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Liveticker

Heftigste Sturmphase vorbei ++ Über 5 Millionen Schaden ++ Waldbrand in Nidwalden



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Sturm Sabine ist da
quelle: keystone / laurent gillieron
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Liveticker: Sturm Sabine

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18:22
«Sabine» zieht weiter und hinterlässt mehrere Tote
Todesopfer in Italien, Polen und Grossbritannien sowie Verkehrsprobleme auf Korsika: Auch am Dienstag hat der Orkan «Sabine» in Teilen Europas gewütet.

Der schwere Wintersturm hat in Italien eine Frau getötet. Wie die Nachrichtenagentur Ansa schrieb, wurde die 77-Jährige am Dienstag in Traona in der Lombardei von Teilen eines herumwirbelnden Dachs getroffen.

Im Norden Italiens erreichte der Orkan den Angaben nach zum Teil mehr als 200 Kilometer pro Stunde, so auch im Piemont. Besonders im Norden richtete er Sachschäden an.

In grossen Teilen Südtirols fiel zudem der Strom am späten Vormittag zeitweise aus, weil offensichtlich Teile von Bäumen eine Hauptleitung beschädigt hatten. Die Energieversorgung wurde mittags wiederhergestellt.
10.02.2020, Hamburg: Der Fischmarkt mit der Fischauktionshalle steht während einer Sturmflut unter Wasser. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Weitere Todesopfer
Auch in Grossbritannien hat der schwere Sturm ein am Dienstag ein Menschenleben gefordert. Ein älterer Mann wurde beim Spaziergang mit seinem Hund in Liverpool von einem Baum erschlagen, wie die Polizei mitteilte. Bereits am Sonntag war ein Autofahrer in Südengland durch einen herabstürzenden Baum getötet worden.

In Polen erlag einem Bericht der Nachrichtenagentur PAP zufolge eine 21-Jährige am Dienstag ihren Verletzungen. Sie war am Montagabend im Skigebiet Bukowina Tatrzanska bei starkem Wind von Dachteilen getroffen worden. Eine 52-jährige Frau und ihre 15-jährige Tochter waren nach dem Zwischenfall in dem Skigebiet bereits am Montag ums Leben gekommen.

Feuer auf Korsika
Im äussersten Norden der Mittelmeerinsel Korsika erreichte «Sabine» in Böen ein Tempo von 219 Stundenkilometern. Das liege leicht unter dem Rekord vom Januar 2018, als am Cap Corse 225 Stundenkilometer erreicht wurden, berichtete der Wetterdienst Météo France am Dienstag.

Der Sturm löste auf der zu Frankreich gehörenden Ferieninsel erhebliche Verkehrsprobleme aus - betroffen waren Fährverbindungen zum Festland und Flüge, wie der Radionachrichtensender Franceinfo berichtete. Zudem loderten Feuer an mehreren Orten - südlich der Hafenstadt Bastia brannte es auf einer Fläche von mehr als zwei Quadratkilometern.

Die starken Winde haben zum Wiederaufflammen eines Feuers im Süden der Insel geführt. Der Brand breite sich in Richtung des Dorfes Sari aus, warnten die Behörden am Dienstagnachmittag. Bewohner wurden aufgefordert, ihre Häuser nicht zu verlassen und Türen und Fenster zu schliessen. Strassen rund um das Dorf Sari wurden gesperrt.

Situation normalisiert sich
In Deutschland blieben grössere Sturmschäden am Dienstag meist aus. An den meisten Flughäfen in Deutschland standen die Zeichen wieder auf Normalisierung. Allerdings mussten Pendler teils wegen noch nicht behobener Schäden des Vortags Verzögerungen im Bahnverkehr und auf den Strassen einplanen.

Eine Oberleitungsstörung am Dienstagmorgen führte zu Einschränkungen im Bahnverkehr zwischen Hamburg und Westerland auf Sylt. Auch in Bayern, wo das Orkantief das öffentliche Leben zum Wochenstart fast zum Erliegen gebracht hatte, war der regionale Bahnverkehr teils noch eingeschränkt. «Aufgrund neuer aufkommender Sturmböen und Schneefall ist die Situation weiter angespannt», teilte die Deutsche Bahn (DB) mit.

Am Montag sowie in der Nacht zum Dienstag waren zudem insgesamt rund 100'000 Haushalte wegen sturmbedingter Ausfälle vorübergehend vom Stromnetz der Bayernwerk AG abgeschnitten.

Schäden in der Schweiz
In der Schweiz hatte «Sabine» stärker gewütet als der Wintersturm «Petra», der Anfang Februar über die Schweiz zog, wie die Versicherer sagten. Sie sprachen von zwei oder gar drei Mal höheren Schäden.

Die Schätzungen von AXA, Allianz Suisse und Helvetia bewegten sich im Rahmen von vier bis sechs Millionen Franken. Der Sprecher von Allianz Suisse wies darauf hin, dass derzeit viele Menschen in den Ferien sind und die Meldungen noch weiter steigen könnten. (sda/dpa)
In Sarnen riss "Sabine" einen Teil eines Bootsstegs ab und ein daran befestigtes Motorboot sank.
13:17
Ausgerissene Strommasten nach «Sabine»
In Courtételle bei Délémont riss das Sturmtief «Sabine» am Montag ganze Strommasten um, wie dieses Video zeigt:
11:18
Sturmflut in Hamburg
In Hamburg kam es gestern zu einer schweren Sturmflut: Das Wasser stiegt auf 2,70 Meter über dem mittleren Hochwasser. Der Fischmark wurde überschwemmt, wie auch auf diesem Zeitraffer-Video zu sehen ist:
10:34
Über 5 Millionen Franken Schadensumme gemeldet
Der Versicherer AXA rechnet gemäss einer Mitteilung von Dienstag nach einer ersten Schätzung mit einer Schadensumme von rund 4 Millionen Franken. Bislang seien mehr als 150 Schadenmeldungen eingegangen, es dürften aber bis zu 1000 Schadenfälle werden, schreibt der Versicherer. Die Schäden dürften höher ausfallen als bei Sturm «Petra».

Bei der Mobiliar-Versicherung gingen bis Dienstagmorgen rund 500 Schadenmeldungen ein mit einer Schadensumme von rund 1,2 Millionen Franken. Schäden seien an Gebäuden, Hausrat und Motorfahrzeugen, aber etwa auch an Schwimmbadabdeckungen, Tischtennistischen oder Trampolins entstanden. Auch die Mobiliar rechnet damit, dass die Schadensumme noch steigt.
10:06
Nur wenige Flüge annuliert am Flughafen Zürich
Der zweite Sturmmorgen am Dienstag ist für den Flughafen Zürich deutlich ruhiger verlaufen als der erste. Bis 9:30 Uhr wurden lediglich je vier An- und Abflüge gestrichen.

Grund für die Annulationen war nicht nur das Wetter in Zürich, sondern auch das an den Herkunfts- oder Zieldestinationen, wie Flughafensprecherin Raffaela Stelzer auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA erklärte. Am Montag waren am Vormittag um die 100 Flüge abgesagt worden. (sda)
9:07
23 Meldungen aus dem Kanton Luzern
Verkehrsunfall Sursee 10.02.2020
Bei der Luzerner Kantonspolizei gingen in der Nacht 23 Meldungen wegen «Sabine» ein – hauptsächlich wegen umgestürzter Bäume, abgebrochener Äste und umgefallenen Baustellengitter. Auf der Baselstrasse in Sursee kollidierte ein Auto mit einer abgebrochenen Tanne und kippte auf die Seite. Der Fahrzeuglenker wurde nicht verletzt.
8:49
Heruntergewehte Stromleitung setzt Wald in Brand
«Sabine» hat in der Nidwaldner Gemeinde Ennetmoos in der Nacht eine Hauptstromleitung heruntergerissen. Dadurch geriet ein Waldstück in Brand. Verletzt wurde niemand, in einem Quartier fiel der Strom aus.

Gegen 3 Uhr sei es durch den Kontakt der Leitung mit Bäumen zu einem Glimmbrand auf einer Fläche von 20 auf 20 Meter gekommen, sagte ein Sprecher der Nidwaldner Kantonspolizei auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Die Feuerwehr habe den Brand unter Kontrolle gebracht. Die Polizei sei in der Nacht zu rund 20 Einsätzen ausgerückt, unter anderem wegen umgestürzter Bäume.
8:12
Kann man machen, kann man machen …

7:55
Ruhige Nacht im Kanton Schwyz
Entspannter als in Zürich präsentierte sich die Lage im Kanton Schwyz: In der Nacht gingen auf der Einsatzzentrale der Kantonspolizei nur rund ein halbes Dutzend Notrufe ein. Diese betrafen umgestürzte Bäume und Baustelleneinrichtungen.
7:53
Über 100 Einsätze im Kanton Zürich
Sabine hat in der Nacht die Rettungskräfte im Kanton Zürich weiterhin auf Trab gehalten, berichtet die Kantonspolizei. Zwischen 19.00 und 07.00 Uhr seien über hundert Meldungen eingegangen. Strassen waren oder sind teilweise noch gesperrt. Verletzt wurde niemand.

Rund drei Dutzend Meldungen betrafen umgestürzte Bäume, die Strassen blockierten. In Wallisellen wurden dabei auch zwei abgestellte Fahrzeuge beschädigt. Zurzeit sind die Buchenegg-, die Hirzelstrasse sowie die parallel verlaufende Strasse der A3 zwischen Horgen und Thalwil gesperrt.
Noch immer gilt: Wälder besser meiden

Prognosen sehen freundlicher aus
Die Wetter-Prognosen für den Dienstag sehen freundlicher aus: Es bleibt zwar windig, doch auch die Sonne zeigt sich stellenweise:
Trotz Sturm: Winter auf Temperatur-Rekordkurs
Wie Meteocentrale.ch schreibt, könnte dieser Winter der bisher wärmste werden: So ist die Durchschnittstemperatur bereits jetzt schon um 2.5 Grad wärmer als im warmen Rekord-Winter 2006/07

Schlimmste Phase ist vorbei
Wintersturm «Sabine» hat sich in der Nacht auf Dienstag mit örtlich erneut heftigen Windböen bemerkbar gemacht. Auf dem Gütsch ob Andermatt UR wurde die stärkste Böe gemessen. Sie brachte es auf 202 Stundenkilometer.

Auf dem Jungfraujoch im Berner Oberland wurden 193 Stundenkilometer (km/h) gemessen und auf dem Ostschweizer Gipfel Säntis 188 km/h, wie Eugen Müller, Meteorologe bei Meteoschweiz, auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte. Auf dem Chasseral im Berner Jura blies der Orkan mit bis zu 131 km/h.

Im Flachland wurden verbreitet Windgeschwindigkeiten von 70 bis 90 km/h registriert. Damit sei die zweite heftige Phase von Wintersturm «Sabine» etwas schwächer gewesen als die erste vom Montagmorgen, sagte Müller. Starke Böen gab es aber dennoch: In Luzern und in Zürich-Affoltern wurden je rund 108 km/h registriert und in Gersau SZ knapp 106 km/h.

Verabschiedet hat sich der Sturm noch nicht von der Schweiz. Der Wind werde sich im Lauf des Dienstags nach und nach abschwächen, sagte Müller. Auch SRF Meteo rechnete mit noch weiteren orkanartigen Böen. Die Spuren, die «Sabine» hinterlassen hat, waren in der Nacht auf Dienstag noch an vielen Orten zu sehen und zu spüren. (sda)
Auch am Dienstag schulfrei
«Sabine» macht sich auch in Schulen bemerkbar. Einige Kinder haben auch am Dienstag «sturmfrei». Im Kanton Basel-Landschaft etwa haben Krisenstab und Amt für Volksschulen entschieden, es auch am Dienstag den Eltern zu überlassen, ob sie wegen des Sturmes ihre Kinder in die Schule schicken wollen oder nicht.

Auch in den Kantonen Zürich, St. Gallen und Schwyz machten Gemeinden den Schulbesuch am Montag oder zumindest am Montagvormittag freiwillig, oder der Schulunterricht wurde eingestellt. In Uster ZH zum Beispiel sollte am Vormittag die Schule noch ausfallen. Am Nachmittag mussten die Kinder aber wieder zum Unterricht. (sda)
Auch Bahnverkehr beeinträchtigt
Auch auf dem Schienennetz gab es am frühen Dienstagmorgen mehrere Unterbrüche, namentlich im Jura. Wegen umgestürzter Bäume waren im Berner Jura die Bahnstrecke Court - Moutier BE und im Zürcher Oberland die Strecke Winterthur - Rüti ZH seit Montag unterbrochen.

Am frühen Dienstagmorgen kam für kurze Zeit die Strecke Winterthur - Schaffhausen dazu. Zwischen Marthalen und Dachsen im Kanton Zürich lag ebenfalls ein umgestürzter Baum auf dem Trassee. Um 05:30 Uhr war der Schaden allerdings wieder behoben.
Wegen eines Hindernisses auf dem Gleis unterbrochen war am Dienstagmorgen auch die Brünigpass-Bahnlinie, wie die Zentralbahn auf ihrer Webseite mitteilte. Es verkehrten Ersatzbusse. (sda)
TCS meldet Verkehrsbehinderungen
Der Touring Club Schweiz (TCS) meldet nach den starken nächtlichen Sturmböen für gewisse Strecken Verkehrsbehinderungen. Gesperrt ist die A2 Richtung Norden zwischen Airolo und Göschenen:

Doch auch zwischen Zürich und Bern sorgen umgestürzte Bäume auf der Fahrbahn für Behinderungen:
202 km/h Spitzengeschwindigkeit
Sabine will es nochmals wissen: Laut SRF Meteo erreichten die Winböen Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 202 km/h. Die Messwerte seht ihr hier:

In der Nacht muss nochmals mit starken Böen gerechnet werden
Sturm «Sabine» doppelt nach: In der Nacht muss in den Niederungen nochmals mit Windgeschwindigkeiten bis zu 100 km/h gerechnet werden. Der zweite Teil des Sturms ist jedoch weniger heftig als am Montag. Ruhig wird es erst gegen Dienstagabend.

22:53
Stürmischer Abend
Ein Blick auf die Karte von «SRF Meteo» zeigt, dass Sabine am Montagabend um 22 Uhr nochmals an Fahrt aufnahm. Vor allem auf der Alpennordseite waren erneut kräftige Windstösse zu spüren.
In der Nacht wird es vorerst windig weitergehen, erst morgen im Verlauf des Tages wird sich das Wetter voraussichtlich beruhigen.
20:27
Surfer bringt Retter in Gefahr
In Südengland suchte ein Surfer wohl den Ritt seines Lebens, als er sich während des Sturms Sabine in die Wellen stürzte. Doch es kam ganz anders. Wie Aufnahmen auf Social Media zeigen, verlor der Mann im Wasser sein Surfbrett und die Kontrolle.
Passanten, die den Vorfall beobachteten, verständigten die Rettungskräfte. Diese riskierten bei widrigsten Umständen Kopf und Kragen. Ein Video zeigt, wie ein Rettungsschiff auf der Suche nach dem Surfer beinahe kippte. Verletzt wurde von den Rettungskräften niemand. Gegenüber der «BBC» sprach ein Crewmitglied jedoch von einem sehr beängstigenden Moment. Es sei sehr schnell gegangen, man habe in solchen Momenten keine Kontrolle mehr über das Schiff. Er sei noch nie bei solchen Umständen in See gestochen.

Der Surfer hatte Glück im Unglück. Die Küstenwache fand ihn nach zweieinhalb Stunden Suche sechs Meilen weiter südlich, wie die «BBC» berichtet. Offenbar konnte er sich selber in Sicherheit bringen.
19:47
So wütete Sabine in Europa
In Grossbritannien kam am Sonntag ein Autofahrer durch einen umstürzenden Baum um. Der 58-Jährige war zwischen Winchester und Micheldever in Südengland unterwegs, teilte die Polizei mit. In einigen Regionen brachte der Sturm binnen 24 Stunden so viel Regen, wie sonst in eineinhalb Monaten fällt. Mehr als 20'000 Haushalte waren in der Nacht zum Montag ohne Strom. Überschwemmungen und umgestürzte Bäume behinderten den Verkehr auf Strassen und Schienen erheblich.

Mit Orkanböen und ergiebigen Regenschauern ist der schwere Wintersturm «Sabine» am Montag durch Deutschland gezogen und hat für erhebliche Probleme gesorgt. Der Zugverkehr war nach Angaben der Deutschen Bahn stark gestört, das galt vor allem in Bayern und Baden-Württemberg. Dort lief «Sabine» am Montag erst zu voller Stärke auf, es galten Unwetterwarnungen. In Frankfurt kippte ein Kran auf den Dom, auf Wangerooge brachen Teile des Nordseestrands weg, bei der Bahn und an Flughäfen herrschte zeitweise Stillstand.
The jib of a crane is seen after it fell onto the roof of Frankfurt Cathedral during a storm, in Frankfurt, Germany, Monday, Feb. 10, 2020. A storm battered the U.K. and northern Europe with hurricane-force winds and heavy rains Sunday, halting flights and trains and producing heaving seas that closed down ports. Soccer games, farmers' markets and cultural events were canceled as authorities urged millions of people to stay indoors, away from falling tree branches. (Frank Rumpenhorst/dpa via AP)
In Belgien verursachte der Sturm etliche Schäden. Medienberichten zufolge wurde jedoch niemand verletzt, als vielerorts im Land Bäume und Baugerüste umstürzten und die Böen Dächer abdeckten. Züge fuhren auf vielen Strecken verspätet oder eingeschränkt. Im Hafen von Antwerpen kippten aufeinandergestapelte Container um. In Zottegem westlich von Brüssel fällte der Sturm eine etwa 150 Jahre alte Pappel, die laut dem Sender VBRT als eingetragenes Naturdenkmal geschützt war.

In Frankreich waren zunächst rund 130'000 Haushalte ohne Strom. Betroffen waren nach Angaben des Netzbetreibers Enedis der Grossraum Paris sowie Nord- und Ostfrankreich, wo auch zahlreiche Verbindungen mit Regionalzügen entfielen. Für mehr als 30 Départements dauerte die vom französischen Wetterdienst Météo-France ausgerufene erhöhte Alarmbereitschaft am Montag an. Dutzende Flüge fielen aus.

In Tschechien waren zeitweise mehr als 300 000 Haushalte ohne Elektrizität, weil Stromleitungen durch umstürzende Bäume beschädigt wurden, wie Energieversorger mitteilten. Die Feuerwehren waren im Dauereinsatz, um Strassen freizuräumen und Dächer zu sichern. In Prag wurden ein 15 Jahre alter Junge und ein 14 Jahre altes Mädchen verletzt, als ein Baum auf einem Spielplatz umstürzte. In der Grenzstadt As und im südböhmischen Bezirk Prachatice wurden zwei Fahrer verletzt, als Bäume auf ihre Autos krachten. Im Bahnverkehr kam es zu zahlreichen Ausfällen und Verspätungen.

In Polen wurden im Skiressort Bukowina Tatrzanska im Süden des Landes am eine Frau und ihre Tochter auf einem Parkplatz von herabfallenden Dachteilen erschlagen. Laut einem Polizeisprecher wurden eine weitere Frau und ein Junge bei dem Unglück verletzt und mit leichteren Kopfverletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Am Montag waren zudem mehr als 55'000 Haushalte ohne Strom, wie die Nachrichtenagentur PAP berichtete.

In Estland waren am Montag 2300 Haushalte ohne Elektrizität, in Litauen waren es gut 3000 Haushalte, wie die örtlichen Stromversorger mitteilten. Besonders betroffen waren Haushalte in den küstennahen Regionen an der Ostsee. Wegen der starken Winde und der damit verbundenen hohen Wellen kam der Fährbetrieb teilweise zum Erliegen. Auch der Flugverkehr war betroffen. (sda/dpa)
17:26
Ein Toter und drei Verletzte in der Schweiz
Der Sturm Sabine fordert das erste Todesopfer in der Schweiz: Bei der Kollision eines Autos mit dem Anhänger eines leichten Anhängerzugs wurde dabei in Les Montets FR ein Automobilist getötet.

Die Freiburger Kantonspolizei geht davon aus, dass starker Wind den hinteren Teil des Anhängerzugs auf die Gegenfahrbahn wehte. Einer Polizeimitteilung zufolge ereignete sich der Unfall am Ausgang eines Waldes. Beim verstorbenen Automobilisten handelt es sich um einen 36-jährigen Mann, der im Kanton Freiburg wohnte.

Fünf Zeugen des Unfalls sowie der Lenker des leichten Anhängerzugs mussten von einem Care-Team betreut werden. Beim verstorbenen Automobilisten handelt es sich um einen Mann, der im Kanton Freiburg wohnte.

Verletzt wurden bislang drei Personen. Ein Mann wurde im luzernischen Rickenbach beim Ausladen eines Lagercontainers verletzt, als er von einem Tor getroffen wurde, das vom Wind zugeweht wurde. In Adliswil wurden zwei Personen bei Versuch verletzt, ein weggeblasenes Festzelt von der Strasse zu bergen. (sda)
17:13
130 Flüge am Flughafen Zürich abgesagt
Am Flughafen Zürich sind am Montag bis Ende Nachmittag 67 Landungen und 63 Starts abgesagt worden, die meisten wegen des Sturms Sabine. Einige Flugzeuge mussten durchstarten. Für 15 Minuten wurden zudem die Betankung und das Abfertigen von Flugzeugen unterbrochen.

Es könnten aber noch weitere Flüge tangiert werden, wie eine Flughafensprecherin gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte.

Nach einer leichten Entspannung im Laufe des Nachmittags erreicht in der Nacht auf Dienstag laut Meteonews eine zweite Kaltfront die Alpennordseite. Neben erneut kräftigen Schauern werden am Abend und in der Nacht auch wieder Sturmböen mit Windgeschwindigkeiten von 90 bis 110 Stundenkilometern erwartet. (sda)
16:59
Es ist noch nicht vorbei
Mittlerweile haben wir wohl alle gemerkt, dass es heute ziemlich windig ist in der Schweiz. Momentan ist es zwar etwas ruhiger als noch in der Früh. Dennoch solltest du deine Kinder vielleicht besser noch nicht wieder in den Wald zum Spielen schicken. Mal angenommen, du willst sie nicht für immer loswerden.

Denn Sturm Sabine nimmt nochmals kräftig an Fahrt auf. Am Abend und in der Nacht werden auf der Alpennordseite nochmals Windgeschwindigkeiten von 90 bis 110 km/h erwartet, wie meteonews.ch schreibt. In den Bergen sind demnach sogar schwere «Orkanböen» mit dabei.
16:31
Meanwhile in England ...
16:16
So kräftig bläst es auf dem Säntis
Die ganze Schweiz hat Sturm Sabine zu spüren bekommen. Sowohl in den tieferen als auch in den höheren Lagen wurden starke Böen gemessen. Auf dem Säntis erreichte die Windgeschwindigkeit 184 km/h. 125 km/h wurden in tieferen Messstationen wie Zürich Fluntern oder Würenlingen AG gemessen.
16:11
Löscharbeiten bei Gurtnellen
Die Löscharbeiten eines kleinen Waldbrandes sind im vollen Gange, nachdem der Sturm «Sabine» («Ciara») bei Gurtnellen im Kanton Uri ein Stromkabel von einem Starkstrommasten gerissen hatte. Der Vorfall hatte einen Stromausfall in der Region zur Folge. (sda)
Die Loescharbeiten eines kleinen Waldbrandes sind im vollen Gange, nachdem der Sturm Sabine (Ciara) bei Gurtnellen im Kanton Uri ein Stromkabel von einem Starkstrommasten gerissen hatte, am Montag, 10. Februar 2020. (KEYSTONE/Urs Flueeler)
15:44
Gotthard-Strassentunnel wieder gesperrt
Aufgrund eines Unfalls ist der Gotthard-Strassentunnel seit 15.15 Uhr gesperrt. Wann dieser wieder geöffnet wird, ist derzeit unklar.

Gemäss Informationen der Kantonspolizei Uri handelt es sich beim Unfall um eine Streifkollision zwischen zwei Personenwagen.

Der Unfall ereignete sich auf Tessiner Kantonsgebiet. (sda)
15:42
Zürcher Polizei im Dauereinsatz
Der Sturm Sabine hat am Montag im Kanton Zürich zahlreiche Sachschäden angerichtet. In Bauma und Wald kam es zu zwei grösseren Ereignissen. Bei einem Zwischenfall in Adliswil verletzten sich zwei Personen.

In Adliswil wurden zwei Personen bei Versuch verletzt, ein weggeblasenes Festzelt von der Strasse zu bergen
, wie die Kantonspolizei mitteilte. Sie wurden von Ambulanzen ins Spital gefahren.

Bei einem Grossbrand in Bauma zerstörte das Feuer fünf landwirtschaftliche Gebäude. Die Feuerwehr rückte mit einem Grossaufgebot aus. In Wald kollidierte ein Regionalzug mit einem auf das Geleise gestürzten Baum. Die Lokomotive wurde stark beschädigt, verletzt wurde niemand.

Insgesamt gingen bei der Kantonspolizei bis am frühen Nachmittag über 190 Meldungen ein, die den Sturm Sabine betrafen. Durch umgefallene Bäume sowie unbefestigte Gegenstände kam es zu verschiedenen Behinderungen auf Strassen und Schienen im ganzen Kanton.

Die A51 und die Schaffhauserstrasse durch den Hardwald wurden aus Sicherheitsgründen gesperrt. Am Flughafen Zürich wurden mehrere Flüge annulliert und die Fernverkehrszüge von und nach Deutschland standen still.

Die Polizei wurde auch aufgeboten, weil starke Windböen Trampoline, Steine und andere Gegenstände unkontrolliert davon wehten. Die Verkehrspolizei rückte an diverse Verkehrsunfälle aus, bei welchen Fahrzeuge oder Anhänger umgekippt waren oder die Lenker wegen Böen die Kontrolle über ihre Fahrzeuge verloren hatten. Die Seepolizei stand rund 15 Mal wegen losgerissener Boote im Einsatz. (cma/sda)
15:22
Brand in Bauma
In Bauma ZH ist heute in der Früh ein Brand ausgebrochen. Durch den starken Wind wurde das Feuer zusätzlich angefacht und griff sogar auf den Wald über. Das Feuer wütete derart intensiv, dass am Ende fünf Häuser niederbrannten. Personen kamen keine zu Schaden. Die Bewohner konnten ihre Häuser rechtzeitig verlassen.
Feuerwehrleute loeschen einen Brand mehrerer Haeuser, aufgenommen am Montag, 10. Februar 2020 in Bauma. (KEYSTONE/Ennio Leanza)
Blick auf die abgebrannten Haeuser, aufgenommen am Montag, 10. Februar 2020 in Bauma. (KEYSTONE/Ennio Leanza)
Blick auf die abgebrannten Haeuser, aufgenommen am Montag, 10. Februar 2020 in Bauma. (KEYSTONE/Ennio Leanza)
15:17
Auch am Flughafen Zürich mussten die Piloten heute ihr ganzes Können auspacken
15:15
Kanton Uri ist wieder am Stromnetz
Der Stromunterbruch am Montagmittag im Kanton Uri und in Teilen des Kantons Schwyz ist mehrheitlich behoben. Grund war der Ausfall der Höchstspannungsleitung von Plattischachen nach Göschenen wegen des Sturms. In Zwischenzeit ist auch der Gotthardtunnel wieder offen.

Ein zu Boden fallender Leiter verursachte einen Kurzschluss, welcher dann einen Brand auslöste, sage Werner Jauch, Vorsitzender der Geschäftsleitung des Elektrizitätswerks Altdorf (EWA), auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Ob ein Baum die Ursache war oder eine Orkanböe lasse sich noch nicht genau sagen.

Klar ist: Der Kanton Uri war von beiden Seiten vom Stromnetz der Höchstspannungsebene abgeschnitten. Denn Zeitgleich wurden auch beide Höchstspannungsleitungen von Ingenbohl SZ nach Flüelen UR unterbrochen, wie das EWA in einer Medienmitteilung schreibt. Auch dort wütete der Sturm, und es musste mit einem Brand gerechnet werden.

Ab etwa 12 Uhr waren deshalb der Raum Talkessel Schwyz, Muotathal, Ybrig und Arth während rund einer Stunde von einem Stromausfall betroffen, wie die Schwyzer Kantonspolizei mitteilte.

Kurz nach 13 Uhr konnte das EWA mit dem Wiederaufbau des Stromnetzes in Uri beginnen, unterstützt durch die eigenen Kraftwerke. Es müsse aber weiterhin mit Beeinträchtigungen gerechnet werden, da gewisse Leitungen defekt seien und zuerst repariert werden müssen, heisst es weiter. Angesichts des Sturms stelle dies ein schwieriges Unterfangen dar.
14:40
100 Schadensmeldungen im Kanton Thurgau
Das Sturmtief «Sabine» sorgt seit Montagmorgen auch im Kanton Thurgau für zahlreiche Einsätze der Feuerwehren und der Polizei. Verletzt wurde niemand. Der Betrieb der Bodensee-Fähre zwischen Romanshorn TG und Friedrichshafen D wurde wegen starker Winde eingestellt.

Bis 13.30 Uhr gingen bei der Kantonalen Notrufzentrale rund 100 Schadensmeldungen aus dem ganzen Kantonsgebiet ein, wie die Thurgauer Kantonspolizei mitteilte. Die meisten Meldungen betrafen umgestürzte Bäume und heruntergefallene Äste, die teilweise Strassen blockierten. Die Feuerwehren und Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau konnten die meisten Hindernisse innert kurzer Zeit beseitigen.

An mehreren Orten wurden durch den Sturm Ziegel von Dächern geweht und andere Gegenstände durch die Luft gewirbelt, dabei wurden auch Autos beschädigt. Durch die Ereignisse sind an verschiedenen Orten Strassen gesperrt. Meldungen über verletzte Personen gingen bei der Kantonspolizei Thurgau nicht ein. Die Kantonale Notrufzentrale wurde personell verstärkt.
14:34
Sturm «Sabine» erschwert so manchem Piloten die Landung
14:32
Gotthard- und Seelisbergtunnel wieder offen
Der Gotthard und der Seelisbergtunnel, die beide aufgrund von technischen Problemen geschlossen wurden, sind nun wieder offen. Das berichtet die Gratiszeitung «20 Minuten». Geschlossen wurden sie, weil wichtige Einrichtungen wie zum Beispiel Lampen nicht mehr mit Strom versorgt werden konnten. Somit war die Sicherheit nicht mehr gewährleistet.
14:15
Kanton Schwyz hat wieder Strom
Dies meldet die Kantonspolizei Schwyz auf Twitter.

14:13
Blockierte Albulalinie ist wieder befahrbar
Ein auf die Fahrleitung gestürzter Baum hat am Montag die Albulalinie der Rhätischen Bahn (RhB) zwischen Thusis und Tiefencastel während fünf Stunden unterbrochen. Laut Angaben der Bahn brachte ein Föhnsturm den Baum zum Kippen.

Am frühen Montagnachmittag konnten die Störung behoben und die Züge wieder nach Fahrplan auf die Strecke geschickt werden, wie die RhB meldete. Während der Dauer des Unterbruchs waren zwischen Thusis und Tiefencastel Ersatzbusse zur Beförderung der Bahnpassagiere eingesetzt worden.
13:47
Zwei Menschen in Polen von Dach erschlagen
In Polen hat das Orkantief «Sabine» zwei Menschenleben gefordert: Eine Frau und ihre Tochter wurden auf einem Parkplatz von herabfallenden Dachteilen erschlagen. Das sagte ein Polizeisprecher am Montag.

Zwei weitere Menschen, eine Frau und ein Bub, seien bei dem Unglück in dem Skiresort Bukowina Tatrzanska im Süden des Landes verletzt worden. Sie wurden mit leichteren Kopfverletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Die Dachteile fielen von einem Gebäude, in dem ein Skiverleih eingerichtet ist. Bukowina Tatrzanska ist ein beliebtes Ziel für den Skisport und Ausgangspunkt für Wanderungen in der Hohen Tatra, einem Teilgebirge der Karpaten an der Grenze zur Slowakei.
epa08208719 Firefighters and rescuers work at the scene of the fatal accident in Bialka Tatrzanska, south Poland, 10 February 2020. Two people died and two were severely injured after a roof fell  on a ski slope due to the heavy storm in Bukowina Tarzanska. Severe storms passed over Poland causing damage to buildings, trees and electricity.  EPA/GRZEGORZ MOMOT POLAND OUT
13:43
In Genf wirbelt es Wahlplakate umher
Information panels for voting are fallen be caused by storm Ciara, in the Old city of Geneva, Switzerland, Monday, February 10, 2020. Severe warnings have been issued for Western and Northern Europe as storm Ciara (also known as Sabine in Germany, and Switzerland and Elsa in Norway) is bringing strong winds and heavy rains causing disruption of land and air traffic. Winter storm Ciara reached Switzerland last night. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)
Information panels for voting are fallen be caused by storm Ciara, in the Old city of Geneva, Switzerland, Monday, February 10, 2020. Severe warnings have been issued for Western and Northern Europe as storm Ciara (also known as Sabine in Germany, and Switzerland and Elsa in Norway) is bringing strong winds and heavy rains causing disruption of land and air traffic. Winter storm Ciara reached Switzerland last night. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)
13:17
Sabine tanzt um den Prime Tower
User Input
13:04 Uhr: Userinput von SidtheKid48
von SidtheKid48
Der mögliche Grund für den Stromausfall.
12:51
Gotthardtunnel und Seelisbergtunnel in beide Richtungen gesperrt
Offenbar ist der Gotthardtunnel in beide Richtungen gesperrt. Dies berichtet 20 Minuten. Der TCS schreibt auf Twitter von technischen Problemen.



Auch der Seelisbergtunnel zwischen Nidwalden und Uri ist in beide Richtungen gesperrt. Auch hier spricht der TCS von technischen Problemen.

12:24
Stromausfälle in den Kantonen Schwyz und Uri
In den Kantonen Schwyz und Uri hat Sturm «Sabine» offenbar für grossfllächige Stromausfällen gesorgt. Wie Blick.ch schreibt, hätten zahlreiche Leser entsprechende Stromunterbrüche gemeldet. Die Kantonspolizei Uri sei nicht erreichbar. Betroffen sei auch das Urnerland. Grund für den Stromausfall könnten beschädigte Strommasten in Gurtnellen UR sein. Diese haben auch einen Brand verursacht.
Sabine: Stromausfall in der Zentralschweiz ++ Gotthard gesperrt ++ Zug fährt in Baum
Dies ist der Grund für den Stomausfall in Uri und Schwyz.
Wald ZH: S-Bahn prallt in umgestürzten Baum
Bei der Kollision einer S-Bahn mit einem Baum in Wald ZH ist hoher Sachschaden entstanden. Verletzt wurde niemand. Die Zugverbindung bleibt bis zum Abend unterbrochen. Reisende müssen auf Ersatzbusse ausweichen.

Der Unfall ereignete sich gegen 8.40 Uhr als die S26 von Gibswil in Richtung Rüti unterwegs war, wie die Kantonspolizei Zürich mitteilte. Kurz vor Wald hatte der Sturm eine massive Tanne umgeweht. Der Lokführer leitete eine Schnellbremsung ein, doch das Zugfahrzeug kollidierte mit dem Baum.

Ausserdem wurde ein Strommast geknickt und die Fahrleitung heruntergerissen. Die zwölf Fahrgäste und der Lokführer konnten den Zug unverletzt verlassen. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf über 100'000 Franken.
Baum bei Wald
11:27
Mehr als 210 Einsätze im Kanton Zürich
Im Kanton Zürich musste die Feuerwehr mittlerweile mehr als 210 Mal ausrücken. Das teilt Schutz & Rettung auf Twitter mit. In der Stadt Zürich waren es 20 Einsätze.

11:15
Bäume stürzten auf Haus in Neuenburg
Das Orkantief «Ciara», das in der Schweiz als Sturm «Sabine» wütete, richtete bereits diverse Schäden an. In Montmollin im Bezirk Val-de-Ruz NE fielen Bäume auf ein Wohnhaus der Gemeinde. Ein Bewohner wachte beim Sturz gegen 23.30 Uhr auf und wählte den Notruf. Nicht weit davon entfernt ist die Strasse zwischen Rochefort und Corcelles NE immer noch gesperrt, da in der Nacht mehrere Bäume umgefallen sind und in diesem Gebiet immer noch eine starke Gefahr besteht.
Trees have fallen on a house, in Montmollin, Val-de-Ruz, Switzerland, Monday, February 10, 2020. Severe warnings have been issued for Western and Northern Europe as storm Ciara (also known as Sabine in Germany, and Switzerland and Elsa in Norway) is bringing strong winds and heavy rains causing disruption of land and air traffic. Winter storm Ciara reached Switzerland last night. (KEYSTONE/Laurent Darbellay)
Trees have fallen on a house, in Montmollin, Val-de-Ruz, Switzerland, Monday, February 10, 2020. Severe warnings have been issued for Western and Northern Europe as storm Ciara (also known as Sabine in Germany, and Switzerland and Elsa in Norway) is bringing strong winds and heavy rains causing disruption of land and air traffic. Winter storm Ciara reached Switzerland last night. (KEYSTONE/Laurent Darbellay)
11:08
Sabine verursacht Schäden in ganz Europa
10:53
Schöner Zeitraffer vom Zürichsee und dem Brienzersee


10:40
Sabine sorgt auf Euroairport für Ausfälle und Verspätungen
Auf dem Euroairport Basel-Mülhausen hat das Sturmtief «Sabine» den Flugbetrieb durcheinandergewirbelt. Es kam zu zahlreichen Ausfällen und teils massiven Verspätungen.

Nach Auskunft einer Flughafensprecherin wurden auf dem Euroairport am Montag bis um 10 Uhr 29 von insgesamt 180 Flügen annulliert. Acht weitere Flüge waren verspätet - teils bis zu drei Stunden.

Schon am Sonntagabend waren auf dem binationalen Flughafen Basel-Mülhausen 20 Flüge ausgefallen. Meistbetroffene Destination war dabei London.

Am Montagmorgen herrschten auf dem Euroairport zeitweise prekäre Witterungsverhältnisse mit Windböen bis zu 120 km/h. Deshalb musste nach Auskunft der Flughafensprecher der Bodendienst ab 8.48 Uhr aus Sicherheitsgründen für 40 Minuten eingestellt werden. In dieser Zeit konnten keine Flugzeuge betankt und auch kein Gepäck be- oder entladen werden.

In der Region Basel richtete «Sabine» indes zunächst keine grösseren Schäden an. Bei der Baselbieter Polizei gingen rund 30 Meldungen ein, in Basel-Stadt knapp 20. Von Verletzten war zunächst nichts bekannt. Die Feuerwehren mussten sich namentlich um umgestürzte Bäume, herunterhängende Äste, umgefegte Bauabschrankungen und herunterfallende Ziegel kümmern.
Waves hit a diving board during the Ciara storm on the shore of the Lake Geneva, in Lutry, Switzerland, Monday, February 10, 2020. Severe warnings have been issued for Western and Northern Europe as storm Ciara (also known as Sabine in Germany, and Switzerland and Elsa in Norway) is bringing strong winds and heavy rains causing disruption of land and air traffic. Winter storm Ciara reached Switzerland last night. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)
10:36
Von Tor getroffen: Mann in Rickenbach LU verletzt
Im luzernischen Rickenbach ist am Montagmorgen ein Mann verletzt worden, weil er von einem Tor getroffen wurde, das der Wind zuschlug.

Der Mann lud einen Lagercontainer aus, als er vom zuschlagenden Tor überrascht wurde. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital, wie die Luzerner Polizei mitteilte.

Insgesamt gingen bei der Luzerner Polizei im Laufe des Montagmorgens rund 50 Meldungen ein. Hauptsächlich betrafen diese umgestürzte Bäume. Mehrere Strassen waren gesperrt. Insgesamt standen am Morgen 22 Feuerwehren mit rund 630 Personen im Einsatz, hiess es weiter.
10:12
Orkanböen in Wohngebieten
In Aesch im Kanton Basel-Land wurde eine Orkanböe mit 125 km/h gemessen. Auch in anderen Wohngebieten gab es Böen mit über 120 km/h:


10:04
Swiss-Flieger in Mailand gestrandet
Ein Airbus A320 der Swiss, der von Genf nach Zürich fliegen sollte, ist in Mailand gestrandet. Wie Daten des Flugradars zeigen, umkreiste der Flieger Zürich einige Male und flog dann weiter Richtung Italien. Die Swiss selbst wollte auf Anfrage von watson noch keine Auskunft geben.

9:52
Auch in England haben die Flugzeuge mühe
Am Flughafen Heathrow in London musste ein Flugzeug durchstarten, nachdem es scheinbar schon gelandet war. Hier im Video zu sehen:

9:47
Umgestürzter Baum blockiert Albulalinie der RhB
Ein auf die Fahrleitung gestürzter Baum hat am Montag die Albulalinie der Rhätischen Bahn (RhB) zwischen Thusis und Tiefencastel unterbrochen. Laut Angaben der Bahn brachte ein Föhnsturm den Baum zum Kippen.

Die Dauer der Störung ist gemäss der RhB unbestimmt. Bahnersatzbusse verkehrten zwischen Thusis und Tiefencastel, hiess es. Bahnpassagiere wurden aufgerufen, wegen des Vorfalls mehr Reisezeit einzukalkulieren.
9:25
Kinder dürfen wegen "Sabine" schulfrei nehmen
Wegen des Sturmtiefs «Sabine» fällt für einige Kinder im Kanton Zürich die Schule aus, so etwa in Uster, Volketswil, Hinwil und Bäretswil. In den meisten Gemeinden sind die Schulen jedoch sowieso geschlossen wegen der Sportferien.

In Uster fällt der Unterricht an den Primarschulen aus. In Volketswil dürfen die Eltern entscheiden, ob sie ihre Kinder am Montag in die Schule schicken. Wer dem Unterricht fernbleibt, hat keine Konsequenzen zu fürchten, wie die Schulpflege auf ihrer Homepage schreibt.

Bei der Schule Hinwil heisst es, die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler auf dem Schulweg könne nicht gewährleistet werden.
9:24
Sturm beeinträchtigt Verkehr in der Ostschweiz
Zwischen St. Gallen und Herisau sowie zwischen Kreuzlingen und Konstanz ist der Bahnverkehr unterbrochen. Gründe sind eine Fahrleitungsstörung und blockierte Gleise. Im Kanton Thurgau sind da und dort Bäume auf Strassen gestürzt.

Derzeit fegen Sturmböen über die Ostschweiz. Der Bahnverkehr zwischen St. Gallen und Herisau sei wegen Hindernissen auf den Gleisen auf unbestimmte Zeit unterbrochen, schreibt der Bahnverkehrsinformationsdienst Railinfo. Die Reisenden müssen mit Verspätungen und Ausfällen rechnen.

Ebenfalls auf unbestimmte Zeit unterbrochen ist der Bahnverkehr zwischen Kreuzlingen TG und Konstanz. Grund sind hier Fahrleitungsstörungen. Auch hier gebe es Verspätungen und Ausfälle gerechnet werden, hiess es.

Im Thurgau wurden der Polizei am Morgen landauf, landab Vorfälle wegen des Sturms gemeldet. Mehrheitlich handelte es sich um Bäume, die auf Strassen stürzten und diese zum Teil blockierten. Aus dem Kanton St. Gallen wurden bisher keine grösseren Vorfälle gemeldet.

In einzelnen Gemeinden fällt wegen des Sturms die Schule aus. So forderten die Behörden von Jonschwil SG die Eltern auf, am Montagmorgen ihre Kinder zu Hause zu behalten. Für den Dienstagmorgen gilt auf Grund der Sturmprognosen die gleiche Anordnung.
Der Sturm Sabine zieht mit seinen Windboeen ueber den Alpnachersee ans Ufer von Stansstad, am Montag, 10. Februar 2020. (KEYSTONE/Urs Flueeler)
9:19
Die Feuerwehr im Dauereinsatz
Schutz und Rettung Zürich vermeldete via Twitter, dass es im Kanton zu 130 Feuerwehreinsätze gekommen ist. In der Stadt Zürich selbst kam es zu vier Einsätzen, zum Beispiel wegen umgestürzten Bäumen.

8:59
Sturm kappt Hochspannungsleitung im Kanton Schaffhausen
Sturmtief «Sabine» hat im Kanton Schaffhausen für umgestürzte Bäume und gesperrte Strassen gesorgt. Ein Baum kappte eine Hochspannungsleitung bei der Verbindungsstrasse Dörflingen - Thayngen. Verletzte Personen gab es keine.

Bis um 8 Uhr gingen diverse Meldungen ein, vor allem wegen umgestürzter Bäume, umgekippter Bauabschrankungen sowie weggewehter Gegenstände, wie die Schaffhauser Polizei in einer ersten Bilanz schreibt.

Einzelne Strassenabschnitte mussten gesperrt werden oder sind nur eingeschränkt passierbar. Es ist mit lokalen Verkehrsbehinderungen zu rechnen.
8:43
Kein einfacher Arbeitstag für Piloten
Ein Airbus A380 brauchte heute morgen zwei Anläufe, um am Flughafen Zürich landen zu können. Der erste Versuch musste abgebrochen werden, das Flugzeug ist durchgestartet.



8:40
Dramatischer Sonnenaufgang über dem Zürichsee
Ein Vorteil hat der Sturm: Er sorgt vielerorts für spektakuläre Sonnenaufgänge. So wie über dem Zürichsee.



Oder hier im Zürcher Oberland:





Auch bei unseren Nachbarn in Deutschland:

7:49
Auf der Alp Scheidegg geht die Post ab
Sogenannte Storm Chaser haben sich auf der Alp Scheidegg im Zürcher Oberland stationiert, um der Sabine ein bisschen näher sein zu können. Das schafften sie: Es windet ganz schön dort oben!


7:38
Heftige Orkanböen und ausgefallener Schulunterricht
Sabine hat die Schweiz erreicht. Bereits in der Nacht tobte der Sturm im Jura mit ersten Orkanböen bis ins Baselbiet. Teilweise fällt der Schulunterricht aus - etwa in den Kantonen Zürich und Baselland.

Vielerorts wurden die höchsten Windgeschwindigkeiten dieses Winters erreicht, wie die Meteo Group mitteilte. Entsprechend sorgten umgestürzte Bäume im Kanton Neuenburg und unterbrochene Bahnlinien im Jura für Probleme.

Heftige Orkanböen
Auf dem Säntis und auf dem Chasseral fegte der Sturm um 05.00 Uhr mit 147 respektive 144 Kilometer pro Stunde über die Gipfel, wie SRF Meteo mitteilte. Auf dem Napf waren es 132 Kilometer pro Stunde.





Doch auch im Flachland wurden hohe Windgeschwindigkeiten gemessen. So erreichte der Sturm in Rünenberg BL 148 Kilometer pro Stunde, vorerst der höchste Wert, der in dieser Nacht gemessen wurde. In Schaffhausen blies der Sturm mit 112 Kilometer pro Stunde.

In den Alpentälern sorgte der starke Föhn für hohe Temperaturen. So war es in der Nacht in Sachseln OW 20 Grad warm. In Luzern waren es 17,6 Grad, während das Thermometer in Thun 17,1 Grad anzeigte.




Kein Unterricht wegen Sturm
Im Kanton Baselland überlässt es der Krisenstab den Eltern und Erziehungsberechtigten, ob der Schulweg sicher genug ist für ihre Kinder. Dies geht aus der App von Alertswiss hervor.

Im Kanton Zürich fällt in einzelnen Gemeinden der Unterricht aus. Dies mit der Argumentation, dass man sich nur wenn unbedingt notwendig im Freien aufhalten soll.

Gemäss Medienberichten sollen auch Schulen in den Kantonen Solothurn und St. Gallen betroffen sein. (sda)
The Swiss flag and other dammaged commercial flags are waving in a storm in Echallens, Switzerland, Monday, February 10, 2020. Winter storm Ciara reached Switzerland last night. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)
Mehrere Menschen in Deutschland verletzt
Durch den Sturm «Sabine» sind in Deutschland mehrere Menschen verletzt worden. In Saarbrücken wurden zwei Frauen schwer verletzt, als auf dem Parkplatz des Klinikums ein Baum auf sie niederstürzte, wie ein Polizeisprecher in der Nacht zum Montag mitteilte. Eine der Frauen befinde sich in Lebensgefahr.

In Paderborn wurde nach Angaben der Polizei ein 16-jähriger Junge schwer am Kopf verletzt, als er in einem bewaldeten Gebiet von einem herumfliegenden Ast getroffen wurde. Der Junge wurde ins Krankenhaus eingeliefert, wie ein Sprecher der Polizei Paderborn sagte.

In Frankfurt am Main knickte in dem schweren Sturm der Ausleger eines Baukrans um und beschädigte das Dach des Frankfurter Doms. Das Ausmass des Schadens war nach Angaben eines Feuerwehrsprechers zunächst noch unklar. Verletzt worden sei niemand. Eine Gefahr für Passanten durch den umgestürzten Kranausleger bestehe nicht. (sda/afp)
epa08205757 Waves on the Weser river in front of the Solthoern front light while storm Sabine hits the coast in Wremen, northern Germany, 09 February 2020. According to the German Weather Service (DWD), storm Sabine will spread to the north and center of Germany during the course of the day with heavy winds and individual hurricane gusts.  EPA/FOCKE STRANGMANN
Kurz nach 6
Spitzenwerte in den Niederungen bei 100 km/h
Die Windstärken variieren: In den Niederungen werden Werte zwischen 70-100 km/h gemessen. Sendemasten wie derjenige auf dem Üetliberg in Zürich melden Werte über 140 km/h.
Sturm-Peak kommt gegen 10 Uhr
«SRF Meteo» meldet, dass der Sturm sich von Norden nach Süden bewegt und die Sturmböen im Flachland gegen 10 Uhr morgens am Stärksten sein werden.
Verkehrsprobleme in vielen Teilen der Schweiz
Der Sturm führte in der Westschweiz zu Problemen im Bahnverkehr. Die Bahnstrecken zwischen Le Noirment und Tavannes sowie zwischen Saignelégier und Le Noirmont sind unterbrochen. Es muss mit Verspätungen und Zugausfällen gerechnet werden.

Einschränkungen durch den Sturm gibt es ferner auf der Strecke Pruntrut - Bonfol, wie den Bahnverkehrsinformationen der SBB zu entnehmen ist. Zu Behinderungen im Bahnverkehr kommt es darüber hinaus auf den Strecken zwischen Glovelier und La Chaux-de-Fonds. Ein umgestürzter Baum legte am frühen Montagmorgen den Bahnverkehr zwischen Court und Moutier lahm.

Wegen starker Winde unterbrochen ist ferner der Bahnverkehr zwischen Ringlikon und Uetliberg im Kanton Zürich sowie zwischen Weissbad und Wasserauen im Kanton Appenzell Innerrhoden. Auf der Bahnstrecke zwischen Luzern und Eschenbach LU kam es zu einer technischen Störung an der Bahnanlage. Die Linie ist unterbrochen.

Zu Behinderungen kam es laut TCS auch im Strassenverkehr. Die Kantonsstrasse zwischen Thayngen und Dörflingen ist bis auf weiteres wegen Sturmschäden in beiden Richtungen gesperrt. Das gilt auch für die Hauptstrasse von Neuenburg nach Pontarlier. Hier sind umgestürzte Bäume der Grund für die Sperrung.

Im Flugverkehr zeigt ein Blick auf die Abflug-Liste am Flughafen Zürich, dass zahlreiche Flüge am frühen Morgen annulliert worden sind. Das gilt für die Flüge der Swiss nach Berlin, Frankfurt, Stuttgart, Hamburg, London, Amsterdam, Dresden, Düsseldorf, Hannover, Paris und Prag, die alle zwischen 7 und 9 Uhr hätten starten sollen. (sda)
Sturm "Sabine" hat die Schweiz erreicht
Der Sturm «Sabine» hat am Montagmorgen die Schweiz erreicht. Auf dem Säntis und auf dem Chasseral fegte der Sturm um 02.00 Uhr mit 138 Kilometer pro Stunde über die Gipfel, wie SRF Meteo mitteilte. Auf dem Pilatus waren es 124 Kilometer pro Stunde.

Doch auch im Flachland wurden hohe Windgeschwindigkeiten gemessen. So erreichte der Sturm in Rünenberg BL 148 Kilometer pro Stunde, vorerst der höchste Wert, der in dieser Nacht gemessen wurde. In Plaffeien FR blies der Sturm mit 113 Kilometer pro Stunde. In Chaumont NE waren es 110, in Courtelary 109 und in Schaffhausen 108 Kilometer. (sda)
Positiver Effekt vom Sturm: Windenergie-Leistungsrekord für Europa
Einen positiven Effekt hat der Sturm doch: Seine Stärke führt in Europa zu einem neuen Windenergie-Leistungsrekord für 2020. Mehr als 105'000 Megawattstunden an Winkraftleistung wurden verzeichnet – so viel braucht es, um eine mittelgrosse Kleinstatt für ein Jahr mit Strom abzudecken.

Probleme im Westschweizer Bahnverkehr
Sturm «Sabine» hat am Montagmorgen in der Westschweiz zu Problemen im Bahnverkehr geführt. Die Bahnstrecken zwischen Le Noirment und Tavannes sowie zwischen Saignelégier und Le Noirmont sind unterbrochen. Es muss mit Verspätungen und Zugausfällen gerechnet werden.

Einschränkungen durch den Sturm gibt es ferner auf der Strecke Pruntrut – Bonfol, wie den Bahnverkehrsinformationen der SBB zu entnehmen ist. Zu Behinderungen im Bahnverkehr kommt es darüber hinaus auf den Strecken zwischen Glovelier und La Chaux-de-Fonds.

Die Linien werden von den Chemin de fer du Jura betrieben. Auf dem Streckennetz der SBB gebe es derzeit keine Beeinträchtigungen, sagte ein SBB-Sprecher am frühen Montagmorgen auf Anfrage. (sda)
Fernverkehr der Deutschen Bahn rollt ab Montagvormittag wieder
Der wegen des Orkantiefs «Sabine» eingestellte Fernverkehr der Deutschen Bahn wird frühestens am Montagvormittag wieder aufgenommen. «Nach jetzigem Stand wird der Fernverkehr frühestens ab 10.00 Uhr wieder den Betrieb aufnehmen können», teilte die Bahn am Sonntagabend mit.

Die Strecken würden nach den notwendigen Erkundungsfahrten zur Sichtung der Schäden nach und nach wieder freigegeben, kündigte das Unternehmen an. Eine Begutachtung der Lage und Reparaturen seien aber nur bei Tageslicht möglich. «Es ist leider schon jetzt absehbar, dass die Störungen am Montag den ganzen Tag über andauern werden.» (sda/afp)
Rekordflugzeit dank «Sabine»
Gemäss britischen Medien legte eine «Boeing 747» der British Airways die Strecke New York–London in Rekordzeit zurück. Insgesamt dauerte der Flug nur vier Stunden und 56 Minuten. Üblicherweise beträgt die Flugzeit für diese 5500-Kilometer-Strecke mehr als sechs Stunden. Schneller soll nur die Concorde gewesen sein: Sie schaffte es in rund drei Stunden.

Sturm lässt Hotel in Schottland einstürzen
In Schottland, genauer gesagt im Ort Hawick, liessen die durch den Sturm ansteigenden Wassermassen einen Teil des Hotels «Bridge House Guest House» einstürzen. Das Hotel war jedoch vor dem Einsturz bereits evakuiert worden.
Wie man sich auf den Sturm vorbereitet: USA vs. Deutschland
Der Sturm «Sabine» klingt zwar vom Namen her eher harmlos, doch für europäische Verhältnisse ist es ein aussergewöhnlich starker Sturm. Doch natürlich ist er nicht zu vergleichen mit den Tornados, die teilweise durch die USA ziehen und ganze Häuser abreissen. Diese Userin macht sich mit dem Tweet über genau diesen Fakt lustig:
Flugverkehr war in mehreren Ländern beeinträchtigt
Am Flughafen Zürich-Kloten wurden bis Sonntagabend 42 Starts und 37 Landungen annulliert, der Euroairport Basel-Mülhausen kündigte die Streichung von acht Flügen übe den ganzen Tag an, in Genf-Cointrin kam es bis zum Nachmittag zu 27 Annullierungen, wie die jeweiligen Medienstellen mitteilten. Dutzende Flüge wurden zudem umgeleitet. (sda/afp/dpa)
Sturmwarnung führt zu Unterrichtsausfall an Schulen
Wegen des Sturms «Sabine» lässt die Schulbehörde von Uster im Zürcher Oberland am Montag den Unterricht an den Primarschulen aus Sicherheitsgründen ausfallen.

Es würden Windspitzen bis von 100 bis 140 Kilometern pro Stunde erwartet, da sei die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler auf dem Schulweg nicht mehr gewährleistet, schreibt die Gemeinde Uster in einer Mitteilung vom Sonntagabend.

Derweil gibt der Kantonale Krisenstab von Basellandschaft wegen des Sturms eine Empfehlung ab. Eltern und Erziehungsberechtigte können demnach für Montag, 10. Februar, und Dienstag, 11. Februar, selber entscheiden, ob der Schulweg für ihre Kinder zumutbar ist. Grundsätzlich liege der Schulweg in der Verantwortung der Eltern. (sda)
Verletzte in Schottland, 10'000 Häuser in Irland ohne Strom
In Schottland wurden drei Menschen beim teilweisen Einsturz des Daches einer Kneipe verletzt. In Irland waren rund 10'000 Privathäuser, Bauernhöfe und Geschäftsgebäude ohne Strom. Die Wetterbehörden warnten vor Überschwemmungen in Küstennähe.

Besonders schwer wurde Grossbritannien von «Ciara» - wie «Sabine» dort heisst - mit Starkregen und Böen von bis zu 130 Kilometern pro Stunde getroffen. Die Behörden verkündeten eine vorerst bis zum Abend gültige Unwetter-Warnung.

Die Fluggesellschaft British Airways bot Reisenden von oder zu den Londoner Flughäfen Heathrow, Gatwick oder London City an, ihre Flüge umzubuchen. Die britische Eisenbahngesellschaft riet Fahrgästen von nicht unaufschiebbaren Zugreisen vorerst ab. Die Fähren zwischen Calais und Dover blieben vorerst im Hafen.

Zudem fielen mehrere Veranstaltungen dem Orkan zum Opfer. Das Premier-League-Fussballspiel zwischen Manchester City und West Ham wurde abgesagt, ebenso wie ein Zehn-Kilometer-Lauf in London mit erwarteten 25'000 Teilnehmern. Zahlreiche Parks wurden geschlossen. Zudem erwartet die britische Wetterbehörde Schäden an Gebäuden und Stromausfälle sowie Überschwemmungen.

Queen Elizabeth II. sagte ihren Kirchgang im ostenglischen Sandringham aus Sicherheitsgründen ab, wie eine Sprecherin des Buckingham-Palasts sagte.
Grossbritannien Sturm Ciara
18 Bilder
Die Küste des Ortes Ardrossan in Schottland am Sonntag, während des Sturms Ciara, der bei uns Sabine heisst.
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Die SBB kann Ausfälle der DB ausgleichen
Am Sonntagabend stellte die Deutsche Bahn den Fernverkehr komplett ein. Die SBB seien in der Lage, die befürchteten Unterbrechungen durch die Deutsche Bahn auszugleichen und die Verbindungen herzustellen, sagte ein Mediensprecher am Sonntagabend gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Einzig die Nachtzüge aus der Schweiz nach Hamburg und Berlin blieben betroffen. (sda)
U-Bahn fährt in Hamburg in umgestürzten Baum
In Hamburg ist eine U-Bahn in einen Baum gefahren, der auf die Gleise gestürzt war. Wie die zuständige Feuerwehr auf Twitter berichtete, ist glücklicherweise niemand verletzt worden.

Auch ein Einfamilienhaus ist in Hamburg durch einen umstürzenden Baum beschädigt worden. Ein Teil des Daches und zwei Wände sind eingestürzt - auch hier wurde niemand verletzt. Insgesamt hat die Feuerwehr Hamburg am Sonntagabend alleine bis 19 Uhr 130 Mal ausrücken müssen. (pls)
Bahnausfälle sind ein Geldsegen für Taxifahrer
In Deutschland bleiben am Montag viele Schulen geschlossen
In vielen Schulen in Deutschland findet am Montag kein Unterricht statt. Unter anderem kündigten Nordrhein-Westfalen, Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und das Saarland an, dass gewisse Schulen geschlossen blieben. Andere Bundesländer rufen die Eltern dazu auf, selbst zu entscheiden, ob der Schulweg ihren Kindern zugemutet werden kann.

Auch bei den Kindertagesstätten gibt es in diversen Bundesländern bereits erste Einschränkungen. Da die Regelungen individuell sein können, werden die Eltern dazu angehalten, sich zu informieren.

Eine der Hauptgründe für die Schulausfälle sind Sicherheitsbedenken. Am Montag werden in Deutschland Windspitzen von bis zu 130 km/h erwartet. Wetterdienste warnen vor umstürzenden Bäumen, herabfallenden Ziegeln und Ästen.

In Deutschland haftet das jeweilige Bundesland, wenn sich ein Kind bei allgemein erhöhter Risikolage der Witterungsverhältnisse auf dem Schulweg verletzt. (pls)
Zahlreiche Pendler an Bahnhöfen gestrandet, weitere Zugverbindungen gestrichen
In Deutschland sind wegen der Einstellung des Fernverkehrs hunderte Menschen an diversen Bahnhöfen gestrandet. Unter anderem bildeten sich in Köln lange Schlangen vor den Informationsstellen der Deutschen Bahn. Viele von ihnen dürften noch im Ungewissen darüber sein, ob und wie sie heute Nacht nach Hause kommen.

Unterdessen gab die Deutsche Bahn bekannt, dass die ersten Züge am Montagmorgen in Brandenburg ersatzlos gestrichen werden. Grund dafür seien zu erwartende Sturmschäden durch umgestürzte Bäume. (pls)
Sturm Sabine Leute stecken am Bahnhof fest
6 Bilder
Passagiere, die am Hauptbahnhof Köln festsitzen, stehen an, um sich beim Infopersonal der DB zu informieren.
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Die ÖBB funktioniert in Hamburg Zug zu «Hotel» für gestrandete Passagiere um
Für die BILD bahnt sich auf Twitter ein Kritikersturm an
18:46
Andrea hat heute sicher keinen Spass
18:42
Nicht nachmachen zu Hause
18:02
Der Wind wird stärker
17:40
Norden und Nordwesten Frankreichs erwartet heftige Böen
In Frankreich erwarteten die Wetterdienste, dass vor allem der Norden und der Nordwesten des Landes vor starken Böen getroffen wird. Dort galten Unwetterwarnungen in mehr als 40let Départements. In den Vogesen wurden Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 Stundenkilometern erwartet. Die Behörden rieten davon ab, in Wälder zu gehen und Autos unter Bäumen zu parken. In Luxemburg sollten die öffentlichen Schulen am Montag geschlossen bleiben.
17:39
Deutsche Bahn stellt Fernverkehr ein
Die Deutsche Bahn teilt mit, dass sie den gesamten Fernverkehr in den nächsten Stunden einstellen wird. «Aufgrund der aktuellen Entwicklungen und zunehmender Windstärken hat sich die DB dazu entschieden, beginnend in NRW nach und nach alle Züge des Fernverkehrs bundesweit an größeren Bahnhöfen enden zu lassen», teilen die DB mit.
17:01
Sturmwichteln hat begonnen

16:42
Zug fährt in umgestürzten Baum - 300 Reisende hängen fest
Ein Intercity-Zug ist im Emsland im Nordwesten Deutschlands während des aufziehenden Sturmtiefs «Sabine» in einen umgestürzten Baum gefahren, er steckt auf offener Strecke fest. In dem IC von Amsterdam nach Berlin sitzen etwa 300 Reisende.

Ein Notfallmanager sei unterwegs zu dem Unfallort bei Salzbergen zwischen dem Grenzbahnhof Bad Bentheim und Rheine, teilte die Deutsche Bahn am Sonntag mit. Bislang erwartet die Bahn, dass der Zug mit einer Verspätung von zwei Stunden seine Fahrt fortsetzen kann. Die Regionalzüge werden über das Gegengleis umgeleitet, verspäten sich und halten nicht in Schüttorf und Salzbergen. (sda/dpa)
16:36
Hier kommt Sabine
16:35
Wow!
16:14
Queen verzichtet auf Kirchgang
Meghan und Harry sind immer noch "vielgeliebte" Familienmitglieder: Queen Elizabeth II. beim Verlassen des Sonntagsgottesdienstes in der Kirche St Mary the Virgin von Hillington.
Queen Elizabeth II. sagte ihren Kirchgang im ostenglischen Sandringham aus Sicherheitsgründen ab, wie eine Sprecherin des Buckingham-Palasts sagte. Sie betonte aber, es sei in erster Linie um die Sicherheit der Schaulustigen gegangen - diese sammeln sich stets vor der Kirche, um die Königin zu sehen.
16:02
Chaos am Himmel: Verspätungen und Ausfälle
Der niederländische Flughafen Amsterdam-Schiphol strich wegen des Orkantiefs rund 120 Starts und Landungen. Betroffen seien Flüge der Unternehmen KLM, British Airways, Easyjet und Lufthansa, teilte ein Flughafensprecher mit. Weitere Annullierungen sowie Verspätungen könnten hinzukommen. Amsterdam-Schiphol ist eines der wichtigsten Drehkreuze im internationalen Luftverkehr.
Werden bis Ende Februar Peking und Schanghai nicht ansteuern - die Flieger der Swiss. (Archivbild)
Auch in Grossbritannien wurden für Sonntag dutzende Flüge abgesagt oder verspäteten sich. Die britische Fluggesellschaft British Airways bot Reisenden von oder nach den Londoner Flughäfen Heathrow, Gatwick oder London City an, ihre Flüge umzubuchen. Die Fluggesellschaft Virgin Atlantic setzte mehrere Flüge von Heathrow aus. Zudem kam es zu Verspätungen und Ausfällen der Schiffsverbindung zwischen Calais und Dover. Die britische Eisenbahngesellschaft riet Fahrgästen wegen des Sturms von Zugreisen ab.

Am Flughafen Zürich-Kloten wurden bis Sonntagnachmittag 40 Starts und 34 Landungen annulliert, der Euroairport Basel-Mülhausen kündigte die Streichung von acht Flügen übe den ganzen Tag an, in Genf-Cointrin kam es bis zum Nachmittag zu 27 Annullierungen, wie die jeweiligen Medienstellen mitteilten. Dutzende Flüge wurden zudem umgeleitet.
16:00
Sabine erreicht Deutschland
Das Orkantief erreichte unterdessen den Norden Deutschlands. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) wurden am frühen Sonntagnachmittag bereits Sturmböen von bis zu 100 Stundenkilometern und einzelne Orkanböen bis zu 110 Stundenkilometern erreicht.

Mehrere Bahnverbindungen in Schleswig-Holstein und Niedersachsen wurden eingestellt. An zahlreichen Flughäfen fielen wegen des Sturms Starts und Landungen aus. Für grosse Teile Deutschlands galt am Sonntag eine Unwetterwarnung, im Schwarzwald sogar die höchste Warnstufe vier. Die Warnungen sollten teilweise bis Montagabend aufrecht erhalten werden.
epa08205646 A kite surfer on the Weser river while storm Sabine hits Bremerhaven, northern Germany, 09 February 2020. According to the German Weather Service (DWD), storm Sabine will spread to the north and center of Germany during the course of the day with heavy winds and individual hurricane gusts.  EPA/FOCKE STRANGMANN
User Input
15:55 Uhr: Hach, lieber User! Darauf wollen wir jetzt nicht eingehen
von mänu49
Es gibt Bundesräte und Bundesrätinnen, Nationalräte und Nationalrätinnen, Mitglieder und Mitgliederinnen....
Sabine ist weiblich: Warum gibt es nicht Orkane und Orkaninnen und Stürme und Stürminnen?
15:54
Sturm ist das neue Weihnachten
15:46
Keine schlechte Idee...
14:31
Wo wird es gefährlich?
13:03
Flug Genf - Birmingham muss umdrehen
12:34
Erste Zug- und Flugausfälle
Das Orkantief «Sabine» hat in Teilen Europas zu ersten Ausfällen und Verzögerungen im Bahn- und Flugverkehr geführt. In Grossbritannien wurden für Sonntag dutzende Flüge abgesagt oder verspäteten sich.
Waves crash into the wall at Newhaven south east England, as Storm Ciara, named by the Met Office national weather agency, hits the UK, Sunday Feb. 9, 2020. Trains, flights and ferries have been cancelled and weather warnings issued across the United Kingdom as a storm with hurricane-force winds up to 80 mph (129 kph) batters the region. (Andrew Matthews/PA via AP)
Die britische Eisenbahngesellschaft riet Fahrgästen wegen des Sturms, der in Grossbritannien «Ciara» heisst, von Zugreisen ab. Die britische Fluggesellschaft British Airways bot Reisenden von oder nach den Londoner Flughäfen Heathrow, Gatwick oder London City an, ihre Flüge umzubuchen. Auch die Fluggesellschaft Virgin Atlantic setzte mehrere Flüge von Heathrow aus. Zudem kam es zu Verspätungen und Ausfällen der Schiffsverbindung zwischen Calais und Dover.

Mehrere Veranstaltungen fielen dem Orkan zum Opfer. In London fiel ein Zehn-Kilometer-Lauf mit erwarteten 25'000 Teilnehmern aus, zahlreiche Parks wurden geschlossen. Zudem erwartet die britische Wetterbehörde Schäden an Gebäuden und Stromausfälle sowie Überschwemmungen.

Am Flughafen von Brüssel wurden wegen des Sturmtiefs rund 60 Starts und Landungen abgesagt. Die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa strich Verbindungen zwischen Brüssel und München sowie Frankfurt am Main. Die Lufthansa-Tochter Eurowings sagte Flüge zwischen Stuttgart und Brüssel ab.

In Irland warnten die Wetterbehörden vor Überschwemmungen in Küstennähe. In der westlichen Stadt Galway wurde eine Veranstaltung zur europäischen Kulturhauptstadt 2020 bereits am Samstagabend abgesagt.
epa08205320 Commuters look at display boards displayig cancelled flights, at the airport of Hamburg, Germany, 09 February 2020. According to the German Weather Service (DWD), storm Sabine will spread to the north and center of Germany during the course of the day with heavy winds and individual hurricane gusts. Deutsche Bahn is expecting train cancellations, German carrier Lufthansa disruptions in air traffic.  EPA/JOERG SCHIERENBECCK
12:07
Erste Böen in Deutschland
Im Westen und Nordwesten Deutschlands gab es am Sonntagmorgen nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) bereits erste stürmische Böen. Die Deutsche Bahn rechnete ab den Mittagsstunden mit Auswirkungen des Sturmtiefs auf den Bahnverkehr.
A Uniper coal-fired power plant and BP refinery steam beside a wind generator in Gelsenkirchen, Germany, Thursday, Jan. 16, 2020. The German government says officials have agreed on a plan to shut down the nation's coal-fired power plants by the mid to late 2030s. (AP Photo/Martin Meissner)
Die Küstenregionen und stark sturmgefährdete Regionen wie Emden, Norddeich, Kiel und Westerland sollten ab den Mittagsstunden nicht mehr angefahren werden. Die Bahn hat Fahrgästen empfohlen, möglichst auf andere Tage auszuweichen. Kostenlose Stornierungen seien möglich.

Dem DWD zufolge werden die Sturmfronten des Orkantiefs «Sabine» ab Sonntagmittag zunächst den Norden erfassen und sich dann kontinuierlich weiter nach Süden ausbreiten. Die Mitte Deutschlands mit Nordrhein-Westfalen, Hessen sowie Teilen Sachsens soll ab etwa Sonntagnachmittag erreicht werden, Baden-Württemberg und Bayern erst in der Nacht zum Montag.
12:06
Alarm in Frankreich
Der französische Wetterdienst hat wegen des angekündigten Sturmtiefs in mehr als 30 Départements im Norden des Landes zu erhöhter Alarmbereitschaft aufgerufen. Erste Vorboten des Orkantiefs «Sabine» erreichten unterdessen Deutschland.

Der Sturm, der in Frankreich «Ciara» und nicht wie in der Schweiz und Deutschland «Sabine» heisst, könne in der Küstenregion Frankreichs Windgeschwindigkeiten bis zu 140 Kilometer pro Stunde erreichen, teilte Météo-France am Sonntag mit.

Im Landesinneren wurden demnach Windgeschwindigkeiten bis zu 120 Kilometern pro Stunde erwartet. An der nordwestlichen Küste wurde zudem vor Überschwemmungen gewarnt. In der Nacht zu Montag werden sich die Sturmböen von «Ciara» dem Wetterdienst zufolge auch in den Osten Frankreichs ausbreiten und die Grenzregionen Elsass und Lothringen treffen. Der Wetterdienst warnte davor, das Haus zu verlassen, wenn es nicht unbedingt nötig sei.
People escape a wave from the Atlantic Ocean, in Biarritz, southwestern France, Sunday, Dec.22, 2019. Most of the French regions are on alert for violent storms and high winds. (AP Photo/Bob Edme)
11:27
Ein Blick auf den Radar
Da geht was:
10:23
Deutsches Bundesligaspiel fällt aus
Das herannahende Sturmtief «Sabine» hat Borussia Mönchengladbach, das Team der Schweizer Yann Sommer, Denis Zakaria, Nico Elvedi und Breel Embolo, zur Absage des Bundesligaspiels gegen den 1. FC Köln am Sonntag bewogen. Begründet wurde der Entscheid damit, dass eine sichere Abreise der Fans nicht gewährleistet werden könne. Das rheinische Derby sollte um 15.30 Uhr im Borussia-Park angepfiffen werden und wäre um kurz vor 17.30 Uhr beendet gewesen. Zwar wird während dieses Zeitraumes noch kein Unwetter erwartet, das Sturmtief soll jedoch unmittelbar danach durch die Region ziehen. (sda/dpa)
07.12.2019, Nordrhein-Westfalen, Mönchengladbach: Fußball: Bundesliga, Borussia Mönchengladbach - Bayern München, 14. Spieltag im Borussia-Park. Gladbachs Lars Stindl reagiert nach einer vergebenen Torchance. Foto: Marius Becker/dpa - WICHTIGER HINWEIS: Gemäß den Vorgaben der DFL Deutsche Fußball Liga bzw. des DFB Deutscher Fußball-Bund ist es untersagt, in dem Stadion und/oder vom Spiel angefertigte Fotoaufnahmen in Form von Sequenzbildern und/oder videoähnlichen Fotostrecken zu verwerten bzw. verwerten zu lassen. +++ dpa-Bildfunk +++
Drinnen bleiben!
Gefahrenstufe Rot bedeutet, dass mit dem Umstürzen von Bäumen, der Beschädigung von Gebäuden und Dächern, Behinderungen des Strassen-, Schienen- und Luftverkehrs, Stromausfällen und dem Abtreiben von Baugerüsten oder Zelten gerechnet werden muss.

Es wird empfohlen, sich wenn möglich nicht im Freien aufzuhalten. Waldstrecken oder Alleen sollten nicht befahren werden. Stromleitungsmasten sollten gemieden werden. Auf Seen könnten die Winden hohe Wellen auslösen.
ARCHIV - ZUM 20. JAHRESTAG DES STURMS LOTHAR AM DONNERSTAG, 26. DEZEMBER 2019, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Umgeknickte Baeume am 27. Dezember 1999 im Wald bei Binz, Kanton Zuerich, die der orkanartige Sturm Lothar hinterlassen hat. Lothar fegte am 26. Dezember 1999 ueber die Schweiz und richtete riesige Schaeden an. (KEYSTONE/Walter Bieri)
Am Montag wird es am schlimmsten
Die Windwarnung der Stufe 4 – sie zeigt grosse Gefahr – gilt in Teilen der Nordwestschweiz bereits ab Sonntagabend. Ab Montag gilt diese Warnstufe dann für die ganze Alpennordseite. Am stärksten wütet «Sabine» voraussichtlich am Montagvormittag.
Ab 18 Uhr wird stürmisch
Ab Sonntagabend, 18.00 gilt in weiten Teilen der Schweiz die Gefahrenstufe «Rot». Grund dafür ist ein Sturm, der in der Nacht über Jura, Mittelland und Voralpen zieht. Erwartet werden Geschwindigkeiten von 100-140 km/h im Flachland, oberhalb von 1000 m ü. M. können die Böen gar 180 km/h erreichen.

Damit ist in Jura, Mittelland und Voralpen die Gefahrenstufe «Rot» erreicht. Dies ist die zweithöchste von insgesamt fünf Gefahrenstufen, die das Warnsystem des Bundes kennt.

28.01.2020 – Sturmböen in Zürich

Video: watson

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