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Fünf- bis zwölfjährige Mädchen vergewaltigt: 65-jähriger Toggenburger vor Gericht



Am 21. August muss sich ein 65-jähriger Mann vor dem Kreisgericht Toggenburg verantworten. Er soll fünf- bis zwölfjährige Mädchen aus Osteuropa sexuell missbraucht haben. Laut Anklageschrift fordert die Staatsanwaltschaft eine Freiheitsstrafe von 15 Jahren.

Die St. Galler Staatsanwaltschaft hat auf dem Computer des heute 65-jährigen Schweizers Hunderte von kinderpornografischen Fotos und Videos sichergestellt, die dieser im Toggenburg, aber auch in Frankreich und Deutschland in Hotelzimmern und Ferienhäusern zumeist selber produziert hat.

2014 wurde der Mann festgenommen. Seit der Untersuchungshaft sitzt er im vorzeitigen Strafvollzug. Die Anklage wirft ihm Schändung, sexuelle Nötigung, sexuelle Handlungen mit Kindern sowie Pornografie vor, alles mehrfach. Dabei stützt sie sich nicht nur auf die Bilddateien ab, sondern auch auf Erkenntnisse aus Telefonüberwachungen und Observationen.

Von der Mutter ausgeliefert

In der Anklageschrift wird der Inhalt der Aufnahmeserien im Detail beschrieben. Eines der Opfer ist ein damals fünfjähriges Mädchen aus der Slowakei, das bei den zahlreichen Treffen in Begleitung seiner Mutter war. Fotografiert und gefilmt wurde weiter ein zehnjähriges Mädchen aus Polen, das sich über zwei Jahre jeweils allein mit dem Angeklagten in diversen Hotelzimmern aufhielt.

Der Mann soll die beiden Mädchen immer wieder sexuell missbraucht haben. Dabei filmte er sich. Die Mutter der Fünfjährigen, die jeweils dabei war und dies zuliess, wird von Staatsanwaltschaft als eine Frau beschrieben, «die das Entgelt für diese Dienstleistungen dringend benötigt hat, fern der Heimat war und sich in einer ausweglosen Situation befand».

Anweisungen für Posen geschickt

Als der Mann zeitweise in Polen in Untersuchungshaft sass, schickte ihm eine Frau aus der Ukraine per Mail Sexbilder ihrer damals siebenjährigen Tochter. Daraus entwickelte sich laut Anklageschrift eine Art Geschäftsbeziehung: Der Mann soll bei der Frau gegen Geld pornografische Aufnahmen bestellt haben. Dabei gab er konkrete Anweisungen, welche Posen das Kind einzunehmen hat.

In der Anklageschrift wird eine Freiheitsstrafe von 15 Jahren verlangt. Ob es dabei bleibt, zeigt sich am Mittwoch an der Verhandlung. (aeg/sda)

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15Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • malu 64 20.08.2019 17:34
    Highlight Highlight Und was passiert mit solchen Müttern?
    Sie sind genau so abscheulich krank wie der Haupttäter.
  • AndersDenkend 3.0 20.08.2019 14:21
    Highlight Highlight Jepp, mal wieder ein Fall bei dem Täter einen gewissen Zeitraum abbüsst, die Opfer jedoch ihr ganzes Leben leiden. Darum lebenslänglich für jede Art von sexuellem Missbrauch/ Vergewaltigung. Die Opfer leiden auch ihr Leben lang mit der Tat.
  • Rechthaberwoman 20.08.2019 13:23
    Highlight Highlight Zwangskastration, einsperren und Schlüssel wegwerfen. Sorry, aber bei unserem Rechtssystem sitzt der von den 15 Jahren bloss 5 ab und darf danach auch als Kindergärtler arbeiten.
  • - Momo - 20.08.2019 13:02
    Highlight Highlight Unfassbar, wie ein 'Mensch' sowas tun kann. Keine Strafe ist da hoch genug! Die armen Mädchen ...
  • - Momo - 20.08.2019 12:57
    Highlight Highlight Unfassbar das ein 'Mensch' zu sowas fähig ist. Keine Strafe ist da hoch genug. Diese armen Mädchen :(
  • thelastpanda 20.08.2019 12:46
    Highlight Highlight Was für ein Mensch bietet bitte seine eigene Tochter für Geld solchen Monstern an? Auswegslose Situation und kein Geld hin oder her, da gäbe es wohl hunderte andere Möglichkeiten, als sein eigen Fleisch und Blut feilzubieten. Ich hoffe, sowohl der Täter wie auch die mitwissenden Eltern werden für den Rest ihres Lebens weggesperrt.
    • Nilda84 20.08.2019 14:21
      Highlight Highlight Bevor ich meiner Tochter sowas antue, gehe ich eher persönlich durch diese Hölle!

      Gibt definitiv keine Entschuldigung für die Mutter!
    • thelastpanda 20.08.2019 22:54
      Highlight Highlight @Nilda Ja, das war auch mein Gedanke. Gibt ja doch auch eine gewisse Nachfrage für erwachsene Frauen, da kann ich nicht verstehen, dass jemand sein Kind zu so etwas zwingen würde.
    • malu 64 21.08.2019 03:06
      Highlight Highlight Das ist keine Mutter, sondern eine Zuhälterin. Was sie ihrem Kind zumutet ist unvorstellbar.
  • Miicha 20.08.2019 11:52
    Highlight Highlight Dienstleistungen? Missbrauch der eigenen Tochter anbieten... Unfassbar! Der soll bitte im Gefängnis bleiben.
    • Baccaralette 20.08.2019 12:43
      Highlight Highlight Und die Mammas? Ebenso!

      Ausweglose Situation, ehrlich jetzt!
  • Nilda84 20.08.2019 11:48
    Highlight Highlight 15 Jahre? 😠 Viel zu wenig! 🤬
  • Junge Schnuufer 20.08.2019 11:34
    Highlight Highlight Bitte für den Rest seines Lebens wegsperren, danke.
    • Deckardcain 20.08.2019 11:48
      Highlight Highlight Das gleiche bitte auch für die Mütter.
  • Spirulina 20.08.2019 11:26
    Highlight Highlight Was sind das nur für Menschen, die Kinder sexuell missbrauchen? Aber auch: Was sind das nur für Mütter, die das zulassen? Ich weiss nicht, was schlimmer ist.

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