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ZUM WAHLKAMPF DER EIDGENOESSISCHEN WAHLEN VOM 18. OKTOBER 2015 STELLEN WIR IHNEN ZUM SCHWERPUNKTTHEMA

Eine Seniorin trinkt Tee in der Pflegewohngruppe Hausäcker in Zürich. Bild: KEYSTONE

Kommentar

Rentenalter 65 für Frauen ist nichts als gerecht

Frauen sollten genauso lange arbeiten wie Männer. Ist diese Ungerechtigkeit mal ausgeräumt, sollten sich die selben bürgerlich-konservativen Politiker um die restlichen kümmern. 



Mitte-rechts stimmte geschlossen dafür: Frauen sollen genauso wie Männer erst im Alter von 65 in Pension gehen dürfen. Das ist nichts als gerecht. Warum sollten Frauen auch weniger lang arbeiten?

Bild

Mit 137 zu 57 Stimmen hat der Nationalrat die Anhebung des Rentenalters der Frauen auf 65 beschlossen. bild: Parlament.ch

Offenbar ist es den Nationalräten von rechtsaussen bis ins Mittelinks-Lager ein besonderes Anliegen, diese Ungerechtigkeit aus dem Weg zu räumen.

«Rentenalter 65 für die Frauen ist heute absolut zeitgemäss», sagte Kommissionssprecher Thomas Weibel von der GLP zum «Tages-Anzeiger». Auch SVP-Hardliner Sebastian Frehner findet es nichts als gerecht: «Die Frauen zahlen nur einen Drittel der Beiträge der AHV ein, bekommen aber mehr als die Hälfte ausbezahlt», sagte er.

Recht haben sie, warum sollten Frauen weniger lang arbeiten wie Männer? Trotzdem sind dieselben Mitte-Rechts-Politiker, die heute «Ja» gestimmt haben, nicht unbedingt die üblichen Verdächtigen, wenn es um die Beseitigung von Ungerechtigkeiten zwischen den Geschlechtern geht. Abstimmungen über staatliche Unterstützung von Krippenplätzen, Massnahmen zur Bekämpfung der Lohnungleichheit oder Ähnliches, fallen in der Regel in der fast genau umgekehrten Farbkombination aus. 

Man darf erwarten, dass sich das nun ändert. Denn die Anhebung des Rentenalters für Frauen, ist ein Aspekt der Renten-Reform, der gute Chancen hat, auch im Ständerat durchzukommen. Wenn die Ungerechtigkeit im Rentenalter dann endlich ausgeräumt ist, sollten sich dieselben Politiker um die restlichen kümmern. Allen voran die 20 Prozent Lohnunterschied zwischen Mann und Frau, von denen 5 Prozent unerklärlich sind. 

Umfrage

Ist das Rentenalter 65 für Frauen gerecht?

  • Abstimmen

6,175

  • Ja71%
  • Nein17%
  • Fragt mich in 40 Jahren nochmals12%

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65
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    Alle Leser-Kommentare
  • moimoimoi 29.09.2016 14:32
    Highlight Highlight Es ist schon interessant, dass diejenigen Interessenverbände, die uns länger arbeiten lassen wollen, und nach 50 nicht mehr einstellen würden, oder? und uns dann auch noch die ALV und sozialhilfe kürzen würden...
  • The Konrad 29.09.2016 11:21
    • Achja 04.10.2016 11:42
      Highlight Highlight Ja, will sie mehr verdienen als die Jungen. Aber nicht mehr so leistungsfähig sind wie die 35-45 jährigen. In gewissen Branchen hat die Erfahrung keinen grossen Mehrwert.
      Ab 55 Lohn und Arbeitszeit Reduktion. Dafür Arbeiten bis 67 wen es nach mir geht.
  • rodolofo 29.09.2016 08:03
    Highlight Highlight Das Zauberwort in diesen Diskussionen lautet doch "Flexibilisierung" (und nicht "Erhöhung")!
    Leute, die schon genug zur Seite gelegt haben, oder die sich mit übertriebenem Einsatz selber ruiniert haben, sollten früher in Pension gehen dürfen, mit entsprechenden Rentenkürzungen.
    Leute, die keinen Job mehr finden, weil die Arbeitswelt dem Jugendwahn verfallen ist, müssen austreten!
    Bei einem Arbeitszwang würden sie einfach ins Sozialamt abgeschoben, was die Kosten für den Staat nur verlagern würde. Diejenigen, welche länger arbeiten wollen und und auch können und dürfen, sollten dies auch tun!
  • ponebone 28.09.2016 23:58
    Highlight Highlight Und der Preis fürs gebetmühlenartige wiederholen, dass der reale Lohnunterschied zwischen Mann und Frau nur bei 2.9% liegt, gewinnt hochüberlegen Lami23
    • DerTaran 29.09.2016 08:04
      Highlight Highlight Ich bin überzeugt, dass man auch diese 2.9% (oder wie viel auch immer) noch erklären kann. Das Untenehmen heute noch Frauen systematisch ungleich bezahlen ist sicher Falsch.
      Das es aber unter den Männern mehr Auschneider gibt, die damit erfolgreich sind ist leider auch wahr.
      Die einzige Lösung, wären staatlich vorgegebene, verbindliche Lohnklassen, aber das kann ja wohl niemand wirklich wollen.
  • retofit 28.09.2016 22:57
    Highlight Highlight Wenn die Erhöhung des Rentenalters für Frauen auf 65 mit der gleichzeitigen Gleichstellung des AHV-Eintritts von Militärs, Zöllnern und Konsorten (bisher mit 58!) einhergeht, käme ich vielleicht sogar ins Grübeln. Ansonsten forget it...
  • SuicidalSheep 28.09.2016 21:08
    Highlight Highlight Finde ich persönlich okay. Bin für Gleichberechtigung auf allen Ebenen und beiden Seiten. Auch die Wehrpflicht für Frauen fänd ich gut (auch wenn ich eine freiwillige Armew bevorzugen würde).
  • Maracuja 28.09.2016 20:24
    Highlight Highlight Echt treuherzig die Annahme, wenn man der Rentenerhöhung für Frauen zustimmt, werden sich die Politiker in der Folge um die Erhöhung zu tiefer Frauenlöhne kümmern. Nach gleicher Logik könnte man für Pensionsalter 67 stimmen, weil sich die Politiker in der Folge für besseren Kündigungsschutz für Ü50 u.ä. einsetzen würden. Der naiven Annahme, dass bei einer Einführung der Wehrpflicht für Frauen die Männer die Hälfte der Schwangerschaft/Geburt/Stillzeit übernehmen setzt zum Glück die Biologie Grenzen. Es gibt gute Gründe für eine Angleichung des Rentenalters, naive Träume gehören nicht dazu.
  • JJ17 28.09.2016 20:19
    Highlight Highlight Ich finde zuerst sollte man die Lebenserwartung ausgleichen!
    • Tequila Mockingbird 28.09.2016 21:27
      Highlight Highlight Toll, dass unser Bund das schon macht. So viel ich weiss heisst das Programm "Sport für alle". Dann noch Zigi aus und schon gibts mit ein wenig Glück ein paar Jahre gratis.
    • rodolofo 29.09.2016 08:12
      Highlight Highlight Willst Du etwas für Deine Lebenserwartung tun? Dann rate ich Dir von Motorradfahren und Klettern ab.
      Ausserdem rate ich Dir zu vollwertiger Ernährung und einer ausgeglichenen work-life-balance.
      Wenn Du das alles auf die Reihe gekriegt hast, folgen lange Aufenthalte mit viel körperlicher Betätigung in der Natur.
      Für das Seelenheil empfehle ich Dir Musik und Tanz und Freundschaften.
      Für das "Tüpfelchen auf dem i" sorgen die Kinder.
      Sie halten uns jung, indem sie und herausfordern und alles "zunderobsi" bringen.
      So, jetzt sollte es Dir möglich sein, das Durchschnittsalter der Frauen zu erreichen.
  • Denverclan 28.09.2016 20:14
    Highlight Highlight Die Erhöhung hat rein rechnerisch den Vorteil, dass einige potenzielle AHV Bezüger und Bezügerinnen vorher das Zeitliche segnen....Wenn man in die Zeitungen schaut, erschrickt man ob der vielen Todesanzeigen von 50 ig-65ig Jährigen.....ein Schelm wer böses denkt!
  • bastardo 28.09.2016 20:13
    Highlight Highlight der titel von frau roth trifft es haargenau. kein widerspruch. dass sie dann im letzten abschnitt noch diese ominösen 5% aus dem hut zaubert, verwundert auch niemanden. nicht, dass ich die weisheit mit löffeln gefressen hätte, aber vielleicht liegt's schlicht und einfach an der etwas weniger forschen lohnverhandlungstaktik, die frauen an den tag legen. wer mehr fordert, erhält am schluss tendenziell auch mehr. und da scheinen die männer im allgemeinen einfach weniger skrupel zu haben bzw. selbstbewusster aufzutreten als die frauen.
    • Macke 29.09.2016 00:03
      Highlight Highlight Nur dass ein forsches Auftreten bei Lohnverhandlungen für Frauen ein Nachteil ist, wie Studien zeigen. Frauen gelten dann als schwierig. Aber es ist immer einfacher die anderen für das Problem verantwortlich zu machen, um die eigenen Stereotypen nicht hinterfragen zu müssen.
    • bastardo 29.09.2016 19:19
      Highlight Highlight dann nehmen wir anstatt "forsch" einfach "selbstbewusst". und wenn du mir vorwirfst, meine stereotypen nicht zu hinterfragen, spiel ich den ball gerne zu dir zurück. das märchen von der lohndiskriminierung ist ein klischee, dass sich schon seit jahren hält. nur weil du mal irgendeine studie darüber gelesen hast, überzeugt mich das keinesfalls. zudem habe ich bekannte, die im hr arbeiten und meine ach so stereotype meinung bestätigen. was ist denn deiner meinung nach der grund für den lohnunterschied?
  • simiimi 28.09.2016 20:03
    Highlight Highlight Männer müssen ins Militär und sterben im Schnitt früher - haben die aber jemals gemotzt, dass sie länger arbeiten müssen? Eben. Die ganze Gerechtigkeitsdebatte ist doch bloss eine Panikreaktion der Ljnken im Angesicht drohender Verluste ihrer Pfründe.
  • Flying Zebra 28.09.2016 19:20
    Highlight Highlight Wenn die anderen Dinge (allen voran die Lohnungleichheit) dann auch in Bälde angegleicht werden ok, aber das sieht mir eher nach typisch rechtem Männer Gewäsche aus..
    • Lami23 28.09.2016 20:25
      Highlight Highlight Die 2.9% Prozent unerklärliche Lohnungleichheit meinst du? Finde ich (als Frau) nicht alarmierend.
  • LaTschuberlinca 28.09.2016 19:17
    Highlight Highlight Wenn ich schon GLEICH LANGE Arbeiten muss (ist okay) dann will ich aber gefälligst auch GLEICH VIEL verdienen!!!
    • Ivan der Schreckliche 28.09.2016 19:34
      Highlight Highlight OK!
    • Lami23 28.09.2016 20:26
      Highlight Highlight 2.9% mehr meinst du? Mehr ist der Unterschied nämlich nicht.
    • Macke 29.09.2016 00:11
      Highlight Highlight @Lami23: Ja, denn diese 2.9% Sind bei einem Monatslohn von CHF 4000.- doch CHF 1392.- im Jahr. Damit kann ich mir einen tollen Urlaub, vier mal die Billag, über 60 Packungen Kondome etc. leisten. Für dich mag das wenig sein, für mich sind aber CHF 1392.- viel Geld.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kza 28.09.2016 19:09
    Highlight Highlight Alles schön und gut. Nur: den Bürgerlichen ist die reale Lohngleichheit völlig egal. War sie schon immer, ist sie jetzt und wird sie immer sein. Die Erhöhung des AHV-Alters für Frauen ändert daran nichts.
  • Phrosch 28.09.2016 19:03
    Highlight Highlight Natürlich ist das gerecht. Vieles andere wäre auch gerecht: Chancen- und Lohngleichheit, faire Verteilung aller "Familienarbeit" (Betreuung von Kindern und kranken Angehörigen, Hausarbeit etc.) auf Mann und Frau. Werden die nun auch alle mit gleichem Eifer umgesetzt, dann finde ich Rentenalter 65 für alle n Ordnung.
    • Lami23 28.09.2016 20:29
      Highlight Highlight Kinder Verteilung etc hat jede Frau selbst in der Hand anhand des Mannes den sie sich aussucht. Viele Frauen wollen das gar nicht. Der unerklärliche Lohnunterschied liegt bei 2.9%, also nicht der Rede wert. Chancenungleichheit? Z. Teil auch dadurch bedingt, dass die Frauen sich zu wenig dafür einsetzen. Eine Opferrolle bremst eben aus.
    • Macke 29.09.2016 00:17
      Highlight Highlight @Lami23: Nicht die Opferrolle bremst aus, sondern Personen wie du, die Ungleichheiten als Schuld der "Opfer" deklarieren. Wie soll deiner Meinung nach denn die Lohngleichheit hergestellt werden? Über Gesetze? Über Proteste? Demos? Lohnverhandlungen? Streik? Politischen Druck? Gewerkschaften? Das alles gab es schon, genützt hats nicht genug. Für dich mögen 2.9% wenig sein, aufs Jahr gerechnet ist es bei einem Lohn von CHF 4000.- über CHF 1300.-
  • The Konrad 28.09.2016 17:49
    Highlight Highlight Wieso nicht Rentenalter 64 für Frauen und Männer.
    Aber es wird ja schon über Rentenalter 67 diskutiert!

    http://www.derbund.ch/schweiz/standard/steigt-das-frauenrentenalter-auf-65/story/19710369
    • TheMaan 28.09.2016 20:06
      Highlight Highlight Dafür dann lieber keine Rente mehr?

      Nein danke. Da arbeite ich lieber bis 67 umd hab dafür meine Rente.
    • Wuschelhäschen 28.09.2016 22:46
      Highlight Highlight @Themaan es hat genug Geld im Land um ein Rentenalter 64 zu finanzieren. Aber manche mögens lieber masochistisch, wie es scheint.
    • TheMaan 28.09.2016 23:01
      Highlight Highlight Mit welchem Geld und welchen Mitteln? Die AHV schreibt schon jetzt rote Zahlen.

      Okei man könnte das Militär abschaffen, dann hätte man ein grösseres Budget oder man könnte Marihuana legalisieren und die Steuer einnahmen in die AHV stecken. Dies würde aber vielen nicht gefallen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dracului 28.09.2016 17:44
    Highlight Highlight Ähm, Frauen "arbeiten" meist heute eigentlich schon länger als 65 und ermöglichen so manchem Mann seine Karriere. Man zeige mir gerne bei den konservativen Ja-Stimmern, denjenigen der wirklich gleichberechtigt die Haus-Arbeit zu Hause teilt und seine Hemden selber bügelt? Die Schweiz ist wirklich ein tolles Land, aber bezüglich Behandlung der Frauen können wir definitiv international nicht vorne mitmischen!
    • Momo_1 28.09.2016 18:52
      Highlight Highlight Die Blitze kommen IMFALL von Rechts! Ich schenke dir für deinen Beitrag ganz viele Herzen ❤
  • Corrado 28.09.2016 17:44
    Highlight Highlight Gutverdienende Männer, sagt mir eines: arbeitet ihr tatsächlich um VIELES mehr als viele Frauen, als Arbeiter auf der Strasse- auf der IHR jeden Tag fährt, auf dem Bau, in dessen Luxuswohnungen und -Häusern IHR wohnt??? Ist eure "Arbeit" soooo viel mehr wert, dass ihr den Frauen nicht den gleichen Lohn gönnt?? Versteckt euch doch nicht immer hinter eurer ach so tollen Ausbildung...... wenn ihr eure Hemden gebügelt haben wollt, das Essen auf dem Tisch, dass die Toilettenspühlung und der Warmwasserhahn funktioniert...... seid doch endlich weniger arrogant ..ich hab in einer Grossbank gearbeitet
  • koks 28.09.2016 17:34
    Highlight Highlight Umgekehrt sind die SP-Politikerinnen, die jetzt für Privilegien für die Frau gestimmt haben, jene, die damals gegen das gemeinsame Sorgerecht gestimmt haben. Inkl. BR Sommaruga. Die sind also keinen Deut besser.
  • River 28.09.2016 17:33
    Highlight Highlight Ich find Männer sollen gleich lange arbeiten wie Frauen. Nämlich nicht bis 65!
    Oder alle nur so bis 50gi. Das wäre toll.
    • mister_michael 28.09.2016 17:59
      Highlight Highlight Toll ja, andere Frage wer bezahlt das?
    • Muggeseckli 28.09.2016 18:03
      Highlight Highlight Wer bezahlt das?
  • rYtastiscH 28.09.2016 17:04
    Highlight Highlight War ja klar... Fast hätte ich Ihnen zugestimmt. Doch dann fiel mir auf, dass Sie im Prinzip nicht besser sind als die Politiker. Oder warum erwähnen Sie nur Punkte die der Frau zu Gute kommen würden? Was ist mit der Dienstpflicht?

    Wenn schon, dann richtig!

    Bin absolut für eine Lohngleichheit, man muss aber auch erkennen, dass die Umsetzung etwas schwieriger wird als eine fixe Altersobergrenze zu definieren. Selbiges gilt für die Dienstpflicht. Jedoch sind wir wohl einer Meinung, dass dies kein Gegenargument sein sollte.

    Kommen wir doch endlich weg von dem wir und ihr...
    • Rafaela Roth 28.09.2016 17:14
    • Kookaburra 28.09.2016 18:19
      Highlight Highlight Aber du schreibst wir (Frauen und endlich) wollen profitieren.

      Ich empfinde diesen Artikel immer noch als Frechheit. Du suggerierst, dass die Diskriminierung durch Dienstpflicht ein profitables Privileg sei, und dass Frauen davon ausgeschlossen wären. (Was natürlich nicht stimmt.)

      Du bist zwar nicht so schlimm wie die andere, aber auch du Frau Roth, vertrittst die schweizer Frauenhaltung recht typisch.
    • lucasm 28.09.2016 19:03
      Highlight Highlight @fr. Roth: es darf ja jede frau freiwillig ins militär gehen, was ist da ihr problem?
      Würden sie lieber auch dazu gezwungen werden? ...sie wären wahrscheinlich die erste, die motzt.
  • fischbrot 28.09.2016 16:55
    Highlight Highlight Die staatliche Unterstützung von Krippenplätzen ist m.E. kein Gender-Thema..
  • jk8 28.09.2016 16:53
    Highlight Highlight Ich finde die "Votes" der Linken für einmal unverständlich...
    • bilbo 28.09.2016 17:08
      Highlight Highlight Geht mir auch so. Und ich stimme für gewöhnlich eher links.

      By the way, ich kenne in meinem Umfeld keine einzige Frau, die was gegen das Rentenalter 65 hätte.
    • j0nas 28.09.2016 18:04
      Highlight Highlight Nähme mich auch Wunder wie von linker Seite dagegen argumentiert wird. Mir fällt auf anhib kein vernünftiges Argument ein. Und ich würde mich als sehr links bezeichnen.
  • Philu 28.09.2016 16:52
    Highlight Highlight Btw: Die Welt war noch nie gerecht...
    • Sveminem 28.09.2016 17:35
      Highlight Highlight Wir können aber dazu beitragen sie gerechter zu machen...
    • johannamiller 28.09.2016 18:42
      Highlight Highlight @Sveminem:
      korrekt, bin gleicher Meinung.
    • Philu 28.09.2016 21:09
      Highlight Highlight Das schon, bin gleicher Meinung. Das eine schliesst das andere nicht aus, trotzdem müssen wir uns damit abfinden, dass es immer Ungerechtigkeiten geben wird
  • Pointer 28.09.2016 16:47
    Highlight Highlight «Rentenalter 65 für die Frauen ist heute absolut zeitgemäss». Gleiches Rentenalter wäre schon immer zeitgemäss gewesen.
    • kuki 28.09.2016 16:50
      Highlight Highlight und gleiche löhne für gleiche arbeit auch, egal welches geschlecht.
    • koks 28.09.2016 17:36
      Highlight Highlight die lohnunterschiede sind von branche oder beruf zu beruf viel höher als diese ewig bejammerten 3, 5 oder 12 oder 20%. da stört sich auch keiner dran. die unterschiede von jobs in der privatwirtschaft und jene im öffentlichen dienst sind 50-100%. stört sich auch keine linke politikerin dran.
    • Newalley 28.09.2016 17:49
      Highlight Highlight @kuki
      Hat keiner gesagt, dass das nicht so sein soll!
      Aber die Linke hatte schon immer Mühe, Sachen zu diversifizieren....
  • the bøll 28.09.2016 16:44
    Highlight Highlight Und wo ist jetzt der angeteaserte Kommentar von Rafaela Roth?
  • bobi 28.09.2016 16:43
    Highlight Highlight Weshalb sind von den 20 % Lohnunterschied nur 5 % ungerecht? Verstehe ich was falsch? :S
    • lucasm 28.09.2016 17:04
      Highlight Highlight Nach aktuellen erhebungen sind es 2.9% unbegründeter lohnunterschied. U.a. weil frauen öfters in branchen mit schlechteren löhnen als männer arbeiten...
    • Kopold 28.09.2016 17:10
      Highlight Highlight "Diese Differenz wird teilweise durch die überproportionale Vertretung der Frauen in der Gruppe der Arbeitnehmenden mit tiefen Löhnen und das geringere Ausbildungsniveau vor allem älterer Frauen erklärt. Dazu kommen Teilzeitarbeit und familienbedingte Unterbrüche der Erwerbstätigkeit, die sich nachteilig auf die Anzahl Dienstjahre auswirken können.
      Auch nach Berücksichtigung struktureller Faktoren bleibt ein Lohnunterschied bestehen, der als unerklärter Anteil des Lohnunterschieds bezeichnet werden kann." (Zitat BfS)
  • pulcherrima* 28.09.2016 16:41
    Highlight Highlight Dies kann ich nur unterschreiben! Häufig hört man von "Gleichstellungsgegnern", dass die Frauen ja sowieso bevurzugt seien in puncto Rentenalter und dass der Feminismus ja nur für die Frauen Rechte aber keine Pflichten bringen wolle. Mit diesem Entscheid kann hoffentlich gezeigt werden, dass alle von Gleichstellung profitieren. In Zukunft realisiert vielleicht au der eine oder andere mehr, dass auch Subventionierte Krippenplätze etc. nicht nur Frauen sondern der ganzen Gesellschaft etwas bringt.
  • little_miss_trouble 28.09.2016 16:41
    Highlight Highlight Jawoll! Ja! Amen!
  • Charlie Brown 28.09.2016 16:39
    Highlight Highlight Bin grundsätzlich sehr einverstanden, habe nur zwei Kritikpunkte:

    - Zahlbare Krippenplätze sind kein Frauen- sondern ein Familienthema.

    - Hört auf mit den ewig falschen (und populistischen) 20% Lohnunterschied zwischen den Geschlechtern zu argumentieren.
    • Lami23 28.09.2016 16:56
      Highlight Highlight 2.9% unerklärer Lohnunterschied ist korrekt, alles andere Opferrollengejammere.
  • Nausicaä 28.09.2016 16:33
    Highlight Highlight Dito!

Darum streiken diese 4 Frauen am 14. Juni

In rund zwei Wochen wollen Frauen in der ganzen Schweiz die Arbeit niederlegen und auf der Strasse für Gleichberechtigung demonstrieren. Wir haben bei vier von ihnen nachgefragt, warum sie am Frauenstreik teilnehmen.

Frau Bühler, warum streiken Sie am 14. Juni?Mir ist die Solidarität zwischen allen Frauen wichtig. Nur weil man selbst vielleicht in einer besseren Position ist, ist das noch lange kein Grund, nicht zu streiken. Der Druck auf die Gesellschaft muss von allen Frauen kommen.

Was sind ihre konkreten Forderungen?Die Betriebsarbeit, die Frauen auf einem Bauernhof leisten, muss entschädigt werden. Dann fordere ich, dass Bäuerinnen sozial besser abgesichert werden und endlich eine …

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