Schweiz
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epa06928846 A handout photo made available by Cantonal Police of Grisons shows a wreckege of Junkers JU-52 aircraft after crashing on Piz Segnas above Flims, Switzerland,05 August 2018. According to reports A Junkers JU-52 aircraft of the JU-AIR crashed on 04 August 2018 at Piz Segnas above Flims, Switzerland, on its way from Locarno to Duebendorf for unknown reasons. Authorities say all 20 people on-board died.  EPA/CANTONAL POLICE OF GRISONS HANDOUT MANDATORY CREDIT HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Das Wrack der Ju-52 am Piz Segnas bei Flims GR. Bild: EPA/CANTONAL POLICE OF GRISONS

Absturz der JU-52 – Behörden suchen Videos vom Start der Unglücksmaschine



Noch immer sind die Gründe für den Absturz einer Ju-52 am 4. August 2018 bei Flims GR unklar. Ein im November publizierter Zwischenbericht der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle SUST fand keine Hinweise auf technische Mängel, die den Unfall hätten verursachen können. Dennoch verfügten die Behörden in der Folge für die zwei sich noch im Betrieb befindlichen Ju-52-Maschinen der Ju Air per sofort ein Flugverbot. 

Um der Unglücksursache auf die Spur zu kommen, bittet die SUST die Bevölkerung um Mithilfe. Im Laufe der Ermittlungen hätten aus eingesandten Videos bereits wichtige Erkenntisse gewonnen werden können. 

Besonders interessiert sich die Behörde für weitere Aufnahmen vom Start der Ju-52 vom Flugplatz Locarno-Magadino. Wer über Filmmaterial im Originalformat verfügt, wird gebeten, dieses mit dem Betreff «Filmmaterial Tessin» an die Adresse info@sust.admin.ch zu senden. In einem von der Tessiner Kantonspolizei verbreiteten Schreiben betonen die Unfallexperten, dass sie die Original-Aufnahmen brauchen. «Leider werden einige Videos, die über Social Media-Kanäle oder Internet-Messaging-Dienste gesendet werden, komprimiert und verlieren ihre ursprüngliche Qualität, was eine genaue Analyse verhindert.» (cbe)

Die Geschichte der «Tante Ju»

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Flugzeugabsturz im Engadin mit drei Toten, weil Pilot 14-Jährigen fliegen liess

Beim Flugzeugabsturz vom 4. August 2017 im Engadin mit drei Toten liess der Pilot einen 14-Jährigen ans Steuer. Das habe «direkt zum Unfall beigetragen», heisst es im Schlussbericht der Sicherheitsuntersuchungsstelle Sust.

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