polizei im Außendienst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kramer 04.03.2019 23:02
    Highlight Highlight Da wiehert der Amtsschimmel, gaanz laut.

    Was ich überhaupt nicht verstehe ist, warum die Schule in einen Kanton soviel billiger ist als im anderen?
  • Kong 04.03.2019 22:43
    Highlight Highlight An unserer Schule hiess es diesbezüglich immer: „zum Wohle des Kindes“, jedoch gaben die Entscheide stark zu denken... wenn Schule nicht will, dann wird es schwierig. 6 Jahre Grundschule, mit 7 Lehrerwechsel, 4x komplette Umstellung der Klasse. Kindergarten 500m vom Haus, aber man holt die Kinder mit dem Schulbus um sie gut durchzumischen (Hügel und Tal, sprich CH und Ausländer). Meine Geduld und Nachsicht mit dem Schulwesen ging in der Zeit bachab. Das Schulgesetz istnicht mehr zeitgemäss. Solches Gemeindedenken wie im Bsp auch nicht mehr.
  • IchSageNichts 04.03.2019 22:28
    Highlight Highlight Schade aber das ist auch kantonaler Wettbewerb. Die Schwyzer zahlen wenig Steuern da überall auf jeden Franken geschaut wird. Die Bewohner profitieren davon und müssen aber auch die Konsequenzen ziehen!

    Eine Variante ist Demokratie mit den Füssen: Nach Meggen ziehen und halt mehr Steuern zahlen (obwohl das meines Wissens auch Steuerparadies von LU ist.)
    • SemperFi 05.03.2019 08:48
      Highlight Highlight Als Polizist hat man Wohnsitzpflicht im Kanton Schwyz.
    • IchSageNichts 05.03.2019 16:06
      Highlight Highlight Der Arbeitsmarkt ist auch frei!
      Oder man klagt gegen den Kanton. War früher bei den Ärzten an Spitälern auch so und wurde dann soviel ich weiss gerichtlich verboten!
  • Balois 04.03.2019 22:15
    Highlight Highlight Tageseltern in Meggen organisieren und Antrag einfach nochmals stellen. Hehe, ist wohl zu einfach.
    Was ich nicht verstehe: Das Prinzip der Verhältnismässigkeit wird verletzt und ist hiermit eigentlich nicht rechtmässig, zumindest anfechtbar.
  • LUjoe 04.03.2019 22:09
    Highlight Highlight Wäre ich diese Familie, so würde das Haus verkaufen und über die Kantonsgrenze ziehen (falls wohbeigentum, was ich vermute). Die Bude würde ich dann an Sozialhilfebezüger oder sonstigen Bedürftigen vermieten und sie dann an das Sozialamt in Küssnacht verweisen. Was dann wohl für Kosten anfallen würden? Mir scheint, dass nicht die hellsten in Küssnacht im der Regierung werkeln. Vor ein paar Jahren war ja die "Sonnenstoren" Geschichte im berühmten Restaurant in Merlischachen.
    • speedy_86 05.03.2019 16:37
      Highlight Highlight Wie schon mehrmals erwähnt: als Schwyzer Polizist ist man verpflichtet im Kanton zu wohnen... (wusste ich auch nicht)
  • MarcM 04.03.2019 22:03
    Highlight Highlight Der Bezirk Küssnacht soll sich besser mal um die Schulwegsicherheit in Merlischachen kümmern als so einen Schwachsinn zu generieren...
  • Asparaguss 04.03.2019 22:00
    Highlight Highlight Wie lange wohnt die Familie schon dort? Ich bring das Thema Lanndgut aber kein Kuhglockengeläut nicht aus dem Kopf. Je nachdem wie lange die Familie schon dort wohnt...
  • Chääschueche 04.03.2019 21:53
    Highlight Highlight Die "Intelligenten" (Anwälte, Richter, Lehrer) sind eben doch nicht immer Intelligent.

    Aber ja...Die Kantonsregierung muss das Geld ja raushauen, nicht dasman plötzlich noch zuviel davon hat...
  • Pafeld 04.03.2019 20:49
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • Kritiker 2.0 04.03.2019 21:31
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Dogbone 04.03.2019 20:48
    Highlight Highlight Schickt vielleicht mal jemand die KESB beim Bezirksrat, bzw. dem Schulrat vorbei.
  • hämpii 04.03.2019 20:47
    Highlight Highlight Ha! Da erinnert man sich ja tatsächlich gleich an die Schildbürger. Naja, Hauptsache das Ganze ist möglichst sinnfrei, dafür gesetzeskonform :-D
  • koalabear 04.03.2019 20:09
    Highlight Highlight Ich finde den Entscheid auch doof. Eigentlich hätten die betroffenen Gemeinden schon vor langer Zeit einen Beschulungsvertrag abschliessen sollen. Dann wäre es für alle Familien gleich gewesen und nicht einfach Gewohnheitsrecht. So kann die Gemeinde mal so, mal anders einschulen.
  • Dominik Treier (1) 04.03.2019 19:56
    Highlight Highlight Ach die Schweiz, wo alle Rechte, Ideale, alle Prinzipien und alle Menschlichkeit scheissegal sind, wenn man damit einen Rappen sparen kann... Da gibts ja dann am 1. August wieder was zu feiern...
  • Helvetiavia Philipp 04.03.2019 19:36
    Highlight Highlight Im Artikel steht, dass die gesetzliche Grundlage für eine ausserkantonale Einschulung fehle. Das ist wohl der wesentliche Grund, weshalb es mit der extrakantonalen Einschulung nicht geklappt hat.

    Der Staat muss sein Handeln nach dem Gesetz richten, welches wir ihm - direkt oder indirekt - vorlegen. Damit stellt er sicher, dass vor dem Gesetz alle gleich sind. Immerhin können die Eltern die politischen Hebel in Gang setzen und eine Gesetzesänderung erwirken.
    • Jean-Michel 04.03.2019 23:42
      Highlight Highlight Richtig. Initiative statt Faust im Sack. Und die richtigen Vertreter wählen. Ausserdem: Solange die Schule kantonal geregelt ist, wird es wohl immer so absurde Auswüchse geben. Grenzen nahmen noch nie Rücksicht auf individuelle Bedürfnisse. Aber ob eine staatliche Regelung (die solche spezifischen Fälle wohl unkomplizierter lösen könnte) grundsätzlich besser wäre, lasse ich mal dahingestellt.
  • Aladdin 04.03.2019 19:31
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach ein sehr feiger Entscheid der beteiligten Behörden. Aus Angst vor einem Präjudiz wird das Falsche getan. Wird ein Entscheid sauber begründet, so ist diese Angst fehl am Platz
  • LouisvanGaal 04.03.2019 19:04
    Highlight Highlight Die Familie hat sich wohl bewusst für eine Wohnsitznahme im Kanton Schwyz entschieden, welche auch gewisse Vorteile (Steuerbelastung) mit sich bringen dürfte. Die Kinder allerdings sollten in einer anderen Gemeinde eines anderen Kantons beschult werden, wofür bitte der Wohnsitzkanton aufzukommen hat... Bin ich der einzige, der hier eine "den 5er und das Weggli haben wollen"-Konstellation sieht?
    Klar kann man diskutieren, ob der ausgepräge Kantonligeist in einem so kleinräumigen Staat Sinn macht, man hat sich nun Mal für ein föderales System entschieden. Man kann indes wählen, wo man wohnt...
    • lucasm 04.03.2019 22:27
      Highlight Highlight Danke, wenigstens noch jemand, der es so sieht wie ich. Die vielen blitzer unter meinem kommentar haben mich schon ein wenig erstaunt.
    • SemperFi 05.03.2019 08:50
      Highlight Highlight Die Familie muss im Kanton wohnen, weil für Polizisten eine Wohnsitzpflicht gilt.
  • Pana 04.03.2019 18:34
    Highlight Highlight Sind das Beispielsnamen, oder haben die ihre Kinder wirklich mit den populärsten Vornamen ihres jeweiligen Jahrgangs getauft? :D
  • Imfall 04.03.2019 18:05
    Highlight Highlight wieso ist die (zürcher) herkunft der anwaltskanzlei von bedeutung?! es geht doch um die kantone schwyz und luzern!


    sonst einfach nur stumpfsinnig 🤦
  • b4n4n4j03 04.03.2019 17:54
    Highlight Highlight Wirklich nur schildbürgertum.
    Für mich völlig unverständlich und vorallem sind die leidtragenden die kinder!

    Hab mal nachgeschaut, wer denn so im gemeinderat sitzt, 4x FDP, 3x SVP, 1x Parteilos und 1x GLP pluss 2 gemeindeschreiber ohne informationen

    Ich versuche vorurteilsfrei zu sein, hatte aber bevor ich die seite angeschaut habe schon etwa so was vor augen... ;)
    https://www.kuesnacht.ch/page/26
    • sidi77 04.03.2019 21:37
      Highlight Highlight Küssnacht liegt im Kanton Schwyz.
    • Meiri Schybig 04.03.2019 21:59
      Highlight Highlight Küssnacht am Rigi mit Doppel-S ist nicht die selbe Gemeinde wie Küsnacht (mit einem S) an der Zürcher Goldküste....... bitte nochmals richtig googeln....
    • b4n4n4j03 04.03.2019 22:04
      Highlight Highlight Oops falsches küssnacht gefunden, hier noch der link zum küssnacht im kanton sz. Sehr dumm von mir...
      Die verteilung sieht ähnlich aus... 2x ohne parteiangabe, 2x CVP, 2x FDP, 2x SVP

      http://www.kuessnacht.ch/de/politik/exekutive/welcome.php

      Komisch das in einer gemeinde welche durch die familienpartei und die schweizerische volkspartei schon 50% des gemeinderates ausmachen, geleitet wird nicht auf das kindeswohl geschaut wird...
      Sind das nicht die parteien welche mit solchen werten wahlkampf machen? Ok die eine partei schührt auch noch gerne angst gegen fremde...
    Weitere Antworten anzeigen
  • HallerK. 04.03.2019 17:21
    Highlight Highlight Bireweich, mehr sage ich nicht dazu......
  • egemek 04.03.2019 17:11
    Highlight Highlight Total bescheuert dieser Schulrat aus Küssnacht.
  • AngelitosHE 04.03.2019 16:59
    Highlight Highlight Ein Schildbürgerstreich
  • aglio e olio 04.03.2019 16:58
    Highlight Highlight "Der Schulrat Küssnacht engagierte eine Zürcher Anwaltskanzlei"

    Welche Motivation steckt dahinter? Wozu das Theater? Kosten fallen in jedem Fall an. Will sich da jemand profilieren oder was.
  • Zat 04.03.2019 16:43
    Highlight Highlight Es wundert mich, dass die (sinkenden?) Schülerzahlen der beiden Schulhäuser nicht erwähnt werden in den Argumentationen.
    Bei uns ist das derzeit ein grosses Thema, weiss nicht wie es dort aussieht.
  • Palpatine 04.03.2019 16:25
    Highlight Highlight Ich bin selber Lehrer (aber auf Oberstufe) und bei so etwas könnt ich am liebsten einfach nur ko***n. Da wird der allerallerwichtigste Teil, nämlich das Kindswohl, einfach ignoriert und irgendeine doofe aber juristisch leider "korrekte" Variante gewählt. "Aber das Wohl des Kindes steht immer im Vordergrund!", wie es von der Schulpflege dann bei uns jeweils heisst...
  • chicadeltren 04.03.2019 16:25
    Highlight Highlight In der Primarschule kann ich das Problem mit dem Weg ja verstehen, aber in der Oberstufe sind 10km durchaus zumutbar. Wir hatten im Langzeitgymi Kinder mit deutlich längeren Schulwegen.
  • no-Name 04.03.2019 16:16
    Highlight Highlight ...ist wohl von kanton zu kanton verschieden! 🤦🏽‍♂️

  • Chrigi-B 04.03.2019 16:12
    Highlight Highlight Wir brauchen einen massiven Beamtenschwund. Die haben wohl zu wenig Arbeit, dass sie solche Sachen nicht in einem Gespräch klären können? Spinnts eigentlich?
  • manhunt 04.03.2019 16:00
    Highlight Highlight „Und die Behörden müssten heute den Steuerzahlern genau Rechenschaft abgeben können über die finanziellen Folgen ihrer Entscheide.“
    ausser es geht um steuererleichterungen für grossverdiener und konzerne.
  • xname 04.03.2019 15:57
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • WID 04.03.2019 15:54
    Highlight Highlight Ist in der Stadt Zürich nicht anders bei der Nutzung von Turnhallen und Schwimmbädern. Völliger Blödsinn.
  • Töfflifahrer 04.03.2019 15:52
    Highlight Highlight Behördenidiotie auf höchstem Niveau. Das Wohl der Kinder das ja immer so hoch gelobt wird, ist offensichtlich nur ne leere Worthülse.
    • Flagpole 04.03.2019 16:53
      Highlight Highlight Behördenidiotie ist ja nichts Neues, gibt es in jeder Gemeinde. Aber dass das Bundesgericht diesen Schildbürgerstreich nicht korrigiert hat, lässt mich den Glauben in die Schweizerische Rechtsprechung komplett verlieren!
      Einfach nur unglaublich diese Geschichte, Seldwyla in Reinkultur!
    • Töfflifahrer 04.03.2019 21:25
      Highlight Highlight @Flagpole: da stimme ich zu, hier hat das BG einen Spielraum um den Sinn oder Unsinn von Massnahmen zu beurteilen. Dieser Entscheid ist so was von absurd, dass man sich schon zu fragen beginnt was in diesen Gerichten abgeht und ob die Richter noch einen Bezug zur Realität haben.
    • lucasm 04.03.2019 22:33
      Highlight Highlight Das bundesgericht entscheidet nicht nach bauchgefühl. Das bundesgericht prüft lediglich, ob die gesetze richtig angewendet wurde. Es besteht vorliegend keine gesetzliche grundlage für eine kantonsübergreifende einschulung. Steht der betroffenen bevölkerung offen, eine solche gesetzliche grundlage zu schaffen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Katzenseekatze 04.03.2019 15:51
    Highlight Highlight Absurd. Kantönligeist.
  • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 04.03.2019 15:49
    Highlight Highlight Guckt mal! Ein Amtsschimmel ...
    🐎
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 05.03.2019 06:29
      Highlight Highlight Meine werte Comtesse,
      Mir scheint, dass Ihr da ein wunderschönes Panorama der schweizerischen Gemeindepolitik gefunden habt. 😆
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 05.03.2019 13:28
      Highlight Highlight Byddeschön!
      Benutzer Bildabspielen
  • redneon 04.03.2019 15:48
    Highlight Highlight Das sind die Folgen wenn SVP FDP CVP das sagen haben! Da geht es nur um Kohle und nicht um Menschen... fu..... wann verstehen den das die Stimmbürger....
    • Chrigi-B 04.03.2019 16:13
      Highlight Highlight Freut mich, dass du in einer solch einfachen gut/böse Welt lebst. Schön für dich😏😉
    • Palpatine 04.03.2019 16:27
      Highlight Highlight Na ja, ich bin wahrlich kein Freund der SVP (au contraire), was aber schulische Belange anbelangt, ist sie häufig (aber bei weitem nicht immer) gleicher Meinung wie ich...
    • loquito 04.03.2019 19:35
      Highlight Highlight @ palpatine... Also, dass Bildung nur für Reiche sein soll, dass gespart werden muss und dass es nicht so wichtig ist...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Leon1 04.03.2019 15:46
    Highlight Highlight Ist eine heikle Sache zwischen Durchsetzung geltenden Rechts (Wohngemeinde = Schulgemeinde) und individuellen Interessen. Das Argument, dass dann jeder mit Sonderwünschen kommt kann ich schon ein Stück weit nachvollziehen, grad in wohlhabenden Seegemeinden ;)

    Ich war den ganzen Artikel über grösstenteils bei den Eltern, aber im letzten Absatz drückt eine gewisse (überzogene) Anspruchshaltung durch. 10km Schulweg in der Oberstufe (!) ist zumutbar und gerade im ländlichen Raum gar nicht so ungewöhnlich. Ich selbst hatte 7km, aber auch Mitschüler mit 15-20km Schulweg. Haben's alle überlebt.
    • Palpatine 04.03.2019 16:30
      Highlight Highlight Stimmt, Sonderwünsche können teilweise schon etwas arg überstrapaziert werden. Aber dieser Fall liegt imho anders. Erstens war es anscheinend schon immer Usus, dass die SchülerInnen aus diesem Teil nach Meggen in die Schule gehen durften. Und zweitens spricht hier der normale Menschenverstand auch dafür.

      Vermutlich isses viel simpler. In den heutigen Zeiten muss gespart werden, also setzt man fiskalische Überlegungen über das Kindswohl.

      Bei den Überlegungen zum Schulweg in der Oberstufe gebe ich dir vollumfänglich recht.
    • Philidor 04.03.2019 20:25
      Highlight Highlight Schulweg Oberstufe: Auch hier wird der Weg nach Meggen viel kürzer sein. Der Amtsschimmel wiehert weiter.
    • Phrosch 04.03.2019 21:05
      Highlight Highlight @Leon: ich finde längere Schulwege in der Oberstufe auch in Ordnung. Aber dass ein Kindergartenkind mit den Gspänli aus der Nachbarschaft zusammen zu Fuss in den Chindsgi gehen doll, hat mit Anspruchsdenken nun wirklich nichts zu tun.
  • Mladjo86 04.03.2019 15:44
    Highlight Highlight Geld regiert den Kindergarten und die Welt.
  • Alex_Steiner 04.03.2019 15:42
    Highlight Highlight "Der Schulrat gewichtet die finanziellen Interessen des Bezirks höher als das Kindswohl"

    Wow.
  • surfi 04.03.2019 15:41
    Highlight Highlight …. und der Gewinner ist....
    "Die Zürcheranwaltskanzlei"...
    Diese Anwaltskosten des Kanton, die Schulkosten und der Schulbus zusammen werden wohl die CHF 400'000.- übersteigen.....
    • KoSo 04.03.2019 15:56
      Highlight Highlight die Differenz von Schwyz zu Luzern ist 50‘000.-....
      dieses Geld hat jetzt ganz sicher die Anwaltskanzlei! 🤷🏻‍♂️🤦🏻‍♂️
    • _kokolorix 04.03.2019 16:21
      Highlight Highlight Die Differenz der Kosten beträgt nur 50000. Auf 9 Schuljahre hochgerechnet, wohlverstanden. Das sind Zusatzkosten von gut 5000 im Jahr. Solche Ausgaben beschliesst normalerweise der Gemeinderat ohne Konsultation der Gemeindeversammlung. Wahrscheilich sitzen im Schulrat auch ein paar Juristen. Sonst käme es bestimmt niemandem in den Sinn wegen so einer Bagatelle eine Anwaltskanzlei zu engagieren. Hier geht es nur noch darum seinen Kopf gegen jede Vernunft durchzusetzen. Das Bundesgericht sollte sich schämen eine derart kleinliche Argumentation zu stützen
    • chicadeltren 04.03.2019 16:28
      Highlight Highlight @KoSo: die Differenz sind die 400‘000, da die eigene Schule ja trotzdem betrieben werden muss, zusätzlich aber die Meggener Schule bezahlt werden muss. Mit Bildungsgutscheinen und freier Schulwahl könnte man sowas lösen, allerdings würde das möglicherweise in ländlichen Gebieten allemein zu längeren Schulwegen führen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Phrosch 04.03.2019 15:39
    Highlight Highlight „gersauere“ sagt man dem. Sicher gibt es Situationen, wo eine Schwyzer Gemeinde froh ist, mit einer Gemeinde in einem Nachbarkanton eine gute Lösung zu finden. Wieviel spart die Gemeinde nun tatsächlich, wenn man den Schulbus (oder das Taxi) für einziges Kind mit einrechnet?
  • für alle 04.03.2019 15:38
    Highlight Highlight Am Schluss zügelt die Familie und die Regierung kriegt genau das was sie wollte. :/
    • trio 04.03.2019 18:35
      Highlight Highlight Einen Steuerzahler weniger?
    • für alle 05.03.2019 12:33
      Highlight Highlight Nein, einen Steuerzahler mehr (im gewünschten Kanton) ;-)
  • Andej 04.03.2019 15:35
    Highlight Highlight Kompletter Wahnsinn.
  • Heinzbond 04.03.2019 15:34
    Highlight Highlight Es wiehert der Bürokratie Schimmel und der Wahnsinn gackert ins selbe Horn... Bis zum bundesgericht und keiner schaltet das Hirn ein....
  • G. Schmidt 04.03.2019 15:34
    Highlight Highlight Wurde der extra Schulbus eigentlich in die Kostenanalyse einbezogen?

    Schade, dass das Bundesgericht der schwachsinnigen Argumentation des Schulrats folgt...
  • amberli 04.03.2019 15:33
    Highlight Highlight Willkommen bei den Schildbürgern. Sowas entbehrt doch jeder Logik. Arme Familie. Auf deren Rücken hat man nun ein Exempel statuiert. Bravo.
  • NocheineMeinung 04.03.2019 15:32
    Highlight Highlight Wenn Eltern ihre Kinder mit dem Auto in den Kindergarten fahren, wird zu Recht daraufhingewiesen, dass dies aus gesundheitlichen, entwicklungsmässigen (Selbstvertrauen) und ökologischen Gründen nicht gemacht werden soll.
    Aber genau dieses falsche Verhalten setzt nun der Schulrat von Küssnacht in die Tat um!
    Ideologie: Geld über alles, über alles in der Welt.
    • Tagedieb 04.03.2019 23:33
      Highlight Highlight @Alsk Und neben wie manchem Kindergarten/Schulhaus bist du vorbeigelaufen??
  • Swissbex 04.03.2019 15:30
    Highlight Highlight Man kann mir erzählen was man will, aber nur schon die Anwaltskosten werden das "Eingesparte" übersteigen.
    • Töfflifahrer 04.03.2019 15:53
      Highlight Highlight Dazu kommt noch der zusätzliche Busstranport.
    • Maranothar 04.03.2019 16:37
      Highlight Highlight Zudem bezweifle ich dass die Kosten für den Bus eingerechnet wurden, da man ja erst ein Konzept erstellt.
  • fidget 04.03.2019 15:27
    Highlight Highlight Ein emotional sehr stark aufgeladenes Thema, wie mir scheint. Ich denke aber der Steuerzahler hätte Verständnis, wenn diese beiden Kinder ausserkantonal eingeschult werden. Dass der Schulbus evtl. sogar an der Megger Schule vorbeifahren wird, zeigt die ganze Sinnlosigkeit erst auf. Sollten weitere Begehren folgen, dann sind auch die im Detail anzuschauen und die bestmögliche Lösung, vor allem für die Kinder, zu finden. Früher ging es ja auch, daher ist es unverständlich ab jetzt pauschal alles abzulehnen.
  • loquito 04.03.2019 15:26
    Highlight Highlight Sagt doch wie es ist. Dank sparen sparen sparen in der Bildung geht nicht mehr was 1970 bis 200x möglich war. Bedanken darf man sich bei bürgerluch rechts...
  • Coffeetime 04.03.2019 15:25
    Highlight Highlight Kopfschüttel 🤦‍♀️ Probleme haben wir... Ich finde auch nicht OK, dass die Kinder nicht nach Meggen in die Schule gehen können. Bus und Gerichtskosten sind auch nicht gratis...

    Aber alles ist relativ. Wer Zeit und Lust hat, kann nach Arte - Die gefährlichsten Schulwege der Welt suchen... da gibt es noch ganz andete Probleme auf der Welt.
    • _kokolorix 04.03.2019 16:25
      Highlight Highlight Aber dieses winzige Problemchen hätte einfach und unbürokratisch gelöst werden können. Der Schulweg von nepalesischen Kindern ist für uns nicht wirklich lösbar
  • piranha 04.03.2019 15:25
    Highlight Highlight Unglaublich!!! Bürokratie und Mehrkosten von - wenn ich das richtig verstanden habe - 14 Prozent, den Schulbus nicht mal eingerechnet, verwehren einem Kind eine anständige soziale Entwicklung an seinem Beinahe-Wohnort!
  • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 04.03.2019 15:24
    Highlight Highlight Das stinkt einfach mal wieder. Und zwar nach der Windel des fiktiven Babys vom Amtsschimmel und einem Schildbürger.
    Ja, mal wieder speziell ausgedrückt, aber eine bessere Beschreibung, die so gut passt, fällt mir gerade nicht ein.
    Das ist doch echt Beamtenidiotie der Extraklasse.
    • _kokolorix 04.03.2019 16:28
      Highlight Highlight Ich nehme an der Schulrat besteht aus gewählten Laien. Von Beamten zu sprechen ist hier fehl am Platz. Aber Schildbürger dürfte es treffen
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 04.03.2019 19:22
      Highlight Highlight Naja, Schildbürger war mir zu wenig. 😏
      Aber ich vermute mal, mir fällt wohl keine zu 100% passende Analogie dazu ein.
  • lucasm 04.03.2019 15:23
    Highlight Highlight Im kt schwyz wenig steuern zahlen und das vertrauen in den staat verlieren, wenn die kinder nicht im kt luzern in die schule dürfen. Die familie hätte es den schulbehörden zb anbieten können, sich mit den gesparten steuern an den mehrkosten für die schule in meggen zu beteiligen. Immer unzufrieden zu sein und nur zu verlangen scheint heute normal zu sein.
    • fidget 04.03.2019 15:30
      Highlight Highlight Schulbildung ist in der Schweiz immer noch kostenlos. Jedenfalls kostenlos im Sinne von man bekommt keine Rechnung für den Schulbesuch der eigenen Kinder. Es wäre definitiv der falsche Weg, wenn die Eltern sich daran beteiligen sollten.
    • Ichiban 04.03.2019 15:37
      Highlight Highlight Ah ja du weisst natürlich dass sie wegen den steuern dort wohnen. Nicht denn ganzen artikel gelesen? Sie können sich auch vorstellen umzuziehen. Würde gerne die kostenaufstellung sehen, was hier nach abzug der kosten für denn schulbus und anwalt hier wirklich gespart wird.
    • lucasm 04.03.2019 15:38
      Highlight Highlight Klar ist schulbildung kostenlos und muss es auch bleiben. Genauso klar ist es aber auch, dass man dort leistungen bezieht, wo man wohnt. Wenn es im einzelfall anders geht, noch so gut, aber einen durchsetzbaren anspruch hat man (verständlicherweise) nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • fear the crap 04.03.2019 15:16
    Highlight Highlight ich habe kein Verständnis, bei uns in der Gemeinde ist das auch so, dass die Kinder der Nachbarsgemeinde bei uns zu Schule gehen, da sie sonst "über den Berg" müssten. Hier ist einfach noch eine Kantonsgrenze dazwischen. Das macht doch absolut keinen Sinn.. Das Wohl eines Kindes darf nicht mit Geld aufgewogen werden.
  • Finöggeli 04.03.2019 15:14
    Highlight Highlight 'Der Schulrat gewichtet die finanziellen Interessen des Bezirks höher als das Kindswohl' -> da könnte ich kotzen
    • _kokolorix 04.03.2019 16:30
      Highlight Highlight Die nächste Steuersenkung ist wohl in Gefahr...

Tödlicher Unfall bei Titlis-Bahn: «Seile haben die Arbeiter wie eine Schere getroffen»

Bei Revisionsarbeiten sind am Mittwochmorgen am Titlis in Engelberg eine Person getötet und sechs verletzt worden. Hans Wicki sprach vom «schwärzesten Tag in der Unternehmensgeschichte».

Beim Versuch, das Förderseil der Gondelbahn von Engelberg OW nach Trübsee zu kürzen, ist ein langjähriger Mitarbeiter der Titlis Bahnen am Mittwoch tödlich verunglückt. Sechs weitere Arbeiter verletzten sich, als sich ein Entlastungsseil löste und sie von den Seilen getroffen wurden.

Um 2,8 Meter wollten die Arbeiter das Förderseil der Bahn kürzen, das 2015 installiert worden war. Am Anfang und insbesondere in der warmen Jahreszeit dehne sich dieses nämlich aus, erläuterte der Obwaldner …

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